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blauer strich als zeichen für filmtitel 76.Internationale Filmfestspiele Berlin

 





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2026
  20.01.2026  
Die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden zum zweiten Mal von Tricia Tuttle verantwortet, die seit 2024 verstärkt auf klar profilierte Sektionen und eine stärkere Vernetzung mit der Branche setzt. Nach ihrem Amtsantritt baute Tuttle die Leitungsstruktur schrittweise um und besetzte Schlüsselpositionen neu. So übernahm etwa Heleen Gerritsen 2025 die Leitung der Retrospektive und von Berlinale Classics und folgte damit auf den langjährigen Kurator Rainer Rother. Zudem wurde im Juli 2025 die indische Produzentin und Kuratorin Anu Rangachar in das Delegiertenteam berufen, die als Expertin für zeitgenössisches südasiatisches Arthouse-Kino gilt. Mit solchen Personalentscheidungen stärkt die Berlinale ihre internationale Vernetzung und diversifiziert die Auswahlperspektiven auf das Weltkino.

Den Vorsitz der Internationalen Jury übernimmt 2026 der deutsche Regisseur Wim Wenders, der bereits mit „The Million Dollar Hotel“ im Wettbewerb vertreten war und 2015 mit dem Goldenen Ehrenbären geehrt wurde. Seine Präsenz verspricht einen Wettbewerb, der künstlerisch anspruchsvolle Handschriften und filmische Grenzgänge besonders aufmerksam würdigt

22 Filme werden im Berlinale Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren, darunter ein Debütfilm, ein Animationsfilm und eine dokumentarische Form. Produktionen aus 28 Ländern sind vertreten. 20 Filme werden als Weltpremiere gezeigt. Bei neun Filmen haben Frauen Regie oder Co-Regie geführt. 14 Filmemacher*innen haben in der Vergangenheit Werke bei der Berlinale präsentiert, sechs von ihnen bereits im Wettbewerb. Das Profil bleibt klar politisch: erzählt werden Geschichten zu Machtstrukturen, Identität, gesellschaftlichen Umbrüchen und persönlichen Krisen. Im Wettbewerb sind u. a. Filme mit Stars wie Elle Fanning, Amy Adams, Sandra Hüller, Pamela Anderson und Channing Tatum angekündigt, dazu drei deutsche Regisseur:innen (İlker Çatak, Angela Schanelec, Eva Trobisch). Eröffnungsfilm ist die romantische Komödie „No Good Men“ der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die die Lage von Frauen in Afghanistan thematisiert und den eher arthousigen Kurs des Festivals markiert.

„Wir haben so viel gefunden, in das wir uns im diesjährigen außergewöhnlich starken Wettbewerbsprogramm verlieben konnten. Und wir sind so überzeugt vom Charme dieser 22 Filme, dass wir unerschrocken sagen: ‚Wer hier nichts zum Lieben findet, liebt das Kino nicht!!‘ Satirische und formalistische Komödien, Genrefilme, ein psychologischer Thriller, eine Liebesgeschichte, eine Selbstliebesgeschichte, Anime, ein Western… diese 22 Filme zeigen, wie vielfältig großartiges Kino im Jahr 2026 ist. Jeder einzelne ist kunstvoll gestaltet und erfüllt sein eigenes künstlerisches Versprechen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, welche Filme am 21. Februar von Wim Wenders’ Jury mit dem Goldenen und den Silbernen Bären ausgezeichnet werden“, sagt Intendantin Tricia Tuttle.

Der britisch-deutsche Komponist und Klangkünstler Max Richter wird bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit der Berlinale Kamera geehrt. Aktuell läuft der Film "Hamnet" mit seiner bewegenden Musik im Kino.

Bei der Berlinale 2026 wird erneut eine renommierte Internationale Jury über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären entscheiden. Neben Jurypräsident Wim Wenders (Deutschland) sind Min Bahadur Bham (Nepal), Bae Doona (Südkorea), Shivendra Singh Dungarpur (Indien), Reinaldo Marcus Green (USA), HIKARI (Japan) und Ewa Puszczyńska (Polen) Mitglieder der Internationalen Jury.

Die Berlinale engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für den Filmnachwuchs. In Kooperation mit der GWFF vergibt sie den Preis Bestes Spielfilmdebüt in der kompetitiven Sektion Perspectives. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet. Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe: Sofia Alaoui (Marokko), Frédéric Hambalek (Deutschland) und Dorota Lech (Polen / Kanada).
 
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Gelbe Briefe von İlker Çatak © Ella Knorz_ifProductions_Alamode Film


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Eröffnungsfilm
  17.01.2026  
No Good Men von von Shahrbanoo Sadat eröffnet die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin
Die Berlinale 2026 startet mit der Weltpremiere von No Good Men, dem dritten Spielfilm der preisgekrönten afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat. No Good Men wird am 12. Februar 2026 als Eröffnungsfilm im Berlinale Palast präsentiert.

Shahrbanoo Sadat ist eine afghanische Regisseurin und Drehbuchautorin, die zu den wichtigsten jüngeren Stimmen des internationalen Kinos zählt. Sie wurde 1990 in Teheran als Kind afghanischer Flüchtlinge geboren und wuchs später in einem Dorf in Zentralafghanistan auf

Auch in ihrem neuesten Werk rückt Shahrbanoo Sadat erneut das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt und verbindet eine mitreißend politische Geschichte mit Romantik und feinem Humor. Dass der Film wahre Begebenheiten aufgreift und seine Entstehung für die Regisseurin mit großen Risiken verbunden war, macht No Good Men zu einem umso eindrucksvolleren Auftakt der 76. Berlinale,“ kommentiert Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle.

No Good Men folgt auf Shahrbanoo Sadats gefeierte Werke Wolf and Sheep (2016) und Parwareshghah (The Orphanage | Kabul Kinderheim, 2019). Beide Filme wurden in Cannes bei der Quinzaine des Réalisateurs präsentiert, Kabul Kinderheim wurde vom Berlinale World Cinema Fund gefördert. Shahrbanoo Sadat setzt nun ihre einzigartige filmische Reise fort und erzählt eine romantische Komödie, die zugleich persönlich und politisch ist. Der Film ist der dritte von fünf geplanten Filmen, die auf den autobiografischen Schriften des Autors und Schauspielers Anwar Hashimi basieren. Hashimi ist zudem Darsteller in No Good Men neben Shahrbanoo Sadat, die die weibliche Hauptrolle spielt. Der deutsche Kinostart ist am 27. August 2026.
 
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© Virginie Surdej  / No Good Men von von Shahrbanoo Sadat


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Berlinale Forum
  17.01.2026  
Wahlverwandtschaft, Gesellschaft
Das Berlinale Forum schärft den Blick für Filme von gesellschaftlicher Relevanz und als ästhetische Form der Reflexion. Filme von Menschen, die ihre Wirkung auf unser Zusammenleben, unsere Kämpfe, unser Versöhnen, unsere Geschichte/n, die Erfahrbarkeit von Gemeinsamkeit, Schönheit und Solidarität und die Gestaltung unserer sozialen, kulturellen, ökologischen und politischen Gegenwart wie Zukunft ernst nehmen. Mit 32 Filmen im Hauptprogramm und einem Forum Special, das auch der Auseinandersetzung mit kritischem Filmemachen im Zeitalter Künstlicher Intelligenz nicht ausweicht, sorgt das 56. Forum vielfach für Gelegenheit, den Status quo des Kinos in all seinen Facetten zu erkunden.

„Einen Zugang zur Welt über das Kino zu finden — und zurück zu Filmkorn, Pixel, Foto, Kamerablick, Tonspur, Archivbild und nun immer stärker auch hin zu virtuellen und KI-generierten Bildern“, kommentiert Forumsleiterin Barbara Wurm, „beschäftigt unabhängige Filmemacher*innen genauso wie jene, die stärker im System etabliert sind, im Autor*innen- und Genrekino, im Spiel- und Dokumentarfilm. Das Spannende an diesem Jahrgang — vermutlich der politischste seit langem! — ist, wie unterschiedlich die filmischen Formen sind, mit denen all die konkreten Themen gesetzt werden, die so weh tun: bestehender Kolonialismus und die strukturelle Unterdrückung indigener Bevölkerungen, Gewalt gegen Frauen, Korruptionssysteme, soziale Missstände. Dagegen stehen Selbsterkundungen und, wie schon letztes Jahr, bewusste Wahlverwandtschaften.“

roter unterschstrich als zeichen für link https://www.arsenal-berlin.de/forum-forum-expanded/
 
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Ghost in the Cell von Joko Anwar © Come and See Pictures


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Panorama
  17.01.2026  
Desire Lines
„Das kontrastreiche Programm dieses Jahres ist nicht nur visuell vielfältig, sondern besteht auch aus Filmen, die mit emotionaler Tiefe, Textur und einem starken Gefühl für Komposition unsere Wahrnehmung der Welt über den Kinosaal hinaus prägen können”, kommentiert Sektionsleiter Michael Stütz. „Das Medium Film wird zum Vermittler der Grenzüberschreitung, des Geschichtenerzählens und zum Ausdruck von Verlangen und Selbstbestimmtheit.”

Only Rebels Win von Danielle Arbid mit Hauptdarstellerin Hiam Abbass wird das Berlinale Panorama 2026 eröffnen. Insgesamt laufen 37 Titel aus 36 Ländern. Mit dabei sind neue Filme von Hong Sangsoo, Joaquín del Paso, André Novais Oliveira, Elle Sofe Sara, Sarmad Sultan Khoosat, Tobias Nölle, Alisa Kovalenko, Marcelo Martinessi, Mahnaz Mohammadi und Aidan Zamiri. Weitere Stars auf der Leinwand sind Charli xcx, Alexander Skarsgård, Jannis Niewöhner, Sophie Okonedo, Mercedes Cabral, Valerie Pachner, Fiona Shaw, Siri Hustvedt und Douglas Gordon.

Das besonders starke dokumentarische Kino im Panorama findet poetische Bilder für drängende Themen. Die Filme geben unterschiedliche Antworten auf die Fragen, was erzählt wird und in welcher Form es auf die Leinwand gebracht wird. Yulia Lokshinas Im Umkreis des Paradieses und Tobias Nölles & Loran Bonnardots Tristan Forever untersuchen Utopien im frei gewählten Exil: Paraguay und die Insel Tristan da Cunha sind die Schauplätze dieser zutiefst unterschiedlichen Realitäten zwischen ersehnter Isolation und totaler Kontrolle.
 
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Shanghai Daughter vonAgnis Shen Zhongmin © Twelve Oaks Film Art


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Berlinale Special
  17.01.2026  
Für jeden was dabei
Das Berlinale Special gehört zu den vielfältigsten Sektionen der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Mit einem Programm, das sowohl neue Zuschauer*innen als auch das Stammpublikum anspricht, verbindet das Berlinale Special glamouröse Momente am roten Teppich mit Genre- und Serienhighlights sowie Filmen, die kulturelle und politische Themen aufgreifen und Raum für Dialog zu aktuellen Diskussionspunkten schaffen.

Das Berlinale Special 2026 umfasst aktuell 19 Werke aus 15 Ländern, darunter sechs Dokumentarfilme und ein Serienprogramm mit sechs Titeln. Der in Kürze angekündigte Eröffnungsfilm wird das Sektionsprogramm 2026 komplettieren.

Berlinale Special Gala präsentiert als Weltpremieren Teodora Ana Mihais eindringliches neues Drama über die verheerende Tragödie im Heysel-Stadion, Heysel 85, sowie Ulrike Ottingers originell-witzigen, von Horror inspirierten Film Die Blutgräfin, den sie gemeinsam mit Elfriede Jelinek geschrieben hat, mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle. Außerdem wird Noah Segans The Only Living Pickpocket in New York mit John Turturro und Steve Buscemi seine internationale Premiere feiern. Als europäische Premieren sind Padraic McKinleys The Weight mit Ethan Hawke und Russell Crowe sowie Gore Verbinskis Sci-Fi-Komödie Good Luck, Have Fun, Don't Die mit Sam Rockwell, Juno Temple und Zazie Beetz im Rahmen von Berlinale Special Gala zu entdecken.
 
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Good Luck, Have Fun, Don’t Die von Gore Verbinski | © Constantin Film Distribution GmbH


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Berlinale Generation
  17.01.2026  
Gegen die Zeiten
18 Lang- und 23 Kurzfilme umfasst die Auswahl der beiden Wettbewerbe Kplus und 14plus, 30 Weltpremieren und zehn Langfilmdebüts aus insgesamt 31 Produktionsländern. Zu einer Art Zeitmaschine wird das Kino in zahlreichen Beiträgen. Es findet in der Vergangenheit die Geschichte der Gegenwart, überblickt Lebensabschnitte und rebelliert gegen den Stand der Dinge. In Yusuke Hirotas Anime Entotsumachi no Poupelle - Yakusoku no Tokeidai (Chimney Town: Frozen in Time) ist es der Lauf der Zeit selbst, der sich verformt.

George Jaques’ herzöffnende, genrebewusst spielerische Komödie Sunny Dancer eröffnet den Generation 14plus-Wettbewerb 2026. Nachwuchsstar Bella Ramsey (Game of Thrones) spielt inmitten eines fantastischen Ensembles (Daniel Quinn-Toye, Ruby Stokes, Earl Cave, Conrad Khan, Jasmine Elcock und Neil Patrick Harris) eine junge Frau, die nach überstandener Krebserkrankung den Sommer widerwillig in einem Camp mit jugendlichen Misfits mit ähnlicher Geschichte verbringt und langsam den Unterschied zwischen Überleben und Leben begreift.

Den Generation Kplus-Wettbewerb eröffnet Eliza Capais A Fabulosa Máquina do Tempo (The Fabulous Time Machine), in dessen Zentrum die Mädchen eines ökonomisch benachteiligten brasilianischen Dorfes stehen. Zwischen schwieriger Vergangenheit und eigenen Zukunftswünschen erkundet der Dokumentarfilm die Lebensrealitäten der Protagonistinnen, die selbst eine aktive Rolle in der Mitgestaltung des ideensprühenden Films übernehmen. Ein Leuchtturm für die Kraft des Kinos, die Gegenwart zu verstehen, und eine bessere Welt vorstellbar zu machen.

Generation Badge - 14plus

Filmfans zwischen 14 und 25 Jahren, die den Generation Badge - 14plus erworben haben, können sich 2026 auf noch mehr Festivalprogramm freuen: ausgewählte Filme aller Berlinale-Sektionen, Veranstaltungen bei Berlinale Talents und ein Rahmenprogramm, das gemeinsam mit MPower, NewMotion, kino.for you | DOXS RUHR, DREH’S UM, PREVYYOU, YOUKI, ZebraStreifen und Freie Generation Reporter*innen entwickelt wurde. Mit dem Festivalpass öffnet die Sektion gestaltbare Räume für junges Publikum und die Berlinale gleichermaßen: durch Austausch, Begegnungen und elf Tage inspirierende Kinoerfahrung.
 
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Sunny Dancer von George Jaques  Generation 14plus  | © Colin J Smith, SUNNY DANCER Distribution Limited


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TEDDY AWARD
  17.01.2026  
Die Berlinale feiert 40 Jahre
Das vierzigste Jubiläum wird mit der Sonderreihe TEDDY 40, die sechs Kurzfilme und acht Langfilme aus der Geschichte des TEDDY AWARD sowie eine Gesprächsreihe umfasst, gefeiert.

In den vergangenen 40 Jahren ist der TEDDY AWARD zu einem festen Bestandteil der Berlinale geworden. Bevor es auf anderen großen Festivals üblich wurde, würdigte der Preis den kulturellen Beitrag queerer Filme und Künstler*innen und schuf so die Grundlage für größere Sichtbarkeit und Teilhabe. Der Einfluss des TEDDY AWARD hat weltweit zur Entstehung zahlreicher queerer Festival-Filmpreise beigetragen und damit eindrücklich gezeigt, welche kulturelle, künstlerische und auch wirtschaftliche Bedeutung queeres Storytelling für Festivals, Kinos und Märkte hat. Was einst als informelles Treffen queerer Festivalmacher*innen in der Buchhandlung Prinz Eisenherz während der Berlinale begann, hat sich zu einem der wichtigsten Ereignisse für das queere Kino entwickelt – und zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für queere Filmschaffende aus aller Welt. Der TEDDY AWARD hat ein beeindruckendes Vermächtnis. Filmschaffende wie Pedro Almodóvar, Todd Haynes, Céline Sciamma, Isaac Julien und Ira Sachs haben durch den Preis bereits früh in ihrer Karriere Anerkennung erhalten.   roter unterschstrich als zeichen für link https://www.teddyaward.tv/de/


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Die 76. Berlinale im TV
  17.01.2026  
Die Eröffnungsgala ist in 3sat und in der 3satMediathek zu sehen, wo zum Abschluss des Festivals auch die Bären-Verleihung abrufbar sein wird. Aktuelle Berichterstattung von und über die Berlinale bieten das 3sat-Magazin "Kulturzeit", das "Berlinale-Studio" sowie "kinokino". Außerdem zeigt 3sat "Holding Liat", der 2025 mit dem Berlinale Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.20 Uhr, startet 3sat seine Berlinale-Berichterstattung in der "Kulturzeit": Vivian Perkovic berichtet live vom roten Teppich der Eröffnungsgala. Zum Interview trifft die 3sat-Moderatorin unter anderen Schauspielerin, Oscar-Gewinnerin und diesjährige Preisträgerin des Ehrenbären Michelle Yeoh. Außerdem stellt "Kulturzeit" den Eröffnungsfilm des Festivals "No good men" vor und besucht Sharbanoo Sadat, die Regisseurin der afghanischen Komödie, in ihrer Wahlheimat Hamburg. Die Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt 3sat zeitversetzt in "Berlinale 2026: Die Eröffnung" am Donnerstag, 12. Februar 2026, ab 0.10 Uhr, in seinem Programm und sie wird in den Streaming-Portalen von 3sat und ZDF zusehen sein. Bei der Gala im Berlinale Palast am Potsdamer Platz wird sich die Internationale Jury präsentieren, die Wettbewerbsfilme werden vorgestellt und der Goldene Ehrenbär wird an Michelle Yeoh verliehen. Zum Abschluss wird Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle das Festival gemeinsam mit Jury-Präsident Wim Wenders eröffnen. Die Berlinale-Preisverleihung ist am Samstag, 21. Februar 2026, im Laufe des Abends in der 3satMediathek und im ZDF-Streaming-Portal abrufbar. Beide Veranstaltungen werden von Désirée Nosbusch moderiert.

Nach der Gala-Aufzeichnung begrüßt Filmexperte Knut Elstermann am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 1.10 Uhr im "Berlinale-Studio" die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem Berlinale Palast in 3sat. Er empfängt Stars, Filmschaffende und Kritiker, um über die Filme, Persönlichkeiten und Höhepunkte des diesjährigen Festivals zu sprechen. Weitere Ausgaben vom "Berlinale-Studio" zeigt 3sat am Samstag, 14. Februar 2026, um 1.05 Uhr sowie am Samstag, 21. Februar 2026, um 0.50 Uhr. Ab Freitag, 13. Februar 2026, setzt 3sat seine Berlinale-Berichterstattung in der "Kulturzeit" fort: werktäglich ab 19.20 Uhr im Format "Berlinale Zoom" mit aktuellen Hintergrundberichten vom Festival. Zum 40. Mal wird auf der Berlinale der Teddy verliehen – der Oscar des schwulen Kinos: "Kulturzeit" blickt daher auf die Highlights des queeren Kinos auf der diesjährigen Berlinale. Ferner zoomt "Kulturzeit" auf das stark vertretene politische Kino und den deutschen Film. Eine Bilanz des diesjährigen Festivals zieht die "Kulturzeit" im "Berlinale-Zoom" am Montag, 23. Februar 2026. Außerdem berichtet das Filmmagazin "kinokino" am Mittwoch, 18. Februar 2026, 21.40 Uhr, vom Festival.


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Berlinale Goes Kiez
  17.01.2026  
Die Berlinale in den Kiezen
Die 2010 initiierte Sonderreihe rollt den kleinen Roten Teppich vor den ausgewählten Kiezkinos aus und besucht das Publikum in der eigenen Nachbarschaft. Mit dabei sind in diesem Jahr: das BALI Kino in Zehlendorf, das Yorck Kino in Kreuzberg, das Kino Casablanca in Adlershof, das SİNEMA TRANSTOPIA im Wedding sowie das Xenon Kino in Schöneberg. Die Kiezkinos sind vielfältig in ihrer Geschichte, Programmierung und Architektur. Dank ihrer Kinobetreiber*innen bleibt das filmkulturelle und gesellschaftspolitische Programmangebot das ganze Jahr hinweg lebendig. Die soziale Funktion der Kinos, als Orte von Gemeinschaft und Diskurs, wird durch die Sonderreihe im Besonderen gewürdigt. Mit insgesamt 15 Spielfilmen und einem Kurzfilmprogramm bietet die Sonderreihe einen Querschnitt des Festivalprogramms. Zu jeder Veranstaltung ist ein anschließendes Gespräch mit den Filmteams geplant. Kinobegeisterte Besucher*innen haben so die Möglichkeit, mit Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.
Das komplette Programm von Berlinale Goes Kiez wird am 3. Februar veröffentlicht.


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Neue Filme der Woche

Wim Wenders International Jury © Gerhard Kassner / Berlinale
 
Wim Wenders wird Jurypräsident der Berlinale 2026
12.12 2025  
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin freuen sich, dass der deutsche Regisseur, Autor und Fotograf Wim Wenders den Vorsitz der Internationalen Jury der 76. Berlinale übernehmen wird.

"Wim Wenders zählt zu den einflussreichsten Stimmen des internationalen Kinos. Seit sechs Jahrzehnten bereichert er die Filmwelt mit Werken, die uns durch ihre Menschlichkeit und ihren Sinn für das Wunderbare berühren und begeistern. Seine unerschöpfliche Neugier und seine meisterhafte Beherrschung der Filmsprache spiegeln sich in jedem seiner Filme wider – sei es, wenn er die Kunst anderer beleuchtet oder unsere eigene Suche nach Sinn und Verbindung ins Bild setzt. Zu sagen, dass wir stolz auf diesen außergewöhnlichen Künstler sind, wäre eine Untertreibung. Wir freuen uns sehr darauf zu sehen, wie Jurypräsident Wim Wenders die Jury leiten wird, um über die Gewinnner*innen des Goldenen und der Silbernen Bären der 76. Berlinale zu entscheiden”, sagt Festivalintendantin Tricia Tuttle.
„Es ist mir nie in den Sinn gekommen, auch nur entfernt daran zu denken, Jurypräsident in meiner Heimatstadt zu sein – bis Tricia Tuttle mich fragte. Und dann wurde mir klar: Wow! Das wird eine völlig neue Art sein, Filme bei der Berlinale zu sehen – endlich einmal jeden einzelnen Wettbewerbsfilm anzuschauen und sie alle ausführlich mit einer Gruppe intelligenter, filmbegeisterter Menschen zu diskutieren. Wie großartig kann es noch werden? Ich bin Tricia dankbar, dass sie mich zu dieser besonderen Erfahrung eingeladen hat”, kommentiert Wim Wenders.

Wim Wenders ist seit Langem eng mit der Berlinale verbunden: Neben Pina, The Million Dollar Hotel (Eröffnungsfilm 2000) und dem 3D-Spielfilm Everything Will Be Fine (2015) präsentierte er zahlreiche weitere Werke im Festivalprogramm. Er war ein engagierter Unterstützer und Mitgestalter in den Gründungsjahren des Berlinale Talent Campus (heute Berlinale Talents). 2015 wurde er mit dem Goldenen Ehrenbären der Berlinale für seine herausragenden Verdienste um Film und Kino geehrt. Zu diesem Anlass wurden sieben seiner Filme in restaurierten Fassungen gezeigt. Die 76. Berlinale findet vom 12. bis 22. Februar 2026 statt. Die Internationale Jury unter dem Vorsitz von Wim Wenders entscheidet über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären im Wettbewerb, die am 21. Februar 2026 verliehen werden.


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Das Plakat
  20.12. 2025  
Die Berliner Grafikerin Claudia Schramke gestaltete auch dieses Jahr das Key Design zur 76. Berlinale.
Farbenfroh, festlich und verspielt kehrt der Bär in den Mittelpunkt der Plakat- und Medienkampagne zurück. Das beliebte Symbol des Festivals nimmt Gestalt in einer Komposition aus leuchtenden Farben an, die Bewegung, Lebendigkeit und Licht in der Dunkelheit vermitteln – ganz wie das Kino selbst. Schöner, als in der Pressemitteilung kann man das nicht ausdrücken.


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Goldener Ehrenbär für Schauspielerin Michelle Yeoh
  20.12. 2025  
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin verleihen 2026 den Goldenen Ehrenbären an die Oscar-prämierte Schauspielerin Michelle Yeoh in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen im Film. Die Auszeichnung wird bei der Eröffnungszeremonie im Berlinale Palast am 12. Februar 2026 überreicht. Michelle Yeoh gilt als eine der vielseitigsten und einflussreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Mit einer Karriere, die sich über vier Jahrzehnte und mehrere Kontinente erstreckt, hat sie einen bleibenden Einfluss auf das internationale Kino ausgeübt.

Mit dem Ehrenbären würdigt die Berlinale Persönlichkeiten, die einen bleibenden Beitrag zur Filmkunst geleistet haben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen Helen Mirren, Martin Scorsese, Meryl Streep, Steven Spielberg und Tilda Swinton.


 
   
Links  
   
https://www.berlinale.de/de/HomePage.html  
http://www.berlinale-talents.de/  
http://www.arsenal-berlin.de/berlinale-forum/news.html  
https://www.efm-berlinale.de/en/copro-market/participation/participation.html  
   
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