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Just revolutionary – Die Filme des Ninjin Clubs
  29.09..2026  
"I am not a feminist, I am just a revolutionary!" (Keiko Kishi)

Es gibt nichts zu relativieren: Revolutionär ist das richtige Wort, um den Schritt der drei Starschauspielerinnen Ineko Arima (*1932), Keiko Kishi (1932–2026) und Yoshiko Kuga (1931–2024) zu beschreiben, die Mitte der 50er Jahre eine unabhängige Produktionsfirma gründeten, den Ninjin Club. Ihr Anliegen: künstlerische Unabhängigkeit, bessere Arbeitsbedingungen, anspruchsvollere Rollen und Filme – für Frauen. Innerhalb des rigiden japanischen Studiosystems der 50er und 60er Jahre, das für Schauspielerinnen ein traditionelles Frauenbild vorsah, war dieses Zeichen der Selbstermächtigung ein geradezu unerhörtes Ereignis. In den auf die Gründung folgenden zehn Jahren förderte der Ninjin Club mit der Produktion von Filmen von u.a. Masaki Kobayashi, Susumu Hani oder Kinuyo Tanaka ambitionierte künstlerische Handschriften, neue Strömungen und nicht zuletzt differenziertere Frauenrollen im japanischen Kino. Das umfangreiche Programm beleuchtet das Produktionsportfolio des Ninjin Clubs sowie die Karrieren der überaus vielseitigen Schauspielerinnen anhand ausgewählter Filme. Anhand von 20 Filmen aus den Jahren 1953 bis 1964, viele davon im 35-mm-Format und zum Teil äußert selten in Berlin zu sehen, entsteht ein perspektivenreicher Blick auf das japanische Kino zwischen Tradition und Moderne.

Just revolutionary – Die Filme des Ninjin Clubs wird mit von Einführungen mit Kayo Adachi-Rabe (Filmwissenschaftlerin), Naofumi Higuchi (Filmkritiker und Regisseur), Kanako Hayashi (Kuratorin), Miyoko Shimura (Filmwissenschaftlerin, Nihon University Tokyo), Jennifer Coates (Filmwissenschaftlerin, The University of Sheffield, UK), Lukas Foerster (Filmkritiker) und Colleen Laird (Filmwissenschaftlerin, University of British Columbia, Kanada) begleitet.

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INTERFILM 42 Internationales Kurzfilmfestival Berlin
  29.09..2026  
Die Welt ist geteilt, das hören wir jeden Tag: in Wir und Die, in Hier und Drüben, in Ufer, zwischen denen kaum noch Brücken stehen. Doch wer genauer hinschaut, stellt fest, dass "geteilt" nicht nur "getrennt" heißen muss. In einer Zeit, in der uns Abgrenzung als Lösung verkauft wird und Kriege ganze Regionen in einen endlosen Schwebezustand versetzen, lädt die 42. Edition des INTERFILM Festivals dazu ein, die Grenze anders zu lesen: als geteilte Küste, als Ort der Übergänge, Aufbrüche und Begegnungen.

Unter dem Titel Shared Shores lassen wir Einseitigkeiten hinter uns, wagen uns ans andere Ufer und nehmen es beim Wort: Teilen kann trennen, und teilen kann verbinden. Vielleicht liegt gerade darin seine Kraft, denn wer teilt, erkennt an, dass es mehr als eine Seite gibt. Die Programme folgen den Gezeiten von Widerstand und Erinnerung. Sie erzählen von denen, die an den Rand gedrängt werden und von dort über ihn hinauszublicken wagen. Wie wächst Solidarität zwischen entfremdeten Orten und Menschen? Und wie finden wir Verbindung nicht trotz, sondern wegen unserer Verschiedenheit? INTERFILMs Kurzfilme sind mehr als Kunst, sie sind eine Einladung, Ambivalenzen und Widersprüche auszuhalten. Wagen wir den Blick über das eigene Ufer hinaus, um zu erkennen, dass jede Küste ihren eigenen Horizont hat, und treffen wir uns dort, wo das Trennende endet und das Verbindende beginnt!

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Neue Filme der Woche
   
  der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen
   
 
Januar     Juli  
Februar     August  
März     September  
April     Oktober  
Mai     November  
Juni     Dezember  


 
 blauer strich als zeichen für filmtitel 01.10. bis 07.10. 2026
 
Bruno - Der junge Kreisky
Corpus Delicti
Digger
Frau Winkler verlässt das Haus
Heart of Light – eleven songs for Fiji
Naza
Pianke
Rock It!
Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld
Über Unterbiberger
Verity - Dunkle Geheimnisse
Watching People Watching Birds
Wohin mit mir?


film der Woche: Ein einfacher Unfall
Frau Winkler verlässt das Haus
 
Als ich vor vielen Jahren mit der Geschichte begann, gab es mehrere Anfangspunkte. Zum einen hatte ich mich schon lange mit Social Bots in Japan beschäftigt. Dort gab es die ersten Versuche mit computeranimierten Spielzeugrobben, die für Altersheime entwickelt wurden – darüber habe ich auch eine Erzählung geschrieben. Das zweite war eine Geschichte, die ich in Japan gelesen habe, über einen Hochhauskomplex, in dem sich alleinstehende, ältere Bewohner:innen mit "Vorhangzeichen" gegenseitig versichern, dass sie noch am Leben sind. Diese Isolation im Alter habe ich während der Corona-Pandemie auch bei uns beobachtet, gerade in den Vororten, wo Ältere – wie Frau Winkler – oft allein in diesen ehemaligen Traum-Bungalows der 70er-Jahre festsitzen, wenn sie sich eine kleinere Wohnung in der Stadt nicht leisten können. Das Dritte war dann meine eigene, langjährige Erfahrung mit der Pflege meiner Eltern, bei der ich sehr viel häufiger als meine Schwestern, glaube ich, an meine Grenzen gestoßen bin.

Manchmal dachte ich, dass ein Roboter meiner Mutter besser getan hätte oder ihr lieber gewesen wäre, weil ich oft sehr ungeduldig und überfordert war, und meine Mutter immer mehr das Gefühl hatte, zur Belastung zu werden. Und dann kam noch eine japanische Legende hinzu, die "Legende von Narayama", die wir auch in FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS zitieren, die in Japan sehr bekannt ist und auch mehrmals verfilmt wurde: Wenn eine Person das Alter von 70 Jahren erreicht hat, wird sie von ihren Kindern auf den Berg Narayama getragen und zum Sterben zurückgelassen. Das ist für die Kinder natürlich entsetzlich, aber für das Fortbestehen und Überleben der Gemeinschaft notwendig.

Die Eltern dürfen und wollen kein Ballast sein. In unserer Gesellschaft gibt es das Problem der extremen Überalterung. Das führt zu der Frage, wer sich um die Alten kümmern soll und ihre Pflege finanzieren soll, wenn der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert. Überall ist die Rede von Longevity. Doch was bedeutet es, wenn die Menschen tatsächlich 108 Jahre und älter werden? DORIS DÖRRIE Regie, Drehbuch




Ukrainian Film Festival Berlin (UFFB) 2026
  01.10..2026  
Das Ukrainian Film Festival Berlin (UFFB) lädt von Mittwoch, 14. bis Sonntag, 18. Oktober 2026, zu seiner siebten Ausgabe ein. Unter dem diesjährigen Motto "Emergency Spaces" präsentiert das Festival ein aktuelles Programm mit zeitgenössischen Dokumentar- und Spielfilmen aus der Ukraine. Ergänzt wird das Hauptprogramm durch einen Kurzfilmwettbewerb und ein umfangreiches Spezialprogramm, das sich in diesem Jahr unter anderem den Regionen Donezk und der krim-tatarischen Kultur sowie dem Jahrestag von Babyn Yar widmet.
Eröffnet wird das Festival am 14. Oktober 2026 mit dem Dokumentarfilm The Illusion of a Quiet Night von Olga Chernykh . Bei der Abschlusszeremonie am 18. Oktober wird die Dokumentation Don't Ask Me If I Killed von Helena Maksyom vorgeführt. Beide Regisseurinnen werden persönlich in Berlin anwesend sein, ihre Filme vorstellen und anschließend Fragen des Publikums beantworten. Gerne stehen beide auch für Interviews zur Verfügung. Zu den besonderen Höhepunkten des Programms gehört Traces von Alisa Kovalenko und Co-Regisseurin Marysia Nikitiuk, der mit dem Panorama Audience Award bei der Berlinale 2026 ausgezeichnet wurde. Ebenfalls im Programm istTo the Victory! von Valentyn Vasyanovych.
Der neue Spielfilm bildet den Abschluss der postapokalyptischen Nachkriegs-Trilogie des Regisseurs und wurde 2025 beim Toronto International Film Festival mit dem Platform Prize ausgezeichnet. Inhaltlich folgen die ausgewählten Werke den Schicksalen einzelner Menschen, gesellschaftlicher Gruppen und ganzer Arbeitskollektive. Sie zeigen, wie der Krieg in unterschiedliche Lebensbereiche eingreift und den Alltag verändert. InWhere Everything Disappears dokumentiert Oleksandr Tkachenko den Weg eines ukrainischen Kameramanns an die Front. Dmytro Sukholytkyi-Sobchuk porträtiert in Silent Flood eine religiöse und pazifistische Gemeinde in der Westukraine, deren Alltag durch Krieg und Naturkatastrophen aus dem Gleichgewicht gerät.
Der Dokumentarfilm The Last Prometheus of Donbas von Anton Shtuka begleitet die letzten Tage der Belegschaft eines Kraftwerks an der Frontlinie in Donezk kurz vor dessen Zerstörung durch russische Truppen. Zudem stellt das Programm Menschen vor, für die der Krieg gezwungenermaßen zur täglichen Realität und Beschäftigung geworden ist, und hinterfragt, wie diese Umstände persönliche Überzeugungen auf die Probe stellen – so etwa in Andrii Lysetskiys The Blessed Ones, der sich der Frage widmet, welche Rolle Kunst in Zeiten der Krise noch einnehmen kann.

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Verantstaltungstipps und Termine  


 blauer strich als zeichen für filmtitel 01.10.   
 
Watching People Watching Birds
     
Watching People Watching Birds ist ein Film über das Sehen und das Hören, über das Beobachten – es ist ein Film über die Schärfung der Sinne und über die Fähigkeit zur Konzentration und Fokussierung auf den einen Moment – und darüber, wie wir durch unsere Blicke Beziehungen herstellen. Wir beschäftigen uns seit Jahrzehnten mit der Transformation der Gesellschaft, von Landschaften, von Arbeitswelten und mit dem Verschwinden an sich, mit den Dingen, die unwiederbringlich verloren gehen. Somit war es für uns naheliegend uns der Natur und den Menschen zuzuwenden, die sich um die Vögel und die Natur kümmern, die aus ihr Kraft und Liebe ziehen und sich für ihren Erhalt einsetzen

Ein Film von Ulrike Franke & Michael Loeken. Ab 1.10. im fsk. Am 1.10. gibt es ein Filmgespräch mit Ulrike Franke & Michael Loeken und NABU-Podcaster Martin Rümmler.

Ort: fsk kino Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 01.10.  19:00  
 
Das Land, in dem ich geboren bin | Kinotour
     
Ein Film über Rumänien, über den Osten und den Westen, über Gott und die Welt, über zwei Mönche und vier Rumänen. Ein zeitloses Film-Essay, das in diesem Jahr das 25 jährige Jubiläum mit einer Kino Tour feiert. Der Dokumentarfilm beschreibt den Alltag und die Geschichte von vier Menschen und deren Familien am Rande Europas. Der Landarzt im Film sagt, Rumänien gehört zur Wiege Europas und es gibt für Rumänien keine Alternative zu Europa. Und der Fussballtrainer beschreibt die rumänische Gegenwart als eine Zeit, in der man nicht von fahrenden Zügen abspringen dürfe, weil man nicht wisse, wann wieder einer fährt. »Das Land, in dem ich geboren wurde« ist eine Liebeserklärung an diese Menschen, an die Rumänen und ihr Land, und ein optimistisches Statement für die Zukunft dieses in der Öffentlichkeit weithin ignorierten Balkanlandes. Ein Filmdokument das zeigt, dass sich nach 25 Jahren – erschreckenderweise – fast nichts verändert hat.

in Anwesenheit des Filmemachers Hansi Breier.

Ort: Kino Brotfabrik Caligari­platz 1 Berlin, Berlin 13086  Telefon 030 4714002

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 02.10. -09.10.  
 
MUBI FEST BERLIN
     
Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe im Vorjahr findet das MUBI FEST Berlin, von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. Oktober 2026 erneut statt. MUBI, weltweiter Filmverleih, Streamingdienst und Produktionsfirma, freut sich, an drei aufeinanderfolgenden Tagen im silent green Kulturquartier & Kino Arsenal *) Kino- und Filmkultur in all seinen Facetten mit ausgewählten Filmvorführungen, internationalen Gästen, Talks, Live-Musik und Get-Togethers zu feiern. Das vollständige Programm des MUBI FEST Berlin wird am 10. September veröffentlicht. Tickets sind ab dem 18. September unter mubifest.com erhältlich. Die zweite Ausgabe des MUBI FEST Berlin eröffnet mit der Berlin-Premiere von Lukas Dhonts COWARD. Der Regisseur und die in Cannes als beste Schauspieler ausgezeichneten Hauptdarsteller Emmanuel Macchia und Valentin Campagne werden den Film beim MUBI FEST Berlin persönlich präsentieren.

MUBI FEST ist nicht bloß ein Film-Festival – jedes der FEST-Wochenenden schafft kuratierte Kinoerlebnisse zu denen Filmfans zusammenkommen, um exklusiv Filme zu entdecken und zu genießen. Seit seinem Debüt in São Paulo im Jahr 2022 ist das MUBI FEST jedes Jahr noch größer und globaler geworden und wird neben Deutschland auch in Argentinien, Brasilien, Chile, Frankreich, Italien, Kolumbien, Mexiko, Türkei, UK und USA gefeiert.

Ort: silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin)
und Arsenal Kino (Plantagenstraße 30, 13347 Berlin)

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 02.10.  19:00  
 
Lovebox | Kinotour
     
Eine Gesellschaft ohne Geld und Konkurrenzdruck: Das utopische AfrikaBurn Festival, der größte Ableger des weltbekannten Burning Man, wird zum Schauplatz eines einzigartigen Experiments . Mitten i n der südafrikanischen Wüste stell t eine bunt zusammengewürfelte Freundesgruppe ihr LOVEBOX -Raumschiff auf, das seine Besucher auf eine Reise zu den Sternen und ins Innere ihrer selbst mitnimmt . In der Leere des Raums begegnen sich zwei Fremde für wenige Minuten und beantworten sich eine Frage über die Liebe. Ihre Blicke und Gespräche eröffnen einen Weg in eine Gemeinschaft und führen zu transformativer Selbsterkenntnis. Als sich der Staub des Festivals legt, m achen sich die Freunde auf, die Magie der LOVEBOX in d en stressigen Alltag der Menschen zu bringen. Aber kann die erlebte Verbundenheit und Offenheit auch außerhalb der utopischen Fantasie bestehen?

in Anwesenheit des Regisseurs Alexander Kleider.

Ort: Kino Brotfabrik Caligari­platz 1 Berlin, Berlin 13086  Telefon 030 4714002

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 06.10.  19:00  
 
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER| Kinotour
     
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner (Golo Euler), der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela (Elise Lindner) zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen? ­ ­ ­

In Anwesenheit von Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin Rosalie Thomass, Regisseur Aron Lehmann und Bestsellerautorin Daniela Dröscher

Ort: KINO IN DER KULTURBRAUEREI Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Bezirk Pankow

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 07.10.  20:00  
 
Moscas Fliegen| Special Screening mit Gästen
     
Olga führt in einem riesigen Wohnblock ein streng geregeltes Leben. Als sie aus finanziellen Gründen ein Zimmer in ihrer Wohnung an einen Mann vermietet, der heimlich auch seinen neunjährigen Sohn mitbringt, entsteht eine unerwartete Verbindung zwischen den beiden. Ihre sorgfältig kontrollierte Welt gerät ins Wanken, und gegen ihren Willen wird sie immer mehr in die Verantwortung gezogen.

In Anwesenheit von Regisseur Fernando Eimbcke

Ort: Passage Karl-Marx-Straße 131, 12043 BerlinTelefon: 030 322931322

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 07.10.  20:30  
 
Heimsuchung| Kinotour
     
Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt sind. Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil des Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder verkaufen. Ein Architekt und seine Frau errichten auf dem benachbarten Teil ein Haus im modernen Stil der Zeit. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen. Das Haus wird einer Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Ihre Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen.

In Anwesenheit von Volker Schlöndorff, Regina Ziegler, Jenny Erpenbeck und Ulrich Matthes

Ort: Kino in der Kulturbrauerei Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Bezirk Pankow

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 08.10.   
 
Sternbrücke Forever
     
Der Deutschlandfunk titelte: ein Flugzeugträger im Wohngebiet, und so sieht es auch aus. Seit dem 1. September ist die neue sogenannte "Monsterbrücke" fertig, Züge und Bahnen fahren wieder und die eigentlich denkmalgeschützte alte Sternbrücke in Hamburg-Altona ist Geschichte. Nun überspannte schon das vor hundert Jahren errichtete und jetzt abgerissene Bauwerk kein lauschiges Plätzchen, oder war der Grund für den Denkmalschutz auf den ersten Blick erkennbar. Das städtebaulich gewürdigte Ensemble (aus Brückenbauwerk und Widerlagern mit Ladengeschäften aus Stahl und Backstein) bekam mit der Zeit eine andere wichtige Bedeutung, als Nachbarschaftstreffpunkt und subkultureller Standort.

Ein Film von Christian Hornung. Ab 8.10. im fsk. Am 8.10. mit anschließendem Filmgespräch.

Ort: fsk kino Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 09.10.  19:00  
 
Looking Back to the Present| Die Blutgräfin
     
Am 9. Oktober 2026 präsentiert Ulrike Ottinger ihren neuen Film ›Die Blutgräfin‹ in der Kinemathek – knapp drei Wochen vor dem deutschen Kinostart. Die Preview des Vampirdramas, in dem Isabelle Huppert und Birgit Minichmayr die Hauptrollen spielen, eröffnet die zweite Ausgabe der Filmreihe »Looking Back to the Present« in der ehemaligen Maschinenhalle des E-Werks. Im Anschluss sprechen Ulrike Ottinger und Szenenbildnerin Christina Schaffer mit Christiane Grün und Georg Simbeni von der Kinemathek über die Dreharbeiten, die visuelle Gestaltung und Ottingers Archiv, das die Kinemathek erschließt und digitalisiert. Das Gespräch wird von Toby Ashraf moderiert.

Die Preview von ›Die Blutgräfin‹ knüpft an eine enge Verbindung zwischen der Kinemathek und Ulrike Ottinger an. Seit 2023 übergibt die Autorenfilmerin, Fotografin, Malerin, Theaterregisseurin und Kuratorin ihr umfangreiches künstlerisches Archiv sukzessive an die Akademie der Künste und die Stiftung Deutsche Kinemathek. Das Ulrike-Ottinger-Archiv der Kinemathek umfasst zahlreiche prächtig ausgestattete Dreh- und Arbeitsbücher, Produktionsunterlagen, Werk- und Szenenfotos, Werbe- und Pressematerial sowie Kritiken zu allen Filmen, Opern- wie Theaterinszenierungen und Ausstellungen. Dazu kommen ihre Filme, viele Kostüme und Filmrequisiten sowie über 30.000 Dias und 150.000 Fotos, die sich auf ihr vielfältiges Werk beziehen. Außerdem sind umfängliche Korrespondenzen sowie biografisches Material enthalten.

Ort: Deutsche Kinemathek, Kinemathek – Halle, Mauerstraße 79, 10117 Berlin

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 21.10. - 25-10.  
 
Film Restored – Das Filmerbe-Festival
     
2026 widmet sich das Filmerbe-Festival der Deutschen Kinemathek den Risiken im Kino. Es blickt auf Wagnisse bei der Produktion und Verbreitung von Filmen, auf Gefahren im Archiv und bei Restaurierungen sowie auf Filme über Menschen, für die alles auf dem Spiel steht – Risikoebenen, die oft zusammen auftreten und sich gegenseitig bedingen. Auf Besucher*innen des Festivals und des daran angelehnten Kinopreises warten digitale Restaurierungen, Workshops, Diskussionen und Livemusik. Geboten werden Beiträge aus zwanzig Ländern, internationale Gäste und Filme aus den Jahren 1927 bis 2010.

Ort: Sinema Transtopia Lindower Str. 20/22 13347 Berlin
       Deutsche Kinemathek Mauerstraße 79 10117 Berlin

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