MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin ©     SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA
 

 
   
   
   
Veranstaltungen
    Filmfestivals
Ausstellungen
Die lange Nacht der Oscars - BRITFILMS- 3. BRITISH SCHOOLS FILM FESTIVAL - 11mm Fußballfilmfestival - Über Wut - On Rage - Filmbühne: Elf Onkel - film.dialoge Caroline Link: IM WINTER EIN JAHR - Lesung: „Waren die Filme wirklich besser?“ - Cinema for free - StummfilmKonzerte - Cine en español - Hommage Eric Rohmer - KINEMATOGRAFIE HEUTE: MEXIKO
       


Veranstaltungen | Filmfestivals | Austellungen


 Veranstaltungen im März

 
  ab 25.02.  
All Tomorrow`s Parties - The Film (OV)
 
All Tomorrow`s Parties - The Film (OV), ab 25.02. Dokumentarfilm UK 2009, Digital, Regie: All Tomorrow´s People & Jonathan Caouette, feat.: Belle and Sebastian, Grizzly Bear, The Mars Volta, Sonic Youth, Portishead, GZA, The Gossip u.v.a.

In an out-of-season holiday camp on the coast of England, alternative music festival All Tomorrow’s Parties serves up a heady combination of alternative music, crazy golf and chalet-living; all curated by a single band or artist. This post-punk DIY bricolage uses material generated by the fans and musicians themselves, on a multitude of formats and over the history of ATP, to capture the uncompromising spirit of a parallel music universe. All Tomorrow’s Parties was created by All Tomorrow’s People and Jonathan Caouette.
    EISZEIT KINO  
Zeughofstrasse 20 in Berlin – Kreuzberg
     

 
  03.03.  
Deutschlandpremiere von "Boxhagener Platz"
 
Nach seinem Berlinale-Erfolg feiert "Boxhagener Platz" nach dem Roman von Torsten Schulz am kommenden Mittwoch im KINO INTERNATIONAL Premiere - in Anwesenheit der Filmemacher und Darsteller.
Für unsere Gäste gibt es an der Kasse ein eingeschränktes Kartenkontingent für diese Veranstaltung - ab sofort zu den regulären Öffnungszeiten (täglich ab 14.30 Uhr).
Zum Film: 1968 in Ostberlin: Studentenunruhen und sexuelle Revolution im Westen, Panzer in Prag. Und auf dem Ostberliner „Boxhagener Platz“ erleben Oma Otti (Gudrun Ritter) und ihr zwölfjähriger Enkel Holger (Samuel Schneider) ihre ganz eigenen Abenteuer. Otti hat schon fünf Ehemänner ins Grab gebracht und dem sechsten geht es auch nicht mehr so gut, als sie Avancen von Altnazi Fisch-Winkler (Horst Krause) und dem ehemaligen Spartakuskämpfer Karl Wegner (Michael Gwisdek) erhält. Otti verliebt sich in Karl und plötzlich ist Fisch-Winkler tot. Holger avanciert zum Hobbydetektiv und lernt dabei einiges über die Liebe, die 68er Revolte und wie man mit „revolutionären“ Geheimnissen Frauen rumkriegt. Bis Holger einen Fehler begeht, der ausgerechnet Karl in Gefahr bringt...
    International  
* Karl-Marx-Allee 33 * 10178 Berlin
     

 
  03.03. um 20:00  
 tip Jour Fixe: Doppelpreview: PRECIOUS - Das Leben ist kostbar
 
Am 03.03. präsentiert der TIP um 20 Uhr eine Doppelpreview
im Hackesche Höfe Kino und im Kant Kino des aus der Reihe tanzenden Oscarfavoriten
PRECIOUS- DAS LEBEN IST KOSTBAR jeweils in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Für viele ist PRECIOUS schon der große Oscarfavorit. In Cannes bereits mit der längsten Standing Ovations in der Geschichte der Festspiele geehrt und auf dem Sundance-Festival und den Filmfesten von Toronto, New York, San Sebastian und London mit Jury- und Publikumspreis ausgezeichnet, spielte er in den USA am Startwochenende mehr ein als Transformers, Titanic oder Batman und ist dort momentan der am meisten debattierte Film. Denn Lee Daniels mutiger Film erzählt von Claireece, genannt Precious (Gabby Sidibe), einem 16-jährigen, schwarzen, übergewichtigen Mädchen das im New Yorker Armenviertel Harlem aufwächst und bereits zum zweiten Mal von Ihrem Vater schwanger ist. Doch obgleich sie Analphabetin ist und von ihrer Mutter (Mo'Nique) misshandelt wird, und HIV positiv ist, bewahrt sie sich ihren Lebensmut und lernt, unterstützt von ihrer Lehrerin (Paula Patton) und ihrer Sozialarbeiterin (Mariah Carey), ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
    hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
     

 
   ab 03.03.  21:30  
 Die Liebe und Viktor
 
Der depressive Viktor hat der Liebe den Krieg erklärt. Also zieht er - wie einst Don Quichotte - los, um auf großer Ausfahrt für die edle Sache zu kämpfen. Sein denkfauler Kumpel Otto muss den Sancho Panza spielen. Der Stadtpark nebenan ersetzt La Mancha. Und statt eines Gauls reitet Viktor ein altes klappriges Fahrrad.

Deutschland 2009, 93 min, color, Komödie,
Regie: Patrick Banush Darsteller: Hendrik von Bültzingslöwen, Rolf Zacher, Julia Becker

Mi. 3. März 2010 um 21:30 Uhr
Do. 4. März 2010 um 21:30 Uhr
Fr. 5. März 2010 um 21:30 Uhr
Sa. 6. März 2010 um 21:30 Uhr
Mi. 10. März 2010 um 21:30 Uhr
    DAS FILMCAFE
Schliemannstraße 15 / Prenzlauer Berg
(Tel. 030-81 01 90 50) immer Mittwoch bis Samstag 21.30 Uhr
     

 
  04.03. um 20:00  
  Drehbuch- und Autorenstammtisch
 
Am Donnerstag um 20:00 Uhr findet im Restaurant "Blaues Band" wieder der Berliner Drehbuch- und Autorenstammtisch statt. Eingeladen sind alle, die sich in irgendeiner Form mit Drehbüchern und anderen Schreibprojekten beschäftigen - oder beschäftigen möchten.
 
  Café/Restaurant "Blaues Band"
Alte Schönhauser Straße 7/8 D-10119 Berlin
Telefon: 030 283 850 99
   

 
   07.03.  ab 20:00  
 Die lange Nacht der Oscars
 
Oscar-Programm im Filmcafé:
20:00 - 01:00 Uhr Crossculture Buffet Welcome Drink Kino mit oscarprämierten Filmen 21:00 - 02:00 Uhr "Tipp den Oscar 2010" mit Gewinnspiel 01:30 Uhr Übertragung Red Carpet Defilee
02:00 Uhr Oscar Übertragung im gemütlichen Filmcafé danach die Preisverleihung Ende ca. 06:00 Uhr
Eintritt: 15 € Reservierung unter Tel. 030 810 19 050
    DAS FILMCAFE
Schliemannstraße 15 / Prenzlauer Berg
(Tel. 030-81 01 90 50) immer Mittwoch bis Samstag 21.30 Uhr
     

 
  11.3 - 17.3.  
 BRITFILMS- 3. BRITISH SCHOOLS FILM FESTIVAL
 
vom 11.3 - 17.3.2010 ist das englische Schulfilmfestival mit sechs herausragenden Filmen zu Gast im Hackesche Höfe Kino! Die AG KINO–GILDE (Verbandes der Programmkinos und Filmkunsttheater Deutschlands) schickt dieses Jahr wieder herausragende britische Filme durch die deutschen Kinos, und bietet Schülern im Alter von 8-18 Jahren die Möglichkeit englische Originalfassungen mit deutschen Untertiteln am Vormittags zu einem reduzierten Preis zu sehen. Die Vorführungen können per Anmeldefax direkt im Kino gebucht werden. Begleitend werden Fortbildungen/Filmvorstellungen für Englischlehrer angeboten und pädagogisches Begleitmaterial Study Guides zu den einzelnen Filmen zum Download bereitgehalten.

Do. 11.03. 10.00 James und der Riesenpfirsich 11.00 Once 12.00 Richard III. Fr. 12.03. 10.00 Son of Rambow 11.00 James und der Riesenpfirsich 12.00 Once Mo 15.03. 10.00 32A 11.00 Once 12.00 Happy Go Lucky Di. 16.03. 10.00 Happy Go Lucky 11.00 32A 12.00 Richard III. Mi. 17.03. 10.00 Son of Rambow 11.00 32A 12.00 Happy Go Lucky mit Moderation
    hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
     

 
  11.3 - 17.3.  
 Kino statt Stadion: Das 11mm Fußballfilmfestival
 
Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika bildet "Fußballkultur in Afrika" den thematischen Schwerpunkt des Festivals und bereits der Eröffnungsfilm "Togo - Le Film" bietet spannende Eindrücke in den weitgehend unbekannten Fußballkontinent: Die Dokumentation von Pierre Morath & Nicholas Peart nimmt die Fußballbegeisterung im Land des westafrikanischen WM-Teilnehmers von 2006 unter die Lupe. Als Gäste werden neben den Schweizer Filmemachern auch der ehemalige togoische Nationaltrainer Otto Pfister und Ex-Nationalspieler Bachirou Salou erwartet.

Als Novum präsentiert das Festival erstmalig eine eigene Kinder- und Jugendfilmreihe. Dabei ist unter anderem der erst im März in den Kinos startende Film "Teufelskicker" mit Benno Fürmann, der auch als Gast angefragt ist. Nostalgische Gefühle löst sicherlich der schwedische Kinderfilmklassiker "Fimpen" aus dem Jahr 1974 bei den Besuchern aus. Zu Gast ist Ronnie Hellström, der in den 1970ern Jahren einer der weltbesten Torhüter war, in der schwedischen Nationalmannschaft und beim 1. FC Kaiserslautern spielte und nicht zuletzt Darsteller in dem wunderbaren Film ist.
Das Festival beendet traditionell die shortkicks Gala am letzen Festivaltag. Am Mittwoch, den 17. März wird in deren Rahmen der Kurzfilmpreis 11mm shortkicks vergeben, um den eingereichte Kurzfilme aus Argentinien, Deutschland, Israel, Italien, Spanien und den USA konkurrieren. Am Abend wird auch der 11mm-Hauptpreis, die "Goldene 11“, an den Film vergeben, der in der Gunst des Festival-Publikums am höchsten stand.
    Babylon Berlin:Mitte
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin Tel. 030 24727-801
www.babylonberlin.de
     

 
  14.03. - 09.05.  
Ausstellung, Film, Diskurs    Über Wut - On Rage
 
Gibt es eine neue „Kultur der Wut“ in den gegenwärtigen Krisen- und Ausnahmezuständen ökonomischer und politischer Art? Wie ist diese Wut zukunftsweisend auszutragen?
Auf diese Fragen zielen die Werke einer Ausstellung (darunter eine Reihe von Auftragsarbeiten) sowie ein Filmprogramm, Lectures und Diskussionen. Sie setzen sich mit dem Impuls „Wut“ in transkultureller und transhistorischer Perspektive auseinander.
 
Die unterschiedlichen Programmteile, mit denen sich „Über Wut" dem Thema nähert, sind miteinander verschränkt und in einem offenen Forum verbunden: Die Ausstellung formuliert künstlerische Statements, die in die Diskussionen, Lesungen und Talks intervenieren. Die Diskurse wie die Filme schaffen auch neue Zugänge zu den künstlerischen Positionen. Möglichkeiten eigener kreativer Auseinandersetzung mit den Werken der Ausstellung eröffnen sich in den Werkstätten des Vermittlungsprogramms „Wuträume“.

Das Filmprogramm setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Ein dreitägiges Offenes Seminar unter Leitung von Georg Seeßlen – konzipiert und organisiert von der Guardini-Stiftung in Partnerschaft mit dem Haus der Kulturen der Welt – behandelt mit neun Fiktionen und Dokumentationen die Genese und Formen der Wut und ihre Widerspiegelung im Film: den Blick auf das Individuum und seinen Umgang mit der von alltäglichen Zumutungen verursachten Wut, den filmischen Blick auf Ausnahmezustände und den Zerfall der Gesellschaft, auf aktionistische Reaktionen und schließlich das Innerste der Wut. Als zweiter Strang dieses Programmteils „Über Wut“ greifen Dokumentationen und Spielfilme mit ihren Mitteln die Themen der Lectures und Gespräche auf – in Dreifachprogrammen aus Diskurs, Ausstellung und Film.
    Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 D - 10557 Berlin
     

 
  17.03.  20:00  
  Filmbühne: Elf Onkel
 
ein Film von Herbert Fritsch (D 2009, 100min)
Seit 2000 arbeitet Herbert Fritsch an seinem intermedialen hamlet_X- Kosmos, der in seinen ersten Jahren fester Bestandteil des Volksbühnenprogramms war. Das Besondere an Herbert Fritsch und hamlet_X ist das Ausufernde: In 111 Teile hat Fritsch Shakespeares Text zerlegt, 222 Filme sollen es einmal werden, 55 gibt es schon und jetzt ist mit „ELF ONKEL“ ein abendfüllender Spielfilm hinzugekommen, in dem Herbert Fritsch höchstpersönlich die elf Titelrolle(n) spielt. Basierend auf den im 12. Jahrhundert von Mönch Saxo Grammaticus erstmals verfassten europäischen Mythos „Amled“ ist ein Film entstanden, der nicht auf das gesprochene Wort, nicht auf die Regeln und Gesetzmäßigkeiten des Filmemachens, sondern auf eine neue Formsprache setzt, nach ungewohnten Bildern und vor allem nach außergewöhnlichen Ansätzen der Narration sucht und das alles ästhetisch inspiriert durch die Malerei des Barock.

Und wie immer im hamlet_Xschen Kosmos, besticht auch in diesem Film die herausragende Besetzung, allen voran der Meister(Fritsch) selbst, als die bösen Onkel um und in einer Hamlet-Familie gespielt von Alexander Khuon, Gitta Schweighöfer, Adolfo Assor, Dimiter Gotscheff, Alexander Scheer, Maria Hofstätter, Friedrich Liechtenstein, Werner Eng, Mira Partecke, Thomas Lawinky, Sven Schlötcke, Maximilian Grill, Yvon Jansen, Henrieke von Kuick, Jule Böwe und Sabrina Zwach. Premiere dieses wahnwitzigen Streifens am 17. März auf den bequemen Sitzsäcken im Großen Ozean-Dampfer und After-Show-Party mit bekannten und unbekannten hamlet_X – Arbeiten im Foyer. Eine Produktion der hamlet_X GbR in Kooperation mit ZDFtheaterkanal
     
    Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227 D-10178 Berlin
     

 
  20.03. um 15:00  
 Film und Gespräch: Schauspieler: Dagmar Manzel
 
Dagmar Manzel ist spielwütig. Unverwechselbar gestaltet sie kraftvoll und analytisch genau Rollen in Film, Fernsehen und Theater. Ihre Fähigkeit, gegensätzliche Charaktere zu verkörpern, macht sie zu einer begehrten Darstellerin quer durch die Genres. Ihre Bühnenkarriere begann nach dem Studium in Dresden. Danach gehörte sie bis 2001 dem Ensemble des Deutschen Theaters in Berlin an. Manzel spielte unter Regisseuren wie Andreas Kleinert, Matti Geschonneck, Heiner Müller, Luc Perceval, Barrie Kosky und immer wieder bei Thomas Langhoff. Nach zwei Filmen sprechen mit der Darstellerin über ihre Arbeit für Film, Schauspiel- und Musiktheater: Andreas Kleinert, Barrie Kosky und Thomas Langhoff, moderiert von Gunnar Decker. Dagmar Manzel singt Lieder aus ihrem Repertoire in der musikalischen Begleitung von Uwe Hilprecht und Helmut Nieberle.

Programm:
15 Uhr Film "Leben wäre schön", Regie K. Wessel, TV Hamburg, 2003, 90 Min.
17 Uhr Film "Als der Fremde kam", Regie A. Kleinert TV/WDR, 2005, 90 Min. Eintritt frei 19 Uhr Dagmar Manzel im Gespräch mit Andreas Kleinert, Barrie Kosky, Thomas Langhoff Moderation Gunnar Decker (mit Filmbeispielen) Dagmar Manzel singt Lieder aus ihrem Repertoire
    Akademie der Künste,
Hanseatenweg 10, 10557 Berlin Telefon: 030.200 57-2000
     

 
  25.03. um 19:00  
  film.dialoge Caroline Link: IM WINTER EIN JAHR
 
In der Reihe „film.dialoge” stellt die Deutsche Kinemathek Filme aus den beiden neuen Räumen ihrer Ständigen Ausstellung vor – im Gespräch mit den Regisseuren. Caroline Links Film IM WINTER EIN JAHR (Deutschland 2008) erzählt die Geschichte einer nach außen intakten Familie, deren Leben nach dem Selbstmord des 19-jährigen Sohnes aus den Fugen gerät. Die Mutter (Corinna Harfouch) beauftragt den bekannten Maler Max Hollander (Josef Bierbichler) mit einem Porträt ihres verstorbenen Sohnes und ihrer Tochter (Karoline Herfurth). Zwischen dem Maler und der Tochter kommt es bei den Porträtsitzungen zu einer vorsichtigen Annäherung. Der Film erhielt beim Deutschen Filmpreis 2009 eine Silberne Lola in der Kategorie „Bester Spielfilm", auch der Komponist Niki Reiser wurde für die Musik mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Gespräch: Caroline Link (Drehbuch, Regie) im Gespräch mit Peter Mänz (Leiter Ausstellungen)
     
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen Filmhaus, Veranstaltungsort: Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz, 19 Uhr
     

 
  25.03. um 22:00  
  Kinoberlino feiert 7. Geburtstag
 
Ungewöhnlicher Filmabend am 25. März um 22 Uhr im Kino Moviemento

Kurzfilmleckerbissen aus sieben Jahren KinoKabaret gibt es am 25. März zu bestaunen. Dazu lädt KinoBerlino Mitstreiter, Filmfans und Amateurfilmer um 22 Uhr ins traditionsreiche Moviemento. Seit 2004 organisiert die Gruppe KinoBerlino jährliche Filmworkshops mit Festivalcharakter, die man KinoKabarets nennt. Dabei kommen junge Filmemacher und Schauspieler/innen mit Musikern und Kameraleuten zusammen, um unter extremem Zeitdruck ohne Budget Kurzfilme zu produzieren und sie sofort im Kino zu präsentieren. Weltweit existieren 60 solche Gruppen in der „Kino-Bewegung“, Tendenz steigend. Sie stehen in regem Austausch und vermitteln Know-How. KinoBerlino wird seit 2007 vom Kulturwissenschaftler und Regisseur Dave Lojek geleitet.

Im Projekt arbeiten Schauspielerinnen wie Sylwia Mroczkowska und Filmvorführer wie Holger Bode eng mit Medienstudenten zusammen. Als Bildungsanbieter werden die Veranstaltungen von Filmschulen, Universitäten, Kulturinstituten und der Wirtschaft gefördert. Sponsoren können begeisterten Teilnehmern neueste Filmtechnik und Computer zum Experimentieren anbieten und wirksam ihre Marken sichtbar machen. Bei regelmäßigen Filmabenden zeigt KinoBerlino aktuelle internationale Kurzfilme aus dem großen Netzwerk. Filme können ständig eingereicht werden, eine Email an KinoBerlino@gmail.com genügt. Als offene Leinwand im Kino Moviemento am jeweils letzten Donnerstag des Monats bieten diese Veranstaltungen auch jungen Filmemachern ein Forum für ihre neuesten Produktionen. Dies wird zunehmend in der Kurzfilmszene als Chance begriffen, einem interessieren Publikum eigene Werke zu schenken und durch direkten Austausch weiter zu lernen.

Die Philosophie besteht darin, Künstler zu versammeln, die den Wert eines kinematographischen Werkes primär an seiner ästhetischen Ausdrucksform bemessen. Aktuelle Informationen und Programmdetails erfahren die Gäste im Newsletter, den man unter KinoBerlino@gmail.com abonnieren kann. In den sieben Jahren der kontinuierlichen Filmarbeit entstanden in Berlin viele sehenswerte Kleinode in den Genres Komödie, Drama, Trash und Experimentalfilm, Dokumentation oder Musikvideo. Zum Jubiläum laufen die schönsten und schrägsten davon nun erneut auf der Leinwand.
http://www.radicalframe.webnode.com/
  Kino Moviemento
Kottbusser Damm 22
10967 Kreuzberg, Berlin, Germany
0049 30 6924785
   

 
  26.03. um 19:00  
  Lesung: „Waren die Filme wirklich besser?“
 
Der Kritiker und Feuilletonist Paul Marcus (Pem) Ein Hörbild mit Pem, Wolfgang Unterzaucher und Jens Brüning

Paul Marcus, Jahrgang 1901, schrieb seit 1924 für Zeitungen in Berlin. Ab 1929 verfasste er als ständiger Mitarbeiter der Neuen Berliner Zeitung – Das 12 Uhr Blatt Feuilletons, Theater- und Kabarettkritiken sowie regelmäßige Beiträge über Film. Sein Kürzel „Pem“ wurde zum Markenzeichen für engagierte Filmpublizistik. Im März 1933 floh er vor den Nationalsozialisten zunächst nach Prag und Wien, 1936 dann nach London. Bis zu seinem Tod im April 1972 arbeitete er als freier Autor. Sein Lebensthema blieb der Film. Eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, der Galerie 1er Étage und der Edition Text + Kritik Der Eintritt ist frei.
     
    Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen Filmhaus, Veranstaltungsort: Galerie 1er Étage, Savignyplatz 1, 10623 Berlin (S-Bahn Savignyplatz) 19 Uhr
     

Cinema for free
An jedem 1. Donnerstag im Monat zeigen wir einen Film in der Reihe INDIAN CINEMA & BEYOND
- kuratiert von Jeannette Gaussi.
An jedem 2. Donnerstag laden wir Sie zu der Reihe SZENE ORIENT ein, mit Filmen aus der arabischen Welt
- kuratiert von Hakim El-Hachoumi.
An jedem 3. Donnerstag  gibt es die afrikanische Filmreihe NOLLYWOOD SPEZIAL - kuratiert von J. Enoka Ayemba.
An jedem 4. Donnerstag können Sie Filme der Reihe MADE IN GERMANY sehen, von Filmemachern unterschiedlichster Herkunft, die in Deutschland aufgewachsen sind.
- kuratiert von Masayo Kajimura.

Die Werkstatt der Kulturen ist eine Berliner Institution, die die Vielfalt migrantischer und minoritärer Kultur-, Kunst- und Aktionsformen abbildet. Um den permanenten Wandel, dem die Stadt Berlin und ihre BewohnerInnen unterliegen, in unterschiedlichen Stadien mit unterschiedlichen AkteurInnen abbilden zu können, haben wir uns mit den Segmenten PRODUKTION, KOOPERATION und GÄSTE als 3-Sparten-Institution positioniert.
    Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32 12049 Berlin Tel. 030 - 60 97 70-0
     

StummfilmKonzerte - Stummfilm mit Livemusik im März
Mo. 1. März. / Di. 2. März  20 Uhr Zoopalast Berlin  

Metropolis [Fritz Lang, D 1926] Science Fiktion - Epos, Stadtutopie Der Maßstab aller Science Fiktion - Filme. Technikbesessen und romantisch, populär und avantgardistisch zugleich. Wir zeigen die neue restaurierte Fassung mit den verlorenen Szenen. Der Zoo Palast war das Uraufführungs-Kino des Filmes am 10. Januar 1927. Stephan Graf v. Bothmer live am Flügel
 
  babylon mitte Rosa-Luxemburgstr-Str. 30 10178 Berlin Großer Saal www.babylonberlin.de U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz
   

Cine en español im März Immer 20:00 Uhr Babylon Mitte

01.03. Ronda nocturna
ARG/FR, 2004, 81 Min, R: Edgardo Cozarinsky, OmeU
In Anwesenheit des Regisseurs, im Gespräch mit Dieter Ingenschay (HU Berlin)
Der Zuschauer begleitet Víctor (gespielt von dem smarten Gonzalo Heredia) in einer langen Nacht von homosexueller Prostitution, Drogenkonsum, unerklärlichen Gefahren, mör- derischem Wahnsinn, aber auch einer Liebe über den Tod hinaus.

08.03. Alma Mater
UR, 2004, 90 Min, R: Álvaro Buela, OmeU
Auf unerwartete Weise bekommt Pamela Nachrichten übermittelt, die ihr ein
wundervolles, jedoch unglaubwürdiges Schicksal voraussagen.

15.03. La demolición
15|03 Mo, 20:00 ARG, 2004/2005, 90 Min, R: Marcelo Mangone, OmeU
Der Abbruch eines Gebäudes verknüpft das Schicksal zwei Männer miteinander. Sie verbünden sich im Angesicht der Metapher der Zerstörung ihrer eigenen Leben.

22.03. Extraño
ARG, 2002, 85 Min, R: Santiago Loza, OmeU
Der Verlust der besten Freundin einerseits und der Arbeit andererseits lässt Erika und Alex zu Verbündeten werden. Zwischen ihnen entsteht etwas, was der Liebe ähnelt.

29.03. Fuera del cielo
Mex, 2006, 112 Min, R: Javier Patrón “Fox”, OmeU
In Mexiko-Stadt prallen an einem Tag die von Gewalt bestimmten Leben ver- schiedener Personen aufeinander.

     
    Kino Babylon Berlin:Mitte
Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin
     

Kino Arsenal im März
Hommage Eric Rohmer

Eric Rohmer, der älteste der Nouvelle-Vague-Weggefährten Godard, Rivette, Chabrol und Truffaut, hatte bereits einen Roman geschrieben und war als Lehrer und Kritiker tätig, bevor er mit dem Filmemachen begann. Zwischen 1950 und 2007 hat er dann mehr als 50 Filme gedreht. Die meisten sind unschwer als Rohmer-Filme zu identifizieren, seine Handschrift ist unverkennbar. Alle Filme Rohmers sind gewissermaßen Versuchsanord-nungen, die durchgespielt werden; meist geht es um die Liebe auf der Bühne des Alltags, die Rolle von Zufall und Moral, um filigrane Beziehungsgeflechte, ein virtuoses Spiel mit der Arithmetik von Beziehungen – was jeweils vor allem sprachlich verhandelt wird.
Die Dialoge sind wesentliches Element der Szenerie, dem gesprochenen Wort kommt eine wichtige Rolle zu: Das Nachdenken über Gefühle, Lebensentwürfe, Enttäuschungen und Sehnsüchte wird stets ausformuliert. Rohmers Filme sind streng komponiert und doch von großer Leichtigkeit, intellektuell und sinnlich, künstlich-stilisiert und reich an Wirklichkeit. Und immer mit einer gewissen Distanz in Szene gesetzt, beobachtend, neugierig, etwas herauszufinden über die Figuren und deren Handeln. http://www.arsenal-berlin.de

Romy Schneider

Nur wenige deutschsprachige Schauspielerinnen haben international Karriere gemacht, zu den bekanntesten unter ihnen zählt die 1938 in Wien als Tochter der in den 30er Jahren beliebten Filmstars Magda Schneider und Wolf Albach-Retty geborene Romy Schneider. Noch als Teenager in den 50er Jahren erlangte sie in der Rolle der Sissi europaweiten Ruhm; in den 70ern wurde sie in Frankreich zum umjubelten, preisgekrönten Star, der sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1982 blieb. 1958 entzog sich Romy Schneider dem Einfluss ihrer Mutter und damit auch der bundesdeutschen Filmindustrie und ging zu Alain Delon nach Paris. Beinahe unbegrenzt scheinen die Möglichkeiten Romy Schneiders zu jener Zeit aus heutiger Sicht. Sie spielte Theater auf Französisch mit dem italienischen Regisseur Luchino Visconti; sie drehte Filme in England und Frankreich, Spanien, in den USA und dann doch wieder in der Bundesrepublik, und sie versuchte sich in der Komödie, im Melodram, im Psychothriller und im historischen Film. Gemeinsam ist ihren amerikanischen Regisseuren, den Meistern des Regie-Handwerks Orson Welles und Otto Preminger und den Komödienregisseuren Clive Donner und David Swift, dass sie mit Romy Schneider umgingen, als ob sie das erste Mal vor der Kamera gestanden hätte und ihrem Spiel neue, unbekannte Facetten entlockten und eine Intensität, die auf ihr großes schauspielerisches Talent verwies. Im Museum für Film und Fernsehen ist noch bis zum 30. Mai die Ausstellung "Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris" zu sehen, die die wechselhafte Karriere Romy Schneiders dokumentiert. Die Filmreihe, die im April fortgeführt wird, zeigt im März wenig bekannte Filme aus 60er Jahren. http://www.arsenal-berlin.de

Retrospektive Carl Theodor Dreyer

Wir setzen im März unsere Retrospektive mit Filmen des großen dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer (1889–1968) fort und zeigen bis Ende des Monats alle seine Regiearbeiten. Dreyer drehte zwischen 1919 und 1964 insgesamt 14 lange Filme, die sich stark voneinander unterscheiden. Sozialer Realismus und Melodram, Lustspiel und Passionsgeschichte, Märchen und Horrorfilm wechseln einander ab. Von prägnanten Großaufnahmen bestimmte Arbeiten stehen neben Werken ohne ein einziges Close-up, rhythmisch schnell geschnittene Filme neben solchen mit zehnminütigen Einstellungen, vom Sprechen dominierte Arbeiten neben Tonfilmen mit einem Minimum an Dialog. Dreyers Überzeugung nach sollte ein Regisseur keinem persönlichen Stil anhängen; sein Anspruch war es, den Stoffen entsprechend "jeweils einen Stil zu finden, der nur gültig für einen ganz bestimmten Film ist." Entscheidende Grundlage dafür war für ihn das – stets nach einer literarischen Vorlage selbst verfasste – Drehbuch, die Wahl der Darsteller sowie eine besondere Sorgfalt und Detailgenauigkeit bei der Ausstattung. Allen Filmen gemein ist die Suche nach einer modernen kinematographischen Ausdrucksform und eine Reduktion auf das Wesentliche.   http://www.arsenal-berlin.de
 
  kino arsenal 1+2
Potsdamer Strasse 2
10785 Berlin
tel. 269 55 100 fax. 269 55 111
   

Urania im März
Spielfilm Unter Strom - Dokumentarfilm Der weiße Rabe - Max Mannheimer / Gast: Carolin Otto - Dokumentarfilm Berlin - Stettin - Spielfilm Whatever works - Liebe sich wer kann - Spielfilm Wenn wir zusammen sind - Mes amis, mes amours - Spielfilm Nokan - Die Kunst des Ausklangs - Spielfilm Looking for Eric - Spielfilm Lila, Lila - Spielfilm Birdwatchers - Im Land der roten Menschen - Spielfilm Das Orangenmädchen - Spielfilm Bright Star - Meine Liebe. Ewig
  Filmprogramm März

Preis Normal: 8,00 €, ermäßigt: 7,00 €, Urania-Mitglieder: 5,50 €
    An der Urania 17, 10787 Berlin
     

Zeughauskino im März
KINEMATOGRAFIE HEUTE: MEXIKO

Bereits seit der Jahrtausendwende erlebt das mexikanische Kino eine atemberaubende Renaissance. Mitte der 1990er Jahre infolge des sogenannten Tequila-Crashs noch ökonomisch am Boden, setzte Anfang des neuen Jahrhunderts mit einigen bahnbrechenden Werken eine Welle ein, die bald keine nationalen Grenzen mehr kannte und junge mexikanische Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler unter anderem nach Hollywood führte. KINEMATOGRAFIE HEUTE: MEXIKO konzentriert sich nicht auf diese internationalen Karrieren, sondern auf die einheimischen, überwiegend in Mexiko produzierten Filme. Zu bestaunen ist eine einzigartige Vielfalt an Ideen, Erzählformen und Genres. Und zu bewundern ist eine Filmkultur im Wandel, die den tradierten, mitunter folkloristischen und klischeehaften Vorstellungen ein neues Kino an die Seite stellt: ein Kino, das in die Lücken der mexikanischen Bilderwelten vordringt und ausdrucksstarke Bilder der unterschiedlichen Kulturen, aber auch sozialen Brüche findet. Auf den internationalen Filmfestivals wurden viele dieser Filme zwar ausgezeichnet, einen Weg in den deutschen Verleih haben sie dennoch meistens nicht gefunden. Neben vier Produktionen aus der frühen Phase des Neuen Mexikanischen Kinos präsentiert KINEMATOGRAFIE HEUTE: MEXIKO dieses zurecht international gefeierte, abwechslungsreiche, mexikanische Filmschaffen.
Programm
  Zeughauskino - im Deutschen Historischen Museum
Unter den Linden 2 - Kinoeingang von der Spreeseite - 10117 Berlin
Tel.: 030 - 20 30 44 20
   



Filmfestivals im März
7. 11mm Fußballfilmfestival
13. bis 17. März 2010
http://www.11-mm.de/aktuell.php

cinebrasil 2010
18. bis 21. März 2010
http://www.cinebrasil.info/index.html

 
Google
  Web MMEANSMOVIE
© MMEANSMOVIE 2001 - 2010  Filmmagazin Berlin