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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
  Juli 2015


    Der Kinderfilm des Monats
Spatzenkino
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
 
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    im Juli
 
Spatzenspezial im Juli

Abheben in den Sommer
In zwei kurzen Trickfilmen geht es in die Luft: Nach einer turbulenten Schifffahrt steigen die Rinnsteinpiraten (D 1992, Regie Christina Schindler, Zeichentrick, 10 Min.) im Papierflieger auf zu neuen Abenteuern. Und die Freunde Wutz und Wiebke (D 2005, Regie: Leonore Poth, Mischanimation, 7 Min.) erleben aufregende Momente am Flughafen. Nach einem Rundflug durch das Kino können die Kinder mit selbstgebastelten Papierfliegern abheben. D 2013, Regie: Daniel Acht, Real/Animation, 6 Min.
Mo 6./13.7. (Weitere Termine sind auf Anfrage möglich) 9.30 Uhr Moviemento
max. 20 Kinder Anmeldung erforderlich: Tel. (030) 449 47 50
Spatzen Kino ist die einzige Kinderkinoinitiative in Europa - wenn nicht gar weltweit - die sich kontinuierlich das ganze Jahr speziell um die jüngsten Kinogänger kümmert: um die Vier- bis Achtjährigen.
Spatzenkino gibt es mittlerweile seit 1990 und ist ein Projekt der http://www.spatzenkino.de/
 



Der Kinderfilm des Monats:  Juli
 
 
  Der Kleine Nick macht Ferien (Les Vacances du Petit Nicolas)  
   
 
Land/Jahr: F 2013  Komödie Familie
Regie: Laurent Tirard (Asterix & Obelix /2012)
Darsteller: Valérie Lemercier, Kad Merad, Mathéo Boisselier, Bernadette Lafont, Francis Perrin
Drehbuch: Laurent Tirard and Grégoire Vigneron
97 Min. FSK  Ohne Altersbescharänkung / empfohlen ab 8 Jahre
     
Es ist das Ende des Schuljahres, und endlich sind die Ferien da! Der kleine Nick,Papa, Mama und Oma machen sich auf den Weg ins Hotel Beau-Rivage, direkt am Meer. Am Strand braucht Nick nicht lange, um neue Freunde zu finden: Ben, der nicht im Urlaub ist, weil er hier lebt, Früchtchen, der andauernd isst ... sogar rohen Fisch! Djodjo, der seltsam spricht, weil er Engländer ist, Paulchen, der Jammerlappen, und Como, der immer Recht haben will. Das ist sehr, sehr ärgerlich. Nicolas
trifft auch Isabelle, ein kleines Mädchen mit grossen Augen, das ihm überallhin folgt. Ihn beschleicht das Gefühl, dass seine Eltern ihn mit ihr verheiraten wollen. Um das zu verhindern, hecken Nick und seine Freunde einen Plan aus. Natürlich stiftet die Rasselbande allerhand Unfug! Und eines ist sicher: diese Ferien werden für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
     
 
     
     
    http://www.kinderkinobuero.de
       
      http://www.der-kleine-nick-macht-ferien.de/
       
   
     
   
    Carsten Baumgardt filmstarts
      Peter Osteried kritiken.de
      Melanie Hoffmann kino-zeit
      Caren Pfeil programmkino
      Martin Schwarz zitty
     
     

Der Kinderfilm des Monats läuft im fast täglichen Wechsel in 20 verschiedenen Kinos – kreuz und quer durch die Berliner Bezirke. Die beteiligten Kinos bieten für Schulklassen eine Vormittagsvorstellung und für Horte und Familien eine Nachmittagsvorstellung an. Vormittagsvorstellungen für den Kinderfilm des Monats finden nur nach telefonischer Voranmeldung statt. In einigen Kinos läuft    Kinoadressen

Infoservice am Kinderkinotelefon (030) 23 55 62 51 Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr




RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN
   

Eben erst startete der Film RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE (11.6.2015), da beginnen in Leipzig auch schon die Dreharbeiten für den dritten und letzten RICO-Film. In RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN stehen wieder der tiefbegabte Rico (Anton Petzold) und der hochbegabte Oskar (Juri Winkler), die sich im ersten Roman kennengelernt haben und zu besten Freunden geworden sind, im Mittelpunkt der Geschichte. Das dritte RICO-Abenteuer führt die beiden Jungs an die Ostsee. Der alte Fitzke ist gestorben und hat Rico seine geliebte Steine-Sammlung vermacht. Rico und Oskar finden heraus, dass der wertvollste Stein der Sammlung gestohlen wurde und sofort ist ihr Detektiv-Spürsinn geweckt! Da passt es ganz prima, dass Ricos Mutter Tanja (Karoline Herfurth) mit dem Bühl (Ronald Zehrfeld) gerade nach Sri Lanka geflogen ist. So ist der Weg für die beiden pfiffigen Jungs frei und sie folgen dem geklauten Stein ganz alleine bis zur Ostsee, wo sie sich wieder vielen aufregenden Abenteuern stellen müssen….

Die Regie von RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN hat wie schon beim ersten Teil wieder Neele Leana Vollmar übernommen, für das Drehbuch zeichnet erneut Martin Gypkens verantwortlich.

     
     





Kinder und Jugendfilme


Winnetous Sohn   | Prädikat wertvoll | Filmstart: 09.04.15

 
Land/Jahr: D 2014 Komödie Drama
Regie: André Erkau (Das Leben ist nichts für Feiglinge /2012)
Darsteller: Lorenzo Germeno, Tristan Göbel, Uwe Ochsenknecht, Armin Rohde, Christoph Letkowski, Tyron Ricketts, Alice Dwyer
Drehbuch: Brinx/Kömmerling
87 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Klein, dick und bleichgesichtig – wie ein Indianer sieht der zehnjährige Max nun wirklich nicht aus. Macht aber nichts, denn er ist trotzdem einer. Der Häuptling sogar. Nur seinen Stamm hat er nicht so richtig im Griff: Sein Vater musste vor kurzem aus dem Familientipi ausziehen und seine Mutter wandelt schon auf fremden Pfaden. Da kommt ihm eine Nachricht gerade recht: Die Karl-May-Festspiele suchen
einen neuen Darsteller für Winnetous Sohn. Wenn er die Rolle bekommt, wird alles wieder so werden wie früher, davon ist Max überzeugt. Also trainiert er wie besessen für das Casting, wobei ihm ausgerechnet der gleichaltrige Morten hilft, der Indianer eigentlich nur doof findet ...
     
       
   
      http://www.winnetous-sohn-der-film.de/
     

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      "Hier kommt der ultimative Vaterschaftstest"   Von Elmar Krekeler   Die Welt
   
      Katrin Hoffmann epd film
      Barbara Felsmann filmdienst
      Bianka Piringer kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
      Falk Straub spielfilm.de
       
 
FBW-Pressetext Dass Oskar ein paar Tage bei Rico und seiner Mutter übernachtet, ist gar kein Problem. Im Grunde gehört er ja irgendwie sowieso schon zur Familie. Den Helm braucht er nicht mehr, dafür trägt er nun eine Sonnenbrille, die ihm helfen soll, inkognito zu bleiben. Kein Wunder, denn seit ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer sind die beiden Jungs im Kiez berühmt. Nun aber wartet ein neuer Fall, den es zu lösen gilt: Beim wöchentlichen Bingo, das Ellie Wandbek veranstaltet, stellen sie fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Und sie merken, dass Ricos Mutter irgendein großes Geheimnis hat, über das sie nicht reden will. Zusammen machen sich Rico und Oskar auf, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Eins ist jetzt schon klar: Langweilig wird es den beiden Freunden auf keinen Fall. Kein Wunder, bei all dem Herzgebreche. Das zweite Abenteuer, das auf den gleichnamigen Büchern von Andreas Steinhöfel basiert, steht dem großen Kinder- und Jugendfilmerfolg RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN aus dem Jahr 2014 in Sachen Einfallsreichtum, Spielfreude und Spannung in nichts nach. Unter der Regie von Wolfgang Groos entstand die Welt der „Dieffe 93“, einer Straße in Berlin-Kreuzberg, in der sich erneut allerhand kuriose, skurrile und unterhaltsame Gestalten versammeln.

Da ist Milan Peschel der seltsame Nachbar, der Steine züchtet, oder Katharina Thalbach als völlig überkandidelte Leiterin der Bingo-Spiele, die mit ihrem Sohn (Moritz Bleibtreu) nichts Gutes im Schilde zu führen scheint. Wie auch Henry Hübchen, Ursela Monn, Ronald Zehrfeld und Karoline Herfurth spielen sie ihre Rollen mit Freude und augenzwinkerndem Humor. Doch die Helden sind zweifelsohne Anton Petzold und Juri Winkler als Rico und Oskar. Wie sie als Team arbeiten, sich ergänzen und sich immer wieder aus der Patsche helfen, ist berührend, unterhaltsam und mit sehr viel Liebe zu Detail und genau dem richtigen Timing leichtfüßig herausgearbeitet. Aus der spannenden Handlung und den abwechslungsreichen Ideen entsteht ein Krimi für Kinder mit raffinierten Verfolgungsjagden, die aber immer kindgerecht inszeniert sind. Die Ausstattung ist bis ins Detail stimmig ausgewählt und erschafft eine ganz eigene Kiez-Welt. Voller Typen, Schauwerten und der spürbaren Wärme eines liebevollen Zuhauses. RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE ist nicht nur eine mehr als gelungene Fortsetzung. Auch für sich genommen ist dies ein warmherziges und perfekt inszeniertes Filmvergnügen für die ganze Familie.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/rico_oskar_und_das_herzgebreche
 
   
 


Rico, Oskar und das Herzgebreche   | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 11.06.15

 
Land/Jahr: D 2014
Regie: Wolfgang Groos (Die Vampirschwestern 2 /2014)
Darsteller: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Ronald Zehrfeld, Ursela Monn, Milan Peschel
Drehbuch: Martin Gypkens  Buchvorlage: Andreas Steinhöfel
95 Min. FSK ohne Altersbeschränkung
     
Rico (Anton Petzold) und Oskar (Juri Winkler), die kleinen großen Helden, sind wieder da, und ein neues spannendes Abenteuer erwartet die beiden unzertrennlichen Freunde. Eigentlich gehört Oskar praktisch schon zur Familie, also zu Rico und seiner Mutter Tanja Doretti (Karoline Herfurth) in die Dieffe 93. Aber dieses Mal trägt Oskar keinen Helm mehr. Er hat sich eine Sonnenbrille besorgt, denn schließlich sind die beiden bei ihrem neuen Fall inkognito unterwegs. Beim
wöchentlichen Bingo, das Ellie Wandbek (Katharina Thalbach) veranstaltet, stellen sie fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Handtaschen, Boris (Moritz Bleibtreu) und die Mausefalle und jede Menge Herzgebreche. Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen, denn die Kessler-Zwillinge sorgen durch ihre Schwärmerei für weitere Verwirrung bei den Jungs. Mann, Mann, Mann. Aber wie Rico so schön erklärt: Sellawie.
     
       
   
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FBW-Pressetext Max ist ein Indianer-Fan, seitdem er denken kann. Eigentlich sogar, seitdem er auf der Welt ist. Denn da hängte ihm sein Vater, ein Musiker und Freigeist, eine Adlerfeder um den Hals und beschwor ihn, sich der Indianerehre immer würdig zu erweisen. Nun ist Max zehn, sein Vater macht irgendwo Musik, seine Mutter ist im Dauerstress und das Einzige, was dem kleinen, etwas rundlichen Jungen bleibt, ist die Liebe zu den Indianern. Und daher freut er sich auch immer, wenn seine Mutter ihn ins Indianer-Camp bringt. Anders als Morten, der Indianer nicht mag und Angst vor Pferden hat. Als die Karl-May-Festspiele die Rolle von Winnetous Sohn neu vergeben, weiß Max: Das ist seine Chance, zu beweisen, wie viel Indianer wirklich in ihm steckt. Und dass niemand anderes als er ein würdiger Sohn Winnetous ist. WINNETOUS SOHN ist der erste Film, der im Rahmen der Initiative „Der Besondere Kinderfilm“, die sich für originäre Erzählstoffe einsetzt, gefördert wurde.

Und bei all den Casting-Shows, die zur Zeit das Fernsehen und überhaupt die Medien beherrschen, wirkt diese Geschichte nicht nur sehr erfrischend, sondern auch sehr unterstützenswert. Denn Max sieht nun einmal nicht aus wie die Idealvorstellung eines jungen sportlichen Indianers. Doch, und das verdankt der Film unter anderem auch dem beherzten Spiel des Hauptdarstellers Lorenzo Germeno, der Junge hat alles, was es braucht, um Träume in die Wirklichkeit umsetzen zu können: Mut, Köpfchen und das Herz auf dem rechten Fleck. Auch die anderen Schauspieler sind gut gecastet, die Spielfreude ist allen anzusehen, unterstützt von einem Drehbuch, das geschickt die Balance hält zwischen lustigen und berührenden Momenten. So ist WINNETOUS SOHN ein großes Filmvergnügen schon für junge Zuschauer. Ein Film, der Mut macht, an seine Träume zu glauben. Und der die positive Botschaft verkündet, dass man sich immer trauen sollte, anders zu sein. Denn normal ist doch langweilig und macht lange nicht soviel Spaß!
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/winnetous_sohn
 
   
 


Ostwind 2   | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 14.05.15

 
Land/Jahr: D 2014
Regie: Katja von Garnier (Ostwind - Zusammen sind wir frei /2013)
Darsteller: Hanna Binke, Marvin Linke, Amber Bongard, Jannis Niewöhner,
Drehbuch: Lea Schmidbauer und Kristina Magdalena Henn
105 Min. FSK ohne Altersbeschränkung
     
Sommerferien, endlich wieder Zeit für Ostwind, Mika (Hanna Binke) ist überglücklich. Doch dann entdeckt sie eigenartige Wunden an Ostwinds Bauch, für die niemand eine Erklärung hat. Noch dazu steht Kaltenbach kurz vor der Pleite! Schweren Herzens entscheidet sich Mika, an einem Vielseitigkeitsturnier teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Aber während des Trainings wirkt Ostwind abgelenkt, oft läuft er einfach davon. Mika verfolgt den schwarzen Hengst bis tief in
den Wald und ist ziemlich überrascht: Aus dem Dickicht erscheint eine magisch anmutende Schimmelstute und die beiden Pferde umtanzen sich liebevoll. Plötzlich taucht ein fremder Junge namens Milan (Jannis Niewöhner) auf, der sagt, die Stute sei ihm entflohen. Er behauptet, er könne Mika helfen, das Turnier zu gewinnen. Was hat es wirklich mit Milan auf sich? Kann Mika Ostwinds Aufmerksamkeit für sich und das Turnier zurückgewinnen und Kaltenbach noch rechtzeitig retten?
     
       
   
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      Thomas Lassonczyk filmdienst
      Gregor Torinus filmstarts
      Laurenz Werter kinozeit
      Peter Osteried kritiken.de
      Jennifer Mazzero movieworlds
      Björn Schneider spielfilm.de
       
 
FBW-Pressetext Eigentlich sollte Mika mit ihrer Freundin in den Sommerferien nach Frankreich fahren. Doch die Sehnsucht des Mädchens nach ihrem Pferd Ostwind ist einfach zu groß. Und so macht sich Mika heimlich auf den Weg nach Kaltenbach, dem Reiterhof der Großmutter, wo Ostwind schon auf sie wartet. Doch irgendwas ist diesmal anders, das spürt Mika ganz genau. Auf Kaltenbach sind viel weniger Pferde als sonst unterwegs, die Stimmung von allen ist im Keller. Als sich herausstellt, dass in der direkten Nachbarschaft ein viel modernerer Reiterhof seine Pforten geöffnet hat, wird Mika einiges klar. Zusammen mit Ostwind will Mika alles tun, um ihrer Großmutter zu helfen. Doch auch Ostwind benimmt sich komisch. Könnte das an der weißen Stute liegen, in die er sich verliebt hat? Eines ist sicher: Auch diese Sommerferien werden für Mika eine aufregende Zeit. Wie auch schon im ersten Teil sind es die Szenen zwischen Mika und dem Pferd Ostwind, die in OSTWIND 2 von Katja von Garnier nicht nur die Herzen der Pferdefans höher schlagen lassen.
Mit traumhaft sicherem Gespür für große Gefühle und Timing sowie schwelgenden Bildern inszeniert die Regisseurin diese Sequenzen, in denen die Nähe zwischen Pferd und Mensch spürbar wird. Hanna Binke überzeugt erneut als wilde rebellische Mika, die in ihrer ungekünstelten Natürlichkeit zu ihren Überzeugungen steht, sich nicht benutzen lässt und unabhängig ihren eigenen Weg geht. Mit diesen Eigenschaften bietet sie sich als perfekte Identifikationsfigur für die jugendliche Zielgruppe an. Für den Humor sorgt Amber Bongard als Mikas beste Freundin, für die Romantik sorgt Jannis Niewöhner als junger Pferdetrainer Milan. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, das Ensemble spielt mit großer Freude auf und sowohl Ausstattung als auch Setting sind grandios komponiert und in sonnige Farben getaucht. OSTWIND 2 ist eine mehr als würdige Fortsetzung des großen Erfolgs von 2013. Ein romantisches und begeisterndes Pferde-Abenteuer über ein starkes Mädchen, ein wildes Pferd und ihre unendliche Freundschaft.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ostwind_2
 
   
 


Shana – The Wolf’s Music   | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 23.04.15

 
Land/Jahr: CH/CAN 2014 Drama
Regie: Nino Jacusso
Darsteller: Alana Aspinall, Marty Aspinall, Delilah Dick, Vonnet Hall, Sunshine O'Donovan
Drehbuch: Nino Jacusso  Buchvorlage: Federica de Cesco
96 Min. FSK 6
     
Shana ist musikalisch hoch talentiert. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Indianerdorf in Kanada. Früher war sie ein fröhliches Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter an Festen Violine spielte. Doch vor zwei Jahren ging ihre Mutter in den Wald und kam nicht wieder zurück. Shana fühlt sich einsam und im Stich gelassen, und dass ihr Vater seinen Kummer im Alkohol ertränkt, macht es für sie nicht einfacher: Shana zieht sich immer mehr in ihre eigene Welt zurück. Sie geht nicht mehr zur Schule, rührt die Geige kaum mehr an. In der Hoffnung, von ihrer Mutter ein Zeichen zu erhalten, schreibt sie ihr herzzerreißende Briefe und hängt diese in den mit Amuletten geschmückten Ahnenbaum. Dabei wird sie aus der Ferne von einem weißen Wolf beobachtet, der magisch angezogen immer dann aus dem Wald hervorbricht, wenn sie Geige spielt. Nach den Ferien bekommt Shanas Dorf mit Lela Woodland eine
neue Lehrerin. Lela ist ebenfalls indigener Herkunft. Sie kennt die besondere Situation der Indianer aus eigener Erfahrung, versteht die Schüler zu begeistern und versucht Shana einfühlsam und hartnäckig aus ihrer Reserve zu locken. Als sie Shana Geige spielen hört, ist sie überzeugt, ein großes Talent entdeckt zu haben, und meldet sie an der Musikschule von Vancouver an. Wenige Tage vor der Aufnahmeprüfung aber verkauft Shanas Vater die uralte Wolfskopf-Geige, die Shanas Mutter gehörte. Nun gibt es für Shana nur noch eines: Sie muss das Erinnerungsstück zurückgewinnen. Auf ihrer abenteuerlichen Suche gerät Shana immer tiefer in den Wald. Drei Tage und Nächte taucht sie in die freie Natur ein. Sie begegnet dabei dem weißen Wolf und den Geistern ihrer Ahnen. Zwischen Trance und Traum findet Shana zum magischen Geigenspiel, das sie bereit für die große Welt macht.
     
       
   
      http://www.shanafilm.com/
      https://de-de.facebook.com/ShanaMovie
   
       
   
      Björn Schneider programmkino
      Bianka Piringer spielfilm.de
     
    Real 2 Real International Film Festival for Youth Vancouver 2014 Special Jury Award - Vittorio Veneto Film Festival – Festival di cinema per ragazzi 2014 Jury of Quality Award &-Monte Baldo Award - Dreamspeakers Film Festival 2014 Best Youth Cinema Award - Kinder Filmfest Münster 2014 Jule Filmpreis - Filem'On International Children's Festival Brussels 2014 Special Mention Award - International Juniorfest (CZ) 2014 Special Mention Award - Castellinaria Festival internazionale del cinema giovane Bellinzona 2014 Public Award - Internationales Kinder Filmfestival Wien 2014 Preis der Kinderjury - Olympia International Film Festival for Children and Young People Pyrgos 2014 Best Feature Film
       
 
FBW-Pressetext Schon immer hat Shana gerne Geige gespielt. Die Liebe zur Musik hat das 13-Jährige Mädchen von ihrer Mutter, die vor kurzem gestorben ist. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Ihr Vater hat angefangen zu trinken und Shana versteckt sich vor der Welt. Auch zur Schule geht sie nicht mehr. Nur die Musik ist geblieben. Denn manchmal, wenn sie sich in die Natur zurückzieht und ihre Lieder spielt, dann ist es fast so, als ob ihre Mutter wieder da wäre. Als eine neue Lehrerin in die Stadt kommt und das große Talent Shanas erkennt, möchte sie sie davon überzeugen, dieses Talent zu nutzen. Und das Leben wieder zu lieben. Vor dem kulturellen Hintergrund der indigenen Völker Kanadas entspinnt sich die Geschichte rund um Shana, die bereits als Buch viele Leser begeisterte. Regisseur Nino Jacusso gelingt es, mit seiner Verfilmung sowohl die Faszination der indianischen Kultur als auch die Magie der Musik zum Leben zu erwecken.

Die Authentizität der Szenen liegt auch in der Besetzung der Figuren begründet. Denn es sind ausschließlich Mitglieder des in Kanada ansässigen alten Indianerstammes Scw’exmx, die vor der Kamera standen. Dabei ist allein die Hauptdarstellerin Sunshine O’Donovan schon eine Entdeckung. Sie verleiht der Shana eine überzeugende Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit, die den ganzen Film über spürbar ist. Trotzig und kratzbürstig in den Auseinandersetzungen mit der Lehrerin, sanft und beseelt in den musikalischen Szenen. Mit seinen wunderschönen Bildern und seiner ruhigen atmosphärischen Stimmung entführt der Film die Zuschauer in eine Welt voller Mystik und natürlicher Schönheit. Die mitreißende Musik führt auch ungeübte Ohren in die Klänge der Indianerstämme ein und bietet nicht nur damit einen wichtigen und informativen Einblick in diese so fremde Welt. Mit seiner fesselnden und bewegenden Coming-of-age Geschichte und seinen lebensbejahender Botschaft bietet SHANA – THE WOLF’S MUSIC fesselnde Unterhaltung, die nicht nur jugendliche Kinogänger begeistern wird.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/shana_the_wolf_s_music
 
   


Gespensterjäger   | Prädikat wertvoll | Filmstart: 02.04.15

 
Land/Jahr: D 2014 Komödie
Regie: Tobi Baumann
Darsteller: Anke Engelke, Milo Parker, Christian Tramitz, Karoline Herfurth, Julia Koschitz, Christian Ulmen, Ruby O. Fee, Amy Huberman
Drehbuch: Tobi Baumann, Murmel Clausen, Martin Ritzenhoff, Mike O’Leary, Christian Tramitz und Roland Slawik – basierend auf „Gespensterjäger – Auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke
90 Min. FSK  6
     
Alle halten Tom für einen Angsthasen. Vor allem seine bösartige Schwester. Und ausgerechnet Tom bekommt im Keller von einem grünen Schleimgespenst den Schreck seines Lebens verpasst. Doch Hugo stellt sich als herzensgutes MUG (Mittelmäßig Unheimliches Gespenst) heraus, das von einem gefährlichen Dämon, einem Urzeitlichen Eis-Gespenst, aus seiner Gruselvilla verjagt wurde. Sieben Tage hat Hugo nur, um an seinen angestammten Spukort zurückzukehren, bevor er sich für immer auflöst. Tom, der seinen
neuen besten Freund nicht verlieren möchte, beschließt, eine professionelle Gespensterjägerin um Hilfe zu bitten. Aber die knallharte Hedwig Kümmelsaft hat nicht nur gerade ihren Job verloren, sondern kann nur eines noch weniger leiden als Kinder: Gespenster … Ein kleiner Junge, eine arbeitslose Gespensterexpertin und ein Schleimgespenst: Das ungewöhnlichste Gespensterjäger-Team der Welt muss sich schnell zusammenraufen, um Hugo zu retten und dabei so ganz nebenbei die Welt vor einer neuen Eiszeit zu bewahren!
     
       
   
      http://gespensterjaeger-derfilm.de/
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      "Ein dickes grünes Wesen macht sich breit"  Von Thomas Ungeheuer Frankfurter Neue Presse
   
      Frank Arnold epd film
      Barbara Felsmann filmdienst
      Thomas Vorwerk filmstarts
      Laurenz Werter kino-zeit
      Peter Osteried kritiken
      Bianka Piringer spielfilm.de
       
 
FBW-Pressetext Der 11-jährige Tom Tomsky ist ein sehr ängstlicher Junge. Besonders vor Gespenstern fürchtet er sich, obwohl ihm jeder sagt, dass es sie nicht gibt. Als sich Tom eines Tages dann doch in den Keller traut, erschreckt ihn prompt das grüne, schleimige Gespenst Hugo. Doch nach dem ersten Schreck merkt Tom, dass Hugo ein wirklich nettes Gespenst ist, das aus seinem ursprünglichen Zuhause von einem viel größeren unheimlichen „Eis-Gespenst“ vertrieben wurde. Und wenn Hugo nicht bis zum nächsten Vollmond zurückkehrt, wird er ins Jenseits gelangen. Die letzte Chance, um das Eis-Gespenst zu besiegen, scheint Hedwig Kümmelsaft zu sein, eine furchtlose Gespensterjägerin. Das Problem ist nur, dass Kümmelsaft vor kurzem von der Zentrale gefeuert wurde. Denn sie ist eigenwillig und arbeitet nicht gerne mit Partnern. Tom und Hugo beschließen, dass es Zeit ist, das zu ändern. Denn nur gemeinsam kann die Welt vom Eis-Gespenst befreit werden. Die Verfilmung des ersten Bandes der erfolgreichen Buchreihe von Cornelia Funke überzeugt nicht nur durch rasante und abwechslungsreiche Action sowie durch gelungene Animationseffekte. Auch die gefühlvollen und vielen spaßigen Momente kommen in Tobi Baumanns Film nicht zu kurz.

Dafür sorgt allein schon die Besetzung: Anke Engelke schlüpft überzeugend in die Rolle der eigenbrötlerischen und knurrigen Hedwig Kümmelsaft, die hinter der rauen Fassade ein Herz aus Gold verbirgt. Und Bastian Pastewka, der dem freundlichen Geist Hugo seine Stimme leiht, sorgt für so manchen Wortwitz, an dem nicht nur das kindliche Publikum seine große Freude haben wird. Die Figur des Tom, den Milo Parker spielt, ist bestens als Identifikationsfigur für Kinder geeignet und steht für die wichtige Botschaft, dass Mut und Heldentum in jedem stecken. Jeder kann Großes leisten. Auch wenn er klein ist. Und erst recht, wenn er manchmal Angst hat. Hauptsache, man hält zusammen, denn in einem Team ist man einfach stärker. GESPENSTERJÄGER ist ein lustiger, abwechslungsreicher und harmlos gruseliger Spaß, der schon jetzt Lust auf weitere Folgen der Reihe macht. Prädikat wertvoll FBW-Filmempfehlung Download Lesen Sie auch, was die Jugend Filmjury zu diesem Film sagt Filmwecker Der Film Jury-Begründung
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/gespensterjaeger_auf_eisiger_spur
 
   
 


Finn und die Magie der Musik (Finn)  | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 04.12.14

 
Land/Jahr:  NL/BEL 2013
Regie: Frans Weisz (Happy End /2009)
Darsteller: Jan Decleir, Daan Schuurmans, Mels van der Hoeven, Hanna Verboom, Jenny Arean
Drehbuch: Jannek van der Pal
90 Min. FSK ohne Altersbeschränkung               64. Berliner Filmfestspiele - Generation
     
Der neunjährige Finn lebt mit seinem Vater auf dem Land. Er spielt Fußball mit seinem besten Freund, Erik. Finn würde gerne Musik machen, aber sein Vater möchte, dass er Fußball spielt, so wie alle anderen Jungen. Finn versteht das nicht, aber sein Vater will nicht darüber sprechen. In der Nähe eines verlassenen Bauernhofs trifft Finn
einen alten Mann, der so wunderschön Geige spielt, dass Finn wie verzaubert ist. Während sein Vater im beim Fußballspielen wähnt, geht Finn fortan heimlich zum Bauernhof, um zu üben. Sein bester Freund Erik hält ihn für verrückt. Ist Finn denn der einzige, der den Zau ber der Musik erkennt? Oder was geht hier vor?
     
       
   
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      José García textezumfilm
       
 
FBW-Pressetext Fürs Fußballspielen kann sich der neunjährige Finn nicht begeistern. Sein Vater aber ist überzeugt davon, genau das würde ihm gut tun. Und weil sein Vater sowieso immer schlecht gelaunt und sehr traurig ist, tut Finn ihm den Gefallen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist es besonders schlimm mit Papas Stimmungen. Auch Finn ist oft traurig. Denn er vermisst seine Mutter, die schon früh gestorben ist und die er deswegen nie kennengelernt hat. Als er eines Tages an einem verlassenen Haus vorbeikommt, trifft er auf einen kauzigen alten Mann, der nicht wirklich viel redet, dafür aber wunderschön auf der Geige spielt. Und Finn entdeckt, dass auch in ihm dieses Talent schlummert. Heimlich beginnt er, mit dem alten Mann zu üben, auch weil er sich so seiner Mutter irgendwie näher fühlt. Bis sein Vater dahinter kommt und böse ist. Stück für Stück erfährt Finn letzten Endes auch, warum. Gekonnt vermischt Regisseur Frans Weisz in diesem Kinder- und Jugendfilm reale und märchenhafte Elemente. Die Momente, in denen Finn den Zauber des Geigespielens kennenlernt, wirken fast traumhaft und berühren durch das wundervolle Zusammenspiel der Bilder mit der Musik.

Der kleine Hauptdarsteller Mels van der Hoeven überzeugt in seinem ganz natürlichen Spiel als Finn, der von vielen seiner Mitschüler als Schwächling angesehen wird, aber durch seine neu gewonnene Leidenschaft eine ganz große Stärke entwickelt. Auch der Rest des Ensembles überzeugt, ob Daan Schuurmans als alleinerziehender Vater oder der großartige Jan Decleir als geheimnisvoller Geigenlehrer. Dass die Musik eine Art magische Verbindung zur Mutter aufbauen kann, ist nur einer der sehr berührenden Aspekte dieses Films. Denn auch die Beziehung zum Vater ändert sich und die beiden gehen einen wichtigen Schritt aufeinander zu. Der Film nimmt seinen kindlichen Helden ernst, erzählt konsequent aus der Sicht des Jungen und kommt ohne Klischees oder Stereotypen aus. Dazu ist FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK auch ein Film über Freundschaften und macht auf spannende und fantasievolle Weise die Kraft der Musik seh- und spürbar. Und zu guter Letzt ist der belgisch-niederländische Film auch ein Aufruf an Jung und Alt, sich die Fantasie und die Vorstellungskraft im Innern zu bewahren. Wunderschönes Familienkino – nicht nur zur Weihnachtszeit ein absoluter Geheimtipp, der schon auf mehreren Kinder- und Jugendfilmfestivals kleine und große Jurys überzeugt hat.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/finn_und_die_magie_der_musik
 
   


Paddington | Prädikat besonders wertvoll 

 
Land/Jahr:  UK/F/CAN 2013 Komödie Familie
Regie: Paul King
Darsteller: Hugh Bonneville, Nicole Kidman, Sally Hawkins, Julie Walters
Drehbuch: Paul King  Buchvorlage: Michael Bond
95 Min. FSK ohne Altersbeschränkung
     
Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der ebenso tollpatschige wie liebenswerte Bär Paddington die Reise aus dem „finstersten Peru“ bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenallein an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich
vorgestellt hat. Doch zum Glück findet ihn die Familie Brown und bietet ihm ein neues Zuhause an. Es scheint, als hätte sich sein Schicksal zum Guten gewendet – wäre da nicht eine zwielichtige Tierpräparatorin, die es auf den seltenen Bären abgesehen hat...
     
       
   
      http://www.paddington.com/us/home/
      http://www.paddington-derfilm.de/
      https://www.facebook.com/Paddington.Film?brand_redir=1
      http://trailers.apple.com/trailers/weinstein/paddington/
       
      zeit und ort tip berlin
   
      "Unentbärliche Moral"  Von Dietmar Dath  Frankfurter Allgemeine Zeitung
      "Das Kind mit Fell und Pfoten"   Von Cornelia Geissler Frankfurter Rundschau
      "Der Migrant im Bärenfell"  Von Jenny Zykla  taz
   
      Björn Becher filmstarts
      Xan Brooks guardian
      Anke Sterneborg kulturradio rbb
      Lisa Bolz moviemaze
      Sandy Kolbuch movieworlds
      Gabi Biesinger ndr
      Marcus Wessel programmkino
      Guy Lodge variety
   
       
       
 
FBW-Pressetext  Am Bahnsteig im Londoner Bahnhof Paddington sitzt ein kleiner Bär. Er hat kein Zuhause, keinen Platz zum Schlafen und ihm ist kalt vom vielen Regen. Als die Familie Brown ihn findet, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause. Der Vater ist jedoch zunächst dagegen, weiß er doch, welch großes Versicherungsrisiko so ein Bär im Hause mit sich bringt. Doch die Mutter und die beiden Kinder sind bald begeistert vom pelzigen neuen Mitbewohner, der stets höflich ist und in seiner übergroßen Neugier so manches Chaos in das eingefahrene Familienleben bringt – und der von Orangenmarmelade nicht genug kriegen kann.

Vor über 50 Jahren schrieb Michael Bond die ersten Geschichten rund um den sprechenden kleinen Bären, der seinen Namen von dem Ort hat, an dem er gefunden wurde. Regisseur Paul King gelingt es, mit der allerersten Realverfilmung zu beweisen, wie viel Zauber und Charme die Geschichte auch heute noch besitzt. Wie im Flug vergehen die 96 Minuten, immer wieder wartet das Drehbuch mit neuen urkomischen und berührenden Ideen auf, die mit perfektem Timing erzählt werden. Dass der Film Unterhaltung für die ganze Familie bietet, zeigen auch die vielen Filmzitate und Anspielungen sowie eine gehörige Portion Situationskomik und Dialogwitz. Und die spannenden Momente und der Showdown sind bei aller Raffinesse kindgerecht erzählt. Tricktechnisch perfekt wird Paddington so real in die Szenerie eingebaut, dass man beim Zusehen fast vergisst, dass es sich hier um ein digitales Geschöpf und nicht ein echtes pelzig-flauschiges Wesen handelt. Bis ins kleinste Detail durchdacht wirkt die Ausstattung, die mit liebevoll ausgesuchten Details auf unglaublich kreative Weise inszeniert wird, wenn das Zuhause der Browns zum Puppenhaus wird oder Wandbilder zum Leben erwachen.

Hugh Bonneville und Sally Hawkings als Mr. und Mrs. Brown sowie Peter Capaldi als Nachbar und Nicole Kidman als die Böse, die Jagd auf Paddington macht, sind das perfekte „reale“ Ensemble für die Geschichte. Vor allem die Browns bieten mit ihrer Herzensgüte und ausgesuchter englischer Höflichkeit Paddington ein Zuhause. Positive Botschaften von Freundschaft, Akzeptanz, Mut und Familienzusammenhalt vermittelt PADDINGTON ganz nebenbei und unaufdringlich. So macht der Film es leicht, Identifikationsfiguren zu finden und mit Spaß etwas Wichtiges zu lernen: Dass man Fremde immer willkommen heißen soll. Denn sie können das Leben und das Zuhause enorm bereichern, mit Spaß, Abwechslung und vor allem ganz viel Marmelade. Im Grunde braucht jede Familie einen Bären! PADDINGTON ist ein klug erzählter und liebevoll gemachter Familienfilm über einen kleinen Bären, der die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern wird. Charmant, zauberhaft und bärenstark.
 
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/paddington
 
   


Quatsch - und die Nasenbärbande | Kinostart: 06.11.2014 | Prädikat besonders wertvoll      

 
Land/Jahr: D 2013 Kinderfilm Komödie
Regie: Veit Helmer
Darsteller: Benno Fürmann, Fritzi Haberlandt, Nadeshda Brennicke, Margarita Broich, Samuel Finzi
Drehbuch: Veit Helmer & Hans-Ullrich Krause
108 Min. FSK 
     
Das Leben der Kinder von Bollersdorf könnte so schön sein, wenn der Ort wegen seiner Durchschnittlichkeit nicht von der Gesellschaft für Konsumentenforschung entdeckt worden wäre. Hier sollen neue Produkte getestet werden. Was den Bollersdorfern gefällt, lässt sich überall gut verkaufen, wissen die Marktforscher. Doch während die Eltern des Ortes begeistert mitmachen, haben ihre Kinder schnell die Rotznasen voll von den lästigen Warentestern. Erst recht, als
sie ihre geliebten Omas und Opas ins Heim abschieben wollen, damit der Altersdurchschnitt wieder passt. Das ist ein Fall für die Nasenbärenbande! Gemeinsam mit dem pfiffigen Nasenbären Quatsch hecken die Kinder einen cleveren Plan aus: Mit abenteuerlichen Erfindungen und verrückten Weltrekorden wollen sie Bollersdorfs Einzigartigkeit beweisen, damit die Konsumforscher endlich wieder verschwinden…
     
       
   
      http://quatsch-film.de/
   
       
   
      Rochus Wolff kinderfilmblog
      Stefan Otto kino-zeit
   
       
 
FBW-Pressetext Die kleine Stadt Bollersdorf liegt mitten in Deutschland. Für eine Gesellschaft, die das Konsumverhalten der Bundesbürger untersucht, ist sie perfekt. Denn alles hier ist Durchschnitt. Genau so will es die Werbung, also wird ab sofort darauf geachtet, dass nichts und niemand mehr aus der Reihe tanzt. Die frechen Kinder der Nasenbärenbande finden das doof. Und als dann noch die Großeltern ins Altersheim verfrachtet werden, damit der Altersdurchschnitt nicht durcheinander gerät, beschließen die Kinder: Der Quatsch muss aufhören! Veit Helmer gelingt mit seinem Spielfilm rund um die frechen Kinder aus Bollersdorf ein anarchischer Kinderfilmspaß, auch für die ganz kleinen Zuschauer. Da werden Sachen nach Herzenslust kaputtgemacht und wieder zusammengebaut, da werden Bagger und Boote entführt, ein Nasenbär verwandelt ein Schwimmbad in einen Pool aus Erdbeermilchshakes und die Erwachsenen gucken ratlos aus der Wäsche. Das alles wird quietschbunt und mit ganz viel Spaß zum Detail inszeniert, die erwachsenen Darsteller haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und die vergnügt spielenden Kinder sowieso. Nichts davon ist so wirklich ernst gemeint, dass wird auch den kleinen Zuschauern schnell klar, vielmehr soll vermittelt werden, dass es eben nicht darum geht, alles so zu machen wie der Durchschnitt. Man soll sich etwas trauen, ausprobieren und den Mut finden, sich gegen das zu stellen, was man für Quatsch hält. Eine Lektion, die der spaßig bunte Film ganz nebenbei vermittelt, unterstützt von ohrwurmverdächtigen, witzig getexteten Kinderliedern und einer Kulisse, die wie ein großes Spielzeugland zum Mitmachen einlädt. Ein fantasievolles Kinderfilm-Abenteuer und ein herrlich köstlicher Quatsch.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/quatsch_und_die_nasenbaerbande
 
   


Lola auf der Erbse | Kinostart: 04.09.2014 | Prädikat besonders wertvoll      

 
Land/Jahr: D 2013 Kinderfilm
Regie: Thomas Heinemann  (Vorne ist verdammt weit weg /2007)
Darsteller: Christiane Paul, Tobias Oertel, Antoine Monot, Jr., Tabea Hanstein, Arturo Pereia-Bigwood
Drehbuch: Thomas Heinemann  Buchvorlage: Annette Mierswa
93 Min. FSK  ohne Alterbeschränkung  
     
Eigentlich könnte Lolas (Tabea Hanstein) Welt ziemlich in Ordnung sein: sie ist elf Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Loretta (Christiane Paul) auf dem alten aber wunderschönen Hausboot „Erbse“. Doch seit sich ihr Vater vor zwei Jahren „in Luft aufgelöst hat“, ist Lola immer mehr zur Außenseiterin geworden. Ständig gibt es Ärger. Zu allem Überfluss passiert dann auch noch das Unfassbare – ihre Mutter hat einen neuen Freund! Er heißt Kurt (Tobias Oertel), ist Tierarzt und dummerweise ziemlich nett. Aber einen Papa kann man nicht einfach auswechseln und so tut Lola alles, um die beiden auseinander zu bringen.
Außer dem alten Kapitän Solmsen (Olaf Krätke) hat Lola niemanden, dem sie sich anvertrauen kann, bis eines Tages Rebin (Arturo Perea Bigwood) in ihre Klasse kommt. Der „Neue“ ist ziemlich verschlossen und geht den anderen Schülern auch lieber aus dem Weg, was Lola gut verstehen kann. Komisch ist nur, dass Rebins Familie sehr ängstlich ist und er nach der Schule heimlich arbeiten gehen muss. Dennoch freunden sich die beiden an. Als Rebins Mutter schwer erkrankt, werden die Dinge kompliziert und Lola findet heraus, dass Rebin ein dunkles Geheimnis hat...
     
       
   
      http://www.lolaaufdererbse.de/
   
       
   
      Ulf Lepelmeier filmstarts
      Rochus Wolff kino-zeit
      Sophie Charlotte Rieger kritiken.de
      Michael Meyns programmkino
   
       
 
FBW-Pressetext Zusammen mit ihrer Mutter wohnt die 9-jährige Lola auf einem Hausboot, das auf den Namen „Erbse“ getauft wurde. Eigentlich ist das Leben der beiden perfekt. Doch Lola vermisst ihren Vater, der eines Tages einfach verschwand. Immer noch hofft sie, er würde plötzlich wieder an Deck stehen und alles wäre so, wie es vorher war. Kein Wunder, dass Lola stinkwütend ist, als ihre Mutter plötzlich einen neuen Freund hat. Und so tut sie alles, um den unerwünschten „Eindringling“ wieder zu vertreiben. Thomas Heinemanns Verfilmung der gleichnamigen Buchvorlage zeigt die Welt aus Sicht von Lola. Dabei spart der Film nicht an fantasievollen kleinen Einfällen, die den träumerischen Einfallsreichtum heranwachsender Kinder spielerisch wiedergeben. Lola selbst spricht immer wieder zwischendurch direkt mit dem Zuschauer, erklärt dabei nicht nur ihre Gedanken, sondern spricht auch einzelne Probleme und Konflikte an, die gerade im Bild zu sehen waren. So fühlen sich gerade die jüngsten Zuschauer an die Hand genommen und bekommen auch ganz aktuelle Themen vermittelt, wie etwa der Lebensalltag illegal in Deutschland lebender Immigranten oder die Probleme von Scheidungskindern. Als am Ende dann alle zusammenkommen, um Lolas Geburtstag zu feiern, kann Lola auch wieder lächeln. Denn sie hat einen neuen besten Freund gefunden und wieder Spaß am Leben. LOLA AUF DER ERBSE ist der beste Beweis für kreatives und liebevoll gemachtes deutsches Kinderkino, das seine jungen Zuschauer ernst nimmt und mit viel Spaß ganz ohne erhobenen Zeigefinger seine Geschichte erzählt. Unsere neue Heldin heißt Lola!
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/lola_auf_der_erbse
 
   


Rico, Oskar und die Tieferschatten | Kinostart: 10.07.2014 | Prädikat besonders wertvoll            

 
Land/Jahr: D 2013 Komödie Drama Action
Regie: Neele Leana Vollmar
Darsteller: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Axel Prahl, David Kross, Ronald Zehrfeld, Milan Peschel, Ursela Monn, Katharina Thalbach, Anke Engelke, Can Mansuroglu
Drehbuch: Andreas Steinhöfel Buchvorlage: Andreas Steinhöfel
89 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Auf der Suche nach einer Fundnudel trifft der tiefbegabte Rico den hochbegabten Oskar und die beiden Jungs werden Freunde fürs Leben. Gemeinsam sind sie quer durch Berlin dem berüchtigten Entführer Mister 2000 auf der Spur. Doch dann ist Oskar plötzlich verschwunden und Rico muss seinen ganzen Mut zusammen nehmen,
um seinen Freund zu finden… Der Film basiert auf den beliebten RICO-Büchern (Carlsen Verlag) des renommierten und vielfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichneten Kinderbuchautoren Andreas Steinhöfel. Das Drehbuch wurde von Christian Lerch, Neele Leana Vollmar sowie Andreas Bradler und Klaus Döring verfasst.
     
       
   
      http://www.ricoundoskar-derfilm.de/der-film.html
      https://www.facebook.com/RicoOskar.DerFilm
   
       
   
      Sophie Charlotte Rieger filmosophie.com
      Björn Becher filmstarts
      Peter Osteried kritiken.de
      Michael Meyns programmkino
   
     

 

 
   
FBW-Pressetext Rico sagt von sich er sei ein „tiefbegabter“ Junge. Denn er denkt sehr viel. Nur eben anders. Seine Mutter hat ihn trotzdem unglaublich lieb und ist stolz auf ihren „kleinen Mann“, den sie oft wegen ihrer Arbeit allein lassen muss. Rico vertreibt sich die Zeit mit kleinen Entdeckungen, die er fein säuberlich mit einem Diktiergerät dokumentiert. Freunde hat er wenig. Bis er Oskar trifft. Oskar ist hochbegabt, hat aber ständig vor allem Angst und trägt sicherheitshalber einen Helm, damit ihm nichts passiert. Rico beruhigt Oskar, dass er gar nicht so viel Angst haben muss. Außer vielleicht vor dem berüchtigten Entführer „Mister 2000“, der in Berlin sein Unwesen treibt. Und den komischen Schatten im Hinterhaus, die sich Rico einfach nicht erklären kann. Das Kinder- und Jugendbuch von Andreas Steinhöfel war in Deutschland ein großer Erfolg. Neele Leana Vollmar hat diese Vorlage nun in ein frisch fröhliches Kino-Abenteuer für Kinder ab dem Grundschulalter verwandelt. In jeder Sekunde sprüht der Film vor Spaß, Spannung und guter Laune. Im bunt zusammen gewürfelten Erwachsenenensemble zeigt jeder Darsteller, von Axel Prahl bis hin zu Ronald Zehrfeld, wie viel Spaß ihnen ihre Rollen gemacht haben. Allen voran Karoline Herfurth, die als alleinerziehende Mutter mit dem Herz auf dem rechten Fleck in ihrer burschikosen und doch liebevollen Art besonders überzeugt. Doch im Zentrum stehen Rico und Oskar, für deren Besetzung man keine bessere Wahl hätte treffen können als Anton Petzold und Juri Winkler. Schon in den ersten köstlichen Dialogen stimmt die Chemie zwischen ihnen und sie werden zu einem absoluten Dream Team. Und obwohl sie beide Ängste und Unsicherheiten zeigen, werden sie doch zu Helden. Ganz ohne Kitsch und erhobenen Zeigefinger nimmt Vollmar die Probleme und Konflikte der Kinder ernst, ohne sie zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Spannung darf natürlich auch nicht fehlen, aber auch die wird ebenso leichtfüßig vermittelt wie alles andere. Am Ende beweist die Geschichte von Rico und Oskar, dass man ruhig anders sein darf als andere. Solange man gute Freunde hat, ist man immer etwas Besonderes. Egal ob hoch- oder tiefbegabt. Ein spritziger, spannender und beschwingt erzählter Kinderfilm, der nicht nur Kinder begeistert.
       
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/rico_oskar_und_die_tieferschatten
     


Bekas | Kinostart: 10.04.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: SF/IQ/S 2012  Drama
Regie: Karzan Kader
Darsteller: Zamand Taha, Sarwar Fazil
Drehbuch: Karzan Kader, Piotr Marciniak
97 Min. FSK  6    Empfohlen ab 10 Jahren
     
Kurdistan, Irak 1990: Die Brüder Zana (7) und Dana (10) leben als Waisenkinder auf den Straßen des von Saddam Hussein regierten Landes. Als eines Tages „Superman“ im örtlichen Kino gezeigt wird, klettern die beiden auf ein Dach, um einen Blick auf den größten Helden aller Zeiten zu erhaschen. Von da an wird Amerika zur „Stadt ihrer Träume“ – einem magischen Ort, an dem sie unbedingt leben wollen. Doch um eine solche Reise zu wagen, braucht man Pässe und
viel Geld. Die Situation scheint aussichtslos. Schließlich machen sich Dana und Zana auf dem Rücken eines Esels namens „Michael Jackson“ mit einer Landkarte, einem wertlosen Medaillon, Brot und Wasser auf den Weg. Die staubige, triste Straße zur Grenze birgt jedoch Hindernisse und Gefahren, die die Beziehung der Brüder auf eine harte Probe stellt. Werden die beiden einen Weg über die strengbewachte Landesgrenze finden und ihren Traum verwirklichen können?
     
       
   
      http://www.bekas-derfilm.de/
      https://www.facebook.com/bekas.film
   
       
   
      Ali Ulvi Uyanık beyazperde
      Katharina Granzin filmstarts
      Bianka Piringer kino-zeit
      Caren Pfeil programmkino
      Mark Adams screendaily
      Jay Weissberg variety
   
      Dubai International Film Festival 2012: People's Choice Award
 
   
FBW-Pressetext: Zana und Dana wachsen in den 1990er Jahren in einem kleinen Dorf im Irak auf. Saddam Hussein und sein Krieg haben das Land zerstört, die Eltern der Brüder sind umgekommen. Allein auf sich gestellt, versuchen die beiden Jungs, sich mit Schuheputzen das Geld zum Leben zu verdienen. Ihr Traum ist Amerika. Dieses schöne Land kennen die Brüder aus den Superman-Filmen, die sie im Kino gesehen haben. Der Plan ist schnell gefasst. Zusammen mit ihrem Esel „Michael Jackson“ machen sie sich auf den Weg. Denn wie weit kann es schon sein nach Amerika? Bestimmt doch nur über den nächsten Hügel, oder? Der schwedische Regisseur Karzan Kader ist selbst im Irak geboren. Dies erklärt auch den authentischen Eindruck, den seine Geschichte rund um die beiden Brüder hinterlässt. Die beiden durchleben auf ihrer Reise in das „gelobte Land“ einige Abenteuer, die amüsant, spannend und teilweise hochdramatisch sind. Die einzelnen Konflikte werden jedoch stets kindgerecht aufgelöst, sodass es genügend Momente der Entspannung gibt. Die Bilder aus dem Irak schicken schon jüngere Zuschauer auf eine Reise in eine fremde Kultur und geben einen wertvollen Einblick in die dort herrschenden Traditionen und Konventionen. Im Zentrum steht sicherlich die Beziehung der Brüder untereinander, die durch nichts und niemand getrennt werden können. Der Ältere beschützt den Kleinen, der Kleine wiederum folgt seinem großen Bruder und sieht in ihm sein Vorbild. Ob die beiden am Schluss Amerika für sich entdecken, ist gar nicht wichtig. Es zählt, dass sie einander haben. BEKAS ist ein spannender Kinderfilm, der Perspektiven erweitert und das Verständnis für andere Lebenswelten schafft.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/bekas
     


Deine Schönheit ist nichts wert | Kinostart: 03.04.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: A/D 2013 Drama
Regie: Hüseyin Tabak
Darsteller: Abdulkadir Tuncer, Nazmi Kirik, Lale Yavas, Orhan Yildirim, Yüsa Durak, Milica Paucic
Drehbuch: Hüseyin Tabak
85 Min. FSK  6
     
eysel (12) halb Kurde, halb Türke, ist mit seiner Familie aus der Türkei nach Österreich geflüchtet und lebt seit wenigen Monaten in Wien. In der Schule ist der schüchterne Junge ein Außenseiter und aufgrund seiner mangelnden Sprachkenntnisse ein Problemschüler. Zuhause lehnt sich sein älterer Bruder Mazlum (18) gegen den Vater auf, der als kurdischer Freiheitskämpfer jahrelang in den türkischen Bergen verbracht hat und somit aus Mazlums Sicht die Familie im Stich gelassen hat. Als der Konflikt zwischen Vater und Sohn in einer körperlichen Auseinandersetzung gipfelt, läuft Mazlum von zuhause weg, was wiederrum zum Streit zwischen Mutter und Vater führt. All diese Probleme und Konflikte drohen den 12 Jährigen Veysel zu erdrücken, wären da nicht seine hoffnungsvollen Tagträume in denen er zu seiner Ana flüchtet. Ana ist ein Mädchen aus seiner Klasse in das Veysel unendlich verliebt ist, die jedoch in der Realität nicht einmal von seiner Liebe weiß. Als Veysel ein deutsches Gedicht vor der Klasse vortragen
muss, entschließt er sich dazu, seinen Nachbarn Cem um Hilfe zu bitten. Der 33 jährige türkische Macho mit Liebes- kummer soll ihm dabei helfen, Veysels Lieblingsgedicht DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT von Asik Veysel ins Deutsche zu übersetzen. Zuerst scheint Cem abweisend und stur zu sein, doch als er erfährt um welches Gedicht es sich handelt, lässt er sich schließlich zur Hilfe überreden. Cem ist erstaunt, dass ein 12 Jähriger sich für die Musik und Texte von Asik Veysel (den berühmtesten türkischen Dichter und Sänger des 20. Jahrhunderts) interessiert. Mit seiner Hilfe gibt sich Veysel große Mühe das Gedicht auf Deutsch auswendig zu lernen um so vor der ganzen Klasse auf Ana Eindruck machen zu können. Als jedoch unerwartet die Polizei mit einer Hiobsbotschaft bezüglich seines großen Bruders vor der Türe steht und der Familie sogar eine mögliche Abschiebung droht, scheint Veysels Traum von seiner Liebe zu Ana zu zerbrechen und der existentielle Kampf in der neuen und fremden Heimat beginnt.
     
       
   
      http://www.deine-schoenheit-ist-nichts-wert.at/
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      Sophie Charlotte Rieger kino-zeit
   
      Silver Star für best Director - 2012 Cinedays Skopje; Best Film, Screenplay, Editing, 3 Actors Awards - 2012 Turkish Film Award; Award of the Ecumenical Jury - 2012 Cinefest Miskolc
       
FBW-Pressetext Veysel ist 12, als er mit seinem türkischen Vater, seiner kurdischen Mutter und seinem älteren Bruder nach Österreich kommt. Veysel fühlt sich einsam und verloren. Die Sprache kann er nicht, und keiner seiner Mitschüler geht auf ihn zu. Sein einziger Lichtblick ist Ana, ein Mädchen aus seiner Klasse. Bald schon ist Veysel bis über beide Ohren verliebt. Aber wie soll er sich Ana nähern? Ein Nachbar gibt ihm den entscheidenden Tipp: Warum nicht mit einem Gedicht das Herz erobern? Immerhin ist Veysel nach einem der berühmtesten türkischen Dichter benannt. Wie ein roter Faden zieht sich das Gedicht von Aysik Veysel, „Deine Schönheit ist nichts wert“, durch Hüysein Tabaks Debütfilm. Denn die tröstenden Worte des Dichters, die voller Verehrung für eine Frau sind, lassen Veysels Ängste und Konflikte des Alltags kleiner werden, die im Film sehr authentisch verhandelt werden. Da ist die Orientierungslosigkeit der Familie im Alltag, die Kleinkriminalität des Bruders, die Angst der Familie vor der Abschiebung, die Hilflosigkeit der Behörden. All dies beschreibt der Film auf nachvollziehbare und authentische Weise, ohne die einzelnen Punkte dramatisch zu überhöhen. Denn im Zentrum der Geschichte steht Veysel, bezaubernd gespielt von Abdulkadir Tuncer, der zum ersten Mal verliebt ist und sich in seine Tagträume rettet, um der Realität zu entfliehen. Durch die Kraft der ersten Liebe lernt Veysel, für etwas zu kämpfen und sich der Welt zu öffnen. Tabak setzt schöne bildliche Kontraste, etwa mit roten Rosen und verträumter Musik, die einen Teppich voller Magie auf den schwierigen Alltag legen, der von tristen Bildern bestimmt ist. Gerade jüngeren Zuschauern ermöglicht der Film auf diese Weise einen wichtigen Einblick in aktuelle Konflikte und Probleme und lässt doch auch Momente der Schönheit zu. Hüseyin Tabak ist ein erstaunliches Debüt gelungen, das die harte Realität zeigt und doch Hoffnung lässt.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/deine_schoenheit_ist_nichts_wert
   


Antboy | Kinostart: 27.03.2014

 
Land/Jahr: DK 2013 Fantasy Komödie
Regie: Ask Hasselbalch
Darsteller: Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf, Amalie Kruse Jensen
Drehbuch: Anders Ølholm, Torbjørn Rafn
77 Min. FSK   ohne Altersbeschränkung           Toronto International Film Festival
     
Pelle ist 12 Jahre alt und in der Schule ein unscheinbarer Außenseiter. Sein Leben nimmt eine überraschende Wendung, als er auf der Flucht vor den „Terror-Zwillingen“ von einer Ameise gebissen wird. Plötzlich ist Pelle bärenstark, kann Wände hochklettern, pinkelt Säure und muss unentwegt Süßes essen. Sein Klassenkamerad, der Comic-
Fan Wilhelm, hat schnell durchschaut, was passiert ist: Pelle hat nun die Kräfte einer Ameise. Wie seine großen Heldenvorbilder will er von nun an als „Antboy“ die Welt beschützen. Doch mit dem Superbösewicht „Der Floh“ (Nicolas Bro) bekommt er einen gefährlichen Gegenspieler…
     
       
   
      http://antboy.mfa-film.de/
      http://www.antboy-filmen.dk/
      https://www.facebook.com/AntboyFilmen
      http://trailers.apple.com/trailers/independent/antboy/
       
      zeit und ort tip berlin
   
       
   
      Lida Bach filmrezension.de
      Christian Horn filmstarts
      Rochus Wolff kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
      Elsa Keslassy variety
   
      Robert Festival: Best Visual Effects, Best Children/Youth Film
 
   
     


Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman - Kinostart: 27.02.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: USA 2012 Komödie Animation Familie
Regie: Rob Minkoff (Flypaper/2011)
Darsteller:
Drehbuch: Ted Key
92 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Mr. Peabody ist ein Geschäftsmann, Erfinder, Wissenschaftler, Nobelpreisträger, Feinschmecker, zweifacher Olympiasieger und ein Genie ... und außerdem ist er ein Hund. Außerdem hat er eine überaus geniale Zeitreise-Maschine erfunden. Mit Hilfe dieser Erfindung reisen Mr. Peabody und sein menschlicher Adoptivsohn Sherman in der Zeit zurück, um entscheidende Momente der Weltgeschichte aus erster Hand
mit zu erleben und einige der berühmtesten Persönlichkeiten, die es jemals gab, kennen zu lernen. Aber als Sherman die Regeln der Zeitreise bricht, geraten unsere beiden Helden in ein turbulentes Wettrennen, um die Vergangenheit wieder zu reparieren – und damit die Zukunft zu retten.
     
       
   
      http://www.mrpeabodyandsherman.com/
      https://www.facebook.com/MrPeabodyandSherman
      http://www.mrpeabodyundsherman.de/
      https://www.facebook.com/MrPeabodyundSherman
      http://trailers.apple.com/trailers/fox/mrpeabodysherman/
       
      zeit und ort     tip berlin
   
      "Wie die Mona Lisa einmal auf den Hund kam"  Von Ronald Bluhm  Die Welt
      "Geschichtsunterricht per Zeitmaschine"   Von Daniel Kothenschulte  Frankfurter Rundschau
   
      Björn Becher filmstarts
      Mark Kermode guardian
      Janosch Leuffen kino-zeit
      Orlindo Frick kritiken.de
      André Scheede movieworlds
      Guy Lodge variety
      Alissa Scheunemann zitty
   
       
 
     
FBW-Pressetext So einen Vater wie Mr. Peabody hat nun wirklich nicht jedes Kind. Er ist äußerst intelligent, einfallsreich und kann mit seinem Adoptivsohn Sherman Zeitreisen quer durch die ganze Weltgeschichte unternehmen. Und außerdem ist Mr. Peabody ein Hund! Grund genug, dass sich die ganze Schule lustig über Sherman macht, der sowieso schon unter zu wenig Selbstbewusstsein leidet. Vor allem, weil sein Vater ihn ständig fürsorglich bevormundet. Als er mit seiner Klassenkameradin Penny an der hochkomplizierten Zeitmaschine des Vaters herumspielt, beginnt für alle drei ein turbulentes Abenteuer, quer durch die Jahrhunderte. Basierend auf den gleichnamigen Cartoon-Figuren aus den 1960er Jahren erzählt der Film die Geschichte des wohl ungewöhnlichsten Vater-Sohn-Gespanns überhaupt. Dabei wird schnell klar, dass es egal ist, ob Mr. Peabody ein Hund oder ein Mensch ist. Er ist vor allen Dingen ein besorgter übervorsichtiger Vater, der mit seiner Intelligenz zwar viele Probleme lösen kann, aber Schwierigkeiten damit hat, seinem Sohn zu zeigen, wie sehr er ihn liebt. Dass Sherman es letzten Endes schafft, mutig zum kleinen Helden zu werden, ist nur eine der vielen positiven Botschaften, die der Film mit viel Humor und Herzenswärme vermittelt. Nebenbei erhalten auch kleine Zuschauer einige unterhaltsame Geschichtslektionen. Ob Leonardo da Vinci oder Agamemnon – historische Figuren fügen sich gekonnt in die Story ein und sorgen für höchst amüsante Begegnungen. Ein liebevoll gemachtes 3D-Abenteuer für die ganze Familie. Wären Zeitreisen möglich, so wären Mr. Peabody und Sherman die idealen Reisebegleiter!
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/die_abenteuer_von_mr_peabody_sherman
   


Pettersson und Findus - Kleiner Quälgeist, Grosse Freundschaft | Kinostart: 13.03.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr:  D/A 2013  Kinderfilm
Regie: Ali Samadi Ahadi  (45 Minuten bis Ramallah /2013)
Darsteller: Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht und Max Herbrechter
Drehbuch:  Thomas Springer     Buchvorlage: Sven Nordqvist
90 Min. FSK ohne Altersbeschränkung  
     
Der alte Pettersson (Ulrich Noethen) lebt in einem kleinen, roten Haus, verbringt seine Tage mit Holzhacken, Bastelarbeiten und Erfindungen, angelt und versorgt seine Hühner. Eigentlich hat er alles, was er zum Leben braucht. Doch manchmal überkommt Pettersson die Einsamkeit. Eines Tages schenkt ihm Nachbarin Beda Andersson (Marianne Sägebrecht), die sich warmherzig um alle kümmert, einen kleinen Kater, damit der alte Mann ein wenig Gesellschaft hat. Pettersson gibt ihm den Namen Findus und zieht ihn liebevoll groß. Das Glück ist perfekt, als der kleine Kater anfängt zu sprechen – eine wunderbare, scheinbar unzertrennliche Freundschaft beginnt. Nachbar Gustavsson (Max Herbrechter) beäugt die Beziehung der beiden ein
wenig befremdet und hält Pettersson für einen Spinner. Er selbst hat ganz andere Probleme. Sein Hahn kräht und kräht und kräht. Bevor das Federvieh im Kochtopf landet, naht Rettung durch Beda Andersson, die mit ihrem riesengroßen Herzen Pettersson bittet, das Tier aufzunehmen. Der alte Mann stimmt freudig zu. Im Hühnerstall ist große Aufregung und Begeisterung über den Neuzuwachs. Nur Findus wird immer trauriger und fühlt sich übergangen, erhält doch der Hahn nicht nur die ungeteilte Aufmerksamkeit der Hühner, sondern auch die von Pettersson. Der kleine Kater befürchtet, seinen besten und einzigen Freund zu verlieren…
     
       
   
      http://www.pettersson-und-findus.de/film/kinofilm/
      https://de-de.facebook.com/petterssonfindus
   
      "Mit Noethen durch die Kindheit"  Von Andreas Kurtz   Berliner Zeitung
   
      Jörg Taszman deutschlandradio kultur
      Andreas Staben filmstarts
      Janosch Leuffen kino-zeit
      Peter Osteried kritiken.de
      Oliver Kaever programmkino
      Katharina Dockhorn zitty
   
       
 
   
FBW-Pressetext: Pettersson ist ein Mann, der zufrieden mit seinen Hühnern in einem kleinen Haus wohnt. Doch wenn er an seinen kleinen Erfindungen herumwerkelt, dann fühlt er sich oft einsam. Gerne würde er jemandem erzählen, was ihn beschäftigt. Doch die Hühner antworten ja nicht. Und sind außerdem keine guten Zuhörer. Eines Tages jedoch bringt eine Nachbarin ihm eine Kiste vorbei. Darin verbirgt sich der kleine Kater Findus, der sogar sprechen kann. Ab sofort wirbelt er das Leben des ruhigen Petterssons kräftig durcheinander. Die von dem schwedischen Autor Sven Nordqvist erfundenen Figuren gehören seit den 1980er Jahren zu den absoluten Kinderbuchklassikern. Regisseur Ali Samadi Ahadi hat nun die erste Realfilmadaption der Geschichten geschaffen. In die Rolle des friedfertigen Pettersson schlüpft Ulrich Noethen, der einmal mehr beweist, wie vielseitig und unterhaltsam er eine Rolle gestalten kann.
Der Kater Findus ist als einzige Figur animiert, doch das harmonische Zusammenspiel zwischen digitaler und realer Welt lässt dies schon bald vergessen. Die Welt von PETTERSSON UND FINDUS ist mit großer Liebe und Hingabe zum Detail gestaltet. Wie eine niedliche Puppenstube wirken die Häuser, die Gärten und die Wälder, und auch die liebenswerten Nebenfiguren bekommen ihre lustigen eigenen Geschichten. Die Farben sind sonnig, die Musik unterstreicht dieses Gefühl noch. Es gibt viele Lektionen, die der kleine freche Kater im Laufe der Geschichten lernt. Doch am wichtigsten ist: Wenn man sich lieb hat und zusammenhält, dann kann einem nichts Schlimmes passieren. Ein herzerwärmender Filmspaß mit wichtigen positiven Botschaften, schon für die kleinsten Zuschauer.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/pettersson_findus_kleiner_quaelgeist_grosse_freundschaft


Belle & Sebastian (Belle et Sébastien) | Kinostart: 19.12.2013 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: F 2012 Abenteuer  Prädikat besonders wertvoll
Regie: Nicolas Vanier (Loup /2009)
Darsteller: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann
Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez
95 Min. FSK ohne Altersbeschränkung  
     
Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian. Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn
machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…
     
       
   
      http://www.belle-und-sebastian.de/#home
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      zeit und ort tip berlin
   
      "Allons enfants!"  Von Frank Noack   Tagesspiegel
   
      Andreas Günther filmstarts
      Louis Vazquez kinokino
      Christopher Diekhaus kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
   
       
FBW-Pressetext: Sebastian wächst in den 1940er Jahren bei dem eigenbrötlerischen und doch liebenswerten Jäger César in den französischen Bergen auf. Fürsorglich kümmern sich César und seine Nichte um den kleinen Jungen, dessen Eltern nicht mehr da sind. Eines Tages trifft Sebastian bei einem Spaziergang auf einen großen Hund. Alle anderen im Dorf halten ihn für eine Bestie, die Tiere tötet und Menschen angreift. Doch Sebastian freundet sich mit ihm an und nennt ihn „Belle“. Von nun an sind die beiden unzertrennlich. Doch ihre Freundschaft ist in Gefahr. Ende der 1960er Jahren begeisterte die gleichnamige Fernsehserie die Zuschauer in ganz Europa.
Nun kann eine neue Generation die beiden ungleichen Freunde kennenlernen. Nicolas Vanier und sein Kameramann Eric Guichard finden dabei außerordentliche Bilder der französischen Alpenregion voller majestätischer Schönheit und auch Einsamkeit. Der kleine Félix Bossuet ist entzückend als Sebastian und ihm zur Seite steht Belle, der Hirtenhund, dessen „ausdrucksstarke“ Mimik Zuschauer jeden Alters anrühren wird. Neben den schönen Bildern und der Freundschaft zwischen Tier und Mensch geht es aber auch um wahre historische Hintergründe.
Doch Belle und Sebastian sind zweifelsfrei die Helden der Geschichte – zwei Außenseiter, die sich gefunden haben und die niemand trennen kann. Aufwändig produziertes Kinderfilmkino, wie man es sich besser nicht wünschen kann – gefühlvoll, unterhaltsam und lehrreich.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/belle_sebastian
   


Ella und das große Rennen (Ella ja Kaverite) | Kinostart: 25.12.2013 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: FINNLAND 2012  Prädikat besonders wertvoll
Regie: Tanelie Mustonen
Darsteller: Pamela Tola, Ville Virtanen, Eero Milonoff
Drehbuch: Timo Parvela, Aleksi Hyvärinen, Taneli Mustonen
81 Min. FSK ohne Altersbeschränkung  
     
Nirgendwo passieren so komische und aufregende Sachen wie in Ellas Schule, das liegt an ihren Mitschülern Hanna, Timo, Pekka, Tiina, Mika, Rambo und natürlich an ihrem Lehrer Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo sie jetzt steht,
ist eine Formel -1 Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine ungemütliche Riesenschule wechseln. Um das zu verhindern gibt es nur eine Chance Ella und ihre Freunde müssen ein Rennen gegen den zukünftigen Formel-1 Weltmeister gewinnen.
     
       
   
      http://www.youtube.com/  Trailler
      zeit und ort tip berlin
   
      "Hände weg von unserer Schule!"   Von Philipp Bühler   Berliner Zeitung
   
      Kathrin Häger filmdienst
      Christian Horn filmstarts
      Louis Vazquez kinokino
      Joachim Kurz kino-zeit
      Susanne Stern zitty
   
       
FBW-Pressetext: Was erlaubt sich diese Schulbehörde eigentlich? Alle kleinen Schulen sollen auf einmal zugemacht werden und die Kinder müssen alle zusammen in die große Schule gehen. Ella und ihre Freunde finden das gar nicht gut. Sie haben ihre Schule nämlich gern. Ihr Klassenzimmer, ihre Direktorin und ihren Lehrer. Doch eines Tages müssen auch sie, aufgrund eines dummen Missverständnisses, in die neue Schule. Dort finden sie ihr Zimmer nicht, alles ist kalt und unpersönlich und außerdem finden die Kinder heraus, dass der reiche Herr Yksi ihre alte Schule abreißen möchte, um eine Formel 1-Rennstrecke zu bauen. Jetzt muss ein Plan her. Und zwar rasend schnell. Die Bücher rund um Ella und ihre Klassenkameraden sind auch in Deutschland ein Riesenerfolg.
Und ähnlich abenteuerlich und einfallsreich kommt die erste Verfilmung daher. Natürlich sind die Kinder die Helden, dabei spielt sich Ella als Anführerin keinesfalls in den Vordergrund. Jedes Kind hat seine besonderen Talente und Fähigkeiten, jeder kommt zum Zug und darf zur gelungenen Rettungsmission für die Schule und den Lehrer etwas beitragen. Auch schauspielerisch begeistern ausnahmslos alle kleinen und großen Darsteller. Die Einfälle der Kinder sind kreativ, der Humor ist kindgerecht, die Action nicht zu rasant und es gibt immer wieder Ruhephasen, in denen der nächste Schritt geplant wird, sodass auch junge Zuschauer nicht überfordert werden. Die Schulfreunde als kleine Familie, die zusammenhält und alles füreinander tut – eine positive Botschaft, die glaubhaft vermittelt wird. Gelungenes, überraschendes Kinderkino aus Finnland, das schon die Jüngsten begeistern wird.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ella_und_das_grosse_rennen
   

Ricky - Normal war gestern | Kinostart: 06.02.2014 | Prädikat wertvoll

 
Land/Jahr: D 2012 Komödie
Regie: Kai S. Pieck  (Ein Leben lang kurze Hosen tragen /2002)
Darsteller: Rafael Kaul, Jordan Elliot Dwyer, Merle Juschka, Paul Maximilian Schüller
Drehbuch: Hannes Klug
87 Min. FSK 6    
     
Ricky ist zehn Jahre alt und liebt Kung Fu. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Micha und seinen Eltern lebt er in einem kleinen Dorf auf dem Land. Ricky trainiert am liebsten mit Xi-Lao Peng, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt, an einem geheimen Ort am Waldrand. Niemand darf von dem heimlichen Training erfahren. Vor allem nicht sein Bruder Micha! Der ist nämlich nicht nur größer und stärker, sondern oft auch ganz schön mies. Micha hat gerade die Schule abgebrochen und hängt den ganzen Tag mit seinen Kumpels rum. Für Rickys Vater ist Micha allerdings die einzige Hoffnung die familieneigene Tischlerei, einen Traditionsbetrieb, zu übernehmen, der zu allem Überfluss gerade droht
Konkurs zu gehen. Deshalb gibt es oft Streit zu Hause und Micha lässt seinen Frust an Ricky aus. Eines Tages zieht die eigenwillige Alex mit ihrer Mutter ins Dorf. Alex redet nicht gerne und vor allem hat sie keine Lust auf das blöde Dorf, in dem sie jetzt leben muss. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als endlich ihren Vater kennen zu lernen. Micha ist sehr an Alex interessiert und benutzt Ricky, um mehr über das verschlossene Mädchen herauszufinden. Als Gegenleistung lässt er Ricky in Ruhe und beschützt ihn vor seinen Freunden. Schnell freunden sich Alex und Ricky an. Doch als Ricky sich in Alex verliebt, werden die Dinge kompliziert...
     
       
   
      http://ricky-derfilm.de/#start
      https://www.facebook.com/
   
      "Forscher Junge begeistert Kritiker"  Von Christoph Stollowsky   Tagesspiegel
   
      Caren Pfeil programmkino
      Joachim Kurz kino-zeit
   
       
FBW-Pressetext: Ricky ist zehn Jahre alt und träumt davon, einmal ein berühmter unbesiegbarer Kung-Fu-Meister zu werden. Im Moment jedoch ist das leider noch nicht der Fall, denn nie hat er eine wirkliche Chance gegen seinen größeren Bruder Micha und dessen beste Freunde, die ihn immer wieder ärgern. Doch dann zieht plötzlich die 13jährige Alex ins Dorf. Micha verliebt sich Hals über Kopf in sie, doch es ist Ricky, der sich zuerst mit ihr anfreunden kann. Die beiden Jungs machen einen Deal: Ricky muss Alex für Micha ausspionieren. Und erhält dafür „Personenschutz“ vom großen Bruder. Neben der Geschichte von Ricky erzählt der Film von Kai S. Pieck noch viel mehr.
Es geht um die ganz „normalen“ Probleme des Größerwerdens, die erste Liebe, Geschwisterrivalität, Probleme der Eltern, Identitätssuche und andere Konflikte, die jedes Kind aus der eigenen Erfahrungswelt kennt. Kindgerecht und für die Zielgruppe angemessen werden diese Konflikte vermittelt, der erhobene Zeigefinger bleibt unten und das Happy End wirkt nicht gekünstelt, sondern authentisch und nachvollziehbar. Gut aufgelegte Kinder- und Jugendunterhaltung.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ricky_normal_war_gestern
   



  KINDERWAGENKINO IM BABYLON BERIN:MITTE
 
Seit April 2006 sehen Junge Familien mit Babys aktuelle Kinofilme in kindgerechtem Ambiente. Der vormals geliebte Kinobesuch lässt sich bei jungen Eltern mit Babys oft nur noch schwer realisieren. Dass die neuen Familien von der (Kino)Welt nicht automatisch abgeschnitten sein müssen, beweist das Kino babylon berlin:mitte. In Zusammenarbeit mit IKEA Berlin startete das Filmtheater gegenüber der Volksbühne seit dem 2. April 2006 die neue Programmschiene „KinderWagenKino“.
An jedem Sonntag um 14 Uhr und mittwochs um 11 Uhr können Familien mit ihren Babys einen aktuellen Kinofilm sehen – ohne Angst haben zu müssen, dass die Kleinen durch die Lautstärke oder Lichtreflexe gestört werden. Besitzer der IKEA-FamilyCard zahlen nur 5,- Euro Eintritt, die Partner 2,50 Euro.   www.babylonberlin.de/


  regenbogenKINO
 
   
Im RegenbogenKinderKino gibt es immer freitag- bis sonntagnachmittags tolle Filme für die Kurzen. Auch grössere Gruppen sind herzlich willkommen. Beachten Sie, dass einige der unten aufgeführten Filme auch für Schulveranstaltungen im Vormittagsprogramm (gelb markiert!) angeboten werden. Vorstellungsbeginn: freitags um 14.45 Uhr / samstags und sonntags um 15.00 Uhr Tickets: 2,00 Euro pro Kind, 3 Euro pro Erwachsener Rufen Sie uns an Telefon: 030/69579517
regenbogenKINO Lausitzer Str. 22 10999 Berlin-Kreuzberg Tel: 030-6119875, Fax: 030-6183787 email: team@regenbogenkino.de Verkehrsverbindungen: U-Bahn: U1/U15 Görlitzer Bhf. oder U1/U8 Kottbusser Tor Bus: 129, N29, N8, N44
http://www.regenbogenkino.de/kinderkino.html


  Kinderkino für Familien in den Kinos:  
Central, Moviemento, Nickelodeon und Lichtblick
An jedem Wochenende haben Sie die Möglichkeit mit Ihren Kindern ausgewählte Filme werbefrei in angenehmer, kinderfreundlicher, rauchfreier Atmosphäre zu sehen. Der Eintritt beträgt 1,70 EUR pro Person im Nickelodeon und 2,50 EUR im Lichtblick. http://www.kinderkinoberlin.de/

Nickelodeon Kino
Torstraße 216
U6 Oranienburger Tor
S-Bahn Oranienburger Straße
Lichtblick Kino
Kastanienallee 77
Berlin Prenzlauer Berg
U2 Eberswalder Straße


  Kinder- und Schulkino im Moviemento
 
Wir bieten täglich im Moviemento Berlin nach ihren zeitlichen Wünschen Gruppenvorstellungen für Kindergärten, Schulen und sonstige Einrichtungen an. Notwendig dafür ist eine feste telefonische Anmeldung. Der Eintritt beträgt 3,00 € pro Kind; für Betreuer ist der Eintritt natürlich kostenfrei. Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier. Für Fragen, Wünsche und Vorbestellungen für Gruppenveranstaltungen können Sie uns jeder Zeit 40 98 23 63 anrufen.

Moviemento Kino Berlin Kottbusser Damm 22 Kinokasse: 692 47 85 http://www.moviemento.de/


  KINDERFILM Berlin e.V.
 
 
Das Kinderfilmprogramm wird vom Kinderfilm Berlin e.V. herausgegeben. Das Kino ist mit gemütlichen Kinosesseln ausgestattet und verfügt über 139 Plätze. Bestellungen:
über FEZ-Anmeldung fon. 030- 53071-250 oder über KINDERFILM Berlin e.V. fon. 030-53010909 KINDERFILM Berlin e.V. im FEZ-Berlin
An der Wuhlheide 197 12459 Berlin
fon 53010909 fax 53010908
http://www.kinderfilm-berlin.de


  Berliner FamilienPass 2015
 
 
Im Berliner FamilienPass finden Sie auf 190 Seiten unterschiedlichste Angebote aus Kultur, Freizeit, Sport, Sehenswertem und Familienleben. Lernen Sie unsere Stadt zu besonders familienfreundlichen Preisen in ihrer ganzen Vielfalt kennen und lassen Sie sich von unseren Ideen für Aktivitäten in Berlin und im Umland inspirieren.

Sie sparen zum Beispiel:
  • jeweils 12 € beim großen Familientagesticket beim Besuch in Zoo und Tierpark
  • 3x den Eintritt für alle Ihre Kinder beim Familienbesuch in den Berliner Bäder-Betrieben
  • 5 € beim Familienticket für asisis Panorama Berlin DIE MAUER
  • 4 € Eintritt pro Person beim ISTAF 2015
  • 4,50 € pro Elternteil beim sportlichen Familientag in der Südbloc Boulderhalle
  • 3 € für die Eltern und die Kinder haben freien Eintritt (statt 5 €) in THE STORY OF BERLIN
  • 2,50 € pro Kind beim Besuch im Modellpark Berlin-Brandenburg
  • eine kostenlose Fahrt für alle Familienmitglieder (statt 3 bzw. 2 € pro Person) bei der Rodelbahn Oberoderwitz
  • 6 € Eintritt pro Familie beim Kinderkino-MondLichtFest 2015
  • 6 € pro Familie beim Besuch in einem der zahlreichen Kinder- und Jugendtheater
  • und und und bei rund 250 Kooperationspartnern in Berlin und im Umland
http://jugendkulturservice.de/ger/familienpass/berliner-familienpass.php


LINKS
     
   
    http://www.kinderkinoberlin.de/  Kinos Central, Moviemento und Nickelodeon
    Generation - Berlinale Sektion speziell Kindern und Jugendlichen
    KUKI Internationales Kinder und Jugend Kurzfilmfestival Berlin
    http://www.fez-berlin.de  fezino das Familienkino im FEZ
    http://www.jugendkulturservice.de/
    http://www.kinderfilm-online.de/
    http://www.spatzenkino.de/
    http://www.kinderfilm-berlin.de/
    http://www.goldenerspatz.de/
    http://www.kinderkinobuero.de/
    http://www.filmernst.de/  Das Kompetenzzentrum für Film – Schule – Kino im Land Brandenburg
    http://www.flimmo.de/
    http://www.kidsweb.de
    http://www.top-videonews.de/ Fachservice vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland
    Die Kiste kulturelles Zentrum in Berlin-Hellersdorf KINDERKINO
    http://www.zitty.de/zitty_kino/
    TIP MAGAZIN BERLIN Alle aktuellen Filme
    Kinder/ Jugendfilm Korrespondenz - deutschsprachige Fachpublikation   Schwerpunkt Kinder- und Jugendfilm
    http://www.spinxx.de/  Onlinemagazin für junge Medienkritik
    http://www.kindernetz.de/   Südwestrundfunk
    http://www.blinde-kuh.de    Die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder
    Videos ausleihen in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin
    http://www.sandmaennchen.de/
    Die Sendung mit der Maus
    ARD Kinderprogramm
    KIKA
   
    LABYRINTH KINDERMUSEUM BERLIN  Osloer Straße 12, in der Fabrik Osloer Straße, Berlin Wedding
    CIRCUS CABUWAZI E.V. Fünf Zeltstandorten in Berlin
    MACHmit! Museum für Kinder
    berlin.de – Familie Seite der Senatsverwaltung
   

   
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