In Zusammenarbeit mit radio eins zeigt das Freiluftkino
Friedrichshain zum 6. Mal beeindruckende Filme der jüngsten
Berlinale. Anke Leweke und Knut Elstermann aus der radio
eins Filmredaktion werden die Sommer Berlinale eröffnen
und auf die vier spannenden Tage einstimmen.
Freilichtkino Friedrichhein
Im Volkspark Friedrichshain
10249 Berlin Plätze: 1000, Leinwand: 82qm2
Anfahrt: S-Bhf
Landsberger Allee, dann weiter mit Tram M5, M6, M8 U-Bhf
Straußberger Platz, 10 Minuten Fußweg Tram-Linien M5, M6,
M8 z.B. vom Alexanderplatz Haltestelle: "Platz der Vereinten Nationen" Tram-Linien
M10, aus Prenzlauer Berg und von Warschauer Straße Haltestelle: "Landsberger
Allee /Petersburger Str."
Donnerstag, 17.7., 21.30 Uhr
:
My
Winnipeg, Kanada 2007, Regie Guy
Maddin, präsentiert von Christoph Terhechte
Glaubt man dem Film, so ist das kanadische Winnipeg
eine Stadt der Superlative: Es ist die kälteste Stadt
der Welt mit dem kleinsten Park der Welt, die Stadt der
Schlafwandler, Magnetisten und Séancen. Guy Maddins poetisch–grimmige
Hommage an seine kanadische Heimatstadt. Ein autobiografisches
Märchen, das Dokumentaraufnahmen gewitzt mit Re-Inszenierungen,
Familienfotos und alten Filmausschnitten kombiniert.
http://www.mywinnipeg.co.uk/
http://www.imdb.com/title/tt1093842/trailers
http://www.cbc.ca/arts/tiff/features/tiffmaddin.html
Freitag, 18.7., 21:30 Uhr
Lemon
Tree, Israel, Deutschland,
Frankreich, 2008, Regie: Eran Riklis,
präsentiert von Wieland Speck
Ein alter Zitronenhain steht im Mittelpunkt eines erbittert
geführten Streits zwischen der palästinensischen Witwe
Salma und dem israelischen Verteidigungsminister Navon.
Eran Riklis’ (Die syrische Braut) sehr persönlicher und
erstaunlich privater Blick auf den Nahost-Konflikt und
dessen Folgen.
Samstag, 19.7., 21:30 Uhr
Tropa
de Elite, Brasilien, Argentinien
2007,
Regie: José Padilha, präsentiert von Thomas Hailer
Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären der 58. Berlinale
Der meistgesehene und meistdiskutierte Film in Brasilien
erzählt vom brutalen Kampf einer brasilianischen Eliteeinheit
gegen die in den Slums von Rio regierenden Drogenbosse.
Die Polizisten überschreiten alle Grenzen, und sie verzweifeln
daran.
Luis Buñuels Klassiker des surrealistischen Films mit
einer der berüchtigsten Szenen der Filmgeschichte: Eine
Wolke bewegt sich auf den Vollmond zu, ein Rasiermesser
schneidet durch das Auge einer jungen Frau.
Buñuels Verfilmung der Legende vom Propheten Simon, der
in der Wüste 40 Jahre auf einer hohen Säule zubringt, um
Gott näher zu sein. Dann und wann suchen ihn Bauern oder
Priester auf. Sie kommen und verlangen Wunder und Ratschläge,
die sie dann vom Erleuchteten bekommen. Das in Venedig
preisgekrönte Werk konnte aus Geldmangel nie ganz fertiggestellt
werden.