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LORIOT. DIE HOMMAGE
zum
85. Geburtstag
Sonderausstellung der
Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Wegen des großen Erfolgs und anhaltenden
Interesses wird die Ausstellung bis einschließlich
Ostermontag, 13. April 2009, verlängert. |
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Am
12. November wird Loriot 85 Jahre alt und als Geschenk gibt
es eine Ausstellung mit seinem Gesamtwerk aus Trickfilmen,
Sketchen, Interviews und Talkshowauftritten. Insgesamt dreiundsiebzig
Stunden Material sind zu sehen und hören. Vielleicht läßt
sich ja auf der Ausstellung die Frage lösen: „Wer ist Loriot?
Viele Masken, viele Gesichter. Bisher kannten wir ihn nur
als den Herrn, der etwas steif auf dem Sofa sitzt, gelegentlich
freundlich lächelnd und im Ganzen etwas kühl wirkend.“
Seit einem halben Jahrhundert
beeinflusst Vicco v. Bülow mit seinem Humor wie kein anderer
den Alltag und das kulturelle Leben in Deutschland. Mit seinen
Zeichnungen, seiner Prosa und seiner Lyrik, mit seinen dramatischen
Werken und seinen Reden, vor allem aber mit seinen Fernseh-Sketchen
(1967 bis 2003) schrieb er sich unter dem Künstlernamen Loriot
in die Biografien und die Herzen sehr vieler Menschen. Loriot
kam in Brandenburg/Havel unter dem Namen Vicco von Bülow zur
Welt. Er lebt heute am Starnberger See und in Berlin.
Das Museum für Film und Fernsehen ehrt Vicco von Bülow anlässlich
seines 85. Geburtstages mit einer umfassenden, in
dieser Größenordnung bisher nicht da gewesenen Schau. LORIOT.
DIE HOMMAGE präsentiert erstmalig das gesamte Lebenswerk Vicco
von Bülows und verbindet dabei noch nie gezeigte Werke aus dem
Privatarchiv des Künstlers mit seinen Arbeiten für Print, Fernsehen,
Kino und – als Exkurs – Oper. Im Werk Vicco von Bülows, vor allem
in seinen Arbeiten für das Fernsehen, treffen sich die singulären
Leistungen eines großen Künstlers mit der Alltagskultur der Bundesrepublik
und den Biographien ihrer Bürger. Die Ausstellung LORIOT. DIE
HOMMAGE illustriert diesen Zusammenhang und zeigt zugleich, was
„populäres Fernsehen“ tatsächlich zu sein vermag und welche Möglichkeiten
in diesem Massenmedium stecken. Begleitet wird die Ausstellung
von zahlreichen Veranstaltungen, unter anderem dem Symposium
„Zum Lachen“, einer Kooperation mit dem Einstein Forum in Potsdam. |
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Drei Themen nahm
er in diesem Zusammenhang immer wieder unter die Lupe: Die
mangelnden kommunikativen Fähigkeiten in der Gesellschaft,
vor allem die zwischen Frauen und Männern; das Verhältnis
von Mensch und Tier; und die Frage, was unser Leben mit den
Errungenschaften der so genannten Hochkultur, den schönen
Künsten, insbesondere mit der Musik, der Literatur und der
Malerei zu tun hat – zu tun haben könnte (Galerie, Raum 1). |
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Die Ausstellung greift über drei
Stockwerke hinweg, bis hinein in die „Ständige Ausstellung
Fernsehen“ alle diese Themen auf. Sie möchte anschaulich werden
lassen, worin das Besondere des Loriot’schen Humors besteht.
Deshalb blickt sie dem Künstler auch beim Entstehen seiner
Werke gleichsam über die Schulter. Sie zeigt, mit welcher Präzision
und Perfektion LORIOT arbeitet (Werkstatt, Raum 2). Sie erzählt
davon, wie sich die außergewöhnliche Vita und die besondere
Weltanschauung des Künstlers mit dem scheinbar ganz und gar
unspektakulären Leben seiner Mitmenschen verbindet - niemals
schadenfroh, doch mit scharfem Blick für die tragikomischen
Seiten des Lebens und das Chaos, das hinter jedem Versuch lauert,
die Welt zu ordnen. Und sie begleitet den Künstler bei seinen
wiederholten Ausflügen in die Welt des Kinos, der Oper und
der klassischen Musik (Leben und Werk, Raum 3). |
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Laufzeit 6. November 2008
bis 13.April 2009
Ausstellungsort Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Informationen Tel. 030/300903-0, Fax 030/300903-13
www.deutsche-kinemathek.de
Fahrverbindungen S-/U-Bahn Potsdamer Platz und Bus M41, M48,
M85, 200, 347
Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag
10 bis 20 Uhr
Feiertage 24.12. geschlossen, 25., 26., 31.12. geöffnet, 1.1.09
ab 12 Uhr
Tickets 4 € Sonderausstellung inklusive Ständige Ausstellung
Fernsehen
3 € ermäßigt
6 € Sonderausstellung inkl. Ständ. Ausstellg. Film + Fernsehen
4,50 € ermäßigt
3 € Schüler
12 € Familienticket (2 Erwachsene mit Kindern)
6 € Kleines Familienticket (1 Erwachsener mit Kindern)
Führungen Anmeldung »FührungsNetz«: T 030/24749-888
Publikation »Loriot. Ach was!«, Hardcover, Hatje Cantz Verlag,
€ 29,80
Ausstellungsbereich 1. OG Sonderausstellung | 3. OG Spiegelsaal,
Zeittunnel sowie
4. OG Programmgalerie der Ständigen Ausstellung Fernsehen
Exponate Gemälde und Zeichnungen, zahlreiche Fotografien und
Skizzen,
Bühnen- sowie Filmrequisiten, Modelle und Objekte
Medien: ca. 190 Titel
Links
www.loriot.de/ Die
offizielle Website mit Lebenslauf, Interviews, Werksverzeichnis,
Zeichnungen
http://de.wikipedia.org/wiki/Loriot
Loriot – Wikipedia
Video-Ergebnisse
zu LORIOT
Hommage an
Loriot im Berliner Filmmuseum | tagesschau.de
"Früher
war mehr Lametta" DIE ZEIT, 23.10.2008
"Zimmer frei
zur Verwüstung" Der Tagesspiegel 06.11.2008 |
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