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Frau Winkler verlässt das Haus |
| Als ich vor vielen Jahren mit der Geschichte begann, gab es mehrere Anfangspunkte. Zum einen hatte ich mich schon lange mit Social Bots in Japan beschäftigt. Dort gab es die ersten Versuche mit computeranimierten Spielzeugrobben, die für Altersheime entwickelt wurden – darüber habe ich auch eine Erzählung geschrieben. Das zweite war eine Geschichte, die ich in Japan gelesen habe, über einen Hochhauskomplex, in dem sich alleinstehende, ältere Bewohner:innen mit "Vorhangzeichen" gegenseitig versichern, dass sie noch am Leben sind. Diese Isolation im Alter habe ich während der Corona-Pandemie auch bei uns beobachtet, gerade in den Vororten, wo Ältere – wie Frau Winkler – oft allein in diesen ehemaligen Traum-Bungalows der 70er-Jahre festsitzen, wenn sie sich eine kleinere Wohnung in der Stadt nicht leisten können. Das Dritte war dann meine eigene, langjährige Erfahrung mit der Pflege meiner Eltern, bei der ich sehr viel häufiger als meine Schwestern, glaube ich, an meine Grenzen gestoßen bin. Manchmal dachte ich, dass ein Roboter meiner Mutter besser getan hätte oder ihr lieber gewesen wäre, weil ich oft sehr ungeduldig und überfordert war, und meine Mutter immer mehr das Gefühl hatte, zur Belastung zu werden. Und dann kam noch eine japanische Legende hinzu, die "Legende von Narayama", die wir auch in FRAU WINKLER VERLÄSST DAS HAUS zitieren, die in Japan sehr bekannt ist und auch mehrmals verfilmt wurde: Wenn eine Person das Alter von 70 Jahren erreicht hat, wird sie von ihren Kindern auf den Berg Narayama getragen und zum Sterben zurückgelassen. Das ist für die Kinder natürlich entsetzlich, aber für das Fortbestehen und Überleben der Gemeinschaft notwendig. Die Eltern dürfen und wollen kein Ballast sein. In unserer Gesellschaft gibt es das Problem der extremen Überalterung. Das führt zu der Frage, wer sich um die Alten kümmern soll und ihre Pflege finanzieren soll, wenn der Generationenvertrag nicht mehr funktioniert. Überall ist die Rede von Longevity. Doch was bedeutet es, wenn die Menschen tatsächlich 108 Jahre und älter werden? DORIS DÖRRIE Regie, Drehbuch |
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Ein Film von Ulrike Franke & Michael Loeken. Ab 1.10. im fsk. Am 1.10. gibt es ein Filmgespräch mit Ulrike Franke & Michael Loeken und NABU-Podcaster Martin Rümmler. Ort: fsk kino Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464 |
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in Anwesenheit des Filmemachers Hansi Breier. Ort: Kino Brotfabrik Caligariplatz 1 Berlin, Berlin 13086 Telefon 030 4714002 |
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MUBI FEST ist nicht bloß ein Film-Festival – jedes der FEST-Wochenenden schafft kuratierte Kinoerlebnisse zu denen Filmfans zusammenkommen, um exklusiv Filme zu entdecken und zu genießen. Seit seinem Debüt in São Paulo im Jahr 2022 ist das MUBI FEST jedes Jahr noch größer und globaler geworden und wird neben Deutschland auch in Argentinien, Brasilien, Chile, Frankreich, Italien, Kolumbien, Mexiko, Türkei, UK und USA gefeiert. Ort: silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin) und Arsenal Kino (Plantagenstraße 30, 13347 Berlin) |
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in Anwesenheit des Regisseurs Alexander Kleider. Ort: Kino Brotfabrik Caligariplatz 1 Berlin, Berlin 13086 Telefon 030 4714002 |
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In Anwesenheit von Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin Rosalie Thomass, Regisseur Aron Lehmann und Bestsellerautorin Daniela Dröscher Ort: KINO IN DER KULTURBRAUEREI Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Bezirk Pankow |
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In Anwesenheit von Regisseur Fernando Eimbcke Ort: Passage Karl-Marx-Straße 131, 12043 BerlinTelefon: 030 322931322 |
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In Anwesenheit von Volker Schlöndorff, Regina Ziegler, Jenny Erpenbeck und Ulrich Matthes Ort: Kino in der Kulturbrauerei Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Bezirk Pankow |
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Ein Film von Christian Hornung. Ab 8.10. im fsk. Am 8.10. mit anschließendem Filmgespräch. Ort: fsk kino Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464 |
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Die Preview von ›Die Blutgräfin‹ knüpft an eine enge Verbindung zwischen der Kinemathek und Ulrike Ottinger an. Seit 2023 übergibt die Autorenfilmerin, Fotografin, Malerin, Theaterregisseurin und Kuratorin ihr umfangreiches künstlerisches Archiv sukzessive an die Akademie der Künste und die Stiftung Deutsche Kinemathek. Das Ulrike-Ottinger-Archiv der Kinemathek umfasst zahlreiche prächtig ausgestattete Dreh- und Arbeitsbücher, Produktionsunterlagen, Werk- und Szenenfotos, Werbe- und Pressematerial sowie Kritiken zu allen Filmen, Opern- wie Theaterinszenierungen und Ausstellungen. Dazu kommen ihre Filme, viele Kostüme und Filmrequisiten sowie über 30.000 Dias und 150.000 Fotos, die sich auf ihr vielfältiges Werk beziehen. Außerdem sind umfängliche Korrespondenzen sowie biografisches Material enthalten. Ort: Deutsche Kinemathek, Kinemathek – Halle, Mauerstraße 79, 10117 Berlin |
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Ort: Sinema Transtopia Lindower Str. 20/22 13347 Berlin Deutsche Kinemathek Mauerstraße 79 10117 Berlin |
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