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Der Deutsche
Filmpreis wird seit 1951 jährlich verliehen.
Die Lola, ist die renommierteste und höchst
dotierte Auszeichnung für den deutschen Film
und wurde dieses Jahr am 25. April 2008 im Palais
am Funkturm Berlin vergeben. Die Nominierten
und auch die Gewinner sind von den mehr als 1000
Mitgliedern der Deutschen Filmakademie geheim
gewählt worden. Es stehen
Preisgelder (einschließlich der Prämien für die Nominierungen)
in Höhe von bis zu 2,845 Millionen Euro zur Verfügung. |
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Alle
Filmemacher müssen ihre Fördergelder in neue Filmprojekte
investieren. Die Favoriten in der Kategorie Spielfim
waren "Kirschblüten
- Hanami" von Dorris Dörrie mit insgesamt sechs
Nominierungen und "Auf der anderen Seite" mit
fünf Nominierungen. Das Rennen hat mal wieder Fatih Akin
gemacht. Mit seinem Film "Auf
der anderen Seite" hat der Regisseur beim Deutschen
Filmpreis gleich in vier Kategorien gewonnen. |
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Kreuzberg
gewinnt eine Lola
Als bester Dokumentarfilm wurde "Prinzessinnenbad" von
Bettina Blümner ausgezeichnet. Der Film schildert
das Leben von drei Teenagern in Berlin-Kreuzberg.
Auf der Berlinale 2007 wurde der Film gefeiert und
erhielt den Preis DIALOGUE en Perspective für die
Regiearbeit. "Auf der anderen Seite" von
Fatih Akin wurde zum besten deutschen Film gekürt.
Als Beste Hauptdarstellerin erhält Nina Hoss die
Lola für ihre Rolle in "Yella" von Regisseur
Christian Petzold. Die Lola für die beste männliche
Hauptrolle geht an Elmar Wepper für seine Rolle in "Kirschblüten
- Hanami" von Doris Dörrie.
Wepper sagte: "Dörrie gehöre sein
Dank und sein Herz. Solch eine Rolle bekomme man
nur einmal im Leben. Der Preis bedeute ihm sehr viel.
Ich weiss, das ist das Besondere vom Besonderen."
Auch dieses Jahr gab es wieder wenige Fans und
Autogrammjäger am roten Teppich.
Der deutsche Filmpreis scheint ohne den Trubel, wie
man ihn von dem roten Teppich der Berlinale kennt,
auskommen zu wollen. Dafür wird das Jahresereignis
des deutschen Films, wie unser Kulturstaatsminister
in seiner Rede bemerkte, von Millionen am Fernseher
verfolgt. Nur nicht live sondern zeitversetzt. |
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Die
Preisträger
des Deutschen Filmpreises 2008:
Bester
Spielfilm in Gold
AUF DER ANDEREN SEITE
Fatih Akin, Klaus Maeck, Andreas Thiel corazón international -
Regie: Fatih Akin
Bester Spielfilm in Silber
KIRSCHBLÜTEN
Molly v. Fürstenberg, Harald Kügler Olga Film GmbH -
Regie: Doris Dörrie
Bester Spielfilm in Bronze
DIE WELLE
Christian Becker Rat Pack Filmproduktion GmbH -
Regie: Dennis Gansel
Bester Dokumentarfilm
PRINZESSINNENBAD
Peter Schwartzkopff, Katja Siegel Reverse Angle Factory GmbH -
Regie: Bettina
Blümner
Bester Kinder- und Jugendfilm
LEROY
Oliver Stoltz Dreamer Joint Venture Filmproduktion GmbH
Regie: Armin Völckers
Beste darstellerische
Leistung – weibliche Hauptrolle
Nina Hoss Yella
Beste darstellerische
Leistung – männliche Hauptrolle
Elmar Wepper KIRSCHBLÜTEN
Beste darstellerische
Leistung – weibliche Nebenrolle
Christine Schorn FREI NACH PLAN
Beste darstellerische
Leistung – männliche Nebenrolle
Frederick Lau DIE WELLE
Beste Regie
Fatih Akin
AUF DER ANDEREN SEITE
Beste Kamera / Bildgestaltung
Benedict Neuenfels AUF DER ANDEREN SEITE
Bester Schnitt
Andrew Bird DAS PARFUM
Bestes Szenenbild
Pierre-Yves Gayraud ABSURDISTAN
Bestes Kostümbild
Sabine Greunig KIRSCHBLÜTEN
Beste Filmmusik
Ali N. Askin LEROY
Beste Tongestaltung
Dirk Jacob, Dominik Schleier, Martin Steyer, Pawel Wdowczak
TRADE
Bestes Drehbuch
Fatih Akin
AUF DER ANDEREN SEITE
„Ehrenpreis“ für
hervorragende Verdienste um den deutschen Film
Alexander Kluge
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2008 Filmmagazin
Berlin
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