Ein umfassender Einblick in die aktuelle Entwicklung des
Kurzfilms ist also garantiert. Das Spektrum reicht vom Spielfilm
über Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilme bis hin
zu Werbe- und Musikclips. Sechs Tage lang können sich filmbegeisterte
Besucher ein filmisches Kaleidoskop aus sechs Wettbewerbskategorien,
zwei Länderschwerpunkten und mehreren Spezialprogrammen ansehen
und sich bei Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und
Partys informieren und austauschen.
Veranstaltungsorte sind
unter anderem das Haus der Kulturen der Welt, das Maxim Gorki
Theater und der Pfefferberg sowie die Kinos Babylon Berlin:Mitte,
das Filmtheater am Friedrichshain und das Zeughauskino.
Ein
besonderes Highlight ist der Themenschwerpunkt 20 Jahre Mauerfall
unter dem Titel „Ostfront/Westfront“. Mit Filmen, Präsentationen
und Veranstaltungen widmet sich dieses Programm den Ereignissen
zwischen Mauerbau, Mauerfall und der Zeit danach. Gezeigt
wird z. B. bisher unveröffentlichtes Filmmaterial aus dem
Bestand des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Außerdem
werden die Gewinnerfilme des 3. Internationalen Kurzfilmwettbewerbs
der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” und
dem Goethe-Institut Premiere feiern.
Das Thema lautete “Grenzüberschreitungen”.
Länderschwerpunkte sind in diesem Jahr Russland und die Niederlande.
Damit stehen zwei Länder im Fokus, deren Kurzfilmproduktionen
interessante Blüten treiben. Ob zeitlose Klassiker oder aktuelle
Produktionen – die ausgewählten Filme versuchen dem Reichtum
beider Kurzfilmlandschaften gerecht zu werden.
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| De Chinese Muur (The Chinese Wall) |
Fanja |
Die Klärung eines Sachverhalts |
KUKI - 2. INTERNATIONALES KINDER- UND JUGENDKURZFILMFESTIVAL
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Vom 1. bis 8. November
2009 zeigt KUKI im Filmtheater am Friedrichshain über
100 internationale Filme für große und kleine Cineasten.
Das Spezialprogramm „Auf der Mauer auf der Lauer“ setzt
sich mit dem Thema „Mauer“ auseinander, das Dokumentarfilmprogramm
„Schau auf die Welt“ ist ein Fenster zu Kindern in anderen
Ländern, und in den Sprachprogrammen "What's up?" und
„¿Que onda?" können sich ganze Schulklassen englische
und spanische Filme im Original ansehen. |
Außerdem werden eine Kinder- und eine
Jugendjury die besten Filme aus mehreren Wettbewerbsprogrammen
ermitteln. Dem nicht genug: KUKI ist auch musikalisch! Ein Musikprogramm
zeigt aktuelle Videos, und auf der anschließenden Party werden
Live-Band und DJ für die perfekte Musik sorgen.
LÄNDERSCHWERPUNKTE NIEDERLANDE UND RUSSLAND
Während die Niederlande bereits in den 50er Jahren erste wichtige
Festivalpreise für eine Reihe von Kurzdokumentarfilmen verbuchen
konnte, war mit dem Oscar für “Glas” von Bert Hannstra 1960 vorerst
ein absoluter Höhepunkt erreicht. Ab Ende der 50er traten auch
im Spielfilmbereich große Talente hervor, die Wurzeln des Animationsfilms
reichen sogar bis in die 30er Jahre zurück. Zahlreiche Auszeichnungen
zeugen von der internationalen Anerkennung, die dem neuerdings
wieder aufblühenden niederländischen Animationsfilm zuteil wird.
Das Ende der Sowjetunion beeinträchtigte den russischen Film
enorm. Erst in den letzten Jahren findet eine künstlerische und
ökonomische Renaissance statt, die durch eine Auswahl aktueller
Spiel- und Dokumentarfilme repräsentiert wird. Ein Programm mit
Meilensteinen der russischen (und sowjetischen) Animationskunst
zeigt die Wurzeln und Spuren dieses für den russischen Film so
wichtigen Genres auf.
SPEZIALPROGRAMME
Best of 10 years LABO Clermont-Ferrand Short Film Festival
/ Trickfilm-Festival Stuttgart 100 Jahre Deutscher Animationsfilm
/ International Music Videos / AdEaters Commercials bekannter
Regisseure / Clip It! Animationen & Musik / Reality Bites
Spielräume zwischen Realität & Inszenierung/ Shocking Shorts
Achtung Hochspannung! / Metropole
Die Gewinner des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals
interfilm Berlin
Das 25. Internationale
Kurzfilmfestival Berlin ging am Sonntag erfolgreich zu Ende.
Es wurden mehr als 500 Filme aus 49 Ländern in 16 Wettbewerbsprogrammen
und 22 Spezialprogrammen gezeigt. In den Wettbewerbsprogrammen
wurden Preise im Gesamtwert von € 33.500 vergeben. Insgesamt
besuchten 13.000 Gäste das Festival. Ein besonderes Highlight
war der thematische Schwerpunkt Ostfront/Westfront mit 1000 Gästen.
Besonderen "Zulauf" fand die Aktion "A Wall is
a Screen" mit 400 Zuschauern, bei den Kurzfilme auf Mauern
im Regierungsviertel gescreent wurden. Bei der Preisverleihung
waren in diesem Jahr besonders die Beiträge aus Australien, Niederlande
und Schweden erfolgreich, jeweils 2 Preise gingen in diese Länder.
INTERNATIONALER
WETTBEWERB INTERNATIONAL COMPETITION
Missen / Missing Regie: Jochem de Vries
Niederlande, 2009 12:35 min
Bester
Spielfilm / Best Fiction
Slitage Regie: Patrik Eklund Schweden,
2008 17:00 min
Beste
Animation / Best Animation
Videogioco - Loop Experiment Regie:
Donato Sansone Italien, 2009 1:40 min
Bester Deutscher
Film / Best German Film
Moruk Regie: Serdal Karaça Deutschland,
2009 28:47 min
Interfilm
Preis / interfilm Award
Germania Wurst Regie: Volker Schlecht Deutschland,
2008 11:00 min