Für
das diesjährige Programm gingen Einreichungen
aus fünfundzwanzig Ländern ein, aus
denen die besten Filme ausgewählt wurden.
Neue Dokumentarfilme zur Kunst, wie
sie bei DOKU.ARTS zu sehen sein werden,
beinhalten weit mehr als das übliche,
in ein festes Format gepresstes BIOPIC
über berühmte Künstler. Das Festival
will vielmehr die Breite, Vielfalt,
Phantasie und Experimentierfreudigkeit
dieses Genres aufzeigen: von der Langzeitbeobachtung
über den essayistischen Film, vom Kompilations-Film
zur Hommage - bei DOKU.ARTS sind alle
traditionellen und lebendigen Formen
des dokumentarischen Schaffens vertreten.
Sie nähern sich dem Entstehungsprozess
eines Kunstwerks, beleuchten die gesellschaftlichen
und politischen Kontexte, in denen
Künstler arbeiten, sie beobachten intelligent
und erzählen ihre Geschichten mit viel
Phantasie in der Bildgestaltung und
Montage - und haben somit selbst einen
künstlerischen Anspruch.
Nach der erfolgreichen Premiere von
DOKU.ARTS im Jahr 2006 wird es
die zweite Ausgabe des in Europa
einmaligen Festivals durchgeführt.
DOKU.ARTS – Internationales Festival
für Filme zur Kunst findet vom 19.
bis 23. September 2007 in Berlin statt.
Das gesamte Filmprogramm wird im Studio
der Akademie der Künste am Hanseatenweg
zu sehen sein.
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| brando.
© TM & © 2007 TCM Turner
Classic Movies.
© TBS Inc. A Time Warner Company.
All Rights Reserved. |
Luck, Trust and Ketchup – Robert
Altman in Carver Country
© EZTV/Circle Associates Ltd.
Production |
Programminformation
Dokumentarfilme
zur Kunst, wie sie für DOKU.ARTS
ausgewählt wurden, beinhalten weit
mehr als das übliche in ein festes
Format gepresste Biopic über berühmte
Künstler. Das Festival will vielmehr
Breite, Vielfalt, Phantasie und Experimentierfreudigkeit
dieses Genres aufzeigen: Von der
Langzeitbeobachtung über den essayistischen
Film, vom Kompilations-Film zur Hommage
– bei DOKU.ARTS sind alle traditionellen
und lebendigen Formen des dokumentarischen
Schaffens vertreten:
Sie
nähern sich dem Entstehungsprozess
(„What’s Under Your Hat?“ / Judy Scott),
beleuchten die kulturellen und politischen
Kontexte, in denen Künstler arbeiten
(„Le Blues de l’Orient“ / arabische
Musiker), sie beobachten intelligent
und erzählen ihre Geschichten mit viel
Phantasie in Bildgestaltung („Sound
on Life“ / Else Marie Pade) und Montage
(„Murch“ / Walter Murch); und haben
somit selbst einen künstlerischen Anspruch.
Explizit politische Filme
Es
werden politische Filme („The City of
Photographers“ / Luis Navarro u. a.) zu
sehen sein, wie auch eine einfallsreiche
Dokumentation über einen Künstler, der
sich dem öffentlichen Auge konsequent entzieht
und doch inmitten der heutigen japanischen
Gesellschaft steht („Dinner with Murakami“).
Wir präsentieren außergewöhnliche Filme
und Künstler, welche die Konfrontation
mit der politischen Situation („Un soleil
à Kaboul … ou plutôt deux“ / Ariane Mnouchkine),
(„A Journey with Peter Sellars“), der Filmemacherin
(„Ich will dich – Begegnungen mit Hilde
Domin“) oder mit dem gesamten Filmteam
(„Louise Bourgeois“) nicht scheuen; sowie
eine liebevoll-analytische Reflexion über
eine Frau, die sich trotz mangelnder Anerkennung
dem Recht verschreibt, Künstlerin zu sein
(„Alice Neel“) und einen niederländisch-nigerianischen
Film, der die Exklusivität des heutigen
Kunstmarktes hinterfragt („Photo Souvenir“
/ Philippe Koudjina).
Im Programm gibt es Dokumentationen,
welche die Geschichte des Kinos thematisieren
oder einbringen („Description of a
Memory“ / Chris Marker), („Ilya und
Marusya“ / Ilya Ilf) und einen Direct
Cinema Film („Michael Hamburger. Ein
englischer Dichter aus Deutschland“).
Im Studiofoyer
sind während des gesamten Festivals fünf
Kurzportraits von jungen indischen Künstlern
der India Foundation for the Arts zu
sehen („Installation Art“, „Conserving
Built Heritage“, „Bringing Dance
into Education“, „Photographing Popular
Sculpture“, „Theatre: Classical meets
Contemporary“).Die Auseinandersetzung
des Fotografen Edward Burtynsky mit den
Folgen der Globalisierung und die co-geniale kinematografische
Fortschreibung in dem Film („Manufactured Landscapes“) wird zu einem
der Höhepunkte des Festivals werden.
In der
Reihe DOKU.ARTS Epiks werden
einmalige Dokumente („Brando“), bei
denen die filmische Umsetzung in
den Hintergrund rückt und die Einzigartigkeit
des Archivmaterials oder die Selbstdarstellung
der Künstlerin („Marti: The Passionate
Eye“ / Marti Friedlander) überzeugt
zu sehen sein.
Bei den
DOKU.ARTS Specials finden Sie Filme,
welche die internationale Auswahl
retrospektivisch oder thematisch
ergänzen: In Erinnerung an Robert
Altman, der dieses Jahr gestorben
ist, zeigt die Akademie der Künste„Luck,
Trust and Ketchup – Robert Altman
in Carver Country“ (1993) (Making
of „Short Cuts“). Ergänzend zu „Description
of a Memory“ von Dan Geva werden
Chris Markers Film „Description d’un
Combat“ (1960), der 1961 den Goldenen
Bären der Berlinale gewann zu sehen
sein. „Louise Bourgeois“ von Nigel
Finch (1994), eine klassische BBC
Arena Produktion, hat die Akademie
der Künste zu ihrem neuen Kinotrailer
zum Festival inspiriert.
DOKU.ARTS
2007 setzt seine Schwerpunkte in
den Bereicheichen Fotografie, Darstellende
Kunst, Kino und Literatur. Zu sehen
sind die Director’s Cut Versionen.
Viele der Filme sind in Deutschland
nur bei DOKU.ARTS zu sehen. Zum Festival
werden alle Filmemacher anwesend
sein und ihre Filme persönlich vorstellen.
Das gesamte Programm wurde von Andreas
Lewin (Künstlerischer Leiter des
Festivals) zusammengestellt.