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Bundesweites Filmfestival
zu Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung
On Tour in 80 Städten von
November '06 bis April '07
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Warum rufen amerikanische Kunden indische Callcenter an? Was hat die morgendliche
Tasse Kaffee mit den Lebensbedingungen in Afrika zu tun? Welche Arbeit steckt
hinter unserer Jeanshose „made in China“? Wie schafft man als junger Deutscher
den Einstieg in die Arbeitswelt? Wie geht man damit um, nicht mehr gebraucht
zu werden, und wie damit, erst gar keinen Platz in unserer Gesellschaft zu finden?
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| Zwischen den Welten |
Wir leben im 21. Jahrhundert |
Die elf Filme lassen Menschen zu Wort kommen, die täglich mit den Auswirkungen
der zunehmenden globalen Verflechtungen auf ihr Leben, ihre Arbeit und ihr wirtschaftliches
Handeln konfrontiert sind. Sie zeigen, welchen Einfluss Arbeit auf das soziale
Zusammenleben ausübt, und sie stellen Menschen vor, die sich nicht mit den Verhältnissen
abfinden, sondern sich mit ihnen auseinandersetzen. Das Filmfestival ueber arbeiten,
das von November 2006 bis April 2007 durch mehr als 80 deutsche Städte tourt,
will keine fertigen Antworten liefern, sondern zum Gedankenaustausch anregen
und einen Prozess gesellschaftlicher Selbstverständigung anstoßen.
ueber arbeiten
findet im Rahmen des Gesellschafter-Projektes der Aktion Mensch statt, dessen
Ziel es ist, die Frage nach der Zukunft unseres Gemeinwesens aus der Reformrhetorik
von Talkshows und Expertenrunden zurück in die Gesellschaft zu tragen. Jeder
der elf Dokumentarfilme wird von einer eigenen Organisation aus dem Bereich der
Sozialverbände und Nicht-Regierungsorganisationen (z.B. Attac, Caritas, BundesFilmVerband
in ver.di, der Paritätische Wohlfahrtsverband, DGB-Jugend, Gesellschaft für bedrohte
Völker, Inkota, Oxfam, TransFair, ver.di Publik) betreut. Diskussionsabende,
Veranstaltungen und Kampagnen rund um die Filmvorführungen sorgen für weiteren
Gesprächsstoff an den Spielstätten.
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| Irgendwo Dazwischen |
Abschalten |
Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung
Das Filmfestival ueber arbeiten ist Teil
des Gesellschafter-Projektes der Aktion Mensch. Seine Schwerpunkte Arbeit, Wirtschaft
und Globalisierung greifen Schlüsselbegriffe der aktuellen politischen Reformdiskussionen
auf. Gleichzeitig spiegeln sie die zentralen Themen der Debatte um die Frage „In
was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ in den Diskussionsforen unter dieGesellschafter.de.
Mit 15 bundesweit arbeitenden Verbänden und Organisationen als Filmpartner sowie
zahlreichen regionalen Partnern an den 80 Spielorten transportiert und „lebt“ die
Filmreihe das Anliegen des Gesellschafter-Projektes, eine Plattform für Partizipation
und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Organisationen und engagierter Menschen
zu sein. Außerdem bietet ueber arbeiten die Möglichkeit, in Filmgesprächen, Podiumsdiskussionen
oder unter dieGesellschafter.de Fragen zu stellen und sich über die gezeigten
Dokumentarfilme auszutauschen.
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| ENRON - The Smartest Guys in the Room |
Schwarzes Gold |
Das Festival ist Teil des Gesellschafter-Projekts der Aktion Mensch. Dieses Projekt
fordert die Bevölkerung mit der zentralen Frage „In was für einer Gesellschaft
wollen wir leben?“ zur aktiven Gestaltung unserer Gesellschaft auf – einer Gesellschaft,
die sich ihrer ideellen Grundlagen bewusst, sozial sensibel und konsensfähig
ist.