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Komische Filmnacht im Filmtheater am Friedrichshain - Preview: BAL-HONIG - Drehbuch- und Autorenstammtisch - Die Schlacht um Algier - Sophie Rois liest Leontine Sagan - UNERHÖRT! Musikfilmfest - Symposium “Verbotene Filme“ - ag des offenen Denkmals im Kino International - 100 Jahre Passage - Großes Fest - Berlin Beats *Filmische Highlights aus und über Berlin - filmPOLSKA - cinéfête 11. - Cine en español - NEUER DEUTSCHER FILM - Kino Arsenal - Zeughauskino - Urania - Cinema for free 
       


Veranstaltungen | Filmfestivals | Austellungen


 Veranstaltungen im September

 
  01.09. 20:30 Uhr  
 Premiere: Die Komische Filmnacht im Filmtheater am Friedrichshain
 
Das International Comedy Film Festival und die Yorck Kinogruppe präsentieren ab September in der „Komischen Filmnacht“immer am ersten Mittwoch im Monat unentdeckte Indie-Komödien aus der ganzen Welt in der Originalfassung. Die Reihe startet mit „TiMER“ (2009), einer Perle des US-amerikanischen Independent-Kinos. Die Science Fiction-Komödie geht mit viel Sinn für Situationskomik und hintergründigem Humor der Frage nach, was passieren würde, wenn es eine Uhr gäbe, die die Zeit bis zur Begegnung mit der Liebe des Lebens herunterzählt - und was passiert, wenn es vorher schon funkt.
    Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5 10407 Berlin
TRAM 4 Am Friedrichshain TRAM 10 Arnswalder Platz BUS 200 Bötzowstraße
     
 
 
  01.09. um 20:00  
 tip Jour Fixe Preview: BAL-HONIG von Semih Kaplanoglu
 
der tip Berlin zeigt am Mi 1.9. um 20 Uhr eine Preview des Berlinale Gewinners 2010: BAL- HONIG wie immer im Original mit deutschen Untertiteln!
Yusuf (Bora Altas) lebt mit seinen Eltern in den waldreichen Bergen der Schwarzmeerregion, hoch oben im Nordosten der Türkei. Oft begleitet er seinen Vater (Erdal Besikçioglu), den Imker Yakup, bei dessen Streifzügen durch die tiefen, unberührten Wälder. Hoch oben in den Bäumen werden die Bienenstöcke angebracht, um den berühmten schwarzen Honig der Rize-Region zu ernten. Aufmerksam lernt Yusuf an der Seite seines Vaters die Geheimnisse der Natur kennen, flüsternd findet er hier zu einer Sprache, die ihm in der Schule immer wieder fehlen will. Als ein unerklärliches Bienensterben die Gegend heimsucht, zieht Yakup los, um seine Bienenstöcke in einer schwer zugänglichen, gefährlichen Gebirgsregion aufzubauen. Als er nicht zurückkehrt, macht sich Yusuf auf, den Vater zu suchen. Semih Kaplanoglu entführt in eine Welt voller poetischer Schönheit, die beinah schon märchenhaft anmutet und etwas Magisches vollbringt: Sie streichelt das Sehen, aktiviert alle Sinne und lässt die satte Landschaft der anatolischen Berglandschaft körperlich spürbar werden - ganz ohne 3D-Effekte.
    hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
   
 
 
  02.09. um 20:00  
  Drehbuch- und Autorenstammtisch
 
Am Donnerstag um 20:00 Uhr findet im Restaurant "Blaues Band" wieder der Berliner Drehbuch- und Autorenstammtisch statt. Eingeladen sind alle, die sich in irgendeiner Form mit Drehbüchern und anderen Schreibprojekten beschäftigen - oder beschäftigen möchten.
 
  Café/Restaurant "Blaues Band"
Alte Schönhauser Straße 7/8 D-10119 Berlin
Telefon: 030 283 850 99
   
 
 
  03.09. um 20:00  
 africAvenir präsentiert: Die Schlacht um Algier
 
Im Rahmen vonn "50 Jahre afrikanische Un-Abhängigkeiten - eine (selbst)kritische Bilanz" präsentiert AfricAvenir am Freitag, 3.9. um 20 Uhr Pontecorvo' s Klassiker DIE SCHLACHT UM ALGIER im französischen Original mit englischen Untertitel. Zu Gast ist der algerische Historiker Prof. Daho Djerbal von der Universität von Alger-Bouzaréah.
Im Rahmen vonn "50 Jahre afrikanische Un-Abhängigkeiten - eine (selbst)kritische Bilanz" präsentiert AfricAvenir am Freitag, 3.9. um 20 Uhr Pontecorvo' s Klassiker DIE SCHLACHT UM ALGIER im französischen Original mit englischen Untertitel. Zu Gast ist der algerische Historiker Prof. Daho Djerbal von der Universität von Alger-Bouzaréah. DIE SCHLACHT UM ALGIER (frz.Omengl.U.) Algerien/Italien, 1966, 121 Min., s/w 
Regie: Gillo Pontecorvo Darsteller: Saadi Yacef, Antonio Musu Synopsis:
 Es ist 1957, ein Schlüsseljahr im Unabhängigkeitskampf Algeriens. Im Zentrum stehen zwei Hauptpersonen: Ali La Pointe (Brahim Haggiag), Mitglied der FLN (Nationalen Befreiungsfront) und Aushängeschild der algerischen Résistance, und der französische Fallschirmspringerkommandant Colonel Mathieu (Jean Martin), der Befehl hat, den Widerstand um jeden Preis zu brechen. 

Gillo Pontecorvos Spielfilm Die Schlacht um Algier über den antikolonialen Krieg in Algerien gilt als einer der einflussreichsten Filme in der Geschichte des politischen Kinos, und als eines der beeindruckendsten Werke, die jemals über den Kolonialismus und den antikolonialen Widerstand gedreht wurden.
    hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
     
 
 
  05.10.  11:00 Uhr  
 Lesung Sophie Rois liest Leontine Sagan
 
Sie war Schauspielerin und Regisseurin, Jüdin und Emigrantin: Leontine Sagan. Ihre Memoiren Licht und Schatten liegen nun im Hentrich & Hentrich Verlag Berlin erstmals auf Deutsch vor und werden von der Schauspielerin Sophie Rois gelesen, die selbst in „Mädchen in Uniform" auf der Bühne steht – dem Stück, mit dem Sagan einst bekannt wurde. 1889 in Budapest geboren und im südafrikanischen Johannesburg aufgewachsen, erlangte Sagan weltweite Beachtung als Regisseurin mit ihrem ersten Kinofilm MÄDCHEN IN UNIFORM. Nach dessen erfolgreicher Premiere 1931 ging sie mit der Bühnenversion auf Tournee. Vom Ausland aus beobachtete sie die Verbreitung des Faschismus in Europa. Nach Stationen in Großbritannien, Südafrika, den USA und Australien kehrte sie nach Südafrika zurück. Sagan starb 1974 in Pretoria, wo sie bis heute als Wegbereiterin moderner Bühnenkultur und Schauspielkunst verehrt wird. Ihre Lebenserinnerungen zeigen nicht nur das Bild einer erfolgreichen Künstlerin und selbstbewussten Frau, sondern auch einen „weiblichen Odysseus" – wie sie sich selbst bezeichnet – auf der Suche nach der eigenen, der jüdischen Identität. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin 2010 In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Kartenreservierung: Tel. 030-880 28 316
   
   


ort: Centrum Judaicum Berlin Oranienburger Str. 28/30, 10117 Berlin

     
 
 
   06. bis 11.09.  
  UNERHÖRT! Musikfilmfest
 
Mehr geile Musikfilme auf der großen Leinwand! Das ist seit 2006 das Motto einer Gruppe von Hamburger und Berliner Film- und Musik-Nerds, die ausserdem Spezialisten für Musikfilme sind. Dabei geht es immer um das gesellschaftliche Phänomen Musik in all seinen Facetten. In diesem Sinn umspannt der Musikfilm viele Filmgenres, so dass UNERHÖRT! neben Musikdokumentationen auch fiktionale Stoffe, Biopics, Konzertfilme, Musikvideos und Musicals zeigt. Unser Anspruch ist es, großartige Musikfilme, die oftmals viel zu schnell aus dem Blickfeld verschwinden, im Kino zu zeigen. Der Fokus liegt dabei auf nationalen und internationalen Filmen jenseits des Mainstream und Nachwuchsproduktionen.
    EISZEIT KINO  
Zeughofstrasse 20 in Berlin – Kreuzberg
  http://www.unerhoert-filmfest.de/  
 
 
  09. und 10.10.  
 Symposium “Verbotene Filme“
 
Ein Spielfilm verschwindet im Giftschrank, weil er – vermeintlich oder tatsächlich – gegen Gesetze verstößt. Eine Dokumentation wird erst gar nicht gedreht, weil das Justiziariat sagt, man könne die zu erwartenden Klagen nicht durchstehen. Zugleich können Filme, die nach geltendem Recht verboten sind, weltweit angesehen werden. Das sind drei Aspekte desselben Themas. Das Symposium „Verbotene Filme“ wird sich damit auseinandersetzen, welche rechtlichen Beschränkungen für Filme gelten und wie sie sich auf die Produktion, Distribution und Rezeption auswirken. Wegen der begrenzten Anzahl der Sitzplätze bitten wir um Anmeldung bis zum 30. August 2010 unter Tel. 030-300 903-0 oder symposium-recht@deutsche-kinemathek.de Der Eintritt ist frei.
   
   

ort: Veranstaltungsraum (4. OG) und Kino Arsenal,
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

     
 
 
  09. bis 19.09.  
 Somnambule Erstes internationales Caligari-Festival
 
Mit der ersten Somnambule ruft die Brotfabrik ein Medien- und Kunstfestival ins Leben, das an eine fast vergessene Blütezeit des Stummfilms in Berlin-Weißensee erinnert. An seinem einstigen Standort erwartet Sie ein hochkarätiges, spartenübergreifendes Programm! Der berühmteste, einst hier gedrehte Film und Anlass für das Festival ist der 1919 von Robert Wiene geschaffene Stummfilmklassiker Das Cabinet des Dr. Caligari. Das legendäre Schlüsselwerk ist Ausgangspunkt für die aktuelle Auseinandersetzung mit ästhetischen, sozialen und politischen Hintergründen, sowie künstlerischen Auswirkungen des Films bis zur Gegenwart. Hommagen an das vielschichtige Caligari-Phänomen und reanimierter „Caligarismus“ sind augenscheinliche Elemente unserer Kultur geworden. So spiegeln Remakes, Adaptionen, Performances und spektakuläre Live-Vertonungen die anhaltende Faszination seiner Bildsprache und Botschaft wider.
   
   

ort: Veranstaltungsraum (4. OG) und Kino Arsenal,
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

     
 
 
  11.09.  
 Tag des offenen Denkmals im Kino International
 
Am 11.September 2010 finden im Kino International drei Führungen im Rahmen des Tages des offenen Denkmal statt. Die Teilnahme ist kostenlos - aber die Teilnehmerzahl eingeschränkt. Eine telefonische Anmeldung für die Führungen um 11.30, 13.00 und 14.30 ist unter 21 29 80 15 ist erforderlich. Das Kino International wurde 1961–63 von Josef Kaiser errichtet. Das Betonrelief „Aus dem Leben heutiger Menschen“ schufen Waldemar Grzimek, Karl-Heinz Schamal und August Schievelbein. Das Kino war das Premierenkino der DDR. Als Folgeeinrichtung der Neubebauung der damaligen Stalinallee war es technisch auf dem neuesten Stand. Es finden ein Kurzvortrag im Saal sowie eine Führung durch das gesamte Gebäude statt (Technikbereich, Bunker, Repräsentationsraum, Saal).
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
U Schillingstraße
     
 
 
  11.und 12.09.  
 100 Jahre Passage - Großes Fest
 
Es ist der erste offene Passagenbau Berlins mit einem bis heute gleich gebliebenen Mix aus Kultur, Kommerz und Wohnen, eines der herausragenden Baudenkmäler Neuköllns und zugleich kultureller Leuchtturm der sich wandelnden Karl-Marx-Straße: Die Passage Neukölln wird 100 Jahre alt.
Grund für alle Nutzer der Passage, gemeinsam mit allen interessierten Berlinern jeden Alters und jeder Herkunft ein Fest zu feiern: Jobpoint, Brot und Brötchen, Café Hofperle, Hausverwaltung Kopp, Lernladen, Kulturnetzwerk Neukölln, Neuköllner Oper und die Yorck Kino GmbH laden ein zum großen Passagenfest!
    Passage
Karl-Marx-Straße 131 12043 Berlin
U + BUS Karl-Marx-Straße
     
 
 
  19.09. 20:00 Uhr  
 Berlin Beats *Filmische Highlights aus und über Berlin
 
Willkommen in der Stadt der Kontraste! Shorts Attack geht in über einem Dutzend Kurzfilmen diversen Berliner Wirklichkeiten auf den Grund: Erleben sie den schrägen Trubel in einem Spätkauf, werden sie Zeuge eines skurrilen Bratwurstüberfall, folgen sie der Geschichte des Bezirks Köpenick und entlarven sie U-Bahn-Kontrolleure. Mit im Programm ist eine Hommage an den Umsteigebahnhof Ostkreuz und eine rasante Randgruppen-Berlin-Hymne. Desweiteren zeigt sich das Leben in der ´Platte´ als Härtetest, die Aktion des Straßenbahn-Putzens ist überaus vorbildlich, und der Fernsehturm schließlich verwandelt sich in eine Rakete. Das Programm bietet ein liebevoll buntes Bild der Haupstadt: melancholisch und humorvoll, skurill und poetisch, laut und lebendig. Und musikalisch, denn Berlin Beats!  
    Kino Passage
Karl-Marx-Straße 131 12043 Berlin
U + BUS Karl-Marx-Straße
     
 
 
  19.10.  17:00 Uhr  
 Karin Baal zum 70. Geburtstag
 
Ein Abend mit Karin Baal. Gespräch und Filmvorführung 17 Uhr Gespräch, 19 Uhr Film IM KREIS DER LIEBEN, D 1991, R: Hermine Hundgeburth
   
   


ort: Veranstaltungsraum (4. OG) und Kino Arsenal,
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

     
 
 
  20.09. um 20:00  
 filmPOLSKA 2010 relaoaded: Jestem twój / Ich bin Dein
 
filmPOLSKA reloaded präsentiert am Mo, 20.9. um 20 Uhr JESTEM TWÓJ/ Ich bin Dein in polnisch mit engl. Untertiteln.
filmPOLSKA reloaded präsentiert am Mo, 20.9. um 20 Uhr JESTEM TWÓJ/ Ich bin Dein in polnisch mit engl. Untertiteln. Neues Polnisches Kino: JESTEM TWÓJ/ Ich bin Dein PL 2009, 105 Min. R: Mariusz Grzegorzek, B: Mariusz Grzegorzek, K: Szymon Lenkowski, M: Radosław Ochnio, Mariusz Grzegorzek, D: Małgorzata Buczkowska-Szlenkier, Mariusz Ostrowski, Roma Gąsiorowska Marta, eine dreißigjährige Ärztin, und ihr Ehemann Jacek leben ein komfortables, jedoch liebloses Leben in einem luksuriösen Haus. Eines Tages taucht im „Ghetto” der neuen Reichen ein neuer Hausmeister auf, ein dämonischer Prolet. Er bedrängt Marta so sehr, dass es zum Geschlechtsakt kommt, von dem es unklar bleibt, ob er im gegenseitigen Einverständnis geschieht. Marta wird schwanger und lässt ihren Ehemann im Unklaren, bis die Mutter des Hausmeisters auftaucht und Ansprüche auf ihre Enkelin stellt.
    hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
     
 
 
  23. bis 29.10.  
 cinéfête 11. Französisches Jugendfilmfestival im Hackesche Höfe Kino!
 
von Donnerstag, 23.9. bis Mittwoch, 29.9.10 zeigt die cinéfête wieder sieben wunderbare Fime für Schulklassen im französischen Original mit deutschen Untertiteln!
von Donnerstag, 23.9. bis Mittwoch, 29.9.10 zeigt die cinéfête wieder sieben wunderbare Fime für Schulklassen im französischen Original mit deutschen Untertiteln! Mit dabei sind in diesem Jahr: L’ENFANT QUI VOULAIT ÊTRE UN OURS von Jannik Hastrup, MA VIE EN ROSE von Alain Berliner, LA PREMIÈRE ÉTOILE von Lucien Jean-Baptiste, WELCOME von Philippe Lioret, QUAND TU DESCENDRAS DU CIEL von Éric Guirado, LES PALMES DE M. SCHUTZ von Claude Pinoteau und Jean-Luc Godards À BOUT DE SOUFFLE !
    hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
     
 
 
   25. bis 26.09.  
  Hurenkino - Whore Cinema films celebrating international sex workers
 
    EISZEIT KINO  
Zeughofstrasse 20 in Berlin – Kreuzberg
     
 
Cine en español im September  Immer 20:00 Uhr Babylon Mitte

Mo, 6.9. 20:00  El comboi dels 927 (927 on the train to hell)
Dokumentarfilm, R: Montse Armengou, 52 Min, Englisch / Originalinterviews mit engl UT Mit einführenden Worten des Direktors von Memorial Democràtic in Barcelona Am 24. August 1940 verließ ein Zug mit 927 spanischen Bürgerkriegsflüchtlingen die Stadt Angoulême in Südfrankreich. Sie glaubten, sich in eine noch nicht von den deutschen Truppen besetzte Region zu bewegen. Der Zug fuhr jedoch in den okkupierten französischen Norden. Vier Tage später brachte man die Spanier nach Mauthausen. Die Männer wurden dort von ihren Familien getrennt und ins Konzentrationslager gesteckt. Damit waren sie die ersten westeuropäischen Zivilisten, die in eines der Lager deportiert wurden. Die Frauen und Kinder traten einen verzweifelten und unsicheren Rückweg an. Nach 18 Tagen wurden sie schließlich zurück nach einem Spanien unter Franco, aus dem sie geflüchtet waren, gebracht. Dort erwartete sie Gefängnis, Verfolgung und die Angst um ihre Söhne, Ehemänner und Väter. Von den 470 spanischen Männern in Mauthausen kamen 87% ums Leben.

Mi, 8. September, 20 Uhr  Auswahl aus miradasdoc
5. Internationales Festival des Dokumentarfilms in Guía de Isora Kanarische Inseln

In Anwesenheit des Festivalleiters Alejandro Krawietz Rodríguez und dem Regisseur von Asina, Daniel Lagares Ramírez

Mo, 20.September, 20 Uhr TERESA
Drama, RCH 2009, 85 Min, R: Tatiana Gaviola, 35 mm, OmeU Die talentierte, schöne und unglückliche Teresa gehört der chilenischen Oberklasse an zu Beginn des vergangen Jahrhunderts. Mit 17 heiratet sie, verliebt sich jedoch nach kurzer Zeit in jemand anderen. Zur Strafe wird sie in das Kloster Preciosa Sangre geschickt. Getrennt von ihren beiden Töchtern, flieht sie mit dem Dichter Vicente Huidobro – ihr Leben nimmt einen aufregenden und tragischen Lauf. Der Film erzählt das Leben von Teresa Wilms Montt, einer jungen chilenischen Dichterin. Zwar integriert sie sich in die gesellschaftlichen Kreise von Buenos Aires und Madrid, jedoch kann sie die Trennung von ihren Töchtern nicht verwinden.

Mo, 27.September, 20 Uhr SEXO CON AMOR
Komödie, RCH 2003, 108 Min, R: Boris Quercia, 35 mm, OmeU Auf einem Elternabend wird darüber diskutiert, wie die sexuelle Aufklärung in der Schule erfolgen sollte. Diese Szene bildet den Auftakt für drei miteinander verbundene Erzählungen, die das Thema Sex mit all seinem Frust, aber auch voller Humor ausloten. Zum einen ist da die Lehrerin Luisa, die den Elternabend organisiert hat und ein heimliches Verhältnis zum Vater eines Schülers pflegt. Der Metzger Emilio wiederum ist aufgrund der Probleme mit seiner Ehefrau zu sexueller Abstinenz gezwungen. Der dritte Erzählstrang zeigt das Leben des Schürzenjägers Álvaro. Sexo con amor demonstriert einmal mehr die Macht des erotischen Instinkts und der Gefühle gegenüber dem Verstand.

     
    Kino Babylon Berlin:Mitte
Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin
     
 
NEUER DEUTSCHER FILM im September    IMMER DONNERSTAG - IMMER 21:15  Babylon Mitte

Do, 2.9. - 21:15   In Erinnerung an Christoph Schlingensief Christoph Schlingensief – Die Piloten
D 2007, R: Cordula Kablitz-Post, mit Christoph Schlingensief, Rolf Hochhuth, Katharina Schüttler, Oskar Roehler, digital, 94 Min Christoph Schlingensief dreht 10 Jahre nach "Talk 2000" Piloten für eine neue Talkshow. Obwohl klar ist, dass diese Piloten niemals ausgestrahlt werden, kommen sie alle: von Jürgen Fliege bis Rolf Hochhuth, von Oskar Roehler bis Claudia Roth, von Lea Rosh bis Sido. Was als unterhaltsame Infragestellung der medialen Selbstdarstellungen beginnt, erhält eine dramatische Wendung, als private Probleme des Talkmasters und eines Gastes während der Aufzeichnungen bekannt werden. Cordula Kablitz-Post, die 1997 gemeinsam mit Christoph Schlingensief "Talk 2000" entwickelt hat und für Regie und Schnitt verantwortlich war, dokumentiert bei CHRISTOPH SCHLINGENSIEF - DIE PILOTEN die emotionale Vielschichtigkeit des Künstlers Schlingensief unter extremen Bedingungen und wirft Fragen nach den Grenzen der medialen Selbstdarstellung auf.

Do, 9.9. - 20:15   Der verlorene Vater
D 2009, R: Hermine Huntgeburth, mit Edgar Selge, Ulrike Krumbiegel, Jeanette Hain, 90 Min Berlin-Premiere mit Regisseurin, DarstellerInnen und Team Zwei Menschen treffen sich, verlieben sich und es könnte alles so schön sein. Aber Arndt kann sich auf Elke nicht einlassen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er geht zu seiner Familie zurück. Elke respektiert seinen Entschluss, der aber nicht lange vorhält. Plötzlich steht der Traummann wieder in der Tür und hat sich ihretwegen von seiner Frau getrennt. Was für Elke zuerst das Ziel ihrer Wünsche ist, wird mehr und mehr zur Zerreißprobe. Denn Arndt beginnt, um seine Kinder zu kämpfen. Am Anfang noch verständlich, bekommt sein Kampf etwas Zwanghaftes. Und wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn. Seine Exfrau, die Mutter seiner Kinder, reagiert auf ihre Art und setzt sich damit ins Unrecht- für Arndt. Aber auf welcher Seite liegt das Recht? Elke muss sich entscheiden.

ACHTUNG: nicht DO, sondern Di, 21.9. – 20:00   Tod einer Schülerin
D 2010, R: Mark Schlichter, Vorlage: Ulrich Woelk, mit Matthias Brandt, Corinna Harfouch, Adrian Topol, Max Dominik, Lavinia Wilson, Kirsten Block, Robert Gwisdek, 90 Min Berlin-Premiere mit Regisseur, Darstellern und Team Alex Berger (Matthias Brandt), Deutschlehrer an einem Gymnasium in einer ostdeutschen Kleinstadt, lässt sich nach einem Grillfest heimlich auf ein sexuelles Abenteuer mit der 18-jährigen Abiturientin Katja Weiss (Laura Berlin) ein. Sie wird am nächsten Morgen tot aufge-funden. Alles deutet auf ein Sexualverbrechen hin. Katja ist schon das zweite junge weibliche Mordopfer in der Region. Die Polizei vermutet nun einen Serientäter. Berger gesteht seiner Frau Susanne (Corinna Harfouch) den Seitensprung, beteuert aber, nicht für Katjas Tod verantwortlich zu sein. Als die Polizei zügig einen von der Bevölkerung geforderten Massengentest initiiert, weigert sich Alex unter Verweis auf seine Bürgerrechte, eine DNA-Probe abzugeben. So gerät er mehr und mehr in den Fokus der Kommissare und muss zugleich gegen das wachsende Miss-trauen seiner verletzten Frau ankämpfen.

ACHTUNG: nicht DO, sondern Mi, 29.9. – 20:00 Im Dschungel

D 2010, R: Elmar Fischer, mit Ronald Zehrfeld, Heino Ferch, Ina Weisse, Bernd Stegemann, 90 Min Berlin-Premiere mit Regisseur, Darstellern und Team Frank Sperber (Ronald Zehrfeld), Vorarbeiter im Kessel eines Werkes eines Weltkonzerns, versucht den drohenden Ausverkauf seines Arbeitsplatzes zu verhindern. Als neugewählter Betriebsrat gerät der idealistische Frank zwischen die Fronten und immer tiefer in einen Dschungel aus Lügen und Erpressung, in dem es um Macht und viel Geld geht. IM DSCHUNGEL zeigt, wie Intrigen und Korruption in Zeiten der Wirtschaftskrise zunehmend den Alltag in Unternehmen bestimmen und erzählt mit ungetrübtem Blick auf das Geschehen unserer Tage eine Geschichte, die zwar frei erfunden ist, aber so oder so ähnlich in vielen Industrieuntnehmen passieren könnte...

     
    Kino Babylon Berlin:Mitte
Rosa-Luxemburg-Straße 30 10178 Berlin
     
 
Kino Arsenal im September
Verbotene Filme

Am 9. und 10.9. veranstalten die Deutsche Kinemathek und iRights.info das Symposium "Verbotene Filme", das sich mit den Fragen auseinandersetzt, welche rechtlichen Beschränkungen von Filmen es gibt und wie sie sich auf die Produktion, Distribution und Rezeption auswirken. Die Konfiszierung von AI NO KORIDA (Im Reich der Sinne, Nagisa Oshima, J / F 1976, 8.9., Einführung: Stefanie Schulte Strathaus) als pornografischer Film während der Berlinale durch die Staatsanwaltschaft löste 1976 eine Zensurdebatte aus. Der Dokumentarfilm BERUF NEONAZI (Winfried Bonengel, D 1993, 9.9.) wurde beschlagnahmt, weil man ihm die mangelnde Distanzierung zum porträtierten Neonazi Bela Ewald Althans vorwarf. (Einlass nur für Teilnehmer des Symposiums) Im Internet wächst eine Remix-Szene heran, die aus dem Bilderarchiv der Vergangenheit neue Geschichten zusammensetzt. Das Verfahren gibt es nicht erst seit PC und Inter-net – und so versammelt die MASHUP-ROLLE (kuratiert von Ilja Braun und Valie Djordjevic, 9.9.) Kurzfilme und Videos aus 70 Jahren.   http://www.arsenal-berlin.de

Neues Kino aus Chile

Chile wartet seit geraumer Zeit mit einer für ein so kleines Land erstaunlich großen Zahl an bemerkenswerten Filmen auf. Nach den 17 langen, repressiven und kulturarmen Jahren der Pinochet-Diktatur (1973–1990), in denen der Film im Land selbst keine Rolle spielte, musste die chilenische Filmproduktion erst wieder reaktiviert werden. Seitdem hat sich viel getan: Die Zensur wurde abgeschafft, Filmschulen gegründet und die staatliche Filmförderung auf den Weg gebracht. Mittlerweile werden pro Jahr mehr Spielfilme produziert als in der gesamten Pinochet-Ära zusammen. Eine junge Generation von FilmemacherInnen meldet sich kraftvoll im Weltkino zurück – und reüssiert auf den internationalen Festivals. Ein verblüffender Aufschwung, auch im eigenen Land, wo das chilenische Kino zur Zeit populärer denn je ist.   http://www.arsenal-berlin.de

Moving Politics – Cinemas from India

Die vier Filme des letzten Programmteils der von Dorothee Wenner und Nicole Wolf kuratierten Film- und Gesprächsreihe "Moving Politics" widmen sich dem Thema "Family Ties / Familienbande" und rücken die vielseitigen Beziehungen zwischen den realen Verwandtschaftsverbänden und ihren fiktiven Counterparts im Film in den Mittelpunkt. So ist etwa die zumeist auf kollektive Familieninteressen abgestimmte arrangierte Ehe in Indien noch keineswegs ein Auslaufmodell – und damit eine beständig tickende politische Zeitbombe, die individuelle Herzenswünsche bedroht. Gleichzeitig wird Verwandtschaft weiter und neu gedacht – im, mit und außerhalb des Kinos.  http://www.arsenal-berlin.de
 
  kino arsenal 1+2
Potsdamer Strasse 2
10785 Berlin
tel. 269 55 100 fax. 269 55 111
   
 
Urania im September
 Filme im September 2010

Frida - Vincent will Meer - My Name is Khan - "Menschen, Träume, Taten" Filmvorführung mit Expertendiskussion - Die Päpstin - Filmvorführung mit Experten-Diskussion Dokumentarfilm Zum Tag der Energie: "Eine unbequeme Wahrheit" - Die 4. Revolution - Energy Antonomy - David Wants to Fly
Preis Normal: 8,00 €, ermäßigt: 7,00 €, Urania-Mitglieder: 5,50 €
    An der Urania 17, 10787 Berlin
     
Zeughauskino im September
RITTERFILME
Bis zum 24. Oktober ist im Deutschen Historischen Museum die Ausstellung BURG UND HERRSCHAFT zu erleben, die die Burgen als Orte der Verwaltung und Herrschaft vorstellt und deren Entwicklung vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeigt. Das Zeughauskino präsentiert begleitend Ritterfilme, ein Subgenre des Abenteuerfilms, das in den 1950er Jahren mit farbenprächtigen, in Großbritannien entstandenen Hollywood-Filmen seine Blüte erlebte. Neben Filmen aus dieser klassischen Phase und Produktionen aus den 1930er Jahren gibt die Filmreihe auch einen Einblick in die weitere Entwicklung des Ritterfilms.
Auf dem Spielplan stehen Produktionen aus den 1960er und 1970er Jahren, die dem bisher prägenden, verklärenden Bild des Ritters entgegenarbeiten und sich stärker an den historischen Fakten orientieren, sowie die vielfältigen zeitgenössischen Formen der Tradierung des Ritterfilms: Beispiele eines parodistischen Umgangs, einer Kreuzung des Ritterfilms mit den Motiven anderer Genres und – last but not least – einer Rückkehr zu den klassischen Rittergeschichten. Programm

FRÜHE INTERVENTIONEN SUFFRAGETTEN – EXTREMISTINNEN DER SICHTBARKEIT
Anfang des 20. Jahrhunderts eroberte die Bewegung für das Frauenwahlrecht, die Suffragettenbewegung, auch das Kino. Auf den Straßen der Städte war eine soziale Kraft spürbar geworden, die große Ängste provozierte und nicht mehr zähmbar schien: Da organisierten sich doch tatsächlich Frauen, noch dazu oft Wohlbehütete des Bürgertums, und forderten ihre Beteiligung an demokratischen Prozessen! 1913 saßen schon mehr als 1000 Suffragetten wegen ihrer politischen Kämpfe im Gefängnis. Neben Karikaturen in den Printmedien entstanden zum einen Wochenschauen und Aktualitäten, die den Kampf vor allem der englischen Suffragetten, ihre Demonstrationen und Paraden dokumentierten. Zum anderen wurden unzählige Komödien produziert, die sich auf die Emanzipations-Bewegungen der Suffragetten in einer Ambivalenz von Subversion und Affirmation bezogen. Die meisten dieser Filme erzählen dem Publikum, dass Frauen ins Haus gehörten und nicht an die Wahlurne. Sie zeigen wild gewordene Furien, die im Zuge ihres Engagements vermeintlich männliche Züge annehmen, ihre Familien vernachlässigen und öffentliche Gebäude anzünden. In den (Anti-)Suffragettenfilmen sind die Frauenrechtlerinnen oft Fehlgeleitete, die wieder auf den richtigen Weg gebracht werden müssen – mit den entsprechenden Spielräumen für eine komplizenhafte Schaulust auf allen Seiten. In etlichen Filmen verkleiden sich auch Männer als Suffragetten und Streikende. Faszinierend unklar ist dabei die Funktion ihres Rollenspiels: Möchten diese Filme das Unangemessene und Groteske der weiblichen Rollenüberschreitung illustrieren? Oder gestattet es das männliche Rollenspiel, umso wilder gegen die herrschende Ordnung rebellieren zu können? FRÜHE INTERVENTIONEN stellt Filme über, für und gegen die Suffragetten vor und präsentiert außerdem frühe Filme zu weiblicher Arbeit und Klassenverhältnissen, zu Geschlechter-Inszenierungen und Hysterie, zu frühen Stars und athletischen Artistinnen. Anhand rarer Filmbeispiele vor allem aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg ist ein noch wenig normiertes Kino zu entdecken: ein Kino, das sich selbst beim Erfinden zusieht und das gerade im Begriff ist, sich ein eigenes Publikum zu schaffen. Neben der Filmreihe werden im Foyer des Zeughauskinos Installationen präsentiert. (mb) Programm
 
  Zeughauskino - im Deutschen Historischen Museum
Unter den Linden 2 - Kinoeingang von der Spreeseite - 10117 Berlin
Tel.: 030 - 20 30 44 20
   


 
Cinema for free  September
Donnerstag 02.09.2010 19:00 Uhr Club Produktion INDIAN CINEMA & BEYOND 3. Teil der Trilogie Fire, Wate und Earth Spielfilm R.: Deepa Metha, INDIAN 2005, 118 Min., OmU Eintritt: Frei Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen Kurator/-in: Jeanette Gaussi

Donnerstag 09.09.2010 19:00 Uhr Club Produktion SZENE ORIENT SUKKAR BANAT (int.: CARAMEL) Spielfilm R.: NAdine Labaki, Libanon/Frankreich. 2007, 96 Min., OmU mit engl. UT Eintritt: Frei Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen Kurator/-in: Hakim El-Hachoumi

Donnerstag 16.09.2010 19:00 Uhr Club Produktion NOLLYWOOD SPEZIAL Une Femme pas comme les autres (Eine ungewöhnliche Frau) Regie: Abdoulaye Dao Burkina Faso 2008 101 Minuten Franz.m.engl.UT Eintritt: Frei Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen Kurator/-in: J. Enoka Ayemba

Donnerstag 23.09.2010 19:00 Uhr Club Produktion MADE IN GERMANY Fremde Haut Spielfilm R.: Angelina Maccarone, Deutschland 2005, 100 Min., dt./farsi. mit dt. UT Eintritt: Frei Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen Kurator/-in: Masayo Kajimura

Donnerstag 30.09.2010 19:00 Uhr Club Produktion FILMSURPRISE Der Filmabend: Sergej Paradschanow 1924-1990 Ein Projekt von Irina Kurtishvili Vorfilm - „Ich, Sergej Paradschanow“ (2001, 24 min) HAUPTFILM - "Die Legende der Festung Surami" AMBAVI SURAMIS TZIKHISA / LEGENDA O SURAMSKOJ KREPOSTI UDSSR/Georgien, 1984, Regie: Sergej Paradschanow, Dodo Abaschidse, 82 Min., DVD, OmdU Eintritt: Frei Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen
    Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32 12049 Berlin Tel. 030 - 60 97 70-0
     

 
 

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