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| © Dirk Michael Deckbar / Berlinale 2022 - Sommer Berlinale im radioeins Freiluftkino Friedrichshain |
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| NULPEN ist ein Film über die Sehnsucht nach Leichtigkeit in einer Welt voller Ungewissheiten. Unsere Protagonistinnen, zwei junge Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, navigieren durch die erdrückenden Erwartungen, die Welt zu retten und gleichzeitig nach Freiheit und Selbstbestimmung zu streben. In einer Collage aus Berliner Bewohner:innen erleben sie einen subtilen Wandel – von Gleichgültigkeit zu einem Funken Hoffnung und Verantwortung. Unser Film setzt der Schwere der Zukunft eine große Portion Zärtlichkeit und Freundschaft entgegen und bietet eine emotionale Antwort auf die „Climate Crisis Anxiety“. Er ist ein Plädoyer für den Glauben an eine bessere Zukunft, ohne dabei den Humor und die Leichtigkeit des Lebens zu verlieren. Team-Statement |
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Bärbel Bohley war eine ostdeutsche Künstlerin und Bürgerrechtlerin. Sie wurde 1988 als Oppositionelle in der DDR verhaftet und zwangsweise in den Westen abgeschoben. Über die Zeit in Westdeutschland und ihre Reisen nach England, Frankreich und Italien, sowie ihre Begegnungen mit westeuropäischen Intellektuellen und Politikernund Politikerinnen führte sie ein Tagebuch als Zeugnis ihres ungebrochenen Widerstands. Nach 6 Monaten erkämpfte sie ihre Rückkehr in die DDR – ein einmaliger Vorgang. Sie wurde Mitbegründerin der Bürgerrechtsbewegung ‚Neues Forum‘ und das prominente Gesicht der friedlichen Revolution 1989. Sie verstarb 2010 an Krebs. Die kurze intensive Phase radikaler Veränderung 1988–89 in der DDR steht im Fokus des Films. Parallel zu den Stationen des Tagebuchs, denen die Filmerzählung folgt, schildern enge Freunde und Mitstreiterinnen ihre eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit, den perfiden Unterdrückungsmaßnahmen und den Haftbedingungen im Gefängnis Berlin Hohenschönhausen. Auch die Frage, ob politische Häftlinge in den Gefängnissen möglicherweise radioaktiv verstrahlt wurden, wirft ein neues Licht auf das Regime der DDR. Zudem ergänzen die Protagonisten und Protagonistinnen die eigenen Aussagen Bohleys durch ihre Perspektive auf ihre Ausbürgerung und ihre Biografie. Ort: Do 18.6. 18.15 Uhr , filmkunst 66 Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin Telefon: 030 8821753 Do 18.6. 20.30 Uhr , Kino in der Brotfabrik Caligaripl. 1, 13086 Berlin Telefon: 030 4714001 |
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Regisseurin Christiane Büchner widmet sich in ERZÄHLUNGEN EINES KINOGEHERS dem WDR-Dokumentarfilmredakteur Werner Dütsch in einem letzten großen Interview. Cinephil, entscheidungsfreudig und neugierig - er wurde zu einem der einflussreichsten Redakteure im deutschen Fernsehen. Der Film ist Teil eines medialen Oral-History-Projekts. Kino war für Dütsch Lebensmittel. Seine Arbeitsbiografie erscheint darin wie ein dichter werdendes Gewebe aus sehr verschiedenen Erkenntnissen über das Kino. Die gedankliche Mitbewegung findet in den skizzenhaften Animationen der Regisseurin ihren Ausdruck. Ort: Do 18.6. 20:00 Uhr , filmkunst 66 Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin Telefon: 030 8821753 |
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Ort: Di, 23.06., 19:00 Uhr BERLIN, ACUD Kino mit Thomas Tennhardt Di, 23.06., 20:30 Uhr BERLIN, fsk Kino mit Till Harms, Thomas Tennhardt Do, 25.06., 18:00 Uhr BERLIN , filmkunst 66 mit Till Harms |
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Ort: Arsenal Gerichtstraße 53, 13347 Berlin Telefon: 030 26955100 |
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Lea hat sich bei einer Castingshow beworben. Der Redakteur fragt: „Wer Bist Du und was macht Dich aus?“ Lea weiß es nicht und beginnt, nach einem passenden Ich zu suchen. Unterdessen wird in ihrem Heimatort das Museum kostspielig aus EU-Töpfen saniert, während zeitgleich die Pension ihrer Familie ums wirtschaftliche Überleben kämpft. Leas Familie, das sind ihre Eltern, Matze und Rieke, frisch getrennt, da Rieke schwanger von einem neuen Mann ist, allerdings noch recht ungeübt in den neuen Familienverhältnissen. Ihre Großeltern, die ebenfalls selbst genug Probleme haben, miteinander und mit ihrem Waldhotel, das in der abgelegenen Region mehr Geld verschlingt als es einbringt. Und ihre Tante Kati, in der Lea zwar ein Vorbild sieht, die sich aber mit ihrem kulturhistorischen Anspruch als Museumsleiterin in der ostdeutschen Provinzstadt gerade keine Freunde macht. Auch in der eigenen Familie nicht. Selbst Leas beste Freundin Bonny ist anderweitig beschäftigt, denn sie ist frisch verliebt in Leas aktivistischen Cousin Edgar. Wer also ist die Kandidatin Lea – welche Homestory lässt sich daraus machen? ETWAS GANZ BESONDERES ist eine Familiengeschichte. Und eine Gemengelage. Ort: Filmtheater am Friedrichshain Bötzowstraße 1–5, 10407 Berlin |
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Zum ersten Mal bietet das Kino in diesem Sommer außerdem einKANT-Sommerfestival-10er Abo zum Preis von 50 Euro an. Vom 28.5. – 15.7. können Filmfans aus dem vielfältigen Programm ihre 10 persönlichen Lieblingsfilme auswählen undzusammen mit Freunden oder Familie ins Kino gehen – die 10er-Karte ist gemeinsam nutzbar. Im Programm finden sich u.a. THELMA & LOUISE R: Ridley Scott, WHIPLASH R: Damien Chazelle, PAPRIKA (Animé) R: Satoshi Kon, DAS SALZ DER ERDE R: Wim Wenders, SOMMER AUF ASPHALT R: Simon Ostermann, THE DARK NIGHT R: Christopher Nolan, KILL BILL – THE WHOLE BLODDY AFFAIR R: Quentin Tarantino, MEIN LEBEN, MEIN DING R: Sophie Fillière, FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS R: Pedro Almodovar. Alle Filme werden in derOriginalfassung oder in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Ort: Kant Kino Kantstraße 54, 10627 Berlin Telefon: 030 3199866 |
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