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  IM DSCHUNGEL.
  Eine Ausstellung für Kinder
   
 
Mitten in Berlin in den Dschungel gehen ... Das kann man jetzt machen, ohne in den Botanischen Garten zu fahren und vorzugsweise zusammen mit Kindern. Denn dafür ist die Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen gemacht: Für Kinder. Im Dschungel wachsen die Bäume so hoch in den Himmel wie nirgendwo sonst. Nirgendwo auf der Erde gibt es mehr Lebewesen als im Dschungel. Schon immer lockte und ängstigte der Dschungel die Menschen. Einerseits erschien er ihnen wie ein letztes Stück vom Paradies, andererseits wie eine „grüne Hölle“. Unheimlich. Unberechenbar. Dunkel. Voller Gefahren. Kein Wunder, dass sich um den Dschungel seit eh und je die abenteuerlichsten Geschichten ranken. Seefahrer brachten früher solche Geschichten mit nach Europa, Forscher versuchten sie zu belegen oder zu widerlegen. Auch das Wort „Dschungel“ ist ein Import, aus Indien mitgebracht von den Briten: Dort gab es das Wort „Jangal“, aus dem die Engländer „Jungle“ und wir schließlich „Dschungel“ machten.
     

Bis heute haben viele Menschen die fantastischsten Vorstellungen vom Dschungel, auch wenn sie ihn noch nie betreten haben. Meist stammen diese Bilder aus Filmen im Kino oder im Fernsehen. Wie es zu diesen Bildern kam und kommt, das erzählt diese Ausstellung. Ihre „Dschungelhelden“ sind Tarzan, der Urwaldmensch mit dem alles durchdringenden Schrei; Kaa, die verführerischste Schlange, die jemals auf einer Leinwand auftauchte; oder Balu, der gemütlichste aller Bären. In der Ausstellung können Kinder erleben, wie Natur- und Tierfilmer im wirklichen Urwald unter schwierigsten Bedingungen die unglaublichsten Aufnahmen zustande gebracht haben - auch solche die zeigen, warum wir Menschen inzwischen dabei sind, diese wundervolle Natur unwiederbringlich zu zerstören.


     
Im Dschungel. Eine Ausstellung für Kinder Gestaltungskonzept Duncan McCauley
Kameramann Markus Strobel mit kleinen Orang-Utans bei der Kletterschule. HANNES JAENNICKE: IM EINSATZ FÜR ORANG-UTANS, 1.3.2009, Foto: ZDF/Sven Bender
DREI DSCHUNGELDETEKTIVE aus der "Augsburger Puppenkiste" von Sepp Strubel, (v.l.n.r. Stolziervogel Zapp, Affenjunge Bubu und Flusspferdmädchen Elinor) Foto: Marian Stefanowski, 2010


Dschungelforscher

Hier könnt ihr auch selbst zu Dschungelforschern werden, die Unbekanntem auf den Grund gehen und Legenden auf die Schliche kommen. Manchmal wird euch der Dschungel im Museum für Film und Fernsehen so bekannt vorkommen, als hättet ihr ihn in Berlin oder in einer anderen Stadt schon einmal gesehen. Ein bisschen vom Dschungel gibt es vielleicht doch – überall. (Ausstellungstext)

Die Ausstellung ist thematisch in folgende Bereiche gegliedert Station 1: Mythen und Geschichten Station 2: Faszination der Bilder Station 2: Wissensraum Station 3: Der Dschungel in unserer Stadt Station 4: Zerstörung des Dschungels.

Mit einem Expedionstagebuch ausgerüstet, begegnen die kleinen Forscher Mowgli und seinen Freunden, dem Tiger Shere Khan, Baloo dem Bär. Sie folgen dem durchdringenden Tarzan-Ruf, entdecken die bunte Pflanzen- und Naturwelt und erfahren von der Bedrohung dieses Lebensraums. Auch seltene Berufe wie der des Wipfelforschers oder des Tiertrainers werden vorgestellt. Auf einem Beobachtungsposten entwickeln die kleinen Besucher so viel Geduld wie ein Naturfilmer haben muss, um ein gutes Bild „im Kasten“ zu haben. Pause kann gemacht werden im Baumhaus bei den DREI DSCHUNGELDETEKTIVEN, vorbei am kanadischen Schwarzbär und am lauernden Nebelparder.


Veranstaltungen

So, 20. Juni, 14 –17 Uhr Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus, Veranstaltungsraum, 4. OG Langer Tag der StadtNatur (für Kinder von 6–12 Jahren) Nach dem Besuch der Ausstellung IM DSCHUNGEL können die Kinder an einem Trickfilm-Workshop teilnehmen und ihr Dschungelerlebnis filmisch umsetzen. Anmeldung und Informationen: Langer Tag der StadtNatur, T +49 (0)30 26 39 41 41

Ab So, 27. Juni, jeden letzten Sonntag im Monat um 16 Uhr Kino Arsenal im Filmhaus Kinderfilmprogramm zum Thema Dschungel Die Filmreihe beginnt mit der ersten Verfilmung des Dschungelbuchs von 1942 (DAS DSCHUNGELBUCH, R: Zoltan Korda) nach der Romanvorlage von Rudyard Kipling. In Kooperation mit dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst e. V., www.arsenal-berlin.de Freier Eintritt für Dschungelforscher (Forscherausweis erforderlich)

Fr, 30. Juli, 14 Uhr Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus, Veranstaltungsraum, 4. OG Lesung: Hexe Lilli im Regenwald Enie van de Mejklokjes liest aus Hexe Lilli im Regenwald. In Kooperation mit dem WWF (World Wide Fund For Nature) Der Eintritt ist frei. Gruppen nach Voranmeldung, T +49(0)30 300 903-0

Mo, 9. bis Do, 12. August, 10–14 Uhr Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus, Veranstaltungsraum, 4. OG Trickfilm-Workshop (für Kinder von 8-12 Jahren) Regina Voss bietet einen viertägigen Trickfilm-Workshop für Kinder an. Detektivin Charly hat einen neuen Fall: ein Umweltverbrechen im Dschungel. Die Kinder entwickeln im Workshop gemeinsam eine Geschichte und animieren sie als Trickfilm. Der Film wird im Kino Arsenal zu einem späteren Zeitpunkt uraufgeführt. Teilnahme 40 Euro. Nach Voranmeldung, T +49(0)30 300 903-0

Mi, 20. Oktober, 11 Uhr Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus, Veranstaltungsraum, 4. OG Lesung: Das Dschungelbuch Mit Wolfgang und Roswitha Völz Wolfgang Völz, die Stimme von Käpt’n Blaubär, liest gemeinsam mit seiner Frau Roswitha Völz Texte aus dem „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling. Der Eintritt ist frei. Gruppen nach Voranmeldung, T +49(0)30 300 903-0

Fr, 5. November, 10-16 Uhr Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus, Veranstaltungsraum, 4. OG Kinderakademie. Vorträge von Experten für Kinder 10 Uhr Wipfelforschung – Was ist das? Berichte aus schwindelerregenden Höhen Dr. Andreas Floren, Biologe 11.30 Uhr Urwaldschutz ist Klimaschutz - die Greenteams decken auf. Kinder informieren Kinder: die Greenteams von Greenpeace 13.30 Uhr Hinter den Kulissen 1: Wie kriegt man scheue Tiere für einen Natur- oder Tierfilm vor die Kamera? Die Tricks der Tierfilmer Felix Heidinger, Tierfilmer und Regisseur u. a. von Felix und die wilden Tiere (BR) 15 Uhr Hinter den Kulissen 2: Wie dreht man einen Spielfilm mit wilden Tieren? Berichte aus der Praxis Ein Tiertrainer und ein Regisseur berichten. Der Eintritt ist frei. Schulen nach Voranmeldung, T +49(0)30 300 903-0

Do, 11. November, 10-18 Uhr Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus, Veranstaltungsraum, 4. OG Symposium für Erwachsene: Wissenssendungen für Kinder Welches Wissen vermittelt das Fernsehen den Kindern? Welche Themen stehen im Mittelpunkt? Welches Weltbild wird den Kindern vermittelt? Wie berichten Kindernachrichten über die Vernichtung des Regenwaldes und den Klimawandel? In Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum in Hamburg, der Medienwissenschaft der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel, den Film- und Fernsehwissenschaften der Universität Utrecht und der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg Das Programm wird rechtzeitig unter www.deutsche-kinemathek.de und www.altonaermuseum.de bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei. Nach Voranmeldung, T +49(0)30 300 903-0


IM DSCHUNGEL.
Eine Ausstellung für Kinder
4. Juni 2010 bis 30. Januar 2011 für Kinder von 4 bis 14 Jahren im Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus am Potsdamer Platz, Berlin

Ausstellungsort
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin S-/U-Bahn Potsdamer Platz Bus M41, M48, M85, 200, 347 Varian-Fry-Straße

Öffnungszeiten Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 20 Uhr außer am 24.12. an allen Feiertagen geöffnet

Filmreihe im Kino Arsenal
ab 27. Juni, www.arsenal-berlin.de *Kinder mit dem Forscherausweis haben freien Eintritt

Eintritt
2 € Schüler | ab 10 Schüler: freier Eintritt für Begleitung 4 € Erwachsene | 3 € ermäßigt 6 € Kleines Familienticket (1 Erwachsener mit Kindern) 12 € Großes Familienticket (2 Erwachsene mit Kindern) Sonderausstellung + Ständige Ausstellungen 6 € Erwachsene | 4,50 € ermäßigt

Die Ausstellung
250 qm, mehr als 30 Bauminstallationen mit Filmbeispielen und Exponaten, 4 Großprojektionen, Hörstation, Multimediastation, Ton-Licht-Installation, Interaktive Collage, Rauminstallation, Wissensparcours
 
 
   
   
  MMM/Juni 2010  



 

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