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Das
Eiszeit Kino in Berlin-Kreuzberg lädt im Jahr 2008
aus Anlass zu
„60 Jahre Israel – 60 Jahre Naqba“
zu folgendem Programm ein:
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„Rana`s Wedding“ (OmU)
Hany Abu-Assad,
Palästina 2002, 90 min, 35mm, Arab. OmU
Ab dem 03. Januar 1
Woche
Rana's Wedding ist ein Liebesfilm, der kurz vor dem
israelischen Einmarsch in die besetzten palästinensischen
Gebiete spielt. Rana, eine junge palästinensische
Frau stiehlt sich bei Morgengrauen aus dem Haus ihres
Vaters, um nach ihrem heimlichen Geliebten Khalil
zu suchen. Ihr Vater will sie an jenem Tag mit ins
Ausland nehmen, um sie von dem jungen Mann zu trennen
– es sei denn sie wählt einen Bräutigam von der Liste,
die der Vater ihr aushändigt. |
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„Kadosh“ (OmU)
Amos Gitai,
Frankreich/Israel 1999, 110
min, OmU
Ab dem 17. Januar 1
Woche
In Gitaïs Fiktion leben Meir und seine Frau Rivka,
die seit nunmehr zehn Jahren verheiratet sind,
in Mea Shearim. Zehn Jahre Ehe, denen kein Kind
entsprungen ist. Der Rabbi beschließt, daß sie sich
scheiden lassen müssen und Meir die junge Haya
heiraten soll. Für ihn, für alle, steht fest,
daß seine Frau Rivka unfruchtbar ist. Doch als
sie bei der Ärztin ist, konstatiert diese das
Gegenteil. |
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„Atash (Durst)“ (OmU)
Tawfik Abu Wael,
Israel-Palästina 2004,
113 min, 35mm (CS), OmU
Ab dem 31. Januar 1
Woche
Eine Familie lebt im Nirgendwo, nicht weit
vom Dorf. Vater und Sohn verkaufen die Kohle,
die die Familie produziert ins Dorf, Mutter
und Töchter verlassen den Ort nie. Ihr Geheimnis
schweißt die Familie zusammen und zerstört
sie zugleich. |
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„Walk
on Water“ (OmU)
Eytan Fox,
Israel 2004, 104 min, OmU
Ab dem 21.
Februar 1 Woche
Eyal ist Auftragskiller des israelischen
Geheimdienstes Mossad und soll einen
ehemaligen Nazi- Offizier aufspüren.
Deshalb wird er auf dessen Enkel Axel
angesetzt, der seine in Israel im Kibbuz lebende
Schwester Pia besucht. Als sich Eyal
und Axel näher kennen lernen, wird
Eyals machohafter Konservatismus von
Axels Homosexualität herausgefordert.
Aber trotz der entstehenden Spannung
hat Eyal einen Auftrag zu erfüllen... |
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„Tehilim“ (OmU)
Rafael Nadjari,
Israel/Frankreich
2007, 96 min, 35mm,
Hebräisch mU
Ab dem 06. März zeigt das Eiszeit für 2 Wochen
den Film zum Bundesstart
Offizieller Wettbewerbsbeitrag in Cannes 2007
Eine jüdische Familie lebt im heutigen Jerusalem ein gewöhnliches
Leben. Nach einem Autounfall verschwindet der Vater auf
mysteriöse Weise. Alle gehen mit seiner Abwesenheit und
den Schwierigkeiten im Alltag um, so gut wie sie können.
Während sich die Erwachsenen in Schweigen und Tradition
flüchten, suchen die beiden Kinder, Menachem und David,
nach ihrem eigenen Weg, den Vater zu finden. |
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„Cemetry
Club“ (OmU)
Tali Shemesh,
Israel 2006,
90 min, 35mm, OmU
Ab dem 06.
März 1 Woche
Nationalfriedhof Mount Herzl
in Israel. Jeden Samstagmorgen
die gleiche Prozession: Ausgerüstet mit
Plastik-Klappstühlen und Essensboxen
zieht eine Gruppe älterer Menschen
am Grabstein des Wegbereiters
des politischen Zionismus vorbei,
um es sich unter dem Schatten
einer ausladenden Pinie bequem
zu machen. Die Mount Herzl
Academy tagt. Im Mittelpunkt
stehen Minya, die zurückhaltende
und eher schweigsame Großmutter
der Regisseurin, und Lena, deren
dominante Schwägerin - zwei Frauen,
die unterschiedlicher nicht sein
können und die das Schicksal
doch fest aneinandergebunden
hat. Mit "The Cemetery Club" gelingt
der Regisseurin ein ergreifendes,
sehr persönliches und unerwartet
humorvolles Portrait der Holocaust
Generation, wie wir es so noch
nie gesehen haben. |
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„Route
181“(OmU)
Eyal Sivan & Michel
Khleifi,
F/B/D/GB 2003, 270
min, Beta oder DVD, OmU
Special Am 22. März zeigt
das Eiszeit den ersten Teil
von „Route 181“ (OmU)
Am 23. März zeigt
das Eiszeit den zweiten Teil
von „Route 181“ (OmU)
ROUTE 181 eröffnet eine ungewöhnliche
Perspektive auf die Bevölkerung
in Palästina-Israel, eine gemeinsame
Vision eines Palästinensers
und eines Israelis. Mehr als
ein Jahr lang haben Khleifi und
Sivan sich der Produktion dessen,
was sie einen kinematischen
Akt von Glauben und Vertauen
betrachten hingegeben: ein
gemeinsamer Film. Im Sommer
2002 sind sie zwei lange Monate
gemeinsam durch ihr Geburtsland
gereist, sie haben ihre Strecke
auf einer Karte aufgemalt und
sie ROUTE 181 genannt. Diese
virtuelle Linie markiert die
Grenzen der UN- Resolution
181 vom 29. November 1947,
nach der Palästina in zwei
Staaten geteilt werden sollte. Auf
ihrer ausgiebigen Reise hatten
sie nur zufällige Begegnungen.
Es wurden im Vorfeld weder Treffen
vereinbart, noch Persönlichkeiten
oder "offizielle" Gesprächspartner
kontaktiert. |
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„Shnat
Effes“ (OmU)
Joseph
Pitchhadze,
Israel
2004,
125 min,
35mm,
Farbe,
OmU
Ab dem 03.
April 1 Woche
Eine einfühlsame und zugleich süffisante
Momentaufnahme der israelischen
Gesellschaft zu Anfang des neuen
Jahrtausends. Vor dem Hintergrund
der wirtschaftlichen Krise und
der immer breiter werdenden Kluft
zwischen Arm und Reich erzählt
der Film drei Alltagsgeschichten
aus der quirligen Metropole Tel
Aviv, hinter deren Glamour sich
ständig Leid und Glück die Waage
halten. |
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„Mauer“(OmU)
Simone
Bitton,
Frankreich/Israel
2004,
99 min,
35mm,
OmU
Ab dem 17. April 1
Woche
MAUER ist eine filmische Meditation
über den Israel-Palästina-Konflikt.
Die Filmemacherin Simone Bitton behaupt
ihre doppelte Identität als Jüdin und
Araberin und lässt so die Grenzen des
Hasses verschwimmen. In einem klassischen
dokumentarischen Ansatz folgt der Film
der Mauer der Trennung, die eine der
historisch bedeutendsten Landschaften
zerstört, indem sie das eine Volk einsperrt
und das andere eingrenzt. Auf der Baustelle
dieser irrsinnigen Mauer trotzen tägliche
Ansprachen und heilige Gesänge - auf Hebräisch
und Arabisch - dem Diskurs des Krieges
inmitten des ohrenbetäubenden Lärms
der Bulldozer. MAUER erlaubt dem Zuschauer
einen letzten Blick auf die Schönheit
dieser Landschaft und die Menschlichkeit
seiner Bewohner, bevor sie hinter der
Mauer verschwinden. |
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„Promises“ (OmU)
Justine Shapiro, B.Z. Goldberg,
Carlos Bolado,
USA 2001,
106 min, Dokumentation, 35mm,
Hebräisch, Arabisch, Englisch
mU
Ab dem 01.
Mai 1 Woche
Ohne die Oberflächlichkeit
der Nachrichtenmagazine, politischen
Kommentar oder kalte Analyse, zeigt
Promises ein menschliches Portrait
des israelisch-palästinensischen
Konflikts. Über vier Jahre
hat das Filmteam das Leben
von sieben Kindern aus Jerusalem
begleitet. Sie wohnen nicht
weiter als 20 Autominuten voneinander
entfernt und doch trennen sie
Welten. Die Kinder, zwischen
9 und 13 Jahren alt, sprechen
über verschiedene Facetten
des Konflikts. Alt genug, sich
zu artikulieren und zu jung
für die Analysen der Erwachsenen,
spiegeln sie ihre jeweilige
Kultur und zeichnen ein Bild
der kommenden Generation. |
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„Asurot
(Detained)“ (OmeU)
Anat Even & Ada Ushpiz,
Israel 2001, Video, 73
Min., hebr./arab.OmeU
Ab dem 15.
Mai 1 Woche
Im Stadtzentrum von Hebron
leben drei palästinensische
Witwen mit ihren insgesamt
elf Kindern in einer absurden
Lage: seit 1997 befindet
sich ihr Haus exakt auf
der Grenze - die Vorderseite
steht unter israelischem
Kommando, die Palästinenser
überwachen die Rückseite.
Auf dem Dach befindet sich
ein israelischer Militärposten
und auch im Treppenhaus
wimmelt es nur so von Soldaten.
Die Frauen dürfen die Grenze
nicht passieren; sie sind
Gefangene in ihrem eigenen Haus. Die
israelischen Filmemacherinnen
zeigen die drei Frauen
in ihrer ganzen Menschlichkeit
- fernab vom stereotypen
Bild palästinensischer
Frauen, das in der israelischen
Gesellschaft aufrechterhalten
wird. |
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„Close
to Home“ (OmU)
Dalia Hager & Vidi
Bilu,
Israel 2005,
90 min, OmU
Ab dem 29.
Mai 1 Woche
Im Rahmen ihres Militärdienstes
müssen Smadar und Mirit,
beide achtzehn Jahre
alt, Streife in den Straßen
Jerusalems gehen. Ihre
Aufgabe ist es, vorbeigehende
Palästinenser anzuhalten,
ihre Ausweispapiere zu
kontrollieren und die
persönlichen Daten aufzunehmen.
Die beiden jungen Frauen
sind jedoch vor allem
mit sich selbst beschäftigt
- mit ihren Schwärmereien,
Trennungen von Freunden
und der vielschichtigen
Beziehung, die sich zwischen
den beiden entwickelt.
Bis sich eines Tages
die politische Realität
Jerusalems in ihr Leben
drängt. |
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„Galoot
(Exil)“ (OmeU)
Asher de Bentolila
Tlalim,
Israel/GB
2003, 100 min, Beta
SP, Heb/Engl. OmeU
Ab dem 12.
Juni 1 Woche
In seinem neuen Film
Galoot, Exil, dokumentiert
der israelische Filmemacher
Asher de Bentolila Tlalim
sein Leben in London,
wo er in den letzten
Jahren mit seiner Frau
und seinen jüngeren Kindern
lebt. Die Situation
des vorübergehenden
und freiwilligen Exils
ermöglicht es ihm,
die israelische Realität
und das israelische
Bewusstsein zu untersuchen
und sich verschiedenen Aspekten
die darin unterdrückt
und verleugnet sind
zu anzunähern. Tlalim
dokumentiert seine
Reise mit seinem Bruder
nach Tanger, wo er
geboren wurde sowie
die Fahrt mit seiner
Frau Ronit und seinem
Sohn Yonatan Elimelech
nach Polen, um an der
Yorzeit von Ronit’s
Vorfahren Rabbi Elimelech
von Lizensk teilzunehmen. |
Eiszeit Kino
Zeughofstr. 20, 10997 Berlin
U-Bhf. Görlitzer Bahnhof,
Bus 129, 140, 265, N29, N44, N65,
Tel: 611 60 16
http://www.eiszeit-kino.de/ |