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8. Französische Filmwoche vom 27. Juni – 03. Juli 2008 in Berlin   
     
 
semaine du cinéma français

Zum 8. Mal findet in Berlin vom 27. Juni bis zum 03. Juli 2008 die Französische Filmwoche statt, organisiert vom Bureau du Cinéma des Service Culturel der Französischen Botschaft in Berlin. Das Berliner Publikum erwartet ein lebendiger Querschnitt aktueller französischer Kinoproduktionen. Besonders Filme aus dem Nachbarland Frankreich haben oft in Deutschland großen Erfolg an der Kinokasse wie z. B. „Zusammen ist man weniger allein“ in 2007.

Von der musikalisch beschwingten Komödie bis zum rasanten Animationsfilm sind bei der diesjährigen Französischen Filmwoche Filme aller Genres vertreten und repräsentieren die Vielfalt des lebendigen Filmlandes Frankreich. Partnerkinos sind auch in diesem Jahr das Cinéma Paris am Kurfürstendamm und das Filmtheater am Friedrichshain. Einige Filme, die im Laufe des Jahres in den deutschen Kinos starten, werden bei der Filmwoche bereits als Vorpremieren gezeigt. Zu den Filmen werden Schauspieler und Regisseure als Gäste erwartet, die den Kinobesuchern Gelegenheit zu einem Austausch nach den Vorführungen bieten.

 Eröffnungsfilm

Eröffnungsfilm wird dieses Jahr 39,90 von Jan Kounen sein, ein äußerst rasanter Film über die Tücken der Werbebranche. Als Abschlussfilm wird Water Lilies zu sehen sein, der zarte und überzeugende Debütfilm von Céline Sciamma. Und direkt im Anschluss daran zeigen wir noch Die Klasse von Laurent Cantet, diesjähriger Gewinner der Goldenen Palme in Cannes.

 Bienvenue chez les Français

Einige Titel aus dem umfangreichen Programm stehen bereits fest. Die folgenden aktuellen Filme werden u.a. bei der Französischen Filmwoche zu sehen sein, manche davon in deutschen Erstaufführungen:

LA GRAINE ET LE MULET – COUSCOUS MIT FISCH, Regie: Abdellatif Kechiche, mit Sabrina Ouazani, Carole Franck, Olivier Loustau u.a.
Im Hafen der südfranzösischen Stadt Sète träumt Monsieur Slimani davon, sein eigenes Restaurant zu eröffnen. Doch mit seinem schmalen Einkommen wird es ihm kaum gelingen, bis sich seine Familie entschließt, ihn bei seinem Traum vom besseren Leben zu unterstützen. Der Film war ein großer Publikumserfolg in Frankreich und wurde in diesem Jahr mit vier Césars ausgezeichnet. Deutsche Erstaufführung

LES CHANSONS D’AMOUR, Regie: Christophe Honoré, mit Louis Garrel, Ludivine Sagnier, Chiara Mastroianni u.a.
Alle Liebeslieder erzählen immer die gleiche Geschichte: „Zu viele lieben dich“..., „Ich könnte ohne dich nicht leben“... „Sorry Angel“. Christophe Honorés musikalische Interpretation von drei Liebenden in Paris wird untermalt von unbeschwertem französischem Pop. Der Film war 2007 im Wettbewerb beim Festival in Cannes vertreten.

NAISSANCE DES PIEUVRES, Regie: Céline Sciamma, mit Pauline Acquart, Louise Blachère, Adèle Haenel, Warren Jacquin.
Drei 15-jährige Mädchen verbringen den Sommer: Marie, Anne und Floriane. Sie treffen sich in den Umkleidekabinen des Schwimmbads, teilen ihre Geheimnisse und ihre Sehnsüchte. 2007 wurde der Film in der Reihe Un certain regard beim Festival in Cannes gezeigt. Deutsche Erstaufführung

PRÊTE-MOI TA MAIN, Regie: Eric Lartigau, mit Alain Chabat, Charlotte Gainsbourg, Bernadette Lafont u.a.
Luis ist gutaussehend, erfolgreich und lebt ein unbekümmertes Single-Leben. Das ändert sich schlagartig, als seine Mutter und seine fünf Schwestern beschließen, ihn zu verheiraten, weil sie ihm nicht mehr den Haushalt führen wollen. Ein Blind-Date jagt das nächste, bis Luis beschließt, sich selbst eine Schein-Verlobte zu suchen. Eric Lartigau inszeniert Comedien Alain Chabat und Charlotte Gainsbourg als ungleiches Paar. Deutsche Erstaufführung


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