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72. Internationale Filmfestspiele Berlin 10.02. - 20.02.2022  



     
     
       
      72. Berlinale  
      Berlinale Blog   2022  
      Berlinale Bären 2022  
       
       



 

 
Berlinale Jury
     
Den Vorsitz der Internationalen Jury übernimmt Regisseur M. Night Shyamalan. Die weiteren Jurymitglieder sind Regisseur, Drehbuchautor und Bildender Künstler Karim Aïnouz (Brasilien / Algerien), Regisseurin und Drehbuchautorin Anne Zohra Berrached (Deutschland), Filmemacherin und Schriftstellerin Tsitsi Dangarembga (Simbabwe), Regisseur und Drehbuchautor Ryûsuke Hamaguchi (Japan), Schauspielerin und Produzentin Connie Nielsen (Dänemark) und Filmproduzent Saïd Ben Saïd (Frankreich / Tunesien). 18 Filme gehen im Wettbewerb ins Bärenrennen, die Preisträger*innen werden am 16. Februar im Berlinale Palast verkündet.
     
    https://www.berlinale.de/de/festival/preise-und-jurys/internationale-jury.html

 



 
Berlinale Pandemie Konzept
     
Die Berlinale hat ein neues Konzept entwickelt, um auch in Zeiten der Pandemie für die Kultur deutlich Flagge zeigen zu können und fokussiert deshalb auf Kinovorführungen in den Berlinale-Spielstätten. Vorrang hat bei allen Veranstaltungen die Sicherheit des Publikums und die strenge Einhaltung der geltenden Hygiene-Regeln.   Nach den jüngsten Beschlüssen des Bundes und des Berliner Senats wurden die bereits entwickelten Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen nochmals überprüft, so dass das Festival 2022 als 2G-Plus-Veranstaltung (zusätzliche Masken- und Testpflicht) in Präsenz organisiert werden kann.  Die Berlinale hat ihr Format und Konzept pandemiebedingt entsprechend verändert: Das Festival startet am 10. Februar mit der feierlichen Eröffnung im Berlinale Palast. Danach werden bis 16. Februar angereiste Filmteams bei den Premieren ihre Filme in den verschiedenen Berlinale-Kinos persönlich dem öffentlichen und akkreditierten Publikum vorstellen.

Die Preisverleihung mit den Goldenen und Silbernen Bären sowie dem GWFF Preis Bester Erstlingsfilm und dem Berlinale Dokumentarfilmpreis wird am Abend des 16. Februar stattfinden. Das Angebot des seit Jahren sehr beliebten „Publikumstags“ wird 2022 auf vier Tage erweitert: Vom 17.bis 20. Februar wird es Wiederholungsvorführungen in allen Berlinale-Kinos (zum regulären Einheitspreis von 10 Euro) geben. Das Konzept sieht neben einer Verkürzung des von Präsentationen geprägten Teils des Festivals auch die grundsätzliche Reduktion der Platzkapazitäten in den Berlinale-Kinos auf 50 Prozent vor. Pandemiebedingt werden Partys und Empfänge nicht stattfinden können, für Filmteams wird es jedoch nach wie vor in einem reduzierten Format die Auftritte auf dem Roten Teppich am Berlinale Palast in Anwesenheit der Presse oder in weiteren Premierenkinos geben, die einen Hauch traditioneller Festivalatmosphäre schaffen.


In das Rennen um die Bären werden 18 Filme aus 15 Ländern gehen, davon sind 17 Weltpremieren. Elf Filmemacher*innen haben ihre Werke schon einmal auf der Berlinale präsentiert, acht von ihnen im Wettbewerb und fünf sind ehemalige Bärenpreisgewinner*innen. Zudem ist ein nichtfiktionaler Animationsfilm, der in einer undefinierten Zeit spielt, zu sehen. Fast allen Filmen gemeinsam ist, dass ihre Schauplätze außerhalb des Stadtzentrums liegen, in der Peripherie oder auf dem Land oder sie folgen den Figuren auf ihren Reisen außerhalb der Städte", sagt der Künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Mittwoch morgen auf der Programmvorstellung der Berlinale.

Insgesamt werden 256 Kurz- und Langfilme zu sehen sein, das sind rund hundert Filme weniger als im Jahre 2020. Aber es gab 15 Prozent mehr Einreichungen als im Vorjahr. Die Filme der 72. Berlinale seien eine gute Beschreibung der Welt in ihrem derzeitigen Wandel, wie, aber auch darüber, wie die Welt zuvor war und wie sie sein könnte sagte Carlo Chatrian.
Die Festivalleitung hält daran fest, dass die Berlinale als Präsenzveranstaltung stattfindet. Am Tag der Programmbekanntgabe stieg der Inzidenzwert in Berlin erstmals über die 1000er-Grenze.
     
    https://www.berlinale.de/de/home.html
     
Presse    
     
"Wie im falschen Film"  von Wenke Husmann  Zeit
"Das Prinzip Hoffnung dominiert"   von Andreas Busche  Tagesspiegel
"Gala ohne Glamour" Von Andreas Kilb Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Wette auf die Zeit"  von Tim Caspar Boehme  taz
"Nicolette Krebitz, Claire Denis und Ulrich Seidl im Wettbewerb"  Von Hannah Pilarczyk  Spiegel
"Sag mir, wo die Filmstars sind"  Von David Steinitz  Süddeutsche Zeitung
"Die Berlinale muss jetzt alles auf eine Karte setzen"  Von Hanns-Georg Rodek  Welt
"Grüne Woche in Berlin: abgesagt. ITB in Berlin: abgesagt. Berlinale: findet statt!" Hanns-Georg Rodek  Welt
"Star - Aufgebot trotz Omikron" von Peter Zander Berliner Morgenpost
"Warum eine Extrawurst für die Berlinale?"  von Stevan Peter BZ
 



 
Berlinale 2022
     
Die französische Film- und Theaterschauspielerin Isabelle Huppert erhält bei den 72. Internationalen Filmfestspielen Berlin den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk und ihr ist die Hommage 2022 gewidmet.
Das Plakatmotiv für die 72. Berlinale wurde erneut von der Berliner Grafikerin Claudia Schramke gestaltet.

Der Auftakt der Berlinale 2022 ist am 10. Februar, die Preisverleihung findet am 19. Februar statt und am 20. Februar wird mit dem Publikumstag das Festival abgeschlossen. Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals. Das Programm für den Wettbewerb um die Hauptpreise soll im Januar veröffentlicht werden. Aktuell hält die Festivalleitung trotz Pandemie an einem Präsenzfestival fest. Gelten soll dann mindestens 2G - Zutritt hätten also nur geimpfte und genesene Menschen.

„Die Pandemie hat Distanz geschaffen – nicht nur zwischen den Menschen, sondern auch in der Art und Weise, wie wir die Welt sehen. Das Programm 2022 beinhaltet Filme, die während der Pandemie gedreht wurden und darüber reflektieren, wie es sich anfühlt, von anderen getrennt zu sein. Wir möchten die Kraft des Kinos als verbindendes Element zwischen weit entfernten Menschen, Orten und Zeiten hervorheben,“ so der Künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian.
     
    https://www.berlinale.de/de/home.html

 








Charlotte Gainsbourg in Les passagers de la nuit (The Passengers of the Night) by Mikhaël Hers © 2021 Nord-Ouest Films, Arte France Cinema
 
Wettbewerb
     
Es werden 18 Filme im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Produktionen aus 15 Ländern sind vertreten. 17 Filme werden als Weltpremiere gezeigt. Bei sieben Filmen haben Frauen Regie geführt. Menschliche und emotionale Bindungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Filme. Fast allen Filmen gemeinsam ist, dass ihre Schauplätze außerhalb der Stadt liegen, in der Peripherie oder auf dem Land oder sie folgen den Figuren auf ihren Reisen.

Elf Filmemacher*innen haben ihre Werke schon einmal auf der Berlinale präsentiert, acht von ihnen im Wettbewerb und fünf sind ehemalige Bärenpreisgewinner*innen. Zudem ist ein nichtfiktionaler Animationsfilm, der in einer undefinierten Zeit spielt, zu sehen.
    https://www.berlinale.de/de/  Wettbewerb Filme
     
 



Mediatrice Kayitesi, Aline Amike in Father’s Dayby Kivu Ruhorahoza © Iyugi Productions
 
Encounters
     
Der Encounters Wettbewerb 2022 umfasst 15 Filme, die allesamt Weltpremieren sind, darunter ist ein Debütfilm. 15 Produktionsländer sind vertreten. Die diesjährige Auswahl enthält mehr Filme von etablierten Filmschaffenden als bisher (Bertrand Bonello, Ruth Beckermann, Mitra Farahani, Sho Miyake, Arnaud des Pallières, Gastón Solnicki, Peter Strickland, Syllas Tsoumerkas), heißt aber auch neue Stimmen willkommen. Jeder Film zielt darauf ab, ein Gespräch nicht nur mit dem Publikum zu führen, sondern auch mit den anderen Filmen.
Die Konversationen, die die ausgewählten Filme bieten, sind oft Dialoge; sei es zwischen zwei alten Künstlern oder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sei es ein Dialog in Gebärdensprache und die besondere Verbindung zwischen zwei Personen, die vom „normalen Leben“ ausgeschlossen sind. Die innere Kommunikation zwischen Zwillingen und die Metakommunikation zwischen einem Buch und seinen Leser*innen ein Jahrhundert später. Die Dialektik, die zwischen Firmenbesitzer*innen und Arbeiter*innen steht und die Dichotomie zwischen Wahrheit und Lüge.
    https://www.berlinale.de/de/  Encounters 2022
     
 



 
Berlinale Goes Kiez 
     
Vom 12. bis 18. Februar 2022 bringt Berlinale Goes Kiez einmal mehr ausgewählte Festivalfilme in die Programmkinos der Hauptstadtregion. Mit der Sonderreihe würdigt das Festival die gesellschaftliche Funktion der Kiezkinos und die Rolle, die sie für eine vielfältige Filmkultur spielen. Auf beeindruckende Weise haben die Kinos in den Monaten nach den Lockdowns allen Unsicherheiten, allen finanziellen Sorgen und allen organisatorischen Herausforderungen zum Trotz unter strenger Einhaltung von Hygieneregeln ihre Arbeit fortgesetzt. Die Lebendigkeit der regionalen Kinolandschaft gilt es insbesondere in diesem Jahr zu unterstützen. Nach bewährtem Konzept zieht Berlinale Goes Kiez auch 2022 in Berlin von Kiez zu Kiez und macht an sieben aufeinanderfolgenden Abenden je ein Kiezkino zum zusätzlichen Spielort des Festivals. Der kleine rote Teppich wird in diesem Jahr explizit für die Kinos und das Publikum ausgerollt und ist mehr denn je als Symbol der Wertschätzung für die Kinos und die Treue ihrer Besucher*innen zu verstehen. Die grundsätzliche Reduktion der Platzkapazitäten auf 50 Prozent gilt auch im Kiez. Moderieren wird in diesem Jahr erstmals die Filmemacherin, Kuratorin und Dozentin Pary El-Qalqili.

2022 ist Berlinale Goes Kiez in folgenden Kinos zu Gast:
Samstag, 12.02. Eva Lichtspiele (Wilmersdorf)
Sonntag, 13.02. City Kino (Wedding)
Montag, 14.02. Kino Intimes (Friedrichshain)
Dienstag, 15.02. Kino Union (Friedrichshagen)
Mittwoch, 16.02. Passage (Neukölln)
Donnerstag, 17.02. Neue Kammerspiele (Kleinmachnow)
Freitag, 18.02. BrotfabrikKino (Weißensee)
     
    http://www.berlinale.de/de/news-themen/berlinale-themen/videoportraits-kiezkinos-2022.html

 



Louis Hofmann in Der Passfälscher (The Forger) by Maggie Peren, © X Verleih AG / Ricardo Vaz Palma 
 
Berlinale Special
     
Die Pandemie hat Distanz geschaffen – nicht nur zwischen den Menschen, sondern auch in der Art und Weise, wie wir die Welt sehen. Das Programm 2022 beinhaltet Filme, die während der Pandemie gedreht wurden und darüber reflektieren, wie es sich anfühlt, von anderen getrennt zu sein. Mit dieser ersten Auswahl möchten wir die Kraft des Kinos als verbindendes Element zwischen weit entfernten Menschen, Orten und Zeiten hervorheben,“ so der Künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian. Sei es das Eis Grönlands, Sexarbeiter*innen, die in einer kleinen indischen Stadt für ihre Rechte kämpfen, die dunkle Vergangenheit Deutschlands, die Gedanken einer einzigartigen Selfmade-Frau oder die Traumwelt, die sich unter den Ästen einer großen, alten Eiche verbirgt – die Filme des Berlinale Special würdigen außergewöhnliche Menschen und die raue, aber stets überraschende Welt, in der wir leben. Sie tun dies auch durch unglaublich talentierte Schauspieler*innen - berühmt, aufstrebend oder noch unentdeckt -, die die Geschichte tragen und durch ihre Präsenz das Publikum verzaubern werden.

Das Programm umfasst 15 Filme aus zwölf Ländern, darunter sechs dokumentarische Formen und neun Spielfilme sowie zwei Kurzfilme. Zwölf Filme werden als Weltpremiere gezeigt.
    https://www.berlinale.de/de/  Berlinale Special
     
 



Najeneun deopgo bameneun chupgo (Hot in Day, Cold at Night) von Park Song-yeol
 
Forum
     
Mehrere wiederkehrende Motive zeichnen sich ab, zum Beispiel der Versuch, den dem Kino eigenen Anthropozentrismus zu überwinden. In Raul Domingues‘ Terra que marca (Striking Land) schaut die Kamera meist auf den Boden, auf Ackerfurchen, Wasserrinnen oder junge Pflanzen. Von Landidyll kann keine Rede sein, vom Sog genau beobachteter Materie umso mehr. Ähnliches gilt für Geographies of Solitude. Jacquelyn Mills, eine Experimentalfilmerin aus Kanada, hat Sable Island, eine Insel im Atlantik, bereist und dort Zoe Lucas begleitet, die seit Jahrzehnten ehrenamtlich Flora und Fauna der Insel katalogisiert. Ins 16mm-Filmbild setzt Mills vor allem Wildpferde, Wellen, Süßwassertümpel und bizarr verformten Plastikmüll. Manchmal vergräbt sie unbelichtetes Filmmaterial zwischen Wurzeln und montiert es dann in ihren Film. Der Insel mit ihrer spezifischen Topographie kommt so eine Art Ko-Autorschaft zu.

Der Auswahlprozess für das 52. Berlinale Forum hat eine klare Erkenntnis hervorgebracht: So sehr die Pandemie das gesellschaftliche Leben lähmt, so wenig verlieren Filmemacher*innen weltweit ihren Einfallsreichtum und ihre Lust an der künstlerischen Arbeit. Die ausgewählten Arbeiten – im Hauptprogramm sind es 27 Langfilme, im Forum Special 14 Lang- und Kurzfilme – stellen dies eindrucksvoll unter Beweis.

Ein zentrales Motiv ist auch die Pandemie. Gustavo Vinagre schaut in Três tigres tristes (Three Tidy Tigers Tied a Tie Tighter) queeren Menschen in São Paulo dabei zu, wie sie dem Virus und dem politischen Versagen ihrer Regierung trotzen. Zheng Lu Xinyuan, eine junge Regisseurin aus China, filmt in ihrem persönlichen Essay Jet Lag unter anderem, wie sie von Wien nach China reist. Ganzkörper-Schutzanzüge im Flugzeug und Absperrbänder vor der Zimmertür im Quarantäne-Hotel lassen an Tatorte oder Seuchen-Horrorfilme denken, doch die Gymnastik auf dem Hotelbett durchkreuzt diese Fährte.

Als weiteres Motiv tritt zutage, dass mehrere Regisseur*innen nach adäquaten, gegenwärtigen Formen des politischen Kinos suchen. Jonathan Perel aus Argentinien und Jeronimo Rodriguez aus Chile steuern mit Camuflaje (Camouflage) und El veterano (The Veteran) Essayfilme bei, die sich mit vergangenen, jedoch heute noch latenten politischen Verwerfungen in ihren Ländern beschäftigen. Dabei knüpfen sich direkte Verbindungen zu anderen, bereits angekündigten Filmen wie Nuclear Family von Erin und Travis Wilkerson, in dem es wie in El veterano um Atombomben und die Residuen des Kalten Kriegs geht.
    https://www.berlinale.de/de/  Forum
     
 



Renaud Rutten, Jean-Charles Clichet, Philippe Fretun, Iliès Kadri und Farida Rahouadj in Viens je t’emmène (Nobody’s Hero) von Alain Guiraudie
 
Panorama
     
Den Anfang beim Panorama 2022 macht ein verehrter Autor des europäischen Kinos: Alain Guiraudie wird mit seiner Politsatire Viens je t’emmène (Nobody’s Hero) das Panorama eröffnen und damit zum ersten Mal mit einem Film bei der Berlinale vertreten sein. Guiraudies liebestolle Meute an Mittelklassebürger*innen jagt nach einem Terroranschlag durch die Straßen von Clermont-Ferrand. Liebe, Paranoia und Misstrauen peitschen sein Figurenkabinett durch diese Satire, die trotz aller gesellschaftlichen Kritik voll von Empathie für ihre fehlerhaften Held*innen ist.

Blickfelder und Sichtachsen werden zu Boten des Umbruchs, wenn die mexikanische Regisseurin Alejandra Márquez Abella in ihrem dritten Spielfilm El norte sobre el vacío (Northern Skies Over Empty Space) den Machtverfall der Elite episch in Szene setzt. Flávia Neves verknüpft in ihrem brasilianischen Debüt Fogaréu Familienhorror surreal und virtuos mit der Kolonial- und Sklavereigeschichte ihres Landes. In Una femmina (Una Femmina - The Code of Silence) inszeniert Francesco Costabile mit dramatischer Wucht den Emanzipationsprozess einer jungen Frau inmitten ihrer in düstere Machenschaften verstrickten Familie. Der Blick antizipiert die Auseinandersetzung, das Duell um Macht, die mit roher Gewalt durchgesetzt wird. Regisseurin Isabelle Stever filmt Blickachsen, die kompromisslos das herkömmliche Familiendrama und seine verkrusteten Konventionen in tausend Einzelteile zerschlagen.
Grand Jeté lässt uns Zeug*innen eines aufblühenden Begehrens zwischen einer Mutter und ihrem entfremdeten Sohn werden. Durchtränkt von einer beispiellosen körperlichen Intensität, fordert Grand Jeté mit gnadenloser Konsequenz und meisterhafter Mise en Scène unsere Sehgewohnheiten und Moralvorstellungen heraus. In die Tiefen gesellschaftlicher und familiärer Strukturen der Gewalt blicken Produkty 24 (Convenience Store) des usbekischen Regisseurs Michael Borodin und Baqyt (Happiness) von Askar Uzabayev aus Kasachstan. Beide liefern enorm wichtige, fiktionale Beiträge über die moderne Sklaverei in Russland und häusliche Gewalt gegen Frauen, welche nicht nur in Kasachstan zur traurigen Tagesordnung gehört.

ehn dokumentarische Arbeiten bereichern das diesjährige Programm mit ihren Geschichten und heterogenen Perspektiven. Viele von ihnen verbinden Historie und Gegenwart um neue Sichtweisen zu öffnen, Lebensläufe sichtbar zu machen und bisher verborgene Subkulturen aufleben zu lassen. In Cem Kayas dokumentarischem Essay Aşk, Mark ve Ölüm (Liebe, D-Mark und Tod) orchestriert der Regisseur Material aus 60 Jahren alternativer deutscher Nachkriegs- und türkisch-deutscher Kulturgeschichte. Im Mittelpunkt des Portraits Bettina steht die Berliner Liedermacherin Bettina Wegner.

Darin erzählt Lutz Pehnert nicht nur eine Künstlerinnenbiographie, sondern durch das akribisch recherchierte und eingesetzte Archivmaterial auch die Geschichte des geteilten Deutschlands. Im legendären New Yorker Chelsea Hotel begegnen wir so illustren Bewohner*innen wie der neugierigen Choreographin Merle oder der exzentrisch-eremitischen Fotografin Bettina. Sie sind Teil jener, die trotz Kernsanierung geblieben sind und auf ihr Wohnrecht beharren. In Dreaming Walls inszenieren Amélie van Elmbt und Maya Duverdier ein kaleidoskopisches Portrait der Widerständigen und der Räume, die sie bewohnen und durchstreifen.
    https://www.berlinale.de/de/  Panorama
     
 



Sorry Genosse | Sorry Comrade Land: DEU 2022 Regie: Vera Brückner Bildbeschreibung: Sektion: Perspektive Deutsches Kino 2022 Datei: 202202576_2 © Felix Pflieger / Nordpolaris
 
Perspektive Deutsches Kino
     
Sieben Spiel- und Dokumentarfilme sind in die Perspektive Deutsches Kino 2022 eingeladen. Ab diesem Jahr will die Sektion die Aufmerksamkeit auch auf weitere Fertigkeiten lenken, die den kreativen Prozess des Filmemachens prägen. Neben der traditionellen Würdigung von Regie und Produktion wird zukünftig bei jedem Perspektive-Film auch ein besonderes Talent aus einem weiteren Gewerk präsentiert. Das Programm stellt 2022 daher neben sechs Regisseurinnen und einem Regisseur erstmals sechs Perspektive-Talente aus den Bereichen Dokumentarfilm-Regie, Kamera, Montage, Produktion und Szenenbild vor.
Der Wald verfügt von jeher über eine hohe symbolische und mystische Kraft. In fast allen Spielfilmen des Programms und generell in der Kunst ist das Motiv des Waldes Projektionsfläche zwischen zwei Polen: Einsamkeit und Freiheit, Angst und Geborgenheit, Gewalt und Liebe. In Gewalten (P: Kinescope Film; Perspektive-Talent Kamera: Rafael Starman), dem zweiten langen Spielfilm von Constantin Hatz, ist der Wald ein Sehnsuchtsort für den 14-jährigen Daniel (Malte Oskar Frank), aber gleichzeitig ist er auch das Sinnbild für Leiden und Schmerz. Die hohen Bäume, das grüne, weiche Moos und die Stille des Waldes geben Daniel Trost und ummanteln ihn in seinem Verlorensein.
    https://www.berlinale.de/de/  Perspektive Deutsches Kino
     
 



Ana Vilaça By Flávio von Pedro Cabeleira PRT, FRA 2022, Berlinale Shorts © Primeira Idade, Kometa Films
 
Berlinale Shorts
     
Mit ihrer furchtlosen Subjektivität laden die Filmemacher*innen der Berlinale Shorts uns ein, die Welt durch ihre Augen zu sehen: „So unterschiedlich die Filme auch sein mögen, beschäftigen sie sich doch alle auf künstlerisch höchst interessante Art und Weise mit unserer Gegenwart. Sie sind dabei aufrichtig in der Haltung und spielerisch frei in der Form. Ich denke, das Verhandeln komplexer Themen im dunklen Kinosaal erleichtert es auch uns – dem Publikum – mit der Komplexität in der Welt draußen vor der Tür umzugehen“, so Sektionsleiterin Anna Henckel-Donnersmarck.
    https://shortsblog.berlinale.de
     
 


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Labours of Cinema
     
Es ist die Arbeit selbst, welche Berlinale Talents mit dem diesjährigen Jubiläumsthema „Labours of Cinema“ feiern möchte. Denn einen Film erschaffen viele, auch wenn die Öffentlichkeit ihn oft als finales, glitzerndes Gesamtkunstwerk wahrnimmt und nicht als Arbeitsplatz für das produktive Zusammenwirken aller Professionen dahinter. Es sind die Vertreter*innen dieser Filmgewerke, die sich momentan unter anderem in Hollywood für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen und einfordern, dass ihre Stimmen Gehör finden. Eine bessere Filmarbeit wird zu einem neuen, selbstbewussten „Kampfbegriff“ einer jüngeren Kulturbranche, in der Diversität, soziale Nachhaltigkeit und Raum für künstlerische Freiheiten wichtige Rollen spielen. Ganz passend gestaltet Berlinale Talents auch sein Programm diesmal bewusst „hands-on“ als großes Werklabor – auch für das öffentliche Publikum, in dem das Machen im Fokus steht und in Talks und Workshops live, lustvoll und gemeinsam gearbeitet werden soll.

Für die 20. Ausgabe vom 12. bis 17. Februar 2022 blickt Berlinale Talents optimistisch nach vorn und macht Berlin in einem physischen Event mit digitalen Anteilen wieder zum Knoten- und Wendepunkt für 200 eingeladene Talente aus 13 Filmgewerken. Das Berlinale-Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian sagt: „Berlinale Talents ist weit mehr als ein Ort, an dem Kreative Inspiration für ihre Filmkarrieren sammeln. Seit 2003 macht sich das Festival mit Berlinale Talents für langfristige Talentförderung stark: weltoffen, kollaborativ, engagiert und mit großem Vertrauen in eine innovative Filmcommunity.“
    https://www.berlinale-talents.de/bt/page/c/main
 
 




Catherine Clinch in An Cailín Ciúin (Das stille Mädchen) von Colm Bairéad .
 
Generation: Words Don't Come Easy
     
"Das Generation-Publikum hat die Kurzfilme und ihre Macher*innen schmerzhaft vermisst. So ist es eine besondere Freude, in der 45. Ausgabe von Generation die kurze Form wieder mit an Bord zu haben, nachdem im letzten Jahr pandemiebedingt auf sie verzichtet werden musste. Dass die Generation-Premieren und Filmgespräche wieder im Haus der Kulturen der Welt stattfinden werden, ist ein weiterer Anlass zur Vorfreude auf die Berlinale 2022“, kommentiert Sektionsleiterin Maryanne Redpath die positiven Veränderungen.
Im Fokus des Gesamtprogramms von Generation stehen junge Menschen: wie sie auf die Welt blicken, sich diese Welt aneignen oder sich ihr widersetzen. Die Filme erzählen von der bergeversetzenden Kraft, die ihnen innewohnt. Ein Felsbrocken versperrt den Gemeinschaftsplatz? Das einzige Kind des Dorfes freundet sich mit dem Gestein an und lockt es wieder zurück auf seinen Berg (Luce and the Rock). Ein Vater kann den Tod seiner Frau nicht verkraften? Die Tochter entschließt sich, Comedy Queen zu werden, um ihn wieder zum Lächeln zu bringen.

Im Fokus des Gesamtprogramms von Generation stehen junge Menschen: wie sie auf die Welt blicken, sich diese Welt aneignen oder sich ihr widersetzen. Die Filme erzählen von der bergeversetzenden Kraft, die ihnen innewohnt. Ein Felsbrocken versperrt den Gemeinschaftsplatz? Das einzige Kind des Dorfes freundet sich mit dem Gestein an und lockt es wieder zurück auf seinen Berg (Luce and the Rock). Ein Vater kann den Tod seiner Frau nicht verkraften? Die Tochter entschließt sich, Comedy Queen zu werden, um ihn wieder zum Lächeln zu bringen.

So kreativ, frei und unkonventionell wie die Protagonist*innen sind auch die filmischen Formen und Bildsprachen. Neben zahlreichen fiktiven Arbeiten bereichern acht dokumentarische Formen die diesjährigen Langfilmwettbewerbe. Mittels Animation oder Inszenierung experimentieren die Filmemacher*innen mit dem Begriff der Hybridität und stellen die Fragen des Framings und der Ethik ihrer Arbeitsprozesse ins Zentrum. In Alis erfinden junge traumatisierte Kolumbianerinnen gemeinsam mit dem Regie-Duo eine fiktive Figur, über die sie für sich einen fiktiven Raum erschaffen, wenn ihnen das Reden über die eigenen Wunden zu nahegeht. Shabu begleitet einen liebenswürdigen, karibisch-niederländischen Jungen durch sein Leben im Rotterdamer Gebäudekomplex Peperklip. Kinder und Jugendliche streifen in Terykony durch die vom Krieg zerstörten Landschaften der Ostukraine und gewähren dabei Einblick in ihre zarten Seelen.

So kreativ, frei und unkonventionell wie die Protagonist*innen sind auch die filmischen Formen und Bildsprachen. Neben zahlreichen fiktiven Arbeiten bereichern acht dokumentarische Formen die diesjährigen Langfilmwettbewerbe. Mittels Animation oder Inszenierung experimentieren die Filmemacher*innen mit dem Begriff der Hybridität und stellen die Fragen des Framings und der Ethik ihrer Arbeitsprozesse ins Zentrum. In Alis erfinden junge traumatisierte Kolumbianerinnen gemeinsam mit dem Regie-Duo eine fiktive Figur, über die sie für sich einen fiktiven Raum erschaffen, wenn ihnen das Reden über die eigenen Wunden zu nahegeht. Shabu begleitet einen liebenswürdigen, karibisch-niederländischen Jungen durch sein Leben im Rotterdamer Gebäudekomplex Peperklip. Kinder und Jugendliche streifen in Terykony durch die vom Krieg zerstörten Landschaften der Ostukraine und gewähren dabei Einblick in ihre zarten Seelen.
     
 
 




Brüder, D 1929 (digital restaurierte Fassung) von Werner Hochbaum .
 
Berlinale Classics 2022
     
In der Reihe Berlinale Classics feiert der Stummfilmklassiker Brüder (Regie: Werner Hochbaum, 1929) am 13. Februar 2022 seine Weltpremiere im Berliner Friedrichstadt-Palast. Die digitale Restaurierung der Deutschen Kinemathek in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria wird bei den 72. Internationalen Filmfestspielen Berlin erstmals präsentiert. Die neue Musik stammt vom Berliner Komponisten Martin Grütter und wird von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Raphael Haeger dargeboten.

Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek, kommentiert: „Werner Hochbaum setzt in seinem Spielfilmdebüt über den Hamburger Hafenstreik von 1896/97 auf Laiendarsteller*innen und dokumentarisch anmutende Szenen an Originalschauplätzen. Der vom damaligen Deutschen Verkehrsbund und der SPD angeregte Film erzählt eindrucksvoll in sozialen Details von den Lebenswelten der Arbeiterschaft am Beispiel des titelgebenden Brüderpaars.”

Die neue Filmmusik von Martin Grütter präsentiert sich als hybride, elektronisch-akustische Komposition und verwebt Industrie- und Instrumentalklänge zu einem dichten, vielschichtigen Amalgam: dumpfe Dampfpfeifen, die sich in schreiende Flöten verwandeln; metallisches Maschinenrattern, das von torkelnden Drum-Grooves weitergetrieben wird. Mit drastischen Mitteln beschwört die musikalische Auftragsarbeit von ZDF/ARTE die Ausweglosigkeit, Tristesse, Erschöpfung und Gewalttätigkeit einer Klassengesellschaft, deren schonungslose Lebensrealität für uns heute kaum mehr vorstellbar ist und in deren Umfeld sich ein Funke Harmonie – die Versöhnung der beiden Brüder – umso leuchtender abhebt.
     
 
 




Carole Lombard und John Barrymore in True Confession (Ein Mordsschwindel) von Wesley Ruggles
 
Retrospektive
     
Die Berlinale Retrospektive mit dem Titel „No Angels – Mae West, Rosalind Russell & Carole Lombard“ wurde pandemiebedingt verschoben und wird nun bei der 72. Berlinale im Februar präsentiert. In den 27 Komödien der drei US-Schauspielerinnen aus den Jahren 1932 bis 1943, der Blütezeit der Screwball Comedy, kommt die jeweils unverwechselbare Handschrift der drei Darstellerinnen zum Ausdruck. Zehn Filme des Programms werden mit deutschen Untertiteln zu sehen sein.

Als Eröffnungsfilm der Retrospektive wird My Man Godfrey (Mein Mann Godfrey) von Gregory La Cava aus dem Jahr 1936 am 11. Februar 2022 in 4K-Auflösung gezeigt. In dieser klassischen Screwball-Komödie tritt Carole Lombard als Irene Bullock auf, eine reiche Erbin, die bei einer Schnitzeljagd auf die große Liebe trifft. Für ihre Darstellung erhielt Carole Lombard eine Oscar-Nominierung.

Als besonderes Highlight im kommenden Retrospektive-Programm wird die kürzlich digital restaurierte 4K-ARRI-Fassung des Mae West Klassikers Belle of the Nineties (USA 1934, Regie: Leo McCarey) als Weltpremiere gezeigt. Universal Pictures führte für die Restaurierung eine 4K-ARRI-Abtastung von einem 35-mm-Composite-Fine-Grain durch. Starke Verschmutzungen wurden entfernt, übermäßiges Korn bearbeitet und Weichzeichnungseffekte verbessert. Für die Erstellung des 4K-DCP zeichnet NBCUniversal StudioPost verantwortlich.
     
 
 



La Dentellière | The Lacemaker | Die Spitzenklöpplerin Land: CHE, FRA, BRD 1977 Regie: Claude Goretta Bildbeschreibung: Isabelle Huppert Sektion: Hommage 2022 Datei: 202014325_1 © Jupiter-films.com
 
Hommage
     
Hommage und Goldener Ehrenbär für Isabelle Huppert bei der Berlinale 2022

Die französische Film- und Theaterschauspielerin Isabelle Huppert erhält bei den 72. Internationalen Filmfestspielen Berlin den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk und ihr ist die Hommage 2022 gewidmet. Im Rahmen der Preisverleihung am Dienstag, den 15. Februar 2022, wird im Berlinale Palast der Film À propos de Joan (Regie: Laurent Larivière) als Berlinale Special Gala vorgeführt. Isabelle Huppert ist eine der weltweit vielseitigsten Charakterdarstellerinnen mit einem beeindruckenden Œuvre von fast 150 Kino- und Fernsehfilmen sowie Serien. Mit der Berlinale ist Isabelle Huppert seit vielen Jahren eng verbunden und war bisher in sieben Filmen im Wettbewerb zu sehen. Erstmalig war sie zu Gast mit La vengeance d’une femme (Die Rache einer Frau, Regie: Jacques Doillon). François Ozon setzte sie in der musikalischen Kriminalkomödie 8 Femmes (8 Frauen) als unscheinbare Frau in Szene, die sich schließlich in eine souveräne Schönheit verwandelt. Das Schauspielerinnen-Ensemble erhielt kollektiv einen Silbernen Bären für eine Besondere Künstlerische Leistung. Auch in L’Avenir (Alles was kommt) von Mia Hansen-Løve entdeckte sie als Philosophielehrerin nach dem Scheitern ihrer Ehe ihre Freiheit wieder. Der Film wurde mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet.
     
     
 



Clara Rugaard in The Rising
 
Berlinale Series 2022
     
DDesillusionierte Held*innen, Ermittlerinnen in allzu vertrauter Umgebung und die Ernüchterungserfahrungen, die nur menschliche Beziehungen hervorbringen können - sieben Titel umfasst der achte Jahrgang von Berlinale Series, dem Festivalprogramm, das außergewöhnlichen seriellen Erzählungen gewidmet ist, die in Berlin ihre Welt- oder Internationale Premiere feiern.

Auffällig ist ein allgemeiner Trend zu klassischen Erzählformen und Settings, die mit Zuschauer*innenerwartungen bewusst spielen und sie für sich nutzen: „Was wir in der diesjährigen Auswahl sehen, scheint auf den ersten Blick eine Rückkehr zu etablierten Formaten und an bekannte Schauplätze zu sein: Kriminalgeschichten, Gerichtssäle, Krankenhäuser und internationale Spionage. Als Zuschauer*innen lassen wir uns ganz selbstverständlich auf diese scheinbar vertrauten Settings ein und werden hier plötzlich an unbekannte und vor allem emotionale Orte geführt, die uns einholen und herausfordern”, sagt Julia Fidel, Leiterin von Berlinale Series.
    https://www.berlinale.de/de/  Berlinale Series 2022
     
 



European Film Market Gropius Bau, as the industry returns to Berlin© EFM / JulianeEirich
 
European Film Market 2022
     
Der European Film Market (EFM) der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin findet vom 10. bis 17. Februar 2022 unter dem Motto „It all (re)starts here“ statt. Die Ausstellungsflächen im Gropius Bau wie auch im Marriott Hotel sind bereits weitgehend ausgebucht. Auch zeigt die Film- und Medienbranche großes Interesse an Marktakkreditierungen. Die zentrale Plattform für den Handel mit Rechten von Filmen und anderem audiovisuellen Content, die traditionell zum Jahresbeginn einen Ausblick auf das Produktions-, Auswertungs- und Handelsgeschehen der kommenden Monate gibt, macht Berlin wieder zum Treffpunkt von Produzent*innen, Verleiher*innen, Ein- und Verkäufer*innen aus der ganzen Welt. 
     
     
 


     
     
     
       
      71. Berlinale  
      Berlinale Blog   2021  
      Berlinale Bären 2021  
       
       


 
   
Links  
   
https://www.berlinale.de/de/HomePage.html  
http://www.berlinale-talents.de/  
http://www.arsenal-berlin.de/berlinale-forum/news.html  
https://www.efm-berlinale.de/en/copro-market/participation/participation.html  
   
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