Berlin,

DOKU.ARTS


 
 
Internationales Festival für Filme zur Kunst
Akademie der Künste
14.-17. September 2006 in Berlin


DOKU.ARTS ist die neue europäische
Plattform für internationale Filme zur Kunst.

In der sich verändernden Medienlandschaft wird immer häufiger nur in Form von Magazinen, kurzen Reportagen oder Serien, meist in journalistischer Weise, über künstlerische Themen berichtet. DOKU.ARTS präsentiert, welch enorme Vielfalt an langen Filmen mit eigener künstlerischer Qualität es dennoch gibt.

DOKU.ARTS ist die neue europäische Plattform für internationale Filme zur Kunst. In der sich verändernden Medienlandschaft wird immer häufiger nur in Form von Magazinen, kurzen Reportagen oder Serien, meist in journalistischer Weise, über künstlerische Themen berichtet. DOKU.ARTS präsentiert, welch enorme Vielfalt an langen Filmen mit eigener künstlerischer Qualität es dennoch gibt.

Ins Leben gerufen wurde DOKU.ARTS – Internationales Festival für Filme zur Kunst von der Akademie der Künste (Veranstalter und Träger); die Initiative stammt vom Künstlerischen Leiter des Festivals, Andreas Lewin (Filmemacher, Stipendiat der Akademie der Künste 2002). Vom 14. bis 17. September werden die Akademie der Künste am Hanseatenweg und der Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart so zum wichtigen Treffpunkt nicht nur für Dokumentarfilmer, Künstler, Redakteure und Produzenten, sondern auch für das film-, kunst- und kulturbegeisterte Publikum.

Aus etwa 500 Filmen, aus mehr als 20 Ländern aus der ganzen Welt, wurden insgesamt circa 35 Filme ausgewählt. Fast alle Filmemacher haben die Einladung nach Berlin angenommen und werden ihre Filme auf dem Festival persönlich vorstellen. Außerdem haben zum jetzigen Zeitpunkt bereits folgende der porträtierten Künstler ihre Teilnahme an den Filmgesprächen zugesagt: Daniel Barenboim, Tony Cragg und Helmut Lachenmann. Weitere Künstler sind eingeladen; die Informationen über die Zusagen werden auf der Webpage www.doku-arts.de fortlaufend ergänzt.

DOKU.ARTS konzentriert sich auf die thematischen Schwerpunkte "Artists at Work", "The Public at Work with Art" und "Fokus Kanada". Diese Schwerpunkte finden sich sowohl in der Auswahl der Filme als auch in Filmgesprächen und Diskussionen wieder. Im Forum "Producing Films on Art" lädt das Festival Filmemacher, Produzenten, Kritiker, Kulturschaffende, Künstler und Fernseh-Redakteure aus ganz Europa ein, die Herstellung von Dokumentarfilmen zur Kunst zu hinterfragen.

"Artists at Work": Dieser thematische Schwerpunkt steht im Mittelpunkt des Festivals. Er beleuchtet Grenzen und Möglichkeiten der Annäherung an den künstlerischen Prozess. Helmut Lachenmann geht im Film von Bettina Ehrhardt der Frage nach, wie man heutzutage komponieren kann, ohne sich im "Supermarkt der Tradition wohlfeil zu bedienen". Richard Serra begleiten wir in Anna Maria Tappeiners Film bei der Arbeit an seinen riesigen Stahlskulpturen für das Guggenheim Museum in Bilbao. Das Umwandern seiner Skulpturen wird für ihn zum Anlass, seine geistige Entwicklung in der Auseinandersetzung mit Skulptur zu rekapitulieren. Der Film "I am Cuba, The Siberian Mammoth" verfolgt die Entstehungsgeschichte, den Arbeitsprozeß und die fast bizarre Rezeptionsgeschichte des lange Zeit verloren geglaubten Kinofilms "Soy Cuba" – eines cinematographischen Meisterwerks des berühmten sowjetischen Regisseurs Michail Kalatosov.

"The Public at Work with Art": Dieser Fokus widmet sich Filmen, die die Einbindung des Publikums in Kunst thematisieren. Genau dies ist beispielsweise das Thema des "Musée Précaire Albinet" des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn. Er installierte für acht Wochen eine provisorische Holzkonstruktion in einem unterprivilegierten Pariser Vorort und präsentierte den Bewohnern der Stadt originale Schlüsselwerke der Kunst des 20. Jahrhunderts. Der Film von Coraly Suard zeigt das tägliche Leben in und mit dem Museum. Exklusiv für DOKU.ARTS wird Thomas Hirschhorn eine Video-Slideshow herstellen, die vor dem Film präsentiert wird. Auch Dirk Lienigs Film "Beatbox Colombia" bezieht das Publikum mit ein, wenn Passanten auf der Straße mittels Kopfhörer der Sprechgesang kolumbianischer Rapper vorgespielt wird. Im Film "Traces, Empreintes de Femmes" von Katy Ndiaye schließlich lösen sich die Grenzen zwischen Kunst und Öffentlichkeit auf: Hier ist die Kunst der Frauen des afrikanischen Stammes der Kassena – die traditionelle Wandmalerei – Teil der kulturellen Identität und des täglichen Lebens.


Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. September 2006. Tickets für alle Veranstaltungen sind in der Akademie der Künste und über Ticket Online erhältlich.

DOKU.ARTS

Internationales Festival für Filme zur Kunst
Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin

 
 
  LINKS

http://www.doku-arts.de/
     
  AS/August  2006 Go back| FORUM | HOME
     

Tim Burton S Corpse Bride  Soundtrack
The Other Final

Amazon-Preis:
  Statt: EUR 19,99
                       Jetzt: EUR 14,97

Label: good!movies
Dokumentarfilm LAND/JAHR: NL 2003
FSK: ohne Altersbeschränkung
Lauflänge: 75 Min.

The Other Final 

mehr Fußballfilme - MMM Konsum
Als 2002 Deutschland und Brasilien um die Titel spielten, fand gleichzeitig ein anderes Finale statt. Das Team der karibischen Insel Montserrat reiste ins Königreich Bhutan im Himalaya, um dort the other final zwischen den Schlusslichtern der FIFA-Weltrangliste zu bestreiten. Der Film dokumentiert die Erfahrungen der Menschen in den völlig unterschiedlichen Kulturen und Religionen, die aber eines verbindet: Die Liebe zum Fußball.

Google
  Web MMEANSMOVIE

   © MMEANSMOVIE 2001 - 2006 Filmmagazin Berlin