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  Die Erinnerung ist oft das Schönste
Fotografische Porträts von Romy Schneider
17. September – 28. Dezember 2008 Stiftung Opelvillen – Zentrum für Kunst
     
 
Mit „Die Erinnerung ist oft das Schönste - Fotografische Porträts von Romy Schneider" stellt die Stiftung Opelvillen die großen Fotografen Herbert List, Max Scheler, Roger Fritz, F. C. Gundlach, Will McBride, Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Helga Kneidl und Robert Lebeck vor. Alle fotografierten Romy Schneider auf ganz unterschiedliche Weise, als junges Mädchen, in ihren Filmrollen, mit ihren Kindern, scheinbar unbeobachtet im Alltag oder in Posen und Verkleidungen, fröhlich oder nachdenklich, schön und verletzlich. Zu sehen sind mehr als 140 Aufnahmen, davon werden rund 40 erstmals gezeigt.
     
 
 
Von kaum einem anderen Star
existieren so viele verschiedene und so widersprüchliche Bilder. Romy Schneider wurde tausendfach fotografiert – und doch ist sie immer rätselhaft geblieben. Die in der Ausstellung präsentierten Fotografen trafen nur einmal auf Romy – Herbert List etwa hielt den Teenager um 1954 auf bisher unbekannten Bildern fest – oder begleiteten sie durch ihr Leben, wie Robert Lebeck, dem seit den 1950er-Jahren bis kurz vor ihrem Tod beeindruckend persönliche Aufnahmen gelangen.

Die Momentaufnahmen lassen den Mythos Romy lebendig werden, gleichzeitig wird die Vergänglichkeit des Daseins auf eindrückliche Weise sichtbar. Denn das Grundwesen der Fotografie ist es, ein Abbild zu schaffen, um Geschehenes dauerhaft bezeugen zu können. Doch schon im Moment der Aufzeichnung ist das aufgenommene Foto nur noch Beleg eines flüchtigen Augenblicks.
     
Bisher unveröffentlicht sind die Fotografien von Herbert List, Werner Bokelberg, Peter Brüchmann, Roger Fritz und Max Scheler. Auch ein Großteil der Fotos von F. C. Gundlach und Will McBride werden zum ersten Mal öffentlich ausgestellt und publiziert. Die Fotografien von Helga Kneidl und Robert Lebeck sind bereits in Büchern über Romy Schneider erschienen. Diese Bände sind jedoch vergriffen.

Zur Entstehungsgeschichte und zum Hintergrund der Ausstellung

Die Idee, fotografische Porträts von Romy Schneider zum Thema einer Ausstellung und eines Buches zu machen, entstand schon vor Jahren. Begonnen hat die Suche nach Romy-Bildern mit kleinen Porträts aus vergilbten Zeitschriften, Flohmarktware, die in keiner Zeile die Urheber preisgab. Hier setzte die Recherche an, die Dr. Beate Kemfert zu der Auswahl von neun großen Fotokünstlern führte: Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Roger Fritz, F. C. Gundlach, Helga Kneidl, Robert Lebeck, Herbert List, Will McBride und Max Scheler. Die Fotografen und deren Mitarbeiter unterstützten mit unendlicher Geduld die Ausstellung und die Publikation, sie öffneten ihre Archive, zogen Schubladen, prüften Abzüge und stellten nicht veröffentlichte Fotos zur Verfügung.

Das Projekt mit mehr als 140 Fotografien, die teilweise zum ersten Mal abgezogen, gerahmt, ausgestellt und dadurch öffentlich wurden, ließe sich nicht ohne die Hilfe von Partnern ermöglichen: Als Sponsoren für die Ausstellung fungieren die Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gGmbH, die Canon Deutschland GmbH, DBV-winterthur Deutschland AG, die Rüsselsheimer Volksbank eG, die Media Markt TV-Hifi-Elektro GmbH in Bischofsheim, und eine namhafte Persönlichkeit aus dem Umfeld von Romy Schneider, die anonym bleiben möchte. Der besondere Dank der Stiftung Opelvillen gilt dem Geschäftsführer des GPR-Klinikums Friedel Roosen. Grundsätzlicher Dank gilt wie bei jeder Ausstellung der Stadt Rüsselsheim, stellvertretend dem Oberbürgermeister Stefan Gieltowski und dem Bürgermeister und Kulturdezernenten Jo Dreiseitel, der Adam Opel GmbH und ihrem Geschäftsführer Hans Demant, und dem Freundeskreis und den Wegbegleitern der Stiftung Opelvillen, durch die die Arbeit der Stiftung überhaupt erst ermöglicht wird.

Die Ausstellung „Die Erinnerung ist oft das Schönste“ In „Die Erinnerung ist oft das Schönste - Fotografische Porträts von Romy Schneider“ stellt die Stiftung Opelvillen die großen Fotografen Herbert List, Max Scheler, Roger Fritz, F. C. Gundlach, Will McBride, Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Helga Kneidl und Robert Lebeck vor. Alle fotografierten Romy Schneider auf ganz unterschiedliche Weise, als junges Mädchen, in ihren Filmrollen, mit ihren Kindern, scheinbar unbeobachtet im Alltag oder in Posen und Verkleidungen, fröhlich oder nachdenklich, schön und verletzlich. Die Ausstellung mit zum Teil unbekannten Fotos läuft vom 17.09. bis zum 28.12.2008.
Stiftung Opelvillen – Zentrum für Kunst Ludwig-Dörfler-Allee 9, 65428 Rüsselsheim Tel.: 06142/83 59 31, Fax: 06142/83 60 14 www.opelvillen.de


Der Ausstellungskatalog ist im Hatje Cantz Verlag erschienen und zum Preis von 29,80 € erhältlich: Beate Kemfert (Hrsg.) Die Erinnerung ist oft das Schönste Fotografische Porträts von Romy Schneider Vorwort von Beate Kemfert, Text von Freddy Langer 176 Seiten, 138 Abb., davon 10 farbig, 128 in Duplex 25,30 x 31,00 cm, gebunden mit Schutzumschlag. Idee und Konzeption der Ausstellung und des Buches: Dr. Beate Kemfert

Öffnungszeiten und Preise Öffnungszeiten: Mi 10 bis 21 Uhr, Do bis So 10 bis 18 Uhr Eintritt: 6, erm. 4 €, freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre. Öffentliche Führungen: So 11 Uhr, Mi 19 Uhr Eintritt: 6, erm. 4 €, zuzügl. des Führungsentgeltes von 2 €. Familienticket: 12 € An der Kasse gibt es ein kostenloses Quiz für Kinder.
     
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