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| Barbara Loden (1932–1980) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin. Nach frühen Erfolgen am Theater und im Fernsehen wurde sie Anfang der 1960er-Jahre am Broadway bekannt, unter anderem durch ihre Rolle in Arthur Millers After the Fall als Marilyn-Monroe-eske Figur, für die sie 1964 mit dem Tony Award ausgezeichnet wurde. Loden bewegte sich sichtbar im Zentrum der amerikanischen Kulturindustrie: Sie arbeitete regelmäßig für das Fernsehen, erschien auf Magazincovern und verkörperte eine Leinwandfigur zwischen Glamour und Verletzlichkeit. Ihre Position innerhalb dieses Systems blieb jedoch prekär. Ihre Rollen waren stark begrenzt, ihre künstlerische Wahrnehmung häufig von äußeren Zuschreibungen und männlichen Autoritäten überlagert, nicht zuletzt durch die Verbindung zu ihrem Ehemann Elia Kazan, in dessen Schatten sie lange stand. Gerüchten zufolge hatte Kazan auch interveniert, als Loden eine freizügige Rolle in dem Kultfilm THE SWIMMER an der Seite von Burt Lancaster spielte, Loden wurde daraufhin durch Janice Rule ersetzt und alle Szenen mit ihrer Beteiligung nachgedreht. Mit WANDA (1970) verlagerte Loden ihren Schwerpunkt bewusst hinter die Kamera. Als Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin realisierte sie ihren einzigen Spielfilm unter prekären Produktionsbedingungen und in weitgehender Unabhängigkeit vom etablierten Studiosystem. Die Entscheidung, selbst Regie zu führen, war zugleich eine Reaktion auf begrenzte Rollenangebote und die strukturelle Marginalisierung von Frauen innerhalb der Branche. WANDA entstand außerhalb klassischer Karrierepfade und markiert Lodens Versuch, sich künstlerische Autonomie zu verschaffen und Kontrolle über Darstellung, Arbeitsprozess und Perspektive zu übernehmen. Ein nachhaltiger kommerzieller oder institutioneller Erfolg blieb Loden nach WANDA jedoch verwehrt. In den folgenden Jahren realisierte sie lediglich zwei kurze Lehrfilme, The Boy Who Liked Deer und The Frontier Experience (beide 1975), die außerhalb des Kinokontexts entstanden und kaum öffentliche Aufmerksamkeit erhielten. Barbara Loden starb 1980 im Alter von 48 Jahren. Ihr schmales Werk blieb über Jahrzehnte randständig und wurde erst spät neu bewertet. Heute gilt sie als eine der übersehenen Pionierinnen des New Hollywood, deren Bedeutung weniger in Produktivität als in Haltung liegt. WANDA steht dabei weniger für ein autobiografisches Bekenntnis als für eine bewusste Positionierung gegen dominante Bilder von Weiblichkeit, Erfolg und Autorschaft. |
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Studiokino: 16mm Filmclub
Di, 14.04.2026: ›Allein machen sie dich ein‹, BRD 1974, Regie: Susanne Beyeler, Rainer März, Manfred Stelzer, 16 mm, DF, 66 Min. Zu Gast: Beatrice E. Stammer (Künstlerin) und Gert C. Möbius (Rio Reiser Archiv), im Gespräch mit Jennifer Borrmann (Deutsche Kinemathek)
Reihe »16mm Filmclub«: 16mm ist Kult – und bekommt im Studiokino der Kinemathek seinen eigenen Abend. Hier werden seltene Experimental-, Underground- und Dokumentarfilme sowie andere Raritäten aus dem Archiv im Originalformat auf die Leinwand gebracht. Der 16mm Filmclub feiert das analoge Schmalfilmformat, das einst unabhängiges Filmemachen prägte und bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Wechselnde Gäste führen ein, Fans sind willkommen!
Studiokino: Stadtbilder Jeden dritten Dienstag des Monats
Di, 21.04.2026: ›Yunan‹, D / CAN / IT / PS / JOR / QA / KSA 2025, Regie/Buch: Ameer Fakher Eldin, DCP, deutsch/arabisch, OmdU, 124 Min. Zu Gast: Filmemacher Ameer Fakher Eldin, im Gespräch mit Rabih El-Khoury (Kurator), in englischer Sprache
Reihe »Stadtbilder«: Etwa 40 Prozent der in Berlin lebenden Menschen haben eine Migrationsgeschichte. Für diese spielt sich das Weltgeschehen nicht irgendwo in weiter Ferne ab, sondern betrifft direkt den eigenen Freundeskreis und die eigene Verwandtschaft. Welche Filme möchte diese Stadt sehen? Welche Themen möchte sie besprechen? Die Kurator*innen Rabih El-Khoury und Heleen Gerritsen diskutieren gemeinsam mit Filmschaffenden und Gästen verschiedene Perspektiven auf das Kino und das Leben in der Hauptstadt. |
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Ort: Bundesplatz Kino Bundespl. 14, 10715 Berlin Telefon: 030 85406085 |
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Ort: BROTFABRIK Caligariplatz 1 13086 Berlin Telefon: 030 4714001 |
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Seit ihrer Geburt lebt Luca (16), online wie offline, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Als ihre Influencer-Eltern ein neues Kind planen, stürzt sie in eine tiefe Leere und beginnt zu begreifen, wie wenig von ihr selbst übrig ist. Babystar zeigt als satirisches Drama das Phänomen “Family-Influencing” und hinterfragt, ob Kinder wirklich nicht nur ein Produkt, sondern auch die Ware ihrer Eltern sein sollten. Ort: Hackesche Höfe Kino Rosenthaler Str. 40 -41, 10178 Berlin Telefon: 030 2834603 |
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Auf der überlasteten Schlaganfallstation eines Krankenhauses beginnt der Tag für die erfahrene Neurologin Alexandra wie so viele zuvor: zu wenig Personal, zu viele Entscheidungen, ein ständiger Kampf gegen die Uhr. Alexandra arbeitet schnell, präzise, routiniert – eine Ärztin, die gelernt hat, im Ausnahmezustand zu funktionieren. Als der 18-jährige Oliver mit seiner Mutter Camilla die Station betritt, wirkt sein Zustand zunächst unspektakulär. Alexandra stuft seine Symptome als harmlos ein, eine Kollegin äußert leise Zweifel – doch in der Hektik der Station verhallen Warnungen leicht. Oliver wird nach Hause geschickt, doch nur kurze Zeit später bricht er in der Station zusammen ... Was darauf folgt, ist ein präzise beobachteter, psychologischer Thriller: Eltern suchen Antworten, Kolleg:innen rücken ab, Hierarchien beginnen zu wanken. Und mittendrin Alexandra – konfrontiert mit der Möglichkeit eines folgenschweren Irrtums und den emotionalen Nachwirkungen eines Moments, der ihr Selbstverständnis erschüttert ... Ort: KINO IN DER KULTURBRAUEREI Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin |
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Ort: ADK Hanseatenweg, Studio, Kleines Parkett |
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In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. Ort: Delphi Filmpalast Kantstraße 12A, 10623 Berlin Telefon: 030 3121026 |
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Eine nomadische Sirene kehrt in menschlicher Gestalt auf eine Erde in der Krise zurück. Auf der Suche nach Verbindung mit anderen Merfolk ist sie mit den komplexen Spannungen zwischen Mythologie und postmoderner Realität konfrontiert. Ihr menschlicher Körper fühlt sich fremd an, das Atmen an Land wird immer schwieriger. Konventionelle Ideen von Biografie, Identität und Zugehörigkeit hinterfragend, wandelt 'UNA' als Rastlose durch die USA, während sie sich zunehmend mit ihrem aufbegehrenden Körper konfrontiert sieht, der schließlich danach strebt mehr-als-menschlich zu werden. Ort: 17:30 Uhr | Klick Windscheidstraße 19, 10627 Berlin Telefon: 030 84519953 19:00 Uhr | Moviemento Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin Telefon: 030 6924785 |
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Ort: Arsenal Gerichtstraße 53, 13347 Berlin Telefon: 030 26955100 |
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