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| Der NSU und die Untersuchungsausschüsse, das Staatsversagen in Hanau oder Halle, der Neukölln-Komplex und die damit verbundenen Befangenheitsvorwürfe gegen den ermittelnden Oberstaatsanwalt – all diese Fälle waren, neben vielen weiteren, Inspiration für diesen Film. Claudia hat auch selbst an unterschiedlichen Stellen hospitiert, zum Beispiel bei der Staatsanwaltschaft, die unter anderem für die Einstellung des Falls von Oury Jalloh verantwortlich war. Und ich habe im Zuge der Recherche Menschen getroffen wie Franziska Nedelmann, die zum Beispiel die Nebenklage übernommen hat im Fall vom Brandanschlag auf Ferat Koçak und auch sonst in ganz vielen Prozessen Opfer rassistischer Gewalt vertritt, oder Sebastian Scharmer, der Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess. Der Ausgangspunkt für Claudias Schaefers Schreiben war die Überlegung, warum antifaschistische oder politisch linke Menschen meistens ihren Weg eigentlich nicht in staatlichen Institutionen sehen. Denn dadurch überlässt man ja zum Beispiel die Exekutive letztlich jenen Menschen, die man tagtäglich kritisiert. Also ging es hier darum, sich die 8 Perspektive von jemandem anzugucken, der in das System hineingeht und versucht, von innen heraus etwas zu verändern. Die Frage, ob Widerstand aus dem Inneren überhaupt möglich ist oder der staatliche Apparat doch in erster Linie eher sich selbst als die Bürger*innen schützt, ist im Film sicherlich eine zentrale. Aber es geht eben auch darum, wo genau und warum immer diese Vertrauensbrüche, Verharmlosungen und Momente der Frustration passieren, von denen Opfer rechter und rassistischer Gewalt berichten. Auch da muss der Blick natürlich auf die Strukturen und das System selbst gerichtet werden. Die Staatsanwaltschaft in Deutschland nennt sich selbst die objektivste Behörde der Welt. Aber was heißt Objektivität in diesem Fall eigentlich? Oder führt Neutralität gegenüber Nazis nicht am Ende zur Parteinahme? FARAZ SHARIAT – REGIE UND PRODUKTION |
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Queeres Kino erzählt von den Geschichten, Erfahrungen und Lebensrealitäten queerer Menschen – meist abseits normativer Erwartungen und gesellschaftlicher Ordnungen. Dabei hinterfragt es oft auch filmische Konventionen und entwickelt eigene, widerständige Formsprachen. Im Zentrum der Ausstellung stehen Filme und Filmarbeitende: Filmemacher*innen, Festivalmacher*innen, Kinobetreiber*innen, Filmverleiher*innen, die seit den 1970er-Jahren das queere Kino in Deutschland geprägt und immer wieder neu erfunden haben. Ein Fokus liegt auf Berlin als Zentrum queerer Film- und Subkultur, erweitert durch Perspektiven internationaler Künstler*innen. Zu sehen sind Film- und Fotoinstallationen, Objekte, Dokumente und weitere Archivmaterialien – darunter erstmals Bestände aus dem Archiv des Filmverleihs Salzgeber. Ein Prolog mit frühen Beispielen aus den 1910er-Jahren aus der Sammlung der Deutschen Kinemathek spannt den historischen Rahmen. Eigene Stationen thematisieren die Rolle des Fernsehens. Die Ausstellung bespielt die Halle, das Schaltwerk und das Studiokino. Eine umfangreiche Filmreihe und Veranstaltungen begleiten das Programm. |
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Termine | |
Programm AUGUST Sa, 2.8., 15 Uhr & So, 16.8., 15.30 Uhr Fr, 22.8. Fr, 29.8., 14.30 Uhr & Sa, 30.8., 15.30 Uhr |
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Mit Regisseur Klaus Martens zum Filmgespräch Ort: 28.08. 20.00 Uhr , Klick Kino Windscheidstraße 19, 10627 Berlin Telefon: 030 84519953 29.08. 18.00 Uhr, Sputnik Kino Hasenheide 54/5th, 10967 Berlin Telefon: 030 6941147 |
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STALKER Andrej Tarkowskij UdSSR 1980 russ. OmdU 155' Ort: Kino Arsenal Plantagenstr. 30 13347 Berlin |
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Ort:Hackesche Höfe Kino Rosenthaler Str. 40 -41, 10178 Berlin Telefon: 030 2834603 mit den Regisseur:innen Güner Balci und Jesco Denzel sowie Protagonistin Gerda Dänekas |
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Ort: fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464 mit Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Seemab Gul Moderation: Dr. Anna Grebe, + weitere Gäste |
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Ort: Freiluftkino Insel @Atelier Gardens Publikumsgespräch mit Brezel Göring und dem kompletten Cast Dienstag, 01.09.26 um 20:00 Uhr, Moviemento: Anschl. Publikumsgespräch mit Brezel Göring & Cast Mittwoch, 02.09.26, 20:00 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr), Galiläa Kirche : Mini-Konzert & Publikumsgespräch mit Brezel Göring & Cast Donnerstag, 03.09.26, Uhrzeit folgt, Lichtblick Kino: mit Brezel Göring & Cast – Pre-Festival-Special präsentiert vom Soundwatch Music Film Festival, Moderation: Natalie Gravenor Samstag, 05.09.26 um 20:30 Uhr, Kino Brotfabrik: mit Brezel Göring & Cast, anschl. Gespräch |
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