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Deutscher Filmpreis 2026
  30.05.2026  
Die diesjährige Verleihung des Deutschen Filmpreises 2026 stand im Zeichen eines starken Arthouse-Jahrgangs, in dem das Drama „In die Sonne schauen“ als großer Gewinner des Abends hervorging. Die Lolas wurden gestern Abend im Palais am Funkturm in Berlin in einer von Christian Friedel moderierten Gala vergeben.

Bester Spielfilm und künstlerische Preise 

Die Goldene Lola für den besten Spielfilm ging an „In die Sonne schauen“, produziert von Mascha Schilinski und Louise Peter, die zugleich für Regie und Drehbuch geehrt wurden. Das Werk gewann darüber hinaus Preise für Regie (Mascha Schilinski), Drehbuch (Mascha Schilinski, Louise Peter), Kamera/Bildgestaltung (Fabian Gamper), Schnitt (Evelyn Rack), Tongestaltung, Szenenbild, Kostüm- und Maskenbild und dominierte damit die künstlerisch-technischen Kategorien
Silber und Bronze in der Kategorie Bester Spielfilm gingen an „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak sowie an „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven, die beide ebenfalls mehrfach in Regie-, Drehbuch- und Schauspielkategorien ausgezeichnet wurden.

Schauspielpreise 

Senta Berger wurde für ihre Hauptrolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ mit der Lola für die beste weibliche Hauptrolle geehrt. Die Auszeichnung für die beste männliche Hauptrolle erhielt August Diehl für seine Darstellung in „Das Verschwinden des Josef Mengele
In den Nebenrollen wurden Lena Urzendowsky („In die Sonne schauen“) als beste weibliche Nebenrolle und Michael Wittenborn („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“) als bester männlicher Nebendarsteller ausgezeichnet.

Dokumentar- und Kinderfilm 

Als bester Dokumentarfilm wurde „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ von Regisseurin Sabine Lidl und Produzentin Irene Höfer ausgezeichnet. In der Kategorie Bester Kinderfilm setzte sich „Zirkuskind“ von Julia Lemke und Anna Koch (Produktion: Katharina Bergfeld, Martin Heisler) durch.

In den handwerklichen Kategorien prägte „In die Sonne schauen“ den Abend: Der Film erhielt Auszeichnungen für Kamera/Bildgestaltung (Fabian Gamper), Schnitt (Evelyn Rack), Tongestaltung (u. a. Claudio Demel, Billie Mind) sowie Szenenbild, Kostümbild und Maskenbild. „Gelbe Briefe“ gewann die Lola für die beste Filmmusik (Marvin Miller) und wurde zudem in Drehbuch und Kamera/Bildgestaltung gewürdigt.
Ehrenpreise und Publikumserfolg 

Den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises erhielt Wim Wenders, der für sein jahrzehntelanges international einflussreiches Schaffen geehrt wurde. Der Bernd-Eichinger-Preis ging an die Produzenten Thomas Wöbke und Philipp Trauer, die sich seit Jahren um den deutschen Autorenfilm verdient gemacht haben.
Als besucherstärkster Film des Jahres wurde „Das Kanu des Manitu“ von Michael Bully Herbig ausgezeichnet, der erneut seine anhaltende Popularität beim Publikum unter Beweis stellt.

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79. Festival De Cannes | Goldene Palme für „Fjord“
  24.05.2026  
Mit der Auszeichnung von Cristian Mungius „Fjord“ als Gewinner der Goldenen Palme setzen die diesjährigen Filmfestspiele von Cannes ein stark politisch aufgeladenes und zugleich sehr präzise beobachtetes Familiendrama an die Spitze ihres Wettbewerbs. Der rumänische Regisseur erzählt von kulturellen Spannungen und tiefsitzenden Vorurteilen in einer norwegischen Gemeinde und knüpft damit an seine Tradition sozial scharf konturierter Erzählungen an. Dass die Jury unter Vorsitz von Park Chan-wook ausgerechnet diesen Film auswählte, unterstreicht die anhaltende Relevanz eines Kinos, das den Nerv der Gegenwart trifft, ohne seine Figuren zu verraten

„Minotaur“ und „The Dreamed Adventure
Der Große Preis der Jury ging an Andrey Swjaginzews „Minotaur“, ein modernes Schuld-und-Sühne-Drama, das die politischen und moralischen Verwerfungen im heutigen Russland durch ein persönliches Schicksal hindurch spürbar macht. Swjaginzew führt damit seine Auseinandersetzung mit Machtstrukturen und individueller Verantwortung fort und verankert sie in einer klaren, formal kontrollierten Bildsprache, die der Jury offenbar ebenso imponierte wie dem Kritikerpublikum an der Croisette. Den Jurypreis erhielt Valeska Grisebach für „The Dreamed Adventure/Das geträumte Abenteuer“, einen Film, der das Motiv des Aufbruchs gegenwärtig neu verhandelt und zwischen realistischer Beobachtung und Tagtraum changiert. Mit ihrer Entscheidung hebt die Jury eine deutsche Regisseurin hervor, die schon länger als leise, aber konsequente Erneuerin des Abenteuer-Genres gilt. Der Große Preis der Jury gilt als drittwichtigste Auszeichnung in Cannes.


Regie- und Darstellerpreise
In der Regiesektion entschied sich die Jury für eine Doppelvergabe: Sowohl das spanische Duo Javier Calvo und Javier Ambrossi („The Black Ball“) als auch der polnische Filmemacher Paweł Pawlikowski („Fatherland“) wurden ausgezeichnet. Während Calvo und Ambrossi für ein energetisches, formal verspieltes Kino stehen, das Popkultur und politische Beobachtung miteinander verschränkt, knüpft Pawlikowski mit seinem in Schwarz-Weiß gehaltenen Werk an seine streng komponierten historischen Reflexionen an.


Drehbuch, Debüts und Kurzfilm
Der Drehbuchpreis wurde an Emmanuel Marre für „A Man of His Time“ vergeben, ein Werk, das sich mit der Frage auseinandersetzt, was es heute bedeutet, „mit seiner Zeit zu gehen“ und zugleich einer eigenen moralischen Linie treu zu bleiben. Marren Script verbindet politische Beobachtung mit persönlicher Verunsicherung und liefert damit die Grundlage für einen der sprachlich und strukturell interessantesten Filme im Wettbewerbsfeld. Die Caméra d’Or für das beste Erstlingswerk erhielt Marie Clémentine Dusabejambo für „Ben’Imana“, womit Cannes seine Rolle als Sprungbrett für neue Stimmen aus dem internationalen Autorenkino erneut ernst nimmt. Im Kurzfilmwettbewerb wurde die Goldene Palme an Federico Luis für „Para los contrincantes“ („For the Opponents“) vergeben, ein kondensierter Blick auf Konflikt, Konkurrenz und Solidarität, der mit wenigen Einstellungen langfristig nachhallt.

Un Certain Regard und die Seitenreihen
In „Un Certain Regard“ ging der Hauptpreis an „Everytime“ von Sandra Wollner, eine ebenso verstörende wie formal präzise Arbeit über Erinnerung, Identität und digitale Projektionen von Nähe. Die Jury prämierte außerdem „Elephants in the Fog“ von Abinash Bikram Shah, „Iron Boy“ von Louis Clichy sowie Bradley Fiomona Dembeasset und das Schauspielerinnen-Trio Marina de Tavira, Daniela Marín Navarro und Mariangel Villegas für ihre Leistungen in „Congo Boy“ und „Forever Your Maternal Animal“. In der Kritikerwoche gewann „La Gradiva“ von Marine Atlan den Hauptpreis, während in der Quinzaine des Cinéastes Clio Barnards „I See Buildings Fall Like Lightning“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, was die programmatische Spannweite des Festivals von strengem Autorenkino bis zu zugänglicheren Formen des Arthouse-Films noch einmal deutlich macht

Die Preisträger der Filmfestspiele in Cannes
• Goldene Palme: Cristian Mungiu für "Fjord"
• Großer Preis der Jury: Andrej Swjaginzew für "Minotaur"
• Preis der Jury: Valeska Grisebach für "Das geträumte Abenteuer"
• Beste Regie: Javier Calvo und Javier Ambrossi für "The Black Ball", Pawel Pawlikowski für "Vaterland"
• Beste Schauspielerinnen: Virginie Efira und Tao Okamoto für "All of a Sudden" von Ryusuke Hamaguchi
• Beste Schauspieler: Emmanuel Macchia und Valentin Campagne für "Coward" von Lukas Dhont-
• Bestes Drehbuch: Emmanuel Marre für "A Man of His Time" ("Notre Salut")

link https://www.festival-cannes.com/en/
 
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Südafrika wird beim European Film Market der
Berlinale 2027 als „Country in Focus“ gefeiert
  20.05.2026  
Südafrika wurde als „Country in Focus“ für die kommende Ausgabe des Berlinale European Film Market (EFM) ausgewählt. Als eine der global am stärksten vernetzten und diversifiziertesten Volkswirtschaften Afrikas verfügt Südafrika über eine dynamische und international bestens angebundene Filmindustrie, die kreative Exzellenz, starke Produktionskapazitäten und eine wachsende Relevanz auf dem Weltmarkt vereint. Mit international renommierten Filmschaffenden, vielfältigen Erzähltraditionen, erstklassigen Crews und wettbewerbsfähiger Produktionsinfrastruktur hat sich das Land als bedeutender Partner der internationalen Film- und Medienbranche etabliert. Das südafrikanische Kino ist seit langem Teil der Geschichte der Berlinale. In den vergangenen Jahrzehnten waren südafrikanische Filmschaffende und Produktionen regelmäßig in den Programmen des Festivals und des Marktes vertreten und spiegelten die kreative Vielfalt sowie die internationale Strahlkraft des Landes wider. 2005 gewann U-Carmen eKhayelitsha von Mark Dornford-May als erster südafrikanischer Film den Goldenen Bären - ein Meilenstein in der Beziehung des Festivals zum südafrikanischen Kino.

Der European Film Market findet vom 10. bis 16. Februar 2027 im Rahmen der 77. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt.

link https://www.efm-berlinale.de/en/home/homepage.html


Neue Filme der Woche
   
  der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen
   
 
Januar     Juni  
Februar     Juli  
März     August  
April     September  
Mai        


 
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Aisha und das verlorene Buch (La llum de l'Aisha)
Born to Fake
Finding Emily
Germaine Acogny - Vom Schatten Schwärmen
In Case We Never Meet Again
I Only Rest in the Storm (O Riso e a Faca)
Mauern aus Sand ( Zečji nasip )
Passenger
Solo Mio
Ticket ins Leben (Aimons-nous vivants)
Tod meiner Jugend
Verflucht Normal (I swear)
 


Das fast normale Leben
Verflucht Normal (I swear)
 
Meine erste Begegnung mit John Davidson hatte ich im November 2022. Er öffnete die Tür, bat mich herein und dann schrie er mir ins Gesicht: „Lass uns Sex haben!” Das war der erste vokale „Tic”, den ich miterlebt habe, dem aber im Laufe des nächsten Jahres noch Tausende folgen sollten. Während der Arbeit am Drehbuch über diesen außergewöhnlichen Mann, der seit über 40 Jahren mit dem Tourette-Syndrom lebt, haben wir uns zahllose Male getroffen und über seine ebenso tragische wie humorreiche Lebensgeschichte gesprochen. Vor seinen ersten Tics war er ein ganz normaler Junge, hatte Freunde, gute Noten und gehörte zu den talentiertesten Spielern in seinem Fußballverein. Mit dem Ausbruch der Tourette-Erkrankung wurde sein Leben komplett umgekrempelt. Zwanghaftes Augenzwinkern wurde zu unkontrolliertem Zucken und bald darauf kam der Tag, an dem er seine Mutter das erste Mal hemmungslos anschrie: „Lutsch meinen Schwanz“. Seitdem wird Johns Leben von den Symptomen des Tourette-Syndroms geprägt, einer Erkrankung, die früher als „wilde Hysterie“ oder „Krankheit der Tics“ bezeichnet wurde.
Tag für Tag schrie er Obszönitäten und Beleidigungen heraus, meist gegenüber Autoritätspersonen wie Lehrern, Polizisten oder seinen Eltern. Nur wenige im Bildungswesen, im Gesundheitswesen oder bei der Polizei hatten zu dieser Zeit überhaupt schon mal etwas von Tourette gehört. Und erst recht nicht von der Minderheit der Tourette-Erkrankten mit ausgeprägter Koprolalie, die sich in unkontrolliertem Fluchen und mit Obszönitäten äußert. Häufiger sind abgeschwächte Formen des Tourette-Syndroms, wie zum Beispiel bei so bekannten Persönlichkeiten wie Lewis Capaldi oder Billie Eilish.
Wir hoffen, dass der Film unterhaltsam, emotional mitreißend und manchmal humorvoll ist.
Wir wollen, dass er das Bewusstsein schärft für Menschen mit Tourette, aber auch für alle anderen, die durch Erkrankungen oder Behinderungen abgewertet oder benachteiligt werden. Mit einem Film, dessen Held rassistische, homophobe, frauenfeindliche und sexistische Äußerungen von sich gibt, begibt man sich heutzutage wahrscheinlich mehr denn je auf dünnes Eis, weil ja jede wahrgenommene Grenzüberschreitung fast schon reflexhaft für Empörung sorgt. Aber gerade dadurch, dass der Betroffene durch seine Krankheit einfach nicht in der Lage ist, seine neurologischen Impulse zu kontrollieren, verdient er eben Hilfe und Verständnis und nicht Angriffe und Kritik.  Kirk Jones/Regie
 
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Verantstaltungstipps und Termine  



Doxumentale 2026 | 27.05. - 07.06. 2026
  07.05.2026  
Das Festival kehrt vom 27. Mai bis 7. Juni nach Berlin zurück. Insgesamt werden in diesem Jahr 46 internationale Dokumentarfilme gezeigt, sowie zwölf Kurzfilme. Sachbuchlesungen, Live-Podcasts und eine Virtual Reality-Ausstellung öffnen vielschichtige Zugänge zu dokumentarischen Stoffen.

Das Programm ist in die fünf Themenbereiche ART, CHANGE, FEMALE LENS, NATURE und TOGETHER gegliedert.
Der Vorverkauf für Festivalpässe und Einzeltickets hat begonnen. Die Einzeltickets für alle Veranstaltungen kosten 12 Euro (ermäßigt 9 Euro, Kinder 6 Euro). Festivalpässe sind noch bis zum 10.05.2026 mit einem Rabatt von 10 % erhältlich. Der unlimited Festivalpass kostet 81 Euro (statt 90 Euro), der ermäßigte Pass kostet 63 Euro (statt 70 Euro).

Die Doxumentale ist ein internationales Berliner Festival für dokumentarische Erzählformen. An der Schnittstelle von Dokumentarfilm, Sachbuch, Podcast und neuen Medien werden Formate gezeigt, in denen Filmemacher*innen, Journalist*innen, Autor*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Publikum miteinander ins Gespräch kommen.

Vom 28. bis 31. Mai bringt der Dx’Hub, das Fachprogramm der Doxumentale, internationale Expert*innen aus Film, Medien, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nach Berlin. Panels, Workshops und Netzwerkveranstaltungen bieten Raum für interdisziplinären Austausch und neue Kooperationen. Ein Highlight ist The Good Media Pitch, Deutschlands erstes Film- und Impact-Programm, das ausgewählte Projekte mit Expertinnen aus der Zivilgesellschaft für potenzielle Partnerschaften zusammenbringt. Die Doxumentale wird von The Good Media Network organisiert und maßgeblich durch eine Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburg ermöglicht.

link https://www.doxumentale.de/de/
 
arsenal innenraum
 


 blauer strich als zeichen für filmtitel 28.05. - 31.05. 2026   
 
XPOSED International Queer Film Festival
     
Zwanzig Jahre des Formens, Gestaltens, Brechens, Entdeckens und Entdeckens – XPOSED handelt von queerem Kino in all seinen Formen: Ruhm, Scham, Abscheu, Müll, Schönheit sowie kritisch, politisch, fesselnd und radikal. Manchmal ist alles in einem und oft wunderschön über 90 Minuten aufgeteilt. XPOSED wurde als Herzensprojekt ins Leben gerufen – die Liebe zu den sich ständig erweiternden Möglichkeiten des Geschichtenerzählens innerhalb der Welt des queeren Kinos. Bis heute bleibt das Festival das: ein Raum, der von Menschen geschaffen wurde, die gerne Festivals organisieren, queere Filme, Filmemacher und queeres Berlin feiern und dies im Programm des Festivals widerspiegeln.

Ort: Moviemento Wolf Kino IL Kino aquarium Südblock Babylon Kreuzberg Sinema Transtopia City Kino Wedding Sputnik Kino Vierte Welt WikiBär
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 blauer strich als zeichen für filmtitel ab 28.05. 2026   
 
DAS 3. SOMMERFESTIVAL IM KANT KINO
     
Inzwischen ist es ein fester Höhepunkt des Berliner Kinosommers: DasKANT KINO (Kantstraße 54, 10627 Berlin) lädt ab Ende Mai in den MonatenJuni und Juli (28.5. – 15.7.) mit einem abwechslungsreichen und spannenden Filmprogramm ein zumSOMMERFESTIVAL 2026. Auch in diesem Jahr hat dasKANT KINO-Team wieder eine Vielzahl an Filmen ausgewählt: Gezeigt werden meisterhafte Filmklassiker ebenso wie Kinohits der letzten Monate, preisgekrönte Meisterwerke ebenso wie Entdeckungen oder die schönsten Lieblingsfilme..

Zum ersten Mal bietet das Kino in diesem Sommer außerdem einKANT-Sommerfestival-10er Abo zum Preis von 50 Euro an. Vom 28.5. – 15.7. können Filmfans aus dem vielfältigen Programm ihre 10 persönlichen Lieblingsfilme auswählen undzusammen mit Freunden oder Familie ins Kino gehen – die 10er-Karte ist gemeinsam nutzbar. Im Programm finden sich u.a. THELMA & LOUISE R: Ridley Scott, WHIPLASH R: Damien Chazelle, PAPRIKA (Animé) R: Satoshi Kon, DAS SALZ DER ERDE R: Wim Wenders, SOMMER AUF ASPHALT R: Simon Ostermann, THE DARK NIGHT R: Christopher Nolan, KILL BILL – THE WHOLE BLODDY AFFAIR R: Quentin Tarantino, MEIN LEBEN, MEIN DING R: Sophie Fillière, FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS R: Pedro Almodovar. Alle Filme werden in derOriginalfassung oder in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Ort: Kant Kino Kantstraße 54, 10627 Berlin Telefon: 030 3199866
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 29.05. - 31.05. 2026   
 
 
Prevyou l Kurzfilmfestival Nachwuchsfilm
     
Ein junges non-profit Kurzfilmfestival aus Berlin, das Filme von Regisseur:innen unter 30 aus dem deutschsprachigen Raum zeigt. Bei uns stehen die Werke junger Filmteams im Mittelpunkt. Neben den Filmvorführungen bieten wir kostenlose Angebote wie Workshops, Panels und Vernetzungsmöglichkeiten an. Unser Ziel ist es, das Medium Film zu stärken und den kreativen Nachwuchs zu fördern. Uns ist es wichtig, jungen Perspektiven unserer Generation Gehör zu verschaffen und ihren Filmen ein breites Publikum zu bieten. Gleichzeitig wollen wir den Zugang zur Filmbranche erleichtern – einfach, direkt und ohne Hürden. Wir setzen auf einen offenen und demokratischen Prozess: Die Filme kuratieren wir gemeinsam im Team, um möglichst viele Interessen und Perspektiven abzudecken. PREVYOU ist ein Ort, an dem man dazulernt, sich vernetzt und kulturell weiterentwickelt.

Ort: Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel Berliner Allee 125, 13088 Berlin Telefonnummer: 030 76758510
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 29.05. bis 12.06. 2026  
 
Über Leben in Amerika | Die Filme von Debra Granik
     
Debra Granik vom 29. bis 31. Mai im Arsenal Am Eröffnungswochenende der ihr gewidmeten Werkschau Über Leben in Amerika wird neben WINTER’S BONE, der 2010 Teil des Berlinale Forum war, und LEAVE NO TRACE (USA 2018) ihr jüngster Film CONBODY VS EVERYBODY (USA 2025) als Berliner Premiere präsentiert. Debra Granik (*1963) widmet sich in ihren Spiel- und Dokumentarfilmen Menschen am Rande der US-amerikanischen Gesellschaft: Außenseitern, Ausgegrenzten, fragilen Familien, von Armut, Drogen, Kriegseinsätzen oder einem Gefängnisaufenthalt Gezeichnete. Mit viel Gespür für soziale Milieus und feinen Beobachtungen zeichnet sie ein Bild der gesellschaftlichen Verhältnisse. Zugleich erzählt sie große Kinogeschichten mit Momenten von Resilienz und Community-Solidarität. Das Arsenal zeigt eine Werkschau der seit 2004 entstandenen fünf Filme von Debra Granik.

Ort: Arsenal Gerichtstraße 53, 13347 Berlin Telefon: 030 26955100
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 30.05. 2026   
 
Wolken über Lützerath | KINOTOUR
     
In Lützerath verläuft für Blinker, Ronni und die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger die 1,5 Grad-Grenze. Auf unterschiedliche Art kämpfen sie für den Erhalt des Dorfes im rheinischen Braunkohlerevier. Während Blinker auf Barrikaden setzt und Ronni sich auf die Medienstrategie der Besetzung konzentriert, versucht die örtliche Grünen-Abgeordnete den Protest zu unterstützen und muss eine schwere Niederlage einstecken, als die Ampelkoalition dem Kohlekompromiss mit RWE zustimmen – der zwar den Ausstieg bis 2030 festhält, aber Lützerath dem Konzern opfert. Nach der Räumung bleiben Bilder der Zerstörung, Erinnerungen und erst langsam heilende Wunden.

Ein Film von Lukas Reiter. Am 30. Mai. mit Gästen

Ort: fsk Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 12.06. bis 21.08. 2026  
 
Inventing Queer Cinema | Veranstaltungsprogramm
     
Im Rahmen der Ausstellung »Inventing Queer Cinema« (bis 13.9.26) laden wir von Mitte Juni bis Ende August Gäste aus der Film- und Kulturbranche ein. An neun Abenden öffnen wir die Aktionsfläche der Ausstellung für Panels, Talks, eine Drehbuchlesung und Diskussionen zu verschiedenen Themen rund um das »Queer Cinema«. Wir sprechen über lesbisches Kino, Trans*repräsentation, Queerness im Fernsehen und queeren Aktivismus. Wir richten das Spotlight auf Pionier*innen der queeren Kultur- und Filmgeschichte wie Elfi Mikesch und Wolfgang Theis. Weitere Gesprächsteilnehmer*innen sind Monika Treut, Wieland Speck, Faraz Shariat, Thea Ehre, Angelina Maccarone, Lamin Leroy Gibba, Kerstin Polte, Tucké Royale, Jürgen Brüning u.v.a. Den Auftakt des Rahmenprogramms bildet das Panel »Tanten, Tunten, kesse Väter« am 12.6., auf dem es um die kuratorische Arbeit einer der »Gründungsmütter« des Schwulen Museums geht: Wolfgang Theis, auch langjähriger Leiter des Fotoarchivs der Deutschen Kinemathek, brachte schon früh das »Queer Cinema« ins (Schwule) Museum! Mit auf der Bühne sind Birgit Bosold (Vorstand) und Romain Pinteaux (Archiv) des Schwulen Museums.

Ort: Deutsche Kinemathek im E-Werk, Halle Mauerstraße 79, 10117 Berlin
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 21. bis 24. 06. 2026  
 
Berlinale unter Sternenhimmel | Freiluftkino
     
Wer ausgewählte Highlights der 76. Berlinale noch vor dem Kinostart erleben möchte, hat dazu vom 21. bis 24. Juni bei der Sommer Berlinale im radioeins Freiluftkino Friedrichshain beste Gelegenheit. „Die Sommer Berlinale bringt die Magie des Festivals unter den sommerlichen Berliner Sternenhimmel. So wird das Freiluftkino Friedrichshain für einige Tage zu einem lebendigen Treffpunkt für das Publikum, um Berlinale Filme in einzigartiger Open-Air-Atmosphäre zu genießen“, sagt Tricia Tuttle, die Intendantin der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das Programm umfasst eine Auswahl herausragender Werke, darunter den Gewinner des Panorama Publikums-Preises für den besten Spielfilm sowie weitere Highlights aus verschiedenen Sektionen der Berlinale:

Sonntag, 21. Juni 2026, 21:30 Uhr

No Good Men von Shahrbanoo Sadat

Deutschland / Frankreich / Norwegen / Dänemark / Afghanistan 2026, 103′, Dari, Paschtu mit dt. und engl. UT

Berlinale Special Gala

Präsentiert von Tricia Tuttle, Intendantin der Internationalen Filmfestspiele Berlin

Moderation: Knut Elstermann, radioeins


Montag, 22. Juni 2026, 21:30 Uhr 

Sunny Dancer von George Jaques

Vereinigtes Königreich 2026, 106′, Englisch mit dt. UT

Generation 14plus

Präsentiert von Sebastian Markt, Leiter Generation


Dienstag, 23. Juni 2026, 21:30 Uhr

Lola und Bilidikid von Kutluğ Ataman

Deutschland 1999, 95′, Deutsch, Türkisch mit dt. und engl. UT

Retrospektive

Präsentiert von Toby Ashraf, Moderator & Autor, mit Filmgästen


Mittwoch, 24. Juni 2026, 21:30 Uhr

Staatsschutz von Faraz Shariat

Deutschland 2026, 113′, Deutsch, Koreanisch mit engl. UT

Panorama

Panorama Publikums-Preis für den besten Spielfilm 2026

Präsentiert von Michael Stütz, Co-Direktor Film Programming und Leiter Panorama


Ort:Freiluftkino.Berlin FKR GmbH Leuschnerdamm 31 • 10999 Berlin Tel.: +49 30 2018 17601
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