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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Februar 2016  



    Der Kinderfilm des Monats
Spatzenkino Filmbewertungsstelle Wiesbaden
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 Generation 2016
  Unterschätze niemals die schöpferische Kraft der Jugend
   
„Junge Menschen auf der ganzen Welt sind ständig mit dystopischen Realitäten konfrontiert, die sie nicht geschaffen haben“, sagt Maryanne Redpath, Leiterin von Generation. „In den Filmen aus dem diesjährigen Programm erleben wir auf vielfältige Weise, wie sie ihre eigenen Schicksale in die Hand nehmen.“

Die Beiträge machen Gegensätze wie kindlich und erwachsen, verboten und erlaubt, wirklich und erträumt sichtbar und stellen diese in Frage. Auch in den insgesamt fünf Kurzfilmreihen von Generation werden formale und inhaltliche Grenzen gesprengt, vermeintliche Gegensätze aufgehoben. Themen wie Freundschaft, Verlust, Genderrollen, Flucht oder Vorurteile finden Ausdruck in dokumentarischen Portraits, animierten Erzählungen oder experimentellen Gedankenspielen.

Programm Insgesamt 63 Lang- und Kurzfilme aus 35 Produktions- und Koproduktionsländern sind in die Wettbewerbe Generation Kplus und Generation 14plus eingeladen. Mit etwa 2000 Lang- und Kurzfilmen sind in diesem Jahr mehr Einreichungen denn je bei Generation eingegangen.

Generation 14plus

6A – Schweden
Von Peter Modestij
Mobbing, Schulschwänzen, Gewaltausbrüche: In der Klasse 6A läuft einiges schief. Aber liegt die Schuld dafür wirklich allein bei Denise und ihren Freundinnen, wie die meisten Eltern glauben? Beeindruckend realistisch observiert der Regisseur ein höchst unangenehmes Zusammentreffen aller Beteiligten, das vor allem die psychischen Untiefen der Erwachsenen entlarvt.
Weltpremiere

Avant les rues (Before the Streets) – Kanada
Von Chloé Leriche
Das Leben im Atikamekw Reservat in der kanadischen Provinz Québec ist angespannt und lässt auch den jungen Shawnouk hadern. Als dessen Situation eskaliert, flieht er in die Wälder. In traditionellen Ritualen helfen Feuer und Rauch, die alten Bäume und die Beats seiner Ahnen Shawnouk bei der schonungslosen Konfrontation mit sich selbst. Gedreht in der Sprache der Atikamekw entsteht ein authentisches wie hoffnungsvolles Portrait.
Weltpremiere

El soñador (The Dreamer) – Peru / Frankreich
Von Adrián Saba
Um seinem trostlosen Leben als Kleinkrimineller für kurze Augenblicke zu entkommen, driftet Sebastián in seine Traumwelten ab. Nur hier kann er sich und seine Liebe zu Emilia beschützen und versuchen, der realen Bedrohung zu entkommen. Im zunehmenden Zusammenspiel von prägnanten Licht- und Farbkompositionen verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Illusion.
Weltpremiere

Es esmu šeit (Mellow Mud) – Lettland
Von Renars Vimba
Um nicht ihr Zuhause zu verlieren, verheimlichen die 17-jährige Raya und ihr kleiner Bruder den Tod ihrer Großmutter. Trickreich organisiert Raya ihr Überleben und lebt gleichzeitig ihre Gefühle für ihren Englischlehrer in vollen Zügen aus. Aber die Dinge geraten langsam außer Kontrolle. Hilfe erhofft sie sich bei ihrer Mutter im fernen London.
Weltpremiere

Ma Révolution (My Revolution) – Frankreich
Von Ramzi Ben Sliman
Mitten in Paris schlägt der arabische Frühling seine Triebe. Marawann mischt sich unter die singenden und tanzenden Maghrébins. Seine tunesischen Wurzeln waren für den 15-jährigen Franzosen noch nie so bedeutend. Marawann ist aufgewühlt, was wohl aber eher an seinen Gefühlen für Sygrid liegt.
Internationale Premiere

Royahaye Dame Sobh (Starless Dreams) – Iran
Von Mehrdad Oskouei
Mord und Raub, Drogenhandel und Drogensucht: Junge Leben mit traumatischen Geschichten führen in das iranische „Korrektur- und Rehabilitationszentrum“ für Mädchen. Manche fühlen sich im Gefängnis wohler als bei ihren Familien. Ein seltener dokumentarischer Blick in eine weggeschlossene Welt und das respektvolle Portrait junger Frauen im Ringen um Würde.
Weltpremiere

Valderama – Iran
Von Abbas Amini
Wer ist Valderama? Mit seinem auffällig gelocktem Haar und verschmitzten Lächeln kehrt der eltern- und für die Behörden identitätslose Junge seiner Stadt den Rücken und flüchtet ins weit entfernte Teheran. Seine Sehnsucht nach Geborgenheit und Zugehörigkeit treiben ihn voran und lassen ihn immer wieder an gesellschaftliche, religiöse und kulturelle Grenzen stoßen.
Weltpremiere

Zhaleika – Deutschland
Von Eliza Petkova
Zwischen monumentaler Ödnis und zögerlichem Begehren lebt Lora ihre Jugend in einem bulgarischen Dorf. Ihr Leben wird von starren religiösen, gesellschaftlichen und sozialen Bräuchen bestimmt, bis ein radikaler Einschnitt sie an die Grenzen der kleinen Gemeinde und darüber hinaus führt. Für die Enge des kleinen Ortes und die Weite im Empfinden einer klugen jungen Frau findet die Regisseurin Bilder, die lange nachwirken.
Weltpremiere

Ani ve snu! (In Your Dreams!), Tschechische Republik / Slowakische Republik / Bulgarien, von Petr Oukropec – WP
Born to Dance, Neuseeland, von Tammy Davis – EP
Girl Asleep, Australien, von Rosemary Myers – IP
Las Plantas (Plants), Chile, von Roberto Doveris – IP
Sairat (Wild), Indien, von Nagraj Manjule – IP
Triapichniy Soyuz (Rag Union), Russische Föderation, von Mikhail Mestetskiy – IP
What’s in the Darkness, Volksrepublik China, von Yichun Wang – IP

Ani ve snu! (In Your Dreams!) - Tschechische Republik / Slowakische Republik / Bulgarien
Von Petr Oukropec
Athletisch, schnell und furchtlos überwindet die 16-jährige Laura die Parkour-Strecken in ihrer Stadt und steht den Jungs dabei in nichts nach. Ihre Gefühle für Luky kann sie jedoch nur in ihren Träumen ausleben. Als dieser plötzlich verschwindet, gerät die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit immer mehr ins Wanken.
Weltpremiere

Born to Dance - Neuseeland
Von Tammy Davis
Für den Maori Teenager Tu scheint Hip-Hop-Tanz der einzige Ausweg, dem vorgezeichneten Berufsweg beim Militär zu entkommen. Mit satten Beats und spektakulären Moves, choreographiert von Hip-Hop-Tanz-Weltmeisterin Parris Goebel, kehrt Tammy Davis (Ebony Society, Generation 2010) zurück.
Europäische Premiere

Girl Asleep - Australien
Von Rosemary Myers
Es sind die 1970er Jahre und Greta sollte eigentlich auf der Party zu ihrem 15. Geburtstag feiern. Stattdessen taucht sie in eine skurril-gefährliche Traumwelt voller seltsamer Wesen ab und es beginnt eine absurde, schrecklich-schöne Reise durch die Gedankenwelt eines Teenagers. Mit Bethany Whitmore (Mary and Max, Generation 2009), Tilda Cobham-Hervey und Imogen Archer (52 Tuesdays, Generation 2014).
Internationale Premiere

Las Plantas (Plants) - Chile
Von Roberto Doveris
Momente in flirrendem Grau und verzerrten Gitarrensounds: Für Florencia bedeutet die Nacht Verheißung und Bedrohung zugleich. Ihrem im Wachkoma gefangenen Bruder liest sie aus einem Comic vor, der von wandelnden Pflanzenseelen handelt. Zur gleichen Zeit fängt sie an, ihre sexuelle Neugier mit Internetbekanntschaften auszuleben.
Internationale Premiere

Sairat (Wild) - Indien
Von Nagraj Manjule
Die Liebe zwischen dem smarten Parshya und der schönen und selbstbewussten Archie ist so wild wie sozial geächtet. Die Flucht vor der Enge und Gewalt der Konventionen ist der einzige Ausweg für das junge Paar. Bildgewaltig und in epischer Breite setzt Nagraj Manjule diese Geschichte einer unmöglichen Liebe in Szene.
Internationale Premiere

Triapichniy Soyuz (Rag Union) – Russische Föderation
Von Mikhail Mestetskiy
Das beschauliche Teenagerleben von Vania hat ein Ende, als er sich einer anarchischen Gruppe von jungen Männern anschließt, die sich „Lumpen Union“ nennen. Mit Kunst und Gewalt wollen sie die Welt aus den Angeln heben. Ein Debütfilm von rasanter, überschäumender Energie.
Internationale Premiere

What’s in the Darkness – Volksrepublik China
Von Yichun Wang
Die Welt von Qu ist voller Rätsel und Widersprüche. Ihre Eltern scheinen sich gar nicht zu mögen. Ihre Freundin verschwindet plötzlich, und dann treibt auch noch ein Serienmörder sein Unwesen. Coming of Age trifft auf kühlen Thriller.
International Premiere

Generation Kplus

Jamais contente – Frankreich
Von Emilie Deleuze
Aurore hat zwar nicht die besten Noten, aber doof ist sie nicht. Ziemlich scharfsinnig beobachtet und kommentiert sie ihr Umfeld - ihre Eltern, die Jungs, ihren Französischlehrer und sich selbst. Mit trotziger Sturheit testet Aurore ihre Grenzen aus und findet dabei heraus, dass die Musik ein Ventil und sie letztlich doch nicht „frigide“ ist. Der Film basiert auf der erfolgreichen französischen Jugendbuchtrilogie „Le Journal d’Aurore“. Mit Catherine Hiegel, Alex Lutz.
Weltpremiere

Little Men – USA
Von Ira Sachs
Schnell werden Tony und Jake, der neu in der Brooklyner Nachbarschaft ist, zu besten Freunden. Empathisch und zugleich mit einem feinen Gespür für soziale Dissonanzen erzählt Regisseur Ira Sachs (Teddy-Award-Gewinner Berlinale Panorama 2012: Keep the Lights On) von einer jungen Freundschaft im Konflikt mit der Logik einer erwachsenen Welt. Little Men wird auch im Panorama präsentiert. Mit Jennifer Ehle, Greg Kinnear, Paulina Garcia, Alfred Molina.
Internationale Premiere

Mavi Bisiklet (Blue Bicycle) – Türkei, Deutschland
Von Ümit Köreken
Der zwölfjährige Ali lebt in kargen Verhältnissen in der anatolischen Provinz. Sein mühsam verdientes Geld spart er für seinen größten Traum: ein nagelneues, blaues Fahrrad. Als seiner heimlichen Liebe Elif in der Schule eine große Ungerechtigkeit widerfährt, nimmt Ali den engagierten Kampf für die Demokratie und gegen ein festgefahrenes System auf.
Weltpremiere

Ottaal (The Trap) – Indien
Von Jayaraj Rajashekaran Nair
Das paradiesisch anmutende Leben des achtjährigen Kuttappayi wird getrübt vom Verlust der Eltern. In eindringlich schöner Natur lebt, fischt und lacht er nun mit seinem Großvater, dem Entenhirten. In die Zukunft blickt der Junge mit hoffnungsvollen Träumen und ahnt nicht, dass er bald das Schicksal vieler Millionen Kinder weltweit teilen wird, die heutzutage zu Kinderarbeit gezwungen werden.
Europäische Premiere

Rara – Chile, Argentinien
Von Pepa San Martín
Jungs interessant finden, Jungs doof finden, der besten Freundin ganz nahe sein und vor ihr Geheimnisse haben, Sorgen in der Schule und die nervigen Eltern: Die Probleme einer 13-Jährigen. Das alles hat für Sara nichts damit zu tun, dass ihre Mutter mit einer Frau zusammenlebt. Ihr Vater sieht das anders. DAAD-Kurzfilmpreis-Gewinnerin Pepa San Martín (Berlinale Shorts 2011: La Ducha) inszeniert ihr Langfilmdebüt nach einem chilenischen Sorgerechtsfall.
Weltpremiere

Solan og Ludvig - Herfra til Flåklypa (Louis & Nolan – The Big Cheeserace) – Norwegen
Von Rasmus Sivertsen
Für den frechen Elster-Jungen Solan geht es beim Käserennen um weit mehr als die Ehre. Siegessicher und mit viel Einfallsreichtum geht er mit seinen beiden Mitstreitern an den Start. Aber das ausgebuffte Gegnerteam aus dem verfeindeten Nachbardorf kämpft mit harten Bandagen. Turbulent und mit viel Humor erzählt dieser liebevoll umgesetzte Puppentrickfilm, dass es nicht immer ums Gewinnen geht.
Internationale Premiere

Woorideul (The World of Us) – Republik Korea
Von Yoon Ga-eun
Alleine unterwegs in den sommerlichen Gassen knüpfen die beiden zehnjährigen Sun und Jia ein Band zärtlicher Freundschaft. Die turbulente soziale Dynamik ihrer Schulklasse droht es wieder zu zerreißen. Gläserner-Bär-Gewinnerin Ga-eun Yoon (Berlinale Generation Kplus 2014: Sprout) kehrt mit einem Debüt zurück, das in leisen Tönen eindringlich das Erleben eines zarten jungen Mädchens schildert und dabei zu großer Kunst findet.
Weltpremiere

ENTE GUT! Mädchen allein zu Haus - Deutschland
Von Norbert Lechner
Weil ihre Mutter zurück nach Vietnam musste, kümmert sich die elfjährige Linh alleine um ihre kleine Schwester und den Imbiss. Niemand darf davon wissen, aber der gleichaltrigen Pauline aus dem Nachbarhaus entgeht nichts. Wird die selbst ernannte „Spionin“ die Schwestern auffliegen lassen?
Weltpremiere

Genç Pehlivanlar (Young Wrestlers) - Türkei / Niederlande
Von Mete Gümürhan
Leben, lernen und leiden: Für ihren Traum vom Ringen nehmen die 26 Jungen des Sportinternats in der türkischen Provinz Amasya viel auf sich. Der Dokumentarfilm folgt hautnah, aber unaufdringlich ihrem Alltag zwischen Kameradschaft und Konkurrenz.
Weltpremiere

Rauf - Türkei
Von Barış Kaya, Soner Caner
Mit der Farbe Pink hofft der Junge Rauf seine heimliche große Liebe, die ältere Zana, zu gewinnen. Aber wie sieht Pink eigentlich aus und ist die Farbe überhaupt in einem verschneiten, kurdischen Bergdorf zu finden? Aus der Erwachsenenwelt schwappen indessen unklar düstere Nachrichten herüber.
Weltpremiere

Siv sover vilse (Siv Sleeps Astray) - Schweden / Niederlande
Von Catti Edfeldt, Lena Hanno Clyne
Die kleine Siv (Astrid Lövgren) soll bei Cerisia (Lilly Brown) übernachten, doch je später der Abend, desto merkwürdiger erscheinen die Dinge im schrägen Zuhause ihrer neuen Freundin. Eine originelle Verfilmung von Pija Lindenbaums Kinderbuch „Mia schläft woanders“.
Weltpremiere

Ted Sieger’s Molly Monster – Der Kinofilm - Deutschland / Schweiz / Schweden
Von Ted Sieger, Matthias Bruhn, Michael Ekbladh
Helle Aufregung im Monsterland: Die kleine Monsterin Molly soll ein Geschwisterchen bekommen. Bevor dieses endlich aus dem Ei schlüpft, müssen Molly und ihr bester Freund Edison einige Abenteuer bestehen. Bunter Animationsspaß für die Kleinsten im Kinoformat nach der beliebten Fernsehserie „Die kleine Monsterin“.
Weltpremiere

Zud - Deutschland / Polen
Von Marta Minorowicz
In der kargen Steppe der Mongolei trainiert der elfjährige Sukhbat hart für den Sieg beim Pferderennen und hofft auf väterliche Anerkennung. In weiten Landschaftsbildern und einer dokumentarisch anmutenden Sprache erzählt der Film die Geschichte einer nomadischen Kindheit.
Weltpremiere

 

     
 
       
    66. Berlinale  
       
    Im Wettbewerb  
       
    Berlinale Blog  
       
    Bärengewinner  


    Im Februar
 
Schneegestöber


Bootsmann auf der Scholle
Am liebsten tobt der Hund Bootsmann mit den Kindern durch den Schnee. Doch als er plötzlich auf einer Eisscholle aufs Meer hinaus treibt, wird das Spiel zu einer richtigen Abenteuerreise. 19 Minuten, Puppentrick, DDR 1962, Regie: W. Krauße

Der kleine Tiger auf der Sonnenblume
Der kleine Tiger friert und sucht nach einem warmen Plätzchen. Glücklicherweise findet er ein Samenkorn, aus dem eine Sonnenblume wächst. 10 Minuten, Zeichentrick, UdssR 1981, Regie: L. Nossyrew

Wenn der Winter zu Ende geht: Die kleine Prinzessin
Schnell wie ein Blitz möchte die kleine Prinzessin mit einem Schlitten den Berg hinunter flitzen. Der alte Schlitten ist ihr aber viel zu langsam. Sie braucht unbedingt einen neuen. 12 Minuten, Zeichentrick, GB 2006, Regie: Edward Foster

Spatzenspezial:

Fred und Anabel
Nach dem Bilderbuch von Astrid Lindgren Der Kater Fred und die Gans Anabel sind allerbeste Freunde. Doch Anabel verbringt den Winter im Süden, so dass Fred den langen Winter ohne seine Freundin auskommen muss. Als der Frühling naht, schickt er ihr ein Blümchen und auch Anabel hat ihren Freund nicht vergessen. Nach dem Film können die Kinder ein Freundschaftsbild ausmalen und als Brief verpacken. Zeichentrick, Deutschland 2014, Regie: Ralf Kukula, 8 Min.

15.2., 29.2. (Weitere Termine sind auf Anfrage möglich) 9.30 Uhr
Moviemento Eintritt: 2 Euro, max. 20 Kinder Anmeldung erforderlich: Tel. (030) 449 47 50


Karneval im Kinosaal

Zum Fasching startet der Spatz mit einem kunterbunten Filmprogramm: Da staunen die "Besucher aus dem All" (Zeichentrick, Deutschland, 4 Min.) nicht schlecht, als ihr Raumschiff mitten in einem Karnevalsumzug landet und "Der Maulwurf im Karneval" (Zeichentrick, CSSR 1976, Regie: Z. Miler, 8 Min.) freut sich über eine große Maske. Als es im dritten Film heißt "Komm essen, Pfannkuchen!" (Zeichentrick, Deutschland 2009, Regie: Kai Pannen, 7 Min.) möchte der leckere Pfannkuchen aber partout nicht auf den Teller und fliegt lieber durch das Fenster davon. Die anschließende Verfolgungsjagd wird zur lustigen Polonaise. Zwischen den Filmen sorgen die Musiker der Band Nobelpopel für flotte Faschingsstimmung. Zur Stärkung gibt es Faschingskrapfen für alle. Kommt gerne verkleidet!

Do | 4.2. | Union Friedrichshagen | 10 Uhr Anmeldung erforderlich: Tel. (030) 449 47 50 – Eintritt: 3 Euro
Spatzen Kino ist die einzige Kinderkinoinitiative in Europa - wenn nicht gar weltweit - die sich kontinuierlich das ganze Jahr speziell um die jüngsten Kinogänger kümmert: um die Vier- bis Achtjährigen.
Spatzenkino gibt es mittlerweile seit 1990 und ist ein Projekt der http://www.spatzenkino.de/
 



Der Kinderfilm des Monats Februar
 
  Der Kinderfilm des Monats läuft im fast täglichen Wechsel in 20 verschiedenen Kinos – kreuz und quer durch die Berliner Bezirke. Die beteiligten Kinos bieten für Schulklassen eine Vormittagsvorstellung und für Horte und Familien eine Nachmittagsvorstellung an. Vormittagsvorstellungen für den Kinderfilm des Monats finden nur nach telefonischer Voranmeldung statt. In einigen Kinos läuft    Kinoadressen

Infoservice am Kinderkinotelefon (030) 23 55 62 51 Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
http://www.kinderkinobuero.de

 

 
Käpt'n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama (Kaptein Sabeltann og skatten i)

 
Land/Jahr: NOR 2014 Abenteuer Familie
Regie: ohn Andreas Andersen, Lisa Marie Gamlem
Darsteller: Kyrre Haugen Sydness, Odd-Magnus Williamson, Pia Tjelta, Tuva Novotny
Drehbuch: Lars Gudmestad
90 Min. FSK ab 0 empfohlen ab 8 Jahre
     
An Bord des berühmt-berüchtigten Piratenschiffs von Käpt’n Säbelzahn machen sich der 11-jährige Pinky und sein treuer Freund Raven auf die abenteuerliche Suche nach dem sagenumwobenen Schatz von König Rufus im exotischen Königreich Lama Rama. Auf dieser Reise
muss Pinky gegen rivalisierende Piraten und einen bösen Prinzen kämpfen, um seinen Platz in der Piraten-Crew zu behaupten. Er möchte aber nicht nur den Schatz erobern, sondern auch die Wahrheit über seinen lang vermissten Vater herausfinden…
     
   
      http://www.stormstudios.no/sabeltann
      https://de-de.facebook.com/kapteinsabeltannfilm
   
       
   
      Katrin Hoffmann epd film
      Jörg Brandes filmstarts
      Bianka Piringer kino-zeit
      Björn Schneider spielfilm.de
   
       
 
   


… und Action! Wie werden Film und Fernsehen gemacht?
   
22.02. 2016  
 

OSTWIND (Katja von Garnier, D 2013, 22.2.) erzählt von einer gegenseitigen Zähmung: Nachdem die 14-jahrige Mika die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft hat, fällt der ersehnte Sommerurlaub im Ferienlager ins Wasser. Stattdessen wird sie auf das Gestüt ihrer Großmutter geschickt: Unter der Aufsicht der strengen alten Dame soll Mika die Ferien mit Lernen verbringen. Ganz so schlimm wie befürchtet ist es auf dem Reiterhof allerdings doch nicht. Ein wilder und scheuer Hengst namens Ostwind weckt Mikas Neugierde. Bislang war niemand in der Lage, das Tier zu zähmen. Doch zwischen Mika und Ostwind entwickelt sich auf Anhieb eine ungewöhnliche Freundschaft. Kinder mit dem Filmdirector-Ausweis der Ausstellung erhalten freien Eintritt. Eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek.

   
  Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
http://www.arsenal-berlin.de
     





Kinder und Jugendfilme


   
Sebastian und die Feuerretter (Belle et Sébastian - L'aventure continue)
Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 28.01.16
     
 
Land/Jahr: F 2015 abenteuer Familie
Regie: Christian Duguay (Jappeloup - Eine Legende/2013)
Darsteller: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Thierry Neuvic, Margaux Châtelier, Thylane Blondeau
Drehbuch: Cécile Aubry
97 Min. FSK 6  
   
In dem Alpendorf Saint Martin lebt der 10-jährige Waisenjunge Sebastian. Anstatt in die Schule zu gehen, jagt er lieber mit seiner Berghündin Belle über die Wiesen. Am meisten freut sich Sebastian auf die Rückkehr seiner Tante Angelina. Doch als er sie mit seinem Großvater César abholen will, erfahren sie Schreckliches: Angelinas Flugzeug ist abgestürzt und hat den Wald in Brand gesetzt. Als einziger glaubt Sebastian daran, dass Angelina überlebt hat und gerettet werden muss. Jetzt kann nur noch der mürrische Pilot Pierre helfen.
Versteckt in dessen Flugzeug wollen Sebastian und Belle sicher gehen, dass Pierre die Suche nach Angelina ernst nimmt. Als der die blinden Passagiere entdeckt, bricht Chaos aus, dicht gefolgt von einer schmetternden Bruchlandung. Das ungleiche Trio macht sich nun zu Fuß auf den Weg durch den brennenden Wald. Ihnen stehen nicht nur neue Freundschaften und aufregende Abenteuer bevor, sondern große Gefahren und ein noch größeres Geheimnis.
   
http://www.sebastian-und-die-feuerretter.de/
https://www.facebook.com/SebastianunddieFeuerretter/
 
 
 
Katrin Hoffmann epd film
Esther Buss filmdienst
Asokan Nirmalarajah filmstarts
Rochus Wolff kino-zeit
Gaby Sikorski programmkino
Bianka Piringer spielfilm.de
José García textezumfilm
 
 
 
FBW-Pressetext Frankreich, 1945. Der Krieg ist vorbei und Ruhe ist wieder eingekehrt in dem kleinen Alpendorf Saint Martin. Dort wohnt der 10-jährige Sebastian bei César, seinem Ziehvater, und wartet auf die Rückkehr von Angelina, Césars Nichte. Doch das Unglück bricht ein, als das Flugzeug mit Angelina abstürzt und einen Waldbrand auslöst. Niemand glaubt daran, noch Überlebende zu finden, die Rettungsmission der Feuerwehr wird abgebrochen. Nur Sebastian will das nicht akzeptieren, spürt er doch, dass Angelina noch am Leben ist. Zusammen mit Belle macht er sich auf den Weg, sie zu retten und stößt dabei auf ein altes Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird. Die Geschichte von Sebastian und seinem treuen Hund Belle geht weiter. Trotz aller Wendungen und Widrigkeiten lässt sich der lebhafte Junge voller Willenskraft und mit Belles Hilfe auf eine abenteuerliche Reise ein. Spannung, Abenteuer und gefühlvolle Momente gehen Hand in Hand und sorgen für ein rundes, abwechslungsreiches Filmerlebnis. Beeindruckend ist auch die schauspielerische Leistung.

Besonders die Jungdarsteller überzeugen durch ihre natürliche und charismatische Leinwandpräsenz. Die wunderschöne musikalische Begleitung von Armand Amar liefert mit ihren zurückgenommenen, aber auch mitreißenden Momenten die emotionale Stütze des Films. Auch in der Kameraarbeit ragt der Film heraus. Atemberaubende Panoramabilder und begeisternde Tier- und Naturaufnahmen zeigen die Größe und Faszination der Landschaft. Dieser wunderschöne Familienfilm ist für große und kleine Zuschauer ein echter Genuss.
 
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/sebastian_und_die_feuerretter


Die Melodie des Meeres (Song of the Sea) Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 24.12.15

 
Land/Jahr: IRE/DK/BEL/LUX/F 2014 Animationsfilm
Regie: Tomm Moore (The Secret of Kells/2009)
Darsteller:
Drehbuch: Will Collins  Buchvorlage: Tomm Moore
93 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Der kleine Ben und seine Schwester Saoirse können in der magischen Muschel, die ihnen ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat, das Meer rauschen hören. Als Bens Schwester der Muschel eine zauberhafte Melodie entlockt, tauchen die Kinder in ein Märchen ein:
Denn Saoirse ist in Wirklichkeit ein Robbenmädchen, das an Land lebt. Eine alte irische Sage erzählt von zwei Welten – dem Meer und dem Land – zwischen denen sich Saorise entscheiden muss.
     
       
   
      https://www.facebook.com/songoftheseamovie
   
      "Die kleine Schwester als Fabeltier"  Von Lukas Foerster  taz
   
      Yannic Sames cereality
      Katrin Hoffmann epd film
      Mark Wilshin exberliner
      Stefan Stiletto filmdienst
      Carsten Moll filmgazette
      Ulf Lepelmeier filmstarts
      Rochus Wolff kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
      Alexandra Seitz ray filmmagazin
      José Garcia textezumfilm
      Peter Debruge variety
   
     

Galway Film Fleadh: Best Irish Feature Film - Irish Film and Television Awards - Kristiansand International Children's Film Festival  - Melbourne International Film Festival: People's Choice Award - National Cartoonist Society: Reuben Award - Satellite Award - Tokyo Anime Award

 
FBW-Pressetext Noch immer vermisst der kleine Junge Ben seine Mutter, die vor Jahren von einem auf den anderen Tag ganz plötzlich verschwand und ihn, seinen Vater und seine kleine Schwester Saoirse einfach zurückließ. Ben ist seitdem sehr traurig und denkt viel zurück an die Zeit, als seine Mutter ihm die herrlichsten Geschichten und Märchen erzählte. Märchen von verwunschenen und verzauberten Unterwasserwesen, die sich in der wilden rauen irischen See tummeln. Auch Saoirse hört diese Märchen gern und würde gerne mehr Zeit mit ihrem großen Bruder verbringen. Doch der ist nur genervt. Schließlich kann Saoirse nicht sprechen und auch sonst ist seine kleine Schwester für ihn eher Zeitverschwendung. Doch was er nicht weiß: In Saoirse schlummert ein unglaubliches Geheimnis.
Mit DIE MELODIE DES MEERES entführt der irischen Filmemacher Tomm Moore kleine und große Zuschauer in die Welt der Sagen, Mythen und der Magie. Vom ersten Bild an ist man verzaubert. Der Animationsstil ist fantasievoll und hebt sich von bekannten Standards ab. Dazu arbeitet die europäische Koproduktion DIE MELODIE DES MEERES mit einer Vielzahl von Farb- und Lichtspielen, die den Zuschauer sofort in ein liebevoll gezeichnetes Universum eintauchen lässt. Als Vorlage dienen die unzähligen Mythen, Legenden und Sagen der keltischen Tradition, aus denen die geheimnisvollen Wesen entnommen sind, die die Welt von Ben und Saoirse bevölkern. Diese sind mal lustig, mal mysteriös, mal skurril gezeichnet. Immer aber mit liebevollen Eigenschaften, die die Figuren schnell ans Herz wachsen lassen.
Dass am Ende alles gut ausgeht, liegt auch und vor allen Dingen am Zusammenhalt der Geschwister, die im Laufe der Geschichte zueinander finden und sich gegenseitig unterstützen und helfen, komme was wolle. Dies ist nur eine der positiven Botschaften des Films, die auf ganz beiläufige Weise ohne erhobenen Zeigefinger transportiert werden. Eine andere ist, immer an die Kraft und die Magie der Geschichten zu glauben. Denn diese können Welten retten. Ein wunderschönes poetisches Filmmärchen für die ganze Familie.
 
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/die_melodie_des_meeres
   


Heidi Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 10.12.15

 
Land/Jahr: D/CH 2015
Regie: Alain Gsponer  (Das kleine Gespenst/2014)
Darsteller: Bruno Ganz, Anuk Steffen, Quirin Agrippi, Isabelle Ottmann, Hannelore Hoger, Maxim Mehmet, Katharina Schüttler, Jella Haase, Peter Lohmeyer
Drehbuch: Petra Biondina Volpe   Buchvorlage: Johanna Spyri
111 Min. FSK     ohne Altersbeschränkung
     
Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Großvater, dem Almöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Almöhi und genießt die Freiheit in den Bergen. Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des
wohlhabenden Herrn Sesemann (Maxim Mehmet) eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara (Isabelle Ottmann) sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) lesen und schreiben lernen. Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Oma (Hannelore Hoger) in Heidi die Leidenschaft für Lesen und Schreiben erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Almöhi immer stärker…
     
       
   
      http://www.heidi.studiocanal.de/
      https://www.facebook.com/heidi.film
   
      "Vergesst Hitler! Bruno Ganz ist jetzt der Alpöhi"  Von Elmar Krekeler  Die Welt
      "Willkommen in der Reform-Alpen-WG"  Von Jenni Zylka  Spiegel
      "Der Berg ruft ins Kino"  Von Charlotte Theile  Süddeutsche Zeitung
      "Komm doch heim!"  Von Kathleen Hildebrand  Süddeutsche Zeitung
      "Mein Öhi und ich "  Von Gunda Bartels  Tagesspiegel
   
      David Siems epd film
      Natália Wiedmann filmdienst
      Peter Osteried kino-zeit
     

Bianka Piringer

spielfilm.de
   
       
FBW-Pressetext Heidi weiß nicht genau, was sie erwartet, als ihre Tante sie auf eine Schweizer Alm zu ihrem Großvater, dem Alm-Öhi bringt. Der alte Mann schaut immer so mürrisch drein und außerdem scheint er so gar keine Lust zu haben, sich um ein kleines Mädchen zu kümmern. Doch nach und nach taut der grummelige Einsiedler auf und kann dem Liebreiz der Kleinen nicht länger widerstehen. So verbringen Heidi und ihr Großvater eine wundervolle gemeinsame Zeit in den Bergen, zusammen mit Peter, dem Geißenhirt und natürlich den vielen Tieren, die es auf der Alm gibt. Eines Tages kommt Heidis Tante überraschend wieder und nimmt das Kind mit nach Frankfurt, wo Heidi einem gleichaltrigen kranken Mädchen namens Klara Gesellschaft leisten soll. Doch wie soll Heidi sich jemals in einer so großen kalten Stadt mit so vielen Häusern zu Hause fühlen, wo sie doch nicht einmal mehr vom höchsten Turm aus die Berge sehen kann? Johanna Spyri veröffentlichte ihre Romane rund um Heidi im Jahr 1880. Bis heute gibt es unzählige Adaptionen: Filme, Zeichentrickserien, Hörspiele. Mit seiner Real-Neuverfilmung beweist Regisseur Alain Gsponer, dass Heidi als Figur und als Geschichte auch heute noch generationsübergreifend begeistern kann.
Man merkt in jeder Szene die Sorgfalt, mit der die Geschichte auf die Leinwand transportiert wurde. Ausstattung, Kostümbild, die Wahl der Handlungsorte – all das ist liebevoll erdacht und umgesetzt. Auch die Schauspieler überzeugen. Bruno Ganz als Alm-Öhi ist ideal besetzt. Sehr überzeugend sein stetiges Grummeln und das Spiel mit den Augenbrauen. Doch all das kann nicht verbergen, wieviel Großherzigkeit und Sanftmut in der Figur schlummern. Peter Lohmeyer als Hausdiener Sebastian, Jella Haase als Dienstmädchen Tinette und Katharina Schüttler als legendäres Fräulein Rottenmeier sorgen für den nötigen Humor, und Hannelore Hoger ist die ehrwürdige, elegante und doch sehr liebevoll umsorgende Großmutter. Der Star des Films ist jedoch Anuk Steffen als Heidi. Von der ersten Minute an bezaubert ihr entwaffnend offener Blick aus großen Augen den Zuschauer. Selbstbewusst und abenteuerlustig erobert sie so nicht nur das Herz des sturen alten Alm-Öhis.
Vor allem das Zusammenspiel mit Quirin Agrippi als Geißen-Peter ist in seiner Natürlichkeit vollkommen authentisch. Die wunderschönen Aufnahmen der Schweizer Alpen tun ihr Übriges, um dem Film eine nostalgische und sehnsuchtsvolle Stimmung zu verleihen und den Zuschauer in Heidis Welt zu entführen. Als Geschichte ist die Erzählung zeitlos gut. Als Neuverfilmung ist Alain Gsponers HEIDI rundum gelungen, charmant und die perfekte Kino-Unterhaltung für die ganze Familie.
       
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/heidi_3
 
   


Hördur | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 22.10.15

 
Land/Jahr: D 2014 Drama
Regie: Ekrem Ergün
Darsteller: Almila Bagriacik, Felicitas Woll, Hilmi Sözer
Drehbuch: Dorothea Nölle
90 Min. FSK 6
     
Aylin ist außer sich und verzweifelt. In der Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt, zu Hause muss sie sich um ihren kleinen Bruder Emre kümmern und ihr Vater Hasan ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Existenzminimum für die Familie zu sichern. Als sie sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftig gegen das Mobbing wehrt, sind Sozialstunden auf einem Pferdehof die Konsequenz. Obwohl Aylin zunächst ähnlich verloren scheint zwischen Misthaufen, Schubkarre und
der abweisenden Hofbesitzerin Iris, fühlt sie sich magisch angezogen vom wilden Islandpferd Hördur. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Aylin entdeckt dabei gegen alle Widerstände ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: das Reiten. Sie will es sich von niemandem mehr nehmen lassen, auch nicht von Hasan, der Reiten für ein dekadentes Hobby der Deutschen hält und Aylin das Reiten verbietet…
     
       
   
      https://de-de.facebook.com/HordurDerFilm
   
      "Gib mal die Zügel her"  Von Oliver Kaever   zeit
   
      Natália Wiedmann filmdienst
      Harald Mühlbeyer kino-zeit
      Carsten Moll spielfilm.de
   
       
FBW-Pressetext Die 16-Jährige Deutschtürkin Aylin hat es alles andere als leicht. Seit dem Tod ihrer Mutter muss sie sich um ihren kleinen Bruder kümmern, während der Vater verzweifelt versucht, die Familie über Wasser zu halten. Als sich Aylin eines Tages gewaltsam gegen eine der zahlreichen Mobbing-Attacken an ihrer Schule wehrt, wird sie zu Sozialstunden auf einem Pferdehof verurteilt. Nach einiger Zeit taut Aylin in der fremden Umgebung auf. Eine besondere Verbindung spürt sie zu dem wilden Islandpferd Hördur, der ihr neue Kraft und Lebensmut schenkt. Ihr großer Traum ist es nun, zu reiten. Nach anfänglicher Ablehnung unterrichtet die Pflegerin Iris Aylin und sieht sofort ihr großes Talent. Doch als Iris vorschlägt, Aylin könne mit Hördur an einem Turnier teilnehmen, ist der Vater dagegen. Er kündigt an, mitsamt der Familie in die Türkei zurückzukehren. Für Aylin bricht eine Welt zusammen. Denn ein Leben ohne Hördur kann sie sich nicht mehr vorstellen. Gekonnt verbindet der Nachwuchsregisseur Ekrem Ergün in seinem Debütfilm die Genres.
So ist HÖRDUR auf der einen Seite ein bewegendes Coming-of-Age-Drama, in dem ein junges Mädchen dank der Liebe zu den Pferden und dem neu erworbenen Gefühl der Freiheit auf dem Rücken von Hördur zu sich selbst findet. Doch dank eines klugen Drehbuchs und eines sorgfältig recherchierten Milieus ist HÖRDUR auch ein authentischer und nicht unkritischer Film über die Situation ausländischer Mitbürger in Deutschland, zusammen mit allen Konflikten und Chancen. Das Nachwuchstalent Almila Bagriaciks verkörpert Aylin glaubhaft, stark und mit viel Herz. Der Zuschauer hofft mit ihr, leidet mit ihr und kämpft sich mit ihr durch alle Probleme hin durch.
Auch der Rest des Ensembles überzeugt in weiteren Haupt- oder Nebenrollen, ob Felicitas Woll als Pflegerin Iris oder Hilmi Sözer als Vater, der seine Tochter aufrichtig liebt, aber doch nicht weiß, wie er sich um sie kümmern soll. Besonders schöne und kraftvolle Bilder findet der Film für die Bewegungen der Islandpferde, dabei ist vor allem das Zusammenspiel zwischen Aylin und Hördur faszinierend mitanzusehen. HÖRDUR ist ein spannendes, mitreißendes und klug erzähltes Coming-of-Age-Drama mit einer starken jungen Heldin, die ihren eigenen Weg findet. Zwischen allen Welten, Kulturen und Überzeugungen. Hochaktuell, einfühlsam und überzeugend inszeniert.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/hoerdur_zwischen_den_welten
 
   


Rettet Raffi! Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 22.10.15

 
Land/Jahr: D 2014 Familie
Regie: Arend Agthe
Darsteller: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Bettina Kupfer
Drehbuch: Arend Agthe und Bettina Kupfer
97 Min. FSK   ohne Alterbeschränkung
     
Sammy und sein Hamster Raffi sind unzertrennlich. Sammy ist acht Jahre alt und hängt sehr an seinem Hamster, den er von seinem Vater bekommen hat. Raffi ist auch ein ganz besonderer Hamster: In seinem Käfig kann er Tore schießen wie ein Profi. Doch dann wird er
krank und muss operiert werden. Nach der OP geschieht das Unfassbare: Raffi wird entführt! Sammy macht sich auf eine abenteuerliche Suche durch Hamburg. Wird er Raffi finden?
     
       
   
      http://www.rettet-raffi.de/de/
   
      "Der Hamster"  Von Martina Knoben  Süddeutsche Zeitung
     
      Zeena Bialas artechock
      Rudolf Worschech epd film
      Kirsten Taylor filmdienst
      Thomas Vorwerk filmstarts
      Rochus Wolff kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
      Bianka Piringer spielfilm.de
      José García textezumfilm
   
      Publikumspreis Kinderfilmfest München 2015
 
FBW-Pressetext Der achtjährige Sammy und sein Hamster Raffi sind unzertrennlich. Selbst als Raffi operiert werden muss, lässt Sammy seinen tierischen Freund nicht alleine. Doch dann, auf dem Weg vom Tierarzt nach Hause, wird Mamas Auto gestohlen. Und auch Raffi ist verschwunden. Für Sammy ist klar: Seinen besten Freund lässt er nicht im Stich. Und begibt sich mutig auf die Gangsterjagd. Der spannend und gleichzeitig lustig erzählte Kinderfilm von Arend Agthe basiert auf dem gleichnamigen Buch des Regisseurs, das er zusammen mit der Schauspielerin Bettina Kupfer geschrieben hat. Dabei betrachtet der Film die Welt ganz klar aus Kinderaugen, nimmt die Zuschauer und die kindliche Erfahrungswelt ernst und reflektiert klug und souverän ihre Gedanken und Probleme.
Der Witz passt genau zu den Sehgewohnheiten der jungen Zielgruppe. Die Darsteller des 8-Jährigen Sammy und der 14-Jährigen Molly sind großartig in ihren Rollen und dienen Kindern und Jugendlichen als geeignete Identifikationsfiguren mit Stärken und natürlich auch Schwächen. Die Geschwisterbeziehung ist realistisch und führt zu dem ein oder anderen erkennenden Schmunzeln beim kindlichen oder auch erwachsenen Zuschauer. Keine Figur ist wirklich böse gezeichnet, selbst der „Fiesling“ Rocky, der Raffi entführt, bekommt zum Schluss noch eine versöhnliche Szene. Ganz besonders gelungen sind auch die Tierszenen, die so realistisch und spannend inszeniert sind, dass der Film sich hinter keinem Krimi oder Actionfilm verstecken muss.
Die Kameraarbeit ist überzeugend, die Verfolgungsjagden rasant geschnitten, dazwischen aber immer wieder auch ruhige Momente. Bei all den positiven Botschaften, die der Film besitzt – wie der Zusammenhalt in der Familie, die Verantwortung für ein Haustier, den Mut zu habe, das Richtige zu tun – wird nie der moralische Zeigefinger gehoben, alles wird mit Humor und nicht auf schulbuchmäßige Weise vermittelt. RETTET RAFFI! ist sorgfältig erdachtes und kreativ umgesetzes Kinderkino mit einem bezaubernden tierischen Helden, das mit Herz und Ideenreichtum die ganze Familie begeistern wird.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/rettet_raffi
 
   


Stella (Min lilla syster) | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 24.09.15

 
Land/Jahr: S/D 2014 Drama
Regie: Sanna Lenken
Darsteller: Rebecka Josephson, Amy Deasismont, Annika Hallin, Henrik Norlén

Drehbuch: Sanna Lenken

95 Min. FSK 6             Internationale Berlinale - Generation
     
Die 12 jährige Stella ist verliebt, ausgerechnet in jemanden, der fast viermal so alt ist wie sie, und sie weiß nicht, wie sie es ihm sagen soll. Aber das Problem, das sie mit ihrer älteren Schwester Katja hat, wiegt für sie sehr viel schwerer. Katja ist eine begabte Eiskunstläuferin und hat mit Training und Schule reichlich zu tun. Zu Hause bei den Eltern dreht sich fast alles um sie, für Stella bleibt wenig Raum. Stella verehrt ihre Schwester und eifert ihr nach. Eigentlich verstehen sich die beiden Mädchen gut. Doch Katja hat selten Zeit und
manchmal ist sie auch ganz unerwartet kalt und gemein. Stella merkt als erste, was mit ihrer Schwester nicht stimmt. Sie leidet an einer schweren Essstörung, die ihr Leben bedroht. Stella will es den Eltern sagen, aber Katja verdonnert sie zum Schweigen. Jetzt lastet auf Stella eine Verantwortung, wie sie ein Mädchen in ihrem Alter kaum tragen kann. Eindringlich zeigt der Film, wie Katjas Erkrankung die Familie langsam an den Rand der Verzweiflung treibt.
     
       
   
      http://www.stella-film.de/
      https://www.facebook.com/minlillasyster
   
      "Die Rache der Prinzessin"  Von Rainer Gansera  Süddeutsche Zeitung
      "Meine fremde Schwester"  Von Lisa-Maria Röhling  Tagesspiegel
   
      Gregor Torinus artechock
      Silvia Hallensleben epd film
      Camilla Egan exberliner
      Natália Wiedmann filmdienst
      Petra Wille filmstarts
      Björn Helbig kino-zeit
      Carsten Moll spielfilm.de
   
     

Gewinner des Gläsernen Bären 2015, Special Mention of the Generation Kplus International Jury - Galway Film Fleadh: Best International First Feature - Göteborg Film Festival: Audience Award Best Nordic Film - Lecce Festival of European Cinema: Audience Award, Best Screenplay, FIPRESCI Prize

       
FBW-Pressetext Zwei Schwestern wie sie ungleicher nicht sein könnten. Die eine, Katja, ist erfolgreiche Eiskunstläuferin, ehrgeizig und bildhübsch. Die kleine Schwester, Stella, wiederum ist mit ihren 13 Jahren noch klein, ein wenig pummelig, und eifert ihrer großen Schwester in allem nach. Außerdem ist sie unglücklich und heimlich in den Trainer Katjas verliebt, der sie gar nicht bemerkt. Als Stella eines nachts entdeckt, dass sich ihre Schwester nach dem Essen den Finger in den Hals steckt, beginnt für sie eine Welt zusammenzubrechen. Sie verspricht Katja, niemandem etwas zu sagen. Doch das Lügengebilde bricht nach und nach in sich zusammen. STELLA erzählt die Geschichte einer Familie, die vor ihre größte Aufgabe gestellt wird und daran zu zerbrechen droht.
Erfreulich undramatisch erzählt die Regisseurin Sanna Lenken die Geschichte der beiden Schwestern. Dabei bringt sie dem Zuschauer den Konflikt durch eine sehr geschickte Inszenierung eindrücklich nahe und verarbeitet das Thema Magersucht sensibel, ohne aber etwas zu schönen oder konkrete Lösungswege vorzugeben. Bei der Darstellung der Problematik kann sich der Film auf zwei herausragende Hauptdarstellerinnen verlassen. Rebecka Josephson als Stella und Amy Deasismont als Katja geben Glanzleistungen ab. Deasismont stellt die sich hinter ihrer Fassade versteckende Katja glaubwürdig dar. Der Zuschauer bangt mit ihr um ihr wackeliges Lügenkonstrukt und hofft, dass es für Katja möglich ist, neu anzufangen und den von ihr selbst auferlegten Druck hinter sich zu lassen. Liebenswert und mit gewinnender Aufrichtigkeit verkörpert Rebecka Josephson die Stella.
Alle Facetten ihres Spiels sind so authentisch gespielt, dass man als Zuschauer nicht anders kann als in ihre Perspektive hineingezogen zu werden. Das restliche Ensemble um Henrik Norlén als Vater, Annika Hallin als Mutter und Maxim Mehmet als Trainer spielen ihre Rollen ebenso glaubwürdig und lassen an der Authentizität der Geschichte zu keiner Zeit zweifeln. Genau das gibt der Geschichte ihre Wahrhaftigkeit. Die ruhigen Kamerafahrten, eine gelungene Ausstattung und die tolle Maske runden den beeindruckenden Gesamteindruck der Produktion ab. STELLA ist nicht nur für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen ein wichtiger Film und dazu ein wahrhaftiger Beitrag über ein sensibles Thema.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/stella_1
 
   


Vilja und die Räuber (Me Rosvolat) | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 03.09.15

 
Land/Jahr: SF 2014 Familie
Regie: Marjut Komulainen
Darsteller: Kari Väänänen, Lotta Lehtikari, Jussi Vatanen, Sirkku Ullgren, Ilona Huhta und Mio Määtaa
Drehbuch: Marjut Komulainen & Melli Maikkula Basierend auf der Romanvorlage von Siri Kolu
85 Min. FSK 
     
Nicht schon wieder Sommerferien! Für die zehnjährige Vilja gibt es einfach nichts Langweiligeres als jedes Jahr mit der gesamten Familie die liebe Oma zu besuchen. Als ihre Schwester dann auch noch alle Lakritzbonbons wegnascht, sinkt ihre Laune schnurstracks in den Keller… Doch dann passiert etwas Unglaubliches: das voll beladene Familienauto wird rotzfrech von einer Räuberfamilie überfallen und ausgeraubt – inklusive Vilja! Nach dem ersten Schreck stellt Vilja jedoch fest, dass auch in ihr das Zeug zum echten Räubermädchen steckt. Schnell wird klar, dass die gestandene Räuberfamilie von der Kleinen noch eine ganze Menge lernen kann! Zeigt sie ihnen doch direkt, wie
man Autos, Supermärkte oder auch Süßigkeitenläden erfolgreich plündern kann. Nebenbei stehen Würstchengrillen am Lagerfeuer, essen ohne Besteck, Baden im See und jede Menge Lakritzbonbons auf der Tagesordnung. Kalle hingegen, der jüngste Spross der Familie Räuberberg, beneidet Vilja um ein richtiges Zimmer in einem richtigen Zuhause. Achja, und um Bücher, die nicht sofort von den Wurfmessern seiner kratzbürstigen Schwester Hele durchlöchert werden. Während Vilja und Hele nach ersten Zickereien echte Freunde werden, beginnt Viljas Abenteuerherz immer lauter zu schlagen… Eins steht definitiv fest: Vilja hat den räubermäßigsten Sommer ihres Lebens!
     
       
   
      http://merosvolatelokuva.fi/
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      Stefan Stiletto filmdienst
     

Michael Meyns

filmstarts
      Falk Straub kino-zeit
      Bianka Piringer spielfilm.de
   
       
FBW-Pressetext Es ist einfach unfair: Jedes Kind in der Nachbarschaft scheint tolle Sommerferien vor sich zu haben, nur Vilja muss mit ihren Eltern und ihrer nervigen Schwester zur Oma fahren. Auf dem Weg dorthin wird jedoch das voll beladene Familienauto von Räubern überfallen, die dabei aus Versehen auch Vilja entführen. Zunächst hat Vilja natürlich Angst, doch nach dem ersten Schreck stellt sie schnell fest, dass auch in ihr das Zeug zum echten Räubermädchen steckt. Außerdem kann man mit der Familie Räuberberg richtig viel Spaß haben! Vielleicht wird dieser Sommer ja doch aufregender als Vilja sich das erträumt hat. VILJA UND DIE RÄUBER ist die erste Verfilmung der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Siri Kolu aus Finnland. Abenteuerlich geht es zu, im fahrenden Zuhause der Räuber, die allesamt skurril, aber sehr liebenswerte Charaktere sind. Zudem haben sie das Herz am rechten Fleck und tun mit ihren „Eroberungen“ auch viel Gutes.
Da werden Kinder mit Spielzeug beschenkt, oder Dinge, die man selber nicht braucht, großherzig weitergegeben. Und so vermittelt der Film auch eine wichtige Botschaft: Teilen ist viel wichtiger als Besitzdenken und es kommt darauf an, miteinander zu reden und vor allem Spaß miteinander zu haben. Der Humor ist in bester skandinavischer Tradition wunderbar kurios und auch ein bisschen anarchisch schräg, doch genau dies ist gerade für jüngere Zuschauer ein Riesenspaß.
Die Kamera fängt schöne sonnige Bilder ein, die eine ansteckende Sommerurlaubslaune verbreiten – auch die Musik passt bestens zu dieser gutgelaunten Stimmung. Ein fröhliches und liebevoll inszeniertes Kinderfilmabenteuer, das große Lust macht, einfach mal raus an die frische Luft zu gehen, um selbst wilde Abenteuer zu erleben.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/vilja_und_die_raeuber
 
   


Winnetous Sohn   | Prädikat wertvoll | Filmstart: 09.04.15

 
Land/Jahr: D 2014 Komödie Drama
Regie: André Erkau (Das Leben ist nichts für Feiglinge /2012)
Darsteller: Lorenzo Germeno, Tristan Göbel, Uwe Ochsenknecht, Armin Rohde, Christoph Letkowski, Tyron Ricketts, Alice Dwyer
Drehbuch: Brinx/Kömmerling
87 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Klein, dick und bleichgesichtig – wie ein Indianer sieht der zehnjährige Max nun wirklich nicht aus. Macht aber nichts, denn er ist trotzdem einer. Der Häuptling sogar. Nur seinen Stamm hat er nicht so richtig im Griff: Sein Vater musste vor kurzem aus dem Familientipi ausziehen und seine Mutter wandelt schon auf fremden Pfaden. Da kommt ihm eine Nachricht gerade recht: Die Karl-May-Festspiele suchen
einen neuen Darsteller für Winnetous Sohn. Wenn er die Rolle bekommt, wird alles wieder so werden wie früher, davon ist Max überzeugt. Also trainiert er wie besessen für das Casting, wobei ihm ausgerechnet der gleichaltrige Morten hilft, der Indianer eigentlich nur doof findet ...
     
       
   
      http://www.winnetous-sohn-der-film.de/
     

https://www.facebook.com/winnetoussohnderfilm

   
      "Hier kommt der ultimative Vaterschaftstest"   Von Elmar Krekeler   Die Welt
   
      Katrin Hoffmann epd film
      Barbara Felsmann filmdienst
      Bianka Piringer kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
      Falk Straub spielfilm.de
       
 
FBW-Pressetext Dass Oskar ein paar Tage bei Rico und seiner Mutter übernachtet, ist gar kein Problem. Im Grunde gehört er ja irgendwie sowieso schon zur Familie. Den Helm braucht er nicht mehr, dafür trägt er nun eine Sonnenbrille, die ihm helfen soll, inkognito zu bleiben. Kein Wunder, denn seit ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer sind die beiden Jungs im Kiez berühmt. Nun aber wartet ein neuer Fall, den es zu lösen gilt: Beim wöchentlichen Bingo, das Ellie Wandbek veranstaltet, stellen sie fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Und sie merken, dass Ricos Mutter irgendein großes Geheimnis hat, über das sie nicht reden will. Zusammen machen sich Rico und Oskar auf, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Eins ist jetzt schon klar: Langweilig wird es den beiden Freunden auf keinen Fall. Kein Wunder, bei all dem Herzgebreche. Das zweite Abenteuer, das auf den gleichnamigen Büchern von Andreas Steinhöfel basiert, steht dem großen Kinder- und Jugendfilmerfolg RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN aus dem Jahr 2014 in Sachen Einfallsreichtum, Spielfreude und Spannung in nichts nach. Unter der Regie von Wolfgang Groos entstand die Welt der „Dieffe 93“, einer Straße in Berlin-Kreuzberg, in der sich erneut allerhand kuriose, skurrile und unterhaltsame Gestalten versammeln.

Da ist Milan Peschel der seltsame Nachbar, der Steine züchtet, oder Katharina Thalbach als völlig überkandidelte Leiterin der Bingo-Spiele, die mit ihrem Sohn (Moritz Bleibtreu) nichts Gutes im Schilde zu führen scheint. Wie auch Henry Hübchen, Ursela Monn, Ronald Zehrfeld und Karoline Herfurth spielen sie ihre Rollen mit Freude und augenzwinkerndem Humor. Doch die Helden sind zweifelsohne Anton Petzold und Juri Winkler als Rico und Oskar. Wie sie als Team arbeiten, sich ergänzen und sich immer wieder aus der Patsche helfen, ist berührend, unterhaltsam und mit sehr viel Liebe zu Detail und genau dem richtigen Timing leichtfüßig herausgearbeitet. Aus der spannenden Handlung und den abwechslungsreichen Ideen entsteht ein Krimi für Kinder mit raffinierten Verfolgungsjagden, die aber immer kindgerecht inszeniert sind. Die Ausstattung ist bis ins Detail stimmig ausgewählt und erschafft eine ganz eigene Kiez-Welt. Voller Typen, Schauwerten und der spürbaren Wärme eines liebevollen Zuhauses. RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE ist nicht nur eine mehr als gelungene Fortsetzung. Auch für sich genommen ist dies ein warmherziges und perfekt inszeniertes Filmvergnügen für die ganze Familie.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/winnetous_sohn
 
   
 


Rico, Oskar und das Herzgebreche   | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 11.06.15

 
Land/Jahr: D 2014
Regie: Wolfgang Groos (Die Vampirschwestern 2 /2014)
Darsteller: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Ronald Zehrfeld, Ursela Monn, Milan Peschel
Drehbuch: Martin Gypkens  Buchvorlage: Andreas Steinhöfel
95 Min. FSK ohne Altersbeschränkung
     
Rico (Anton Petzold) und Oskar (Juri Winkler), die kleinen großen Helden, sind wieder da, und ein neues spannendes Abenteuer erwartet die beiden unzertrennlichen Freunde. Eigentlich gehört Oskar praktisch schon zur Familie, also zu Rico und seiner Mutter Tanja Doretti (Karoline Herfurth) in die Dieffe 93. Aber dieses Mal trägt Oskar keinen Helm mehr. Er hat sich eine Sonnenbrille besorgt, denn schließlich sind die beiden bei ihrem neuen Fall inkognito unterwegs. Beim
wöchentlichen Bingo, das Ellie Wandbek (Katharina Thalbach) veranstaltet, stellen sie fest, dass bei der Vergabe der Gewinne geschummelt wird. Handtaschen, Boris (Moritz Bleibtreu) und die Mausefalle und jede Menge Herzgebreche. Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen, denn die Kessler-Zwillinge sorgen durch ihre Schwärmerei für weitere Verwirrung bei den Jungs. Mann, Mann, Mann. Aber wie Rico so schön erklärt: Sellawie.
     
       
   
      http://www.fox.de/rico-oskar-und-das-herzgebreche
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FBW-Pressetext Max ist ein Indianer-Fan, seitdem er denken kann. Eigentlich sogar, seitdem er auf der Welt ist. Denn da hängte ihm sein Vater, ein Musiker und Freigeist, eine Adlerfeder um den Hals und beschwor ihn, sich der Indianerehre immer würdig zu erweisen. Nun ist Max zehn, sein Vater macht irgendwo Musik, seine Mutter ist im Dauerstress und das Einzige, was dem kleinen, etwas rundlichen Jungen bleibt, ist die Liebe zu den Indianern. Und daher freut er sich auch immer, wenn seine Mutter ihn ins Indianer-Camp bringt. Anders als Morten, der Indianer nicht mag und Angst vor Pferden hat. Als die Karl-May-Festspiele die Rolle von Winnetous Sohn neu vergeben, weiß Max: Das ist seine Chance, zu beweisen, wie viel Indianer wirklich in ihm steckt. Und dass niemand anderes als er ein würdiger Sohn Winnetous ist. WINNETOUS SOHN ist der erste Film, der im Rahmen der Initiative „Der Besondere Kinderfilm“, die sich für originäre Erzählstoffe einsetzt, gefördert wurde.

Und bei all den Casting-Shows, die zur Zeit das Fernsehen und überhaupt die Medien beherrschen, wirkt diese Geschichte nicht nur sehr erfrischend, sondern auch sehr unterstützenswert. Denn Max sieht nun einmal nicht aus wie die Idealvorstellung eines jungen sportlichen Indianers. Doch, und das verdankt der Film unter anderem auch dem beherzten Spiel des Hauptdarstellers Lorenzo Germeno, der Junge hat alles, was es braucht, um Träume in die Wirklichkeit umsetzen zu können: Mut, Köpfchen und das Herz auf dem rechten Fleck. Auch die anderen Schauspieler sind gut gecastet, die Spielfreude ist allen anzusehen, unterstützt von einem Drehbuch, das geschickt die Balance hält zwischen lustigen und berührenden Momenten. So ist WINNETOUS SOHN ein großes Filmvergnügen schon für junge Zuschauer. Ein Film, der Mut macht, an seine Träume zu glauben. Und der die positive Botschaft verkündet, dass man sich immer trauen sollte, anders zu sein. Denn normal ist doch langweilig und macht lange nicht soviel Spaß!
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/winnetous_sohn
 
   
 


Ostwind 2   | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 14.05.15

 
Land/Jahr: D 2014
Regie: Katja von Garnier (Ostwind - Zusammen sind wir frei /2013)
Darsteller: Hanna Binke, Marvin Linke, Amber Bongard, Jannis Niewöhner,
Drehbuch: Lea Schmidbauer und Kristina Magdalena Henn
105 Min. FSK ohne Altersbeschränkung
     
Sommerferien, endlich wieder Zeit für Ostwind, Mika (Hanna Binke) ist überglücklich. Doch dann entdeckt sie eigenartige Wunden an Ostwinds Bauch, für die niemand eine Erklärung hat. Noch dazu steht Kaltenbach kurz vor der Pleite! Schweren Herzens entscheidet sich Mika, an einem Vielseitigkeitsturnier teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Aber während des Trainings wirkt Ostwind abgelenkt, oft läuft er einfach davon. Mika verfolgt den schwarzen Hengst bis tief in
den Wald und ist ziemlich überrascht: Aus dem Dickicht erscheint eine magisch anmutende Schimmelstute und die beiden Pferde umtanzen sich liebevoll. Plötzlich taucht ein fremder Junge namens Milan (Jannis Niewöhner) auf, der sagt, die Stute sei ihm entflohen. Er behauptet, er könne Mika helfen, das Turnier zu gewinnen. Was hat es wirklich mit Milan auf sich? Kann Mika Ostwinds Aufmerksamkeit für sich und das Turnier zurückgewinnen und Kaltenbach noch rechtzeitig retten?
     
       
   
      https://de-de.facebook.com/ostwindfilm
   
       
   
      Thomas Lassonczyk filmdienst
      Gregor Torinus filmstarts
      Laurenz Werter kinozeit
      Peter Osteried kritiken.de
      Jennifer Mazzero movieworlds
      Björn Schneider spielfilm.de
       
 
FBW-Pressetext Eigentlich sollte Mika mit ihrer Freundin in den Sommerferien nach Frankreich fahren. Doch die Sehnsucht des Mädchens nach ihrem Pferd Ostwind ist einfach zu groß. Und so macht sich Mika heimlich auf den Weg nach Kaltenbach, dem Reiterhof der Großmutter, wo Ostwind schon auf sie wartet. Doch irgendwas ist diesmal anders, das spürt Mika ganz genau. Auf Kaltenbach sind viel weniger Pferde als sonst unterwegs, die Stimmung von allen ist im Keller. Als sich herausstellt, dass in der direkten Nachbarschaft ein viel modernerer Reiterhof seine Pforten geöffnet hat, wird Mika einiges klar. Zusammen mit Ostwind will Mika alles tun, um ihrer Großmutter zu helfen. Doch auch Ostwind benimmt sich komisch. Könnte das an der weißen Stute liegen, in die er sich verliebt hat? Eines ist sicher: Auch diese Sommerferien werden für Mika eine aufregende Zeit. Wie auch schon im ersten Teil sind es die Szenen zwischen Mika und dem Pferd Ostwind, die in OSTWIND 2 von Katja von Garnier nicht nur die Herzen der Pferdefans höher schlagen lassen.
Mit traumhaft sicherem Gespür für große Gefühle und Timing sowie schwelgenden Bildern inszeniert die Regisseurin diese Sequenzen, in denen die Nähe zwischen Pferd und Mensch spürbar wird. Hanna Binke überzeugt erneut als wilde rebellische Mika, die in ihrer ungekünstelten Natürlichkeit zu ihren Überzeugungen steht, sich nicht benutzen lässt und unabhängig ihren eigenen Weg geht. Mit diesen Eigenschaften bietet sie sich als perfekte Identifikationsfigur für die jugendliche Zielgruppe an. Für den Humor sorgt Amber Bongard als Mikas beste Freundin, für die Romantik sorgt Jannis Niewöhner als junger Pferdetrainer Milan. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, das Ensemble spielt mit großer Freude auf und sowohl Ausstattung als auch Setting sind grandios komponiert und in sonnige Farben getaucht. OSTWIND 2 ist eine mehr als würdige Fortsetzung des großen Erfolgs von 2013. Ein romantisches und begeisterndes Pferde-Abenteuer über ein starkes Mädchen, ein wildes Pferd und ihre unendliche Freundschaft.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ostwind_2
 
   
 


Shana – The Wolf’s Music   | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 23.04.15

 
Land/Jahr: CH/CAN 2014 Drama
Regie: Nino Jacusso
Darsteller: Alana Aspinall, Marty Aspinall, Delilah Dick, Vonnet Hall, Sunshine O'Donovan
Drehbuch: Nino Jacusso  Buchvorlage: Federica de Cesco
96 Min. FSK 6
     
Shana ist musikalisch hoch talentiert. Sie lebt mit ihrem Vater in einem Indianerdorf in Kanada. Früher war sie ein fröhliches Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter an Festen Violine spielte. Doch vor zwei Jahren ging ihre Mutter in den Wald und kam nicht wieder zurück. Shana fühlt sich einsam und im Stich gelassen, und dass ihr Vater seinen Kummer im Alkohol ertränkt, macht es für sie nicht einfacher: Shana zieht sich immer mehr in ihre eigene Welt zurück. Sie geht nicht mehr zur Schule, rührt die Geige kaum mehr an. In der Hoffnung, von ihrer Mutter ein Zeichen zu erhalten, schreibt sie ihr herzzerreißende Briefe und hängt diese in den mit Amuletten geschmückten Ahnenbaum. Dabei wird sie aus der Ferne von einem weißen Wolf beobachtet, der magisch angezogen immer dann aus dem Wald hervorbricht, wenn sie Geige spielt. Nach den Ferien bekommt Shanas Dorf mit Lela Woodland eine
neue Lehrerin. Lela ist ebenfalls indigener Herkunft. Sie kennt die besondere Situation der Indianer aus eigener Erfahrung, versteht die Schüler zu begeistern und versucht Shana einfühlsam und hartnäckig aus ihrer Reserve zu locken. Als sie Shana Geige spielen hört, ist sie überzeugt, ein großes Talent entdeckt zu haben, und meldet sie an der Musikschule von Vancouver an. Wenige Tage vor der Aufnahmeprüfung aber verkauft Shanas Vater die uralte Wolfskopf-Geige, die Shanas Mutter gehörte. Nun gibt es für Shana nur noch eines: Sie muss das Erinnerungsstück zurückgewinnen. Auf ihrer abenteuerlichen Suche gerät Shana immer tiefer in den Wald. Drei Tage und Nächte taucht sie in die freie Natur ein. Sie begegnet dabei dem weißen Wolf und den Geistern ihrer Ahnen. Zwischen Trance und Traum findet Shana zum magischen Geigenspiel, das sie bereit für die große Welt macht.
     
       
   
      http://www.shanafilm.com/
      https://de-de.facebook.com/ShanaMovie
   
       
   
      Björn Schneider programmkino
      Bianka Piringer spielfilm.de
     
    Real 2 Real International Film Festival for Youth Vancouver 2014 Special Jury Award - Vittorio Veneto Film Festival – Festival di cinema per ragazzi 2014 Jury of Quality Award &-Monte Baldo Award - Dreamspeakers Film Festival 2014 Best Youth Cinema Award - Kinder Filmfest Münster 2014 Jule Filmpreis - Filem'On International Children's Festival Brussels 2014 Special Mention Award - International Juniorfest (CZ) 2014 Special Mention Award - Castellinaria Festival internazionale del cinema giovane Bellinzona 2014 Public Award - Internationales Kinder Filmfestival Wien 2014 Preis der Kinderjury - Olympia International Film Festival for Children and Young People Pyrgos 2014 Best Feature Film
       
 
FBW-Pressetext Schon immer hat Shana gerne Geige gespielt. Die Liebe zur Musik hat das 13-Jährige Mädchen von ihrer Mutter, die vor kurzem gestorben ist. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Ihr Vater hat angefangen zu trinken und Shana versteckt sich vor der Welt. Auch zur Schule geht sie nicht mehr. Nur die Musik ist geblieben. Denn manchmal, wenn sie sich in die Natur zurückzieht und ihre Lieder spielt, dann ist es fast so, als ob ihre Mutter wieder da wäre. Als eine neue Lehrerin in die Stadt kommt und das große Talent Shanas erkennt, möchte sie sie davon überzeugen, dieses Talent zu nutzen. Und das Leben wieder zu lieben. Vor dem kulturellen Hintergrund der indigenen Völker Kanadas entspinnt sich die Geschichte rund um Shana, die bereits als Buch viele Leser begeisterte. Regisseur Nino Jacusso gelingt es, mit seiner Verfilmung sowohl die Faszination der indianischen Kultur als auch die Magie der Musik zum Leben zu erwecken.

Die Authentizität der Szenen liegt auch in der Besetzung der Figuren begründet. Denn es sind ausschließlich Mitglieder des in Kanada ansässigen alten Indianerstammes Scw’exmx, die vor der Kamera standen. Dabei ist allein die Hauptdarstellerin Sunshine O’Donovan schon eine Entdeckung. Sie verleiht der Shana eine überzeugende Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit, die den ganzen Film über spürbar ist. Trotzig und kratzbürstig in den Auseinandersetzungen mit der Lehrerin, sanft und beseelt in den musikalischen Szenen. Mit seinen wunderschönen Bildern und seiner ruhigen atmosphärischen Stimmung entführt der Film die Zuschauer in eine Welt voller Mystik und natürlicher Schönheit. Die mitreißende Musik führt auch ungeübte Ohren in die Klänge der Indianerstämme ein und bietet nicht nur damit einen wichtigen und informativen Einblick in diese so fremde Welt. Mit seiner fesselnden und bewegenden Coming-of-age Geschichte und seinen lebensbejahender Botschaft bietet SHANA – THE WOLF’S MUSIC fesselnde Unterhaltung, die nicht nur jugendliche Kinogänger begeistern wird.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/shana_the_wolf_s_music
 
   


Gespensterjäger   | Prädikat wertvoll | Filmstart: 02.04.15

 
Land/Jahr: D 2014 Komödie
Regie: Tobi Baumann
Darsteller: Anke Engelke, Milo Parker, Christian Tramitz, Karoline Herfurth, Julia Koschitz, Christian Ulmen, Ruby O. Fee, Amy Huberman
Drehbuch: Tobi Baumann, Murmel Clausen, Martin Ritzenhoff, Mike O’Leary, Christian Tramitz und Roland Slawik – basierend auf „Gespensterjäger – Auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke
90 Min. FSK  6
     
Alle halten Tom für einen Angsthasen. Vor allem seine bösartige Schwester. Und ausgerechnet Tom bekommt im Keller von einem grünen Schleimgespenst den Schreck seines Lebens verpasst. Doch Hugo stellt sich als herzensgutes MUG (Mittelmäßig Unheimliches Gespenst) heraus, das von einem gefährlichen Dämon, einem Urzeitlichen Eis-Gespenst, aus seiner Gruselvilla verjagt wurde. Sieben Tage hat Hugo nur, um an seinen angestammten Spukort zurückzukehren, bevor er sich für immer auflöst. Tom, der seinen
neuen besten Freund nicht verlieren möchte, beschließt, eine professionelle Gespensterjägerin um Hilfe zu bitten. Aber die knallharte Hedwig Kümmelsaft hat nicht nur gerade ihren Job verloren, sondern kann nur eines noch weniger leiden als Kinder: Gespenster … Ein kleiner Junge, eine arbeitslose Gespensterexpertin und ein Schleimgespenst: Das ungewöhnlichste Gespensterjäger-Team der Welt muss sich schnell zusammenraufen, um Hugo zu retten und dabei so ganz nebenbei die Welt vor einer neuen Eiszeit zu bewahren!
     
       
   
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      "Ein dickes grünes Wesen macht sich breit"  Von Thomas Ungeheuer Frankfurter Neue Presse
   
      Frank Arnold epd film
      Barbara Felsmann filmdienst
      Thomas Vorwerk filmstarts
      Laurenz Werter kino-zeit
      Peter Osteried kritiken
      Bianka Piringer spielfilm.de
       
 
FBW-Pressetext Der 11-jährige Tom Tomsky ist ein sehr ängstlicher Junge. Besonders vor Gespenstern fürchtet er sich, obwohl ihm jeder sagt, dass es sie nicht gibt. Als sich Tom eines Tages dann doch in den Keller traut, erschreckt ihn prompt das grüne, schleimige Gespenst Hugo. Doch nach dem ersten Schreck merkt Tom, dass Hugo ein wirklich nettes Gespenst ist, das aus seinem ursprünglichen Zuhause von einem viel größeren unheimlichen „Eis-Gespenst“ vertrieben wurde. Und wenn Hugo nicht bis zum nächsten Vollmond zurückkehrt, wird er ins Jenseits gelangen. Die letzte Chance, um das Eis-Gespenst zu besiegen, scheint Hedwig Kümmelsaft zu sein, eine furchtlose Gespensterjägerin. Das Problem ist nur, dass Kümmelsaft vor kurzem von der Zentrale gefeuert wurde. Denn sie ist eigenwillig und arbeitet nicht gerne mit Partnern. Tom und Hugo beschließen, dass es Zeit ist, das zu ändern. Denn nur gemeinsam kann die Welt vom Eis-Gespenst befreit werden. Die Verfilmung des ersten Bandes der erfolgreichen Buchreihe von Cornelia Funke überzeugt nicht nur durch rasante und abwechslungsreiche Action sowie durch gelungene Animationseffekte. Auch die gefühlvollen und vielen spaßigen Momente kommen in Tobi Baumanns Film nicht zu kurz.

Dafür sorgt allein schon die Besetzung: Anke Engelke schlüpft überzeugend in die Rolle der eigenbrötlerischen und knurrigen Hedwig Kümmelsaft, die hinter der rauen Fassade ein Herz aus Gold verbirgt. Und Bastian Pastewka, der dem freundlichen Geist Hugo seine Stimme leiht, sorgt für so manchen Wortwitz, an dem nicht nur das kindliche Publikum seine große Freude haben wird. Die Figur des Tom, den Milo Parker spielt, ist bestens als Identifikationsfigur für Kinder geeignet und steht für die wichtige Botschaft, dass Mut und Heldentum in jedem stecken. Jeder kann Großes leisten. Auch wenn er klein ist. Und erst recht, wenn er manchmal Angst hat. Hauptsache, man hält zusammen, denn in einem Team ist man einfach stärker. GESPENSTERJÄGER ist ein lustiger, abwechslungsreicher und harmlos gruseliger Spaß, der schon jetzt Lust auf weitere Folgen der Reihe macht. Prädikat wertvoll FBW-Filmempfehlung Download Lesen Sie auch, was die Jugend Filmjury zu diesem Film sagt Filmwecker Der Film Jury-Begründung
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Finn und die Magie der Musik (Finn)  | Prädikat besonders wertvoll | Filmstart: 04.12.14

 
Land/Jahr:  NL/BEL 2013
Regie: Frans Weisz (Happy End /2009)
Darsteller: Jan Decleir, Daan Schuurmans, Mels van der Hoeven, Hanna Verboom, Jenny Arean
Drehbuch: Jannek van der Pal
90 Min. FSK ohne Altersbeschränkung               64. Berliner Filmfestspiele - Generation
     
Der neunjährige Finn lebt mit seinem Vater auf dem Land. Er spielt Fußball mit seinem besten Freund, Erik. Finn würde gerne Musik machen, aber sein Vater möchte, dass er Fußball spielt, so wie alle anderen Jungen. Finn versteht das nicht, aber sein Vater will nicht darüber sprechen. In der Nähe eines verlassenen Bauernhofs trifft Finn
einen alten Mann, der so wunderschön Geige spielt, dass Finn wie verzaubert ist. Während sein Vater im beim Fußballspielen wähnt, geht Finn fortan heimlich zum Bauernhof, um zu üben. Sein bester Freund Erik hält ihn für verrückt. Ist Finn denn der einzige, der den Zau ber der Musik erkennt? Oder was geht hier vor?
     
       
   
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      Michael Atzinger br klassik
      Dietmar Kanthak epd film
      Gaby Sikorski programmkino
      José García textezumfilm
       
 
FBW-Pressetext Fürs Fußballspielen kann sich der neunjährige Finn nicht begeistern. Sein Vater aber ist überzeugt davon, genau das würde ihm gut tun. Und weil sein Vater sowieso immer schlecht gelaunt und sehr traurig ist, tut Finn ihm den Gefallen. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit ist es besonders schlimm mit Papas Stimmungen. Auch Finn ist oft traurig. Denn er vermisst seine Mutter, die schon früh gestorben ist und die er deswegen nie kennengelernt hat. Als er eines Tages an einem verlassenen Haus vorbeikommt, trifft er auf einen kauzigen alten Mann, der nicht wirklich viel redet, dafür aber wunderschön auf der Geige spielt. Und Finn entdeckt, dass auch in ihm dieses Talent schlummert. Heimlich beginnt er, mit dem alten Mann zu üben, auch weil er sich so seiner Mutter irgendwie näher fühlt. Bis sein Vater dahinter kommt und böse ist. Stück für Stück erfährt Finn letzten Endes auch, warum. Gekonnt vermischt Regisseur Frans Weisz in diesem Kinder- und Jugendfilm reale und märchenhafte Elemente. Die Momente, in denen Finn den Zauber des Geigespielens kennenlernt, wirken fast traumhaft und berühren durch das wundervolle Zusammenspiel der Bilder mit der Musik.

Der kleine Hauptdarsteller Mels van der Hoeven überzeugt in seinem ganz natürlichen Spiel als Finn, der von vielen seiner Mitschüler als Schwächling angesehen wird, aber durch seine neu gewonnene Leidenschaft eine ganz große Stärke entwickelt. Auch der Rest des Ensembles überzeugt, ob Daan Schuurmans als alleinerziehender Vater oder der großartige Jan Decleir als geheimnisvoller Geigenlehrer. Dass die Musik eine Art magische Verbindung zur Mutter aufbauen kann, ist nur einer der sehr berührenden Aspekte dieses Films. Denn auch die Beziehung zum Vater ändert sich und die beiden gehen einen wichtigen Schritt aufeinander zu. Der Film nimmt seinen kindlichen Helden ernst, erzählt konsequent aus der Sicht des Jungen und kommt ohne Klischees oder Stereotypen aus. Dazu ist FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK auch ein Film über Freundschaften und macht auf spannende und fantasievolle Weise die Kraft der Musik seh- und spürbar. Und zu guter Letzt ist der belgisch-niederländische Film auch ein Aufruf an Jung und Alt, sich die Fantasie und die Vorstellungskraft im Innern zu bewahren. Wunderschönes Familienkino – nicht nur zur Weihnachtszeit ein absoluter Geheimtipp, der schon auf mehreren Kinder- und Jugendfilmfestivals kleine und große Jurys überzeugt hat.
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Paddington | Prädikat besonders wertvoll 

 
Land/Jahr:  UK/F/CAN 2013 Komödie Familie
Regie: Paul King
Darsteller: Hugh Bonneville, Nicole Kidman, Sally Hawkins, Julie Walters
Drehbuch: Paul King  Buchvorlage: Michael Bond
95 Min. FSK ohne Altersbeschränkung
     
Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der ebenso tollpatschige wie liebenswerte Bär Paddington die Reise aus dem „finstersten Peru“ bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenallein an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich
vorgestellt hat. Doch zum Glück findet ihn die Familie Brown und bietet ihm ein neues Zuhause an. Es scheint, als hätte sich sein Schicksal zum Guten gewendet – wäre da nicht eine zwielichtige Tierpräparatorin, die es auf den seltenen Bären abgesehen hat...
     
       
   
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      "Unentbärliche Moral"  Von Dietmar Dath  Frankfurter Allgemeine Zeitung
      "Das Kind mit Fell und Pfoten"   Von Cornelia Geissler Frankfurter Rundschau
      "Der Migrant im Bärenfell"  Von Jenny Zykla  taz
   
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      Gabi Biesinger ndr
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      Guy Lodge variety
   
       
       
 
FBW-Pressetext  Am Bahnsteig im Londoner Bahnhof Paddington sitzt ein kleiner Bär. Er hat kein Zuhause, keinen Platz zum Schlafen und ihm ist kalt vom vielen Regen. Als die Familie Brown ihn findet, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause. Der Vater ist jedoch zunächst dagegen, weiß er doch, welch großes Versicherungsrisiko so ein Bär im Hause mit sich bringt. Doch die Mutter und die beiden Kinder sind bald begeistert vom pelzigen neuen Mitbewohner, der stets höflich ist und in seiner übergroßen Neugier so manches Chaos in das eingefahrene Familienleben bringt – und der von Orangenmarmelade nicht genug kriegen kann.

Vor über 50 Jahren schrieb Michael Bond die ersten Geschichten rund um den sprechenden kleinen Bären, der seinen Namen von dem Ort hat, an dem er gefunden wurde. Regisseur Paul King gelingt es, mit der allerersten Realverfilmung zu beweisen, wie viel Zauber und Charme die Geschichte auch heute noch besitzt. Wie im Flug vergehen die 96 Minuten, immer wieder wartet das Drehbuch mit neuen urkomischen und berührenden Ideen auf, die mit perfektem Timing erzählt werden. Dass der Film Unterhaltung für die ganze Familie bietet, zeigen auch die vielen Filmzitate und Anspielungen sowie eine gehörige Portion Situationskomik und Dialogwitz. Und die spannenden Momente und der Showdown sind bei aller Raffinesse kindgerecht erzählt. Tricktechnisch perfekt wird Paddington so real in die Szenerie eingebaut, dass man beim Zusehen fast vergisst, dass es sich hier um ein digitales Geschöpf und nicht ein echtes pelzig-flauschiges Wesen handelt. Bis ins kleinste Detail durchdacht wirkt die Ausstattung, die mit liebevoll ausgesuchten Details auf unglaublich kreative Weise inszeniert wird, wenn das Zuhause der Browns zum Puppenhaus wird oder Wandbilder zum Leben erwachen.

Hugh Bonneville und Sally Hawkings als Mr. und Mrs. Brown sowie Peter Capaldi als Nachbar und Nicole Kidman als die Böse, die Jagd auf Paddington macht, sind das perfekte „reale“ Ensemble für die Geschichte. Vor allem die Browns bieten mit ihrer Herzensgüte und ausgesuchter englischer Höflichkeit Paddington ein Zuhause. Positive Botschaften von Freundschaft, Akzeptanz, Mut und Familienzusammenhalt vermittelt PADDINGTON ganz nebenbei und unaufdringlich. So macht der Film es leicht, Identifikationsfiguren zu finden und mit Spaß etwas Wichtiges zu lernen: Dass man Fremde immer willkommen heißen soll. Denn sie können das Leben und das Zuhause enorm bereichern, mit Spaß, Abwechslung und vor allem ganz viel Marmelade. Im Grunde braucht jede Familie einen Bären! PADDINGTON ist ein klug erzählter und liebevoll gemachter Familienfilm über einen kleinen Bären, der die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern wird. Charmant, zauberhaft und bärenstark.
 
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Quatsch - und die Nasenbärbande | Kinostart: 06.11.2014 | Prädikat besonders wertvoll      

 
Land/Jahr: D 2013 Kinderfilm Komödie
Regie: Veit Helmer
Darsteller: Benno Fürmann, Fritzi Haberlandt, Nadeshda Brennicke, Margarita Broich, Samuel Finzi
Drehbuch: Veit Helmer & Hans-Ullrich Krause
108 Min. FSK 
     
Das Leben der Kinder von Bollersdorf könnte so schön sein, wenn der Ort wegen seiner Durchschnittlichkeit nicht von der Gesellschaft für Konsumentenforschung entdeckt worden wäre. Hier sollen neue Produkte getestet werden. Was den Bollersdorfern gefällt, lässt sich überall gut verkaufen, wissen die Marktforscher. Doch während die Eltern des Ortes begeistert mitmachen, haben ihre Kinder schnell die Rotznasen voll von den lästigen Warentestern. Erst recht, als
sie ihre geliebten Omas und Opas ins Heim abschieben wollen, damit der Altersdurchschnitt wieder passt. Das ist ein Fall für die Nasenbärenbande! Gemeinsam mit dem pfiffigen Nasenbären Quatsch hecken die Kinder einen cleveren Plan aus: Mit abenteuerlichen Erfindungen und verrückten Weltrekorden wollen sie Bollersdorfs Einzigartigkeit beweisen, damit die Konsumforscher endlich wieder verschwinden…
     
       
   
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      Rochus Wolff kinderfilmblog
      Stefan Otto kino-zeit
   
       
 
FBW-Pressetext Die kleine Stadt Bollersdorf liegt mitten in Deutschland. Für eine Gesellschaft, die das Konsumverhalten der Bundesbürger untersucht, ist sie perfekt. Denn alles hier ist Durchschnitt. Genau so will es die Werbung, also wird ab sofort darauf geachtet, dass nichts und niemand mehr aus der Reihe tanzt. Die frechen Kinder der Nasenbärenbande finden das doof. Und als dann noch die Großeltern ins Altersheim verfrachtet werden, damit der Altersdurchschnitt nicht durcheinander gerät, beschließen die Kinder: Der Quatsch muss aufhören! Veit Helmer gelingt mit seinem Spielfilm rund um die frechen Kinder aus Bollersdorf ein anarchischer Kinderfilmspaß, auch für die ganz kleinen Zuschauer. Da werden Sachen nach Herzenslust kaputtgemacht und wieder zusammengebaut, da werden Bagger und Boote entführt, ein Nasenbär verwandelt ein Schwimmbad in einen Pool aus Erdbeermilchshakes und die Erwachsenen gucken ratlos aus der Wäsche. Das alles wird quietschbunt und mit ganz viel Spaß zum Detail inszeniert, die erwachsenen Darsteller haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und die vergnügt spielenden Kinder sowieso. Nichts davon ist so wirklich ernst gemeint, dass wird auch den kleinen Zuschauern schnell klar, vielmehr soll vermittelt werden, dass es eben nicht darum geht, alles so zu machen wie der Durchschnitt. Man soll sich etwas trauen, ausprobieren und den Mut finden, sich gegen das zu stellen, was man für Quatsch hält. Eine Lektion, die der spaßig bunte Film ganz nebenbei vermittelt, unterstützt von ohrwurmverdächtigen, witzig getexteten Kinderliedern und einer Kulisse, die wie ein großes Spielzeugland zum Mitmachen einlädt. Ein fantasievolles Kinderfilm-Abenteuer und ein herrlich köstlicher Quatsch.
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Lola auf der Erbse | Kinostart: 04.09.2014 | Prädikat besonders wertvoll      

 
Land/Jahr: D 2013 Kinderfilm
Regie: Thomas Heinemann  (Vorne ist verdammt weit weg /2007)
Darsteller: Christiane Paul, Tobias Oertel, Antoine Monot, Jr., Tabea Hanstein, Arturo Pereia-Bigwood
Drehbuch: Thomas Heinemann  Buchvorlage: Annette Mierswa
93 Min. FSK  ohne Alterbeschränkung  
     
Eigentlich könnte Lolas (Tabea Hanstein) Welt ziemlich in Ordnung sein: sie ist elf Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Loretta (Christiane Paul) auf dem alten aber wunderschönen Hausboot „Erbse“. Doch seit sich ihr Vater vor zwei Jahren „in Luft aufgelöst hat“, ist Lola immer mehr zur Außenseiterin geworden. Ständig gibt es Ärger. Zu allem Überfluss passiert dann auch noch das Unfassbare – ihre Mutter hat einen neuen Freund! Er heißt Kurt (Tobias Oertel), ist Tierarzt und dummerweise ziemlich nett. Aber einen Papa kann man nicht einfach auswechseln und so tut Lola alles, um die beiden auseinander zu bringen.
Außer dem alten Kapitän Solmsen (Olaf Krätke) hat Lola niemanden, dem sie sich anvertrauen kann, bis eines Tages Rebin (Arturo Perea Bigwood) in ihre Klasse kommt. Der „Neue“ ist ziemlich verschlossen und geht den anderen Schülern auch lieber aus dem Weg, was Lola gut verstehen kann. Komisch ist nur, dass Rebins Familie sehr ängstlich ist und er nach der Schule heimlich arbeiten gehen muss. Dennoch freunden sich die beiden an. Als Rebins Mutter schwer erkrankt, werden die Dinge kompliziert und Lola findet heraus, dass Rebin ein dunkles Geheimnis hat...
     
       
   
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      Rochus Wolff kino-zeit
      Sophie Charlotte Rieger kritiken.de
      Michael Meyns programmkino
   
       
 
FBW-Pressetext Zusammen mit ihrer Mutter wohnt die 9-jährige Lola auf einem Hausboot, das auf den Namen „Erbse“ getauft wurde. Eigentlich ist das Leben der beiden perfekt. Doch Lola vermisst ihren Vater, der eines Tages einfach verschwand. Immer noch hofft sie, er würde plötzlich wieder an Deck stehen und alles wäre so, wie es vorher war. Kein Wunder, dass Lola stinkwütend ist, als ihre Mutter plötzlich einen neuen Freund hat. Und so tut sie alles, um den unerwünschten „Eindringling“ wieder zu vertreiben. Thomas Heinemanns Verfilmung der gleichnamigen Buchvorlage zeigt die Welt aus Sicht von Lola. Dabei spart der Film nicht an fantasievollen kleinen Einfällen, die den träumerischen Einfallsreichtum heranwachsender Kinder spielerisch wiedergeben. Lola selbst spricht immer wieder zwischendurch direkt mit dem Zuschauer, erklärt dabei nicht nur ihre Gedanken, sondern spricht auch einzelne Probleme und Konflikte an, die gerade im Bild zu sehen waren. So fühlen sich gerade die jüngsten Zuschauer an die Hand genommen und bekommen auch ganz aktuelle Themen vermittelt, wie etwa der Lebensalltag illegal in Deutschland lebender Immigranten oder die Probleme von Scheidungskindern. Als am Ende dann alle zusammenkommen, um Lolas Geburtstag zu feiern, kann Lola auch wieder lächeln. Denn sie hat einen neuen besten Freund gefunden und wieder Spaß am Leben. LOLA AUF DER ERBSE ist der beste Beweis für kreatives und liebevoll gemachtes deutsches Kinderkino, das seine jungen Zuschauer ernst nimmt und mit viel Spaß ganz ohne erhobenen Zeigefinger seine Geschichte erzählt. Unsere neue Heldin heißt Lola!
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Rico, Oskar und die Tieferschatten | Kinostart: 10.07.2014 | Prädikat besonders wertvoll            

 
Land/Jahr: D 2013 Komödie Drama Action
Regie: Neele Leana Vollmar
Darsteller: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth, Axel Prahl, David Kross, Ronald Zehrfeld, Milan Peschel, Ursela Monn, Katharina Thalbach, Anke Engelke, Can Mansuroglu
Drehbuch: Andreas Steinhöfel Buchvorlage: Andreas Steinhöfel
89 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Auf der Suche nach einer Fundnudel trifft der tiefbegabte Rico den hochbegabten Oskar und die beiden Jungs werden Freunde fürs Leben. Gemeinsam sind sie quer durch Berlin dem berüchtigten Entführer Mister 2000 auf der Spur. Doch dann ist Oskar plötzlich verschwunden und Rico muss seinen ganzen Mut zusammen nehmen,
um seinen Freund zu finden… Der Film basiert auf den beliebten RICO-Büchern (Carlsen Verlag) des renommierten und vielfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichneten Kinderbuchautoren Andreas Steinhöfel. Das Drehbuch wurde von Christian Lerch, Neele Leana Vollmar sowie Andreas Bradler und Klaus Döring verfasst.
     
       
   
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      Michael Meyns programmkino
   
     

 

 
   
FBW-Pressetext Rico sagt von sich er sei ein „tiefbegabter“ Junge. Denn er denkt sehr viel. Nur eben anders. Seine Mutter hat ihn trotzdem unglaublich lieb und ist stolz auf ihren „kleinen Mann“, den sie oft wegen ihrer Arbeit allein lassen muss. Rico vertreibt sich die Zeit mit kleinen Entdeckungen, die er fein säuberlich mit einem Diktiergerät dokumentiert. Freunde hat er wenig. Bis er Oskar trifft. Oskar ist hochbegabt, hat aber ständig vor allem Angst und trägt sicherheitshalber einen Helm, damit ihm nichts passiert. Rico beruhigt Oskar, dass er gar nicht so viel Angst haben muss. Außer vielleicht vor dem berüchtigten Entführer „Mister 2000“, der in Berlin sein Unwesen treibt. Und den komischen Schatten im Hinterhaus, die sich Rico einfach nicht erklären kann. Das Kinder- und Jugendbuch von Andreas Steinhöfel war in Deutschland ein großer Erfolg. Neele Leana Vollmar hat diese Vorlage nun in ein frisch fröhliches Kino-Abenteuer für Kinder ab dem Grundschulalter verwandelt. In jeder Sekunde sprüht der Film vor Spaß, Spannung und guter Laune. Im bunt zusammen gewürfelten Erwachsenenensemble zeigt jeder Darsteller, von Axel Prahl bis hin zu Ronald Zehrfeld, wie viel Spaß ihnen ihre Rollen gemacht haben. Allen voran Karoline Herfurth, die als alleinerziehende Mutter mit dem Herz auf dem rechten Fleck in ihrer burschikosen und doch liebevollen Art besonders überzeugt. Doch im Zentrum stehen Rico und Oskar, für deren Besetzung man keine bessere Wahl hätte treffen können als Anton Petzold und Juri Winkler. Schon in den ersten köstlichen Dialogen stimmt die Chemie zwischen ihnen und sie werden zu einem absoluten Dream Team. Und obwohl sie beide Ängste und Unsicherheiten zeigen, werden sie doch zu Helden. Ganz ohne Kitsch und erhobenen Zeigefinger nimmt Vollmar die Probleme und Konflikte der Kinder ernst, ohne sie zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Spannung darf natürlich auch nicht fehlen, aber auch die wird ebenso leichtfüßig vermittelt wie alles andere. Am Ende beweist die Geschichte von Rico und Oskar, dass man ruhig anders sein darf als andere. Solange man gute Freunde hat, ist man immer etwas Besonderes. Egal ob hoch- oder tiefbegabt. Ein spritziger, spannender und beschwingt erzählter Kinderfilm, der nicht nur Kinder begeistert.
       
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Bekas | Kinostart: 10.04.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: SF/IQ/S 2012  Drama
Regie: Karzan Kader
Darsteller: Zamand Taha, Sarwar Fazil
Drehbuch: Karzan Kader, Piotr Marciniak
97 Min. FSK  6    Empfohlen ab 10 Jahren
     
Kurdistan, Irak 1990: Die Brüder Zana (7) und Dana (10) leben als Waisenkinder auf den Straßen des von Saddam Hussein regierten Landes. Als eines Tages „Superman“ im örtlichen Kino gezeigt wird, klettern die beiden auf ein Dach, um einen Blick auf den größten Helden aller Zeiten zu erhaschen. Von da an wird Amerika zur „Stadt ihrer Träume“ – einem magischen Ort, an dem sie unbedingt leben wollen. Doch um eine solche Reise zu wagen, braucht man Pässe und
viel Geld. Die Situation scheint aussichtslos. Schließlich machen sich Dana und Zana auf dem Rücken eines Esels namens „Michael Jackson“ mit einer Landkarte, einem wertlosen Medaillon, Brot und Wasser auf den Weg. Die staubige, triste Straße zur Grenze birgt jedoch Hindernisse und Gefahren, die die Beziehung der Brüder auf eine harte Probe stellt. Werden die beiden einen Weg über die strengbewachte Landesgrenze finden und ihren Traum verwirklichen können?
     
       
   
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      Ali Ulvi Uyanık beyazperde
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      Caren Pfeil programmkino
      Mark Adams screendaily
      Jay Weissberg variety
   
      Dubai International Film Festival 2012: People's Choice Award
 
   
FBW-Pressetext: Zana und Dana wachsen in den 1990er Jahren in einem kleinen Dorf im Irak auf. Saddam Hussein und sein Krieg haben das Land zerstört, die Eltern der Brüder sind umgekommen. Allein auf sich gestellt, versuchen die beiden Jungs, sich mit Schuheputzen das Geld zum Leben zu verdienen. Ihr Traum ist Amerika. Dieses schöne Land kennen die Brüder aus den Superman-Filmen, die sie im Kino gesehen haben. Der Plan ist schnell gefasst. Zusammen mit ihrem Esel „Michael Jackson“ machen sie sich auf den Weg. Denn wie weit kann es schon sein nach Amerika? Bestimmt doch nur über den nächsten Hügel, oder? Der schwedische Regisseur Karzan Kader ist selbst im Irak geboren. Dies erklärt auch den authentischen Eindruck, den seine Geschichte rund um die beiden Brüder hinterlässt. Die beiden durchleben auf ihrer Reise in das „gelobte Land“ einige Abenteuer, die amüsant, spannend und teilweise hochdramatisch sind. Die einzelnen Konflikte werden jedoch stets kindgerecht aufgelöst, sodass es genügend Momente der Entspannung gibt. Die Bilder aus dem Irak schicken schon jüngere Zuschauer auf eine Reise in eine fremde Kultur und geben einen wertvollen Einblick in die dort herrschenden Traditionen und Konventionen. Im Zentrum steht sicherlich die Beziehung der Brüder untereinander, die durch nichts und niemand getrennt werden können. Der Ältere beschützt den Kleinen, der Kleine wiederum folgt seinem großen Bruder und sieht in ihm sein Vorbild. Ob die beiden am Schluss Amerika für sich entdecken, ist gar nicht wichtig. Es zählt, dass sie einander haben. BEKAS ist ein spannender Kinderfilm, der Perspektiven erweitert und das Verständnis für andere Lebenswelten schafft.
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Deine Schönheit ist nichts wert | Kinostart: 03.04.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: A/D 2013 Drama
Regie: Hüseyin Tabak
Darsteller: Abdulkadir Tuncer, Nazmi Kirik, Lale Yavas, Orhan Yildirim, Yüsa Durak, Milica Paucic
Drehbuch: Hüseyin Tabak
85 Min. FSK  6
     
eysel (12) halb Kurde, halb Türke, ist mit seiner Familie aus der Türkei nach Österreich geflüchtet und lebt seit wenigen Monaten in Wien. In der Schule ist der schüchterne Junge ein Außenseiter und aufgrund seiner mangelnden Sprachkenntnisse ein Problemschüler. Zuhause lehnt sich sein älterer Bruder Mazlum (18) gegen den Vater auf, der als kurdischer Freiheitskämpfer jahrelang in den türkischen Bergen verbracht hat und somit aus Mazlums Sicht die Familie im Stich gelassen hat. Als der Konflikt zwischen Vater und Sohn in einer körperlichen Auseinandersetzung gipfelt, läuft Mazlum von zuhause weg, was wiederrum zum Streit zwischen Mutter und Vater führt. All diese Probleme und Konflikte drohen den 12 Jährigen Veysel zu erdrücken, wären da nicht seine hoffnungsvollen Tagträume in denen er zu seiner Ana flüchtet. Ana ist ein Mädchen aus seiner Klasse in das Veysel unendlich verliebt ist, die jedoch in der Realität nicht einmal von seiner Liebe weiß. Als Veysel ein deutsches Gedicht vor der Klasse vortragen
muss, entschließt er sich dazu, seinen Nachbarn Cem um Hilfe zu bitten. Der 33 jährige türkische Macho mit Liebes- kummer soll ihm dabei helfen, Veysels Lieblingsgedicht DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT von Asik Veysel ins Deutsche zu übersetzen. Zuerst scheint Cem abweisend und stur zu sein, doch als er erfährt um welches Gedicht es sich handelt, lässt er sich schließlich zur Hilfe überreden. Cem ist erstaunt, dass ein 12 Jähriger sich für die Musik und Texte von Asik Veysel (den berühmtesten türkischen Dichter und Sänger des 20. Jahrhunderts) interessiert. Mit seiner Hilfe gibt sich Veysel große Mühe das Gedicht auf Deutsch auswendig zu lernen um so vor der ganzen Klasse auf Ana Eindruck machen zu können. Als jedoch unerwartet die Polizei mit einer Hiobsbotschaft bezüglich seines großen Bruders vor der Türe steht und der Familie sogar eine mögliche Abschiebung droht, scheint Veysels Traum von seiner Liebe zu Ana zu zerbrechen und der existentielle Kampf in der neuen und fremden Heimat beginnt.
     
       
   
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      Sophie Charlotte Rieger kino-zeit
   
      Silver Star für best Director - 2012 Cinedays Skopje; Best Film, Screenplay, Editing, 3 Actors Awards - 2012 Turkish Film Award; Award of the Ecumenical Jury - 2012 Cinefest Miskolc
       
FBW-Pressetext Veysel ist 12, als er mit seinem türkischen Vater, seiner kurdischen Mutter und seinem älteren Bruder nach Österreich kommt. Veysel fühlt sich einsam und verloren. Die Sprache kann er nicht, und keiner seiner Mitschüler geht auf ihn zu. Sein einziger Lichtblick ist Ana, ein Mädchen aus seiner Klasse. Bald schon ist Veysel bis über beide Ohren verliebt. Aber wie soll er sich Ana nähern? Ein Nachbar gibt ihm den entscheidenden Tipp: Warum nicht mit einem Gedicht das Herz erobern? Immerhin ist Veysel nach einem der berühmtesten türkischen Dichter benannt. Wie ein roter Faden zieht sich das Gedicht von Aysik Veysel, „Deine Schönheit ist nichts wert“, durch Hüysein Tabaks Debütfilm. Denn die tröstenden Worte des Dichters, die voller Verehrung für eine Frau sind, lassen Veysels Ängste und Konflikte des Alltags kleiner werden, die im Film sehr authentisch verhandelt werden. Da ist die Orientierungslosigkeit der Familie im Alltag, die Kleinkriminalität des Bruders, die Angst der Familie vor der Abschiebung, die Hilflosigkeit der Behörden. All dies beschreibt der Film auf nachvollziehbare und authentische Weise, ohne die einzelnen Punkte dramatisch zu überhöhen. Denn im Zentrum der Geschichte steht Veysel, bezaubernd gespielt von Abdulkadir Tuncer, der zum ersten Mal verliebt ist und sich in seine Tagträume rettet, um der Realität zu entfliehen. Durch die Kraft der ersten Liebe lernt Veysel, für etwas zu kämpfen und sich der Welt zu öffnen. Tabak setzt schöne bildliche Kontraste, etwa mit roten Rosen und verträumter Musik, die einen Teppich voller Magie auf den schwierigen Alltag legen, der von tristen Bildern bestimmt ist. Gerade jüngeren Zuschauern ermöglicht der Film auf diese Weise einen wichtigen Einblick in aktuelle Konflikte und Probleme und lässt doch auch Momente der Schönheit zu. Hüseyin Tabak ist ein erstaunliches Debüt gelungen, das die harte Realität zeigt und doch Hoffnung lässt.
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Antboy | Kinostart: 27.03.2014

 
Land/Jahr: DK 2013 Fantasy Komödie
Regie: Ask Hasselbalch
Darsteller: Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf, Amalie Kruse Jensen
Drehbuch: Anders Ølholm, Torbjørn Rafn
77 Min. FSK   ohne Altersbeschränkung           Toronto International Film Festival
     
Pelle ist 12 Jahre alt und in der Schule ein unscheinbarer Außenseiter. Sein Leben nimmt eine überraschende Wendung, als er auf der Flucht vor den „Terror-Zwillingen“ von einer Ameise gebissen wird. Plötzlich ist Pelle bärenstark, kann Wände hochklettern, pinkelt Säure und muss unentwegt Süßes essen. Sein Klassenkamerad, der Comic-
Fan Wilhelm, hat schnell durchschaut, was passiert ist: Pelle hat nun die Kräfte einer Ameise. Wie seine großen Heldenvorbilder will er von nun an als „Antboy“ die Welt beschützen. Doch mit dem Superbösewicht „Der Floh“ (Nicolas Bro) bekommt er einen gefährlichen Gegenspieler…
     
       
   
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      zeit und ort tip berlin
   
       
   
      Lida Bach filmrezension.de
      Christian Horn filmstarts
      Rochus Wolff kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
      Elsa Keslassy variety
   
      Robert Festival: Best Visual Effects, Best Children/Youth Film
 
   
     


Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman - Kinostart: 27.02.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: USA 2012 Komödie Animation Familie
Regie: Rob Minkoff (Flypaper/2011)
Darsteller:
Drehbuch: Ted Key
92 Min. FSK  ohne Altersbeschränkung
     
Mr. Peabody ist ein Geschäftsmann, Erfinder, Wissenschaftler, Nobelpreisträger, Feinschmecker, zweifacher Olympiasieger und ein Genie ... und außerdem ist er ein Hund. Außerdem hat er eine überaus geniale Zeitreise-Maschine erfunden. Mit Hilfe dieser Erfindung reisen Mr. Peabody und sein menschlicher Adoptivsohn Sherman in der Zeit zurück, um entscheidende Momente der Weltgeschichte aus erster Hand
mit zu erleben und einige der berühmtesten Persönlichkeiten, die es jemals gab, kennen zu lernen. Aber als Sherman die Regeln der Zeitreise bricht, geraten unsere beiden Helden in ein turbulentes Wettrennen, um die Vergangenheit wieder zu reparieren – und damit die Zukunft zu retten.
     
       
   
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      zeit und ort     tip berlin
   
      "Wie die Mona Lisa einmal auf den Hund kam"  Von Ronald Bluhm  Die Welt
      "Geschichtsunterricht per Zeitmaschine"   Von Daniel Kothenschulte  Frankfurter Rundschau
   
      Björn Becher filmstarts
      Mark Kermode guardian
      Janosch Leuffen kino-zeit
      Orlindo Frick kritiken.de
      André Scheede movieworlds
      Guy Lodge variety
      Alissa Scheunemann zitty
   
       
 
     
FBW-Pressetext So einen Vater wie Mr. Peabody hat nun wirklich nicht jedes Kind. Er ist äußerst intelligent, einfallsreich und kann mit seinem Adoptivsohn Sherman Zeitreisen quer durch die ganze Weltgeschichte unternehmen. Und außerdem ist Mr. Peabody ein Hund! Grund genug, dass sich die ganze Schule lustig über Sherman macht, der sowieso schon unter zu wenig Selbstbewusstsein leidet. Vor allem, weil sein Vater ihn ständig fürsorglich bevormundet. Als er mit seiner Klassenkameradin Penny an der hochkomplizierten Zeitmaschine des Vaters herumspielt, beginnt für alle drei ein turbulentes Abenteuer, quer durch die Jahrhunderte. Basierend auf den gleichnamigen Cartoon-Figuren aus den 1960er Jahren erzählt der Film die Geschichte des wohl ungewöhnlichsten Vater-Sohn-Gespanns überhaupt. Dabei wird schnell klar, dass es egal ist, ob Mr. Peabody ein Hund oder ein Mensch ist. Er ist vor allen Dingen ein besorgter übervorsichtiger Vater, der mit seiner Intelligenz zwar viele Probleme lösen kann, aber Schwierigkeiten damit hat, seinem Sohn zu zeigen, wie sehr er ihn liebt. Dass Sherman es letzten Endes schafft, mutig zum kleinen Helden zu werden, ist nur eine der vielen positiven Botschaften, die der Film mit viel Humor und Herzenswärme vermittelt. Nebenbei erhalten auch kleine Zuschauer einige unterhaltsame Geschichtslektionen. Ob Leonardo da Vinci oder Agamemnon – historische Figuren fügen sich gekonnt in die Story ein und sorgen für höchst amüsante Begegnungen. Ein liebevoll gemachtes 3D-Abenteuer für die ganze Familie. Wären Zeitreisen möglich, so wären Mr. Peabody und Sherman die idealen Reisebegleiter!
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Pettersson und Findus - Kleiner Quälgeist, Grosse Freundschaft | Kinostart: 13.03.2014 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr:  D/A 2013  Kinderfilm
Regie: Ali Samadi Ahadi  (45 Minuten bis Ramallah /2013)
Darsteller: Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht und Max Herbrechter
Drehbuch:  Thomas Springer     Buchvorlage: Sven Nordqvist
90 Min. FSK ohne Altersbeschränkung  
     
Der alte Pettersson (Ulrich Noethen) lebt in einem kleinen, roten Haus, verbringt seine Tage mit Holzhacken, Bastelarbeiten und Erfindungen, angelt und versorgt seine Hühner. Eigentlich hat er alles, was er zum Leben braucht. Doch manchmal überkommt Pettersson die Einsamkeit. Eines Tages schenkt ihm Nachbarin Beda Andersson (Marianne Sägebrecht), die sich warmherzig um alle kümmert, einen kleinen Kater, damit der alte Mann ein wenig Gesellschaft hat. Pettersson gibt ihm den Namen Findus und zieht ihn liebevoll groß. Das Glück ist perfekt, als der kleine Kater anfängt zu sprechen – eine wunderbare, scheinbar unzertrennliche Freundschaft beginnt. Nachbar Gustavsson (Max Herbrechter) beäugt die Beziehung der beiden ein
wenig befremdet und hält Pettersson für einen Spinner. Er selbst hat ganz andere Probleme. Sein Hahn kräht und kräht und kräht. Bevor das Federvieh im Kochtopf landet, naht Rettung durch Beda Andersson, die mit ihrem riesengroßen Herzen Pettersson bittet, das Tier aufzunehmen. Der alte Mann stimmt freudig zu. Im Hühnerstall ist große Aufregung und Begeisterung über den Neuzuwachs. Nur Findus wird immer trauriger und fühlt sich übergangen, erhält doch der Hahn nicht nur die ungeteilte Aufmerksamkeit der Hühner, sondern auch die von Pettersson. Der kleine Kater befürchtet, seinen besten und einzigen Freund zu verlieren…
     
       
   
      http://www.pettersson-und-findus.de/film/kinofilm/
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      "Mit Noethen durch die Kindheit"  Von Andreas Kurtz   Berliner Zeitung
   
      Jörg Taszman deutschlandradio kultur
      Andreas Staben filmstarts
      Janosch Leuffen kino-zeit
      Peter Osteried kritiken.de
      Oliver Kaever programmkino
      Katharina Dockhorn zitty
   
       
 
   
FBW-Pressetext: Pettersson ist ein Mann, der zufrieden mit seinen Hühnern in einem kleinen Haus wohnt. Doch wenn er an seinen kleinen Erfindungen herumwerkelt, dann fühlt er sich oft einsam. Gerne würde er jemandem erzählen, was ihn beschäftigt. Doch die Hühner antworten ja nicht. Und sind außerdem keine guten Zuhörer. Eines Tages jedoch bringt eine Nachbarin ihm eine Kiste vorbei. Darin verbirgt sich der kleine Kater Findus, der sogar sprechen kann. Ab sofort wirbelt er das Leben des ruhigen Petterssons kräftig durcheinander. Die von dem schwedischen Autor Sven Nordqvist erfundenen Figuren gehören seit den 1980er Jahren zu den absoluten Kinderbuchklassikern. Regisseur Ali Samadi Ahadi hat nun die erste Realfilmadaption der Geschichten geschaffen. In die Rolle des friedfertigen Pettersson schlüpft Ulrich Noethen, der einmal mehr beweist, wie vielseitig und unterhaltsam er eine Rolle gestalten kann.
Der Kater Findus ist als einzige Figur animiert, doch das harmonische Zusammenspiel zwischen digitaler und realer Welt lässt dies schon bald vergessen. Die Welt von PETTERSSON UND FINDUS ist mit großer Liebe und Hingabe zum Detail gestaltet. Wie eine niedliche Puppenstube wirken die Häuser, die Gärten und die Wälder, und auch die liebenswerten Nebenfiguren bekommen ihre lustigen eigenen Geschichten. Die Farben sind sonnig, die Musik unterstreicht dieses Gefühl noch. Es gibt viele Lektionen, die der kleine freche Kater im Laufe der Geschichten lernt. Doch am wichtigsten ist: Wenn man sich lieb hat und zusammenhält, dann kann einem nichts Schlimmes passieren. Ein herzerwärmender Filmspaß mit wichtigen positiven Botschaften, schon für die kleinsten Zuschauer.
http://www.fbw-filmbewertung.com/film/pettersson_findus_kleiner_quaelgeist_grosse_freundschaft


Belle & Sebastian (Belle et Sébastien) | Kinostart: 19.12.2013 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: F 2012 Abenteuer  Prädikat besonders wertvoll
Regie: Nicolas Vanier (Loup /2009)
Darsteller: Félix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann
Drehbuch: Juliette Sales, Fabien Suarez
95 Min. FSK ohne Altersbeschränkung  
     
Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberührt ist, spielt die berührende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian. Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. Während ihn alle für eine Bestie halten und Jagd auf ihn
machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefürchtete Tier mit anderen Augen - der kleine Einzelgänger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines großen Abenteuers, dem sich die ungleichen Gefährten gemeinsam stellen müssen…
     
       
   
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      zeit und ort tip berlin
   
      "Allons enfants!"  Von Frank Noack   Tagesspiegel
   
      Andreas Günther filmstarts
      Louis Vazquez kinokino
      Christopher Diekhaus kino-zeit
      Michael Meyns programmkino
   
       
FBW-Pressetext: Sebastian wächst in den 1940er Jahren bei dem eigenbrötlerischen und doch liebenswerten Jäger César in den französischen Bergen auf. Fürsorglich kümmern sich César und seine Nichte um den kleinen Jungen, dessen Eltern nicht mehr da sind. Eines Tages trifft Sebastian bei einem Spaziergang auf einen großen Hund. Alle anderen im Dorf halten ihn für eine Bestie, die Tiere tötet und Menschen angreift. Doch Sebastian freundet sich mit ihm an und nennt ihn „Belle“. Von nun an sind die beiden unzertrennlich. Doch ihre Freundschaft ist in Gefahr. Ende der 1960er Jahren begeisterte die gleichnamige Fernsehserie die Zuschauer in ganz Europa.
Nun kann eine neue Generation die beiden ungleichen Freunde kennenlernen. Nicolas Vanier und sein Kameramann Eric Guichard finden dabei außerordentliche Bilder der französischen Alpenregion voller majestätischer Schönheit und auch Einsamkeit. Der kleine Félix Bossuet ist entzückend als Sebastian und ihm zur Seite steht Belle, der Hirtenhund, dessen „ausdrucksstarke“ Mimik Zuschauer jeden Alters anrühren wird. Neben den schönen Bildern und der Freundschaft zwischen Tier und Mensch geht es aber auch um wahre historische Hintergründe.
Doch Belle und Sebastian sind zweifelsfrei die Helden der Geschichte – zwei Außenseiter, die sich gefunden haben und die niemand trennen kann. Aufwändig produziertes Kinderfilmkino, wie man es sich besser nicht wünschen kann – gefühlvoll, unterhaltsam und lehrreich.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/belle_sebastian
   


Ella und das große Rennen (Ella ja Kaverite) | Kinostart: 25.12.2013 | Prädikat besonders wertvoll

 
Land/Jahr: FINNLAND 2012  Prädikat besonders wertvoll
Regie: Tanelie Mustonen
Darsteller: Pamela Tola, Ville Virtanen, Eero Milonoff
Drehbuch: Timo Parvela, Aleksi Hyvärinen, Taneli Mustonen
81 Min. FSK ohne Altersbeschränkung  
     
Nirgendwo passieren so komische und aufregende Sachen wie in Ellas Schule, das liegt an ihren Mitschülern Hanna, Timo, Pekka, Tiina, Mika, Rambo und natürlich an ihrem Lehrer Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo sie jetzt steht,
ist eine Formel -1 Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine ungemütliche Riesenschule wechseln. Um das zu verhindern gibt es nur eine Chance Ella und ihre Freunde müssen ein Rennen gegen den zukünftigen Formel-1 Weltmeister gewinnen.
     
       
   
      http://www.youtube.com/  Trailler
      zeit und ort tip berlin
   
      "Hände weg von unserer Schule!"   Von Philipp Bühler   Berliner Zeitung
   
      Kathrin Häger filmdienst
      Christian Horn filmstarts
      Louis Vazquez kinokino
      Joachim Kurz kino-zeit
      Susanne Stern zitty
   
       
FBW-Pressetext: Was erlaubt sich diese Schulbehörde eigentlich? Alle kleinen Schulen sollen auf einmal zugemacht werden und die Kinder müssen alle zusammen in die große Schule gehen. Ella und ihre Freunde finden das gar nicht gut. Sie haben ihre Schule nämlich gern. Ihr Klassenzimmer, ihre Direktorin und ihren Lehrer. Doch eines Tages müssen auch sie, aufgrund eines dummen Missverständnisses, in die neue Schule. Dort finden sie ihr Zimmer nicht, alles ist kalt und unpersönlich und außerdem finden die Kinder heraus, dass der reiche Herr Yksi ihre alte Schule abreißen möchte, um eine Formel 1-Rennstrecke zu bauen. Jetzt muss ein Plan her. Und zwar rasend schnell. Die Bücher rund um Ella und ihre Klassenkameraden sind auch in Deutschland ein Riesenerfolg.
Und ähnlich abenteuerlich und einfallsreich kommt die erste Verfilmung daher. Natürlich sind die Kinder die Helden, dabei spielt sich Ella als Anführerin keinesfalls in den Vordergrund. Jedes Kind hat seine besonderen Talente und Fähigkeiten, jeder kommt zum Zug und darf zur gelungenen Rettungsmission für die Schule und den Lehrer etwas beitragen. Auch schauspielerisch begeistern ausnahmslos alle kleinen und großen Darsteller. Die Einfälle der Kinder sind kreativ, der Humor ist kindgerecht, die Action nicht zu rasant und es gibt immer wieder Ruhephasen, in denen der nächste Schritt geplant wird, sodass auch junge Zuschauer nicht überfordert werden. Die Schulfreunde als kleine Familie, die zusammenhält und alles füreinander tut – eine positive Botschaft, die glaubhaft vermittelt wird. Gelungenes, überraschendes Kinderkino aus Finnland, das schon die Jüngsten begeistern wird.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ella_und_das_grosse_rennen
   

Ricky - Normal war gestern | Kinostart: 06.02.2014 | Prädikat wertvoll

 
Land/Jahr: D 2012 Komödie
Regie: Kai S. Pieck  (Ein Leben lang kurze Hosen tragen /2002)
Darsteller: Rafael Kaul, Jordan Elliot Dwyer, Merle Juschka, Paul Maximilian Schüller
Drehbuch: Hannes Klug
87 Min. FSK 6    
     
Ricky ist zehn Jahre alt und liebt Kung Fu. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Micha und seinen Eltern lebt er in einem kleinen Dorf auf dem Land. Ricky trainiert am liebsten mit Xi-Lao Peng, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt, an einem geheimen Ort am Waldrand. Niemand darf von dem heimlichen Training erfahren. Vor allem nicht sein Bruder Micha! Der ist nämlich nicht nur größer und stärker, sondern oft auch ganz schön mies. Micha hat gerade die Schule abgebrochen und hängt den ganzen Tag mit seinen Kumpels rum. Für Rickys Vater ist Micha allerdings die einzige Hoffnung die familieneigene Tischlerei, einen Traditionsbetrieb, zu übernehmen, der zu allem Überfluss gerade droht
Konkurs zu gehen. Deshalb gibt es oft Streit zu Hause und Micha lässt seinen Frust an Ricky aus. Eines Tages zieht die eigenwillige Alex mit ihrer Mutter ins Dorf. Alex redet nicht gerne und vor allem hat sie keine Lust auf das blöde Dorf, in dem sie jetzt leben muss. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als endlich ihren Vater kennen zu lernen. Micha ist sehr an Alex interessiert und benutzt Ricky, um mehr über das verschlossene Mädchen herauszufinden. Als Gegenleistung lässt er Ricky in Ruhe und beschützt ihn vor seinen Freunden. Schnell freunden sich Alex und Ricky an. Doch als Ricky sich in Alex verliebt, werden die Dinge kompliziert...
     
       
   
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      "Forscher Junge begeistert Kritiker"  Von Christoph Stollowsky   Tagesspiegel
   
      Caren Pfeil programmkino
      Joachim Kurz kino-zeit
   
       
FBW-Pressetext: Ricky ist zehn Jahre alt und träumt davon, einmal ein berühmter unbesiegbarer Kung-Fu-Meister zu werden. Im Moment jedoch ist das leider noch nicht der Fall, denn nie hat er eine wirkliche Chance gegen seinen größeren Bruder Micha und dessen beste Freunde, die ihn immer wieder ärgern. Doch dann zieht plötzlich die 13jährige Alex ins Dorf. Micha verliebt sich Hals über Kopf in sie, doch es ist Ricky, der sich zuerst mit ihr anfreunden kann. Die beiden Jungs machen einen Deal: Ricky muss Alex für Micha ausspionieren. Und erhält dafür „Personenschutz“ vom großen Bruder. Neben der Geschichte von Ricky erzählt der Film von Kai S. Pieck noch viel mehr.
Es geht um die ganz „normalen“ Probleme des Größerwerdens, die erste Liebe, Geschwisterrivalität, Probleme der Eltern, Identitätssuche und andere Konflikte, die jedes Kind aus der eigenen Erfahrungswelt kennt. Kindgerecht und für die Zielgruppe angemessen werden diese Konflikte vermittelt, der erhobene Zeigefinger bleibt unten und das Happy End wirkt nicht gekünstelt, sondern authentisch und nachvollziehbar. Gut aufgelegte Kinder- und Jugendunterhaltung.
      http://www.fbw-filmbewertung.com/film/ricky_normal_war_gestern
   



  KINDERWAGENKINO IM BABYLON BERIN:MITTE
 
Seit April 2006 sehen Junge Familien mit Babys aktuelle Kinofilme in kindgerechtem Ambiente. Der vormals geliebte Kinobesuch lässt sich bei jungen Eltern mit Babys oft nur noch schwer realisieren. Dass die neuen Familien von der (Kino)Welt nicht automatisch abgeschnitten sein müssen, beweist das Kino babylon berlin:mitte. In Zusammenarbeit mit IKEA Berlin startete das Filmtheater gegenüber der Volksbühne seit dem 2. April 2006 die neue Programmschiene „KinderWagenKino“.
An jedem Sonntag um 14 Uhr und mittwochs um 11 Uhr können Familien mit ihren Babys einen aktuellen Kinofilm sehen – ohne Angst haben zu müssen, dass die Kleinen durch die Lautstärke oder Lichtreflexe gestört werden. Besitzer der IKEA-FamilyCard zahlen nur 5,- Euro Eintritt, die Partner 2,50 Euro.   www.babylonberlin.de/


  regenbogenKINO
 
   
Im RegenbogenKinderKino gibt es immer freitag- bis sonntagnachmittags tolle Filme für die Kurzen. Auch grössere Gruppen sind herzlich willkommen. Beachten Sie, dass einige der unten aufgeführten Filme auch für Schulveranstaltungen im Vormittagsprogramm (gelb markiert!) angeboten werden. Vorstellungsbeginn: freitags um 14.45 Uhr / samstags und sonntags um 15.00 Uhr Tickets: 2,00 Euro pro Kind, 3 Euro pro Erwachsener Rufen Sie uns an Telefon: 030/69579517
regenbogenKINO Lausitzer Str. 22 10999 Berlin-Kreuzberg Tel: 030-6119875, Fax: 030-6183787 email: team@regenbogenkino.de Verkehrsverbindungen: U-Bahn: U1/U15 Görlitzer Bhf. oder U1/U8 Kottbusser Tor Bus: 129, N29, N8, N44
http://www.regenbogenkino.de/kinderkino.html


  Kinderkino für Familien in den Kinos:  
Central, Moviemento, Nickelodeon und Lichtblick
An jedem Wochenende haben Sie die Möglichkeit mit Ihren Kindern ausgewählte Filme werbefrei in angenehmer, kinderfreundlicher, rauchfreier Atmosphäre zu sehen. Der Eintritt beträgt 1,70 EUR pro Person im Nickelodeon und 2,50 EUR im Lichtblick. http://www.kinderkinoberlin.de/

Nickelodeon Kino
Torstraße 216
U6 Oranienburger Tor
S-Bahn Oranienburger Straße
Lichtblick Kino
Kastanienallee 77
Berlin Prenzlauer Berg
U2 Eberswalder Straße


  Kinder- und Schulkino im Moviemento
 
Wir bieten täglich im Moviemento Berlin nach ihren zeitlichen Wünschen Gruppenvorstellungen für Kindergärten, Schulen und sonstige Einrichtungen an. Notwendig dafür ist eine feste telefonische Anmeldung. Der Eintritt beträgt 3,00 € pro Kind; für Betreuer ist der Eintritt natürlich kostenfrei. Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier. Für Fragen, Wünsche und Vorbestellungen für Gruppenveranstaltungen können Sie uns jeder Zeit 40 98 23 63 anrufen.

Moviemento Kino Berlin Kottbusser Damm 22 Kinokasse: 692 47 85 http://www.moviemento.de/


  KINDERFILM Berlin e.V.
 
 
Das Kinderfilmprogramm wird vom Kinderfilm Berlin e.V. herausgegeben. Das Kino ist mit gemütlichen Kinosesseln ausgestattet und verfügt über 139 Plätze. Bestellungen:
über FEZ-Anmeldung fon. 030- 53071-250 oder über KINDERFILM Berlin e.V. fon. 030-53010909 KINDERFILM Berlin e.V. im FEZ-Berlin
An der Wuhlheide 197 12459 Berlin
fon 53010909 fax 53010908
http://www.kinderfilm-berlin.de


LINKS
     
   
    http://www.kinderkinoberlin.de/  Kinos Central, Moviemento und Nickelodeon
    Generation - Berlinale Sektion speziell Kindern und Jugendlichen
    KUKI Internationales Kinder und Jugend Kurzfilmfestival Berlin
    http://www.fez-berlin.de  fezino das Familienkino im FEZ
    http://www.jugendkulturservice.de/
    http://www.kinderfilm-online.de/
    http://www.spatzenkino.de/
    http://www.kinderfilm-berlin.de/
    http://www.goldenerspatz.de/
    http://www.kinderkinobuero.de/
    http://www.filmernst.de/  Das Kompetenzzentrum für Film – Schule – Kino im Land Brandenburg
    http://www.flimmo.de/
    http://www.kidsweb.de
    http://www.top-videonews.de/ Fachservice vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland
    Die Kiste kulturelles Zentrum in Berlin-Hellersdorf KINDERKINO
    http://www.zitty.de/zitty_kino/
    TIP MAGAZIN BERLIN Alle aktuellen Filme
    Kinder/ Jugendfilm Korrespondenz - deutschsprachige Fachpublikation   Schwerpunkt Kinder- und Jugendfilm
    http://www.spinxx.de/  Onlinemagazin für junge Medienkritik
    http://www.kindernetz.de/   Südwestrundfunk
    http://www.blinde-kuh.de    Die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder
    Videos ausleihen in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin
    http://www.sandmaennchen.de/
    Die Sendung mit der Maus
    ARD Kinderprogramm
    KIKA
   
    LABYRINTH KINDERMUSEUM BERLIN  Osloer Straße 12, in der Fabrik Osloer Straße, Berlin Wedding
    CIRCUS CABUWAZI E.V. Fünf Zeltstandorten in Berlin
    MACHmit! Museum für Kinder
    berlin.de – Familie Seite der Senatsverwaltung
   

 
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