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transmediale festival for art and digital
culture berlin
im Haus der Kulturen der Welt, Berlin.
Festival vom 29.
Januar bis zum 3. Februar.
Preisverleihung am 2. Februar
2008.
Ausstellung vom 29. Januar bis 24. Februar 2008 |
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Die
transmediale wurde 1988 als VideoFilmFest ins Leben gerufen,
einem Nebenprogramm der Sektion "Internationales Forum
des Jungen Films“ der Berlinale. Damit wollte der Mitbegründer
und künstlerische Leiter Micky Kwella auch solchen Produktionen
ein Forum bieten, die auf elektronischen Medien realisiert
wurden und somit von reinen Filmfestivals wie der Berlinale
ausgeschlossen waren. Im Jahr 2001 wurde das Festival neu
strukturiert und zog in
das Haus der Kulturen der Welt um. Zur transmediale.02 konnte
erstmals eine umfassende Ausstellung gezeigt werden. 2004
entschied die Kulturstiftung des Bundes, die transmediale
(zusammen mit der documenta, der Berlin Biennale u.a.) als
‘Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur’ zu fördern. 2006
änderte sich der Untertitel des Festivals, das nun nicht
mehr "international media
art festival", sondern "festival for art and digital
culture" heißt.
Die transmediale.09 erhält
ein neues Format. Vier thematische Schwerpunkte werden als "Working-Conference" unter
dem Titel Making/Thinking: The Cultural Tomorrow vorgestellt.
Die Themen setzen sich in anderen Formaten des Festivals fort.
So kann man ein selbst gewähltes Thema individuell verfolgen. Schwerpunkte der transmediale
bilden die Ausstellung, der Wettbewerb, die Konferenz, das
Film- und Videoprogramm und die Publikationsreihe 'transmediale
parcours'. Darüber hinaus kooperiert sie mit dem club transmediale
CTM, der sich mit elektronischer Musik und Clubkultur befasst.
Die transmediale.09 blickt über die schrillen klimakatastrophischen Szenarien
hinaus, die in den Debatten um die globale Erwärmung mitschwingen und verschiebt
den Fokus auf die weiter gefassten kulturellen, gesellschaftlichen und philosophischen
Konsequenzen, die aus einem Zusammenbruch der nördlichen Eisbarrieren erwachsen
können. Sind wir im Begriff, einen historisch prägnanten Moment zu passieren,
einem unvermeidlichen und revolutionären Wandel entgegen?
transmediale Award 2009
905 kuenstlerische Arbeiten aus 53
Laendern wurden zum Thema DEEP NORTH fuer den Wettbewerb der
transmediale eingesendet. Eine internationale Jury waehlte
acht Nominierungen fuer den mit insgesamt 8.000 Euro dotierten
transmediale Award 2009 aus. Der Preis wurde zum zweiten Mal
gemeinsam mit dem club transmediale (CTM) ausgelobt, dessen
Einreichungen zum Thema 'Structures' ebenfalls von der Jury
beurteilt wurden. Die Jury, bestehend aus Annick Bureaud (Paris),
Bronac Ferran (London), Juha Huuskonen (Helsinki), Pooja Sood
(Neu Delhi) und Christoph Tannert (Berlin), hat aus den Einsendungen
acht Werke fuer den transmediale Award 2009 nominiert. Die
Shortlist spiegelt die Bandbreite und Unterschiedlichkeit der
Einreichungen wieder, wobei die kuenstlerische und konzeptuelle
Qualitaet der Arbeiten fuer die Jury hauptsaechlich entscheidend
war. Die Preise werden in einer feierlichen Zeremonie am 31.
Januar 2009 im Haus der Kulturen der Welt verliehen. |
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| Hiroshi Matoba (jp) - Overbug (2008) |
SLUM-TV (ke/at) |
Bertrand Dezoteux (fr) - Le Corso (2008) |
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DEEP
NORTH - Konferenz 2.0
Die Konferenz der transmediale.09
wird ein neues Format erhalten. Als "Working-Conference" schlägt
sie unter dem Titel Making/Thinking: The Cultural Tomorrow
vier thematische Schwer-punkte vor, die sich in anderen
Formaten des Festivals fortsetzen. So können die Besucher
ein selbst gewähltes Thema individuell in Panels, Workshops
oder Hot Spots verfolgen. So wie dem Klimawandel mit
neuen Vernetzungen und Strukturen statt herkömmlicher
Routine begegnet werden muss, so wird die Festivalstruktur
der transmediale.09 dem notwendigen Kulturwandel mit
der Verschmelzung von Theorie und Praxis, von wissenschaftlichen
und künstlerischen Arbeiten begegnen. Aktivisten, Lobbyisten,
Künstler und Wissenschaftler wie der chinesische Blogger
Isaac Mao, die Medienkünstlerin Atteqa Malik aus Pakistan,
der ungarische Philosoph Endre Kiss, die US-amerikanische
Soziologin Saskia Sassen, die Energieexpertin des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung Claudia Kemfert und
der Architekt Francis Kéré aus Burkina Faso werden ihre
Positionen zum Thema der transmediale.09, DEEP NORTH,
austauschen. Sheila Jasanoff, Professorin für Wissenschaft
und Technologieforschung an der Havard University, hält
die Keynote, der niederländische Medientheoretiker Rob
van Kranenburg leitet die Konferenz. |
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Film
/ Video tm.09: Screening Territories
Der Bereich Film
und Video der transmediale.09 erkundet unter dem Leitmotiv
Screening Territories das Thema des kommenden Festivals.
Zusammen mit den Werken aus dem internationalen Wettbewerb
und einer Reihe von Kompilationsprogrammen eingeladener
GastkuratorInnen werden über 70 aktuelle Produktionen
internationaler KünstlerInnen gezeigt. Das Film- und
Videoprogramm ist an allen Festivaltagen vom 28. Januar
bis 1. Februar ab jeweils 13 Uhr im Theatersaal des Hauses
der Kulturen der Welt zu sehen.
http://www.transmediale.de/de/filmvideo-main |
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Veranstaltunsort
Haus der
Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
Telefon +49 (0)30 - 39 787 175 Fax +49 (0)30 - 39 486 79
http://www.hkw.de/
Öffnungszeiten
Eröffnungsfeier: 27.
Jan., 19 Uhr Festival: 28. Jan. - 1. Feb., 10 Uhr - 23.30 Uhr
http://www.transmediale.de
http://www.artnet.de/magazine/reviews/gohlke/gohlke01-31-08.asp |
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