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Neue Filme der Woche

Wim Wenders International Jury © Gerhard Kassner / Berlinale
 
Wim Wenders wird Jurypräsident der Berlinale 2026
12.12 2025  
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin freuen sich, dass der deutsche Regisseur, Autor und Fotograf Wim Wenders den Vorsitz der Internationalen Jury der 76. Berlinale übernehmen wird.

"Wim Wenders zählt zu den einflussreichsten Stimmen des internationalen Kinos. Seit sechs Jahrzehnten bereichert er die Filmwelt mit Werken, die uns durch ihre Menschlichkeit und ihren Sinn für das Wunderbare berühren und begeistern. Seine unerschöpfliche Neugier und seine meisterhafte Beherrschung der Filmsprache spiegeln sich in jedem seiner Filme wider – sei es, wenn er die Kunst anderer beleuchtet oder unsere eigene Suche nach Sinn und Verbindung ins Bild setzt. Zu sagen, dass wir stolz auf diesen außergewöhnlichen Künstler sind, wäre eine Untertreibung. Wir freuen uns sehr darauf zu sehen, wie Jurypräsident Wim Wenders die Jury leiten wird, um über die Gewinnner*innen des Goldenen und der Silbernen Bären der 76. Berlinale zu entscheiden”, sagt Festivalintendantin Tricia Tuttle.
„Es ist mir nie in den Sinn gekommen, auch nur entfernt daran zu denken, Jurypräsident in meiner Heimatstadt zu sein – bis Tricia Tuttle mich fragte. Und dann wurde mir klar: Wow! Das wird eine völlig neue Art sein, Filme bei der Berlinale zu sehen – endlich einmal jeden einzelnen Wettbewerbsfilm anzuschauen und sie alle ausführlich mit einer Gruppe intelligenter, filmbegeisterter Menschen zu diskutieren. Wie großartig kann es noch werden? Ich bin Tricia dankbar, dass sie mich zu dieser besonderen Erfahrung eingeladen hat”, kommentiert Wim Wenders.

Wim Wenders ist seit Langem eng mit der Berlinale verbunden: Neben Pina, The Million Dollar Hotel (Eröffnungsfilm 2000) und dem 3D-Spielfilm Everything Will Be Fine (2015) präsentierte er zahlreiche weitere Werke im Festivalprogramm. Er war ein engagierter Unterstützer und Mitgestalter in den Gründungsjahren des Berlinale Talent Campus (heute Berlinale Talents). 2015 wurde er mit dem Goldenen Ehrenbären der Berlinale für seine herausragenden Verdienste um Film und Kino geehrt. Zu diesem Anlass wurden sieben seiner Filme in restaurierten Fassungen gezeigt. Die 76. Berlinale findet vom 12. bis 22. Februar 2026 statt. Die Internationale Jury unter dem Vorsitz von Wim Wenders entscheidet über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären im Wettbewerb, die am 21. Februar 2026 verliehen werden.


Endspurt für das Kino International
Eröffnungstermin wird im Januar bekanntgegeben
10.12 2025  
     
Die Sanierungsarbeiten am traditionsreichen Kino International in Berlin schreiten planmäßig voran. Seit Frühjahr 2024 ist das Haus an der Karl-Marx-Allee geschlossen.

Mit der denkmalgerechten Sanierung wird das ikonische Kino auf den neuesten technischen Stand gebracht, ohne seinen besonderen architektonischen Charakter zu verlieren. Die Arbeiten umfassen unter anderem die behutsame Restaurierung der historischen Innenarchitektur, die Modernisierung der Projektionstechnik sowie die Erneuerung der zentralen Gebäude- und Sicherheitstechnik. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt mit Mitteln der Yorck Kinogruppe und der Unterstützung folgender Institutionen: des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Lotto-Stiftung Berlin, des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren und Quartiere“, des Landesdenkmalamts Berlin sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Wiedereröffnung findet im Frühjahr 2026 statt. Der konkrete Termin und weitere Informationen werden im Januar 2026 bekanntgegeben.

Das 1963 eröffnete Kino International zählt zu den architektonisch und kulturhistorisch bedeutendsten Filmtheatern Deutschlands. Als markanter Bau der Nachkriegsmoderne und einstiges Premierenkino der DDR ist es weit über Berlin hinaus bekannt. Mit seinem ikonischen Erscheinungsbild und dem eindrucksvollen Saal ist das Kino zu einem international wahrgenommenen Symbol der Berliner Film- und Architekturgeschichte geworden. Heute ist das Kino International regelmäßig Schauplatz renommierter Festivals, Filmpremieren und kultureller Veranstaltungen und gilt als wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende, Publikum und Gäste aus aller Welt.

link  https://kino-international.com
 

Looking Back to the Present
Erste Filmreihe in der Halle der Kinemathek
03.12 2025  
     
Bis zum 19. Dezember zeigt die Deutsche Kinemathek aktuelle Festivalfilme, Werke aus den eigenen Beständen und experimentelle Kurzfilme in ihrer Halle – begleitet von Gesprächen und Gästen wie Julian Radlmaier, Michal Kosakowski, Ulrike Ottinger und Angelika Levi.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Rahmen der 75. Berlinale im Februar öffnet die Halle der Deutschen Kinemathek erneut ihre Türen für Filmevents und bietet dem Publikum ein Erlebnis jenseits des klassischen Kinosaals. Von Mitte November bis Ende Dezember kombiniert die Filmreihe »Looking Back to the Present« historische Filme aus den Beständen der Kinemathek mit aktuellen, international ausgezeichneten Produktionen aus Deutschland. Insgesamt werden in sieben Programmen 20 Filme gezeigt.

Mit »Looking Back to the Present« etabliert die Kinemathek zusammen mit Kurator Toby Ashraf ein Format, das die Gegenwart des Kinos mit seinen Archiven verbindet und daraus einen Resonanzraum entstehen lassen möchte. Die historische Halle – roh und mitten im Zentrum Berlins – schafft dafür den passenden Rahmen. »Das Filmerbe ist Teil der Filmbranche«, sagt Heleen Gerritsen, Künstlerische Direktorin. »Deshalb freut es mich sehr, dass externe Expert*innen neue Produktionen und ihre Filmteams zu uns in die Kinemathek bringen. Wir hoffen, dass sich Publikum und Branche bei uns zu Hause fühlen.« Die Screenings mit anschließenden Filmgesprächen finden jeweils abends in der Kinemathek – Halle statt.

Veranstaltungsort und Tickets Kinemathek – Halle, Mauerstraße 79, 10117 Berlin
Ticketverkauf ab November unter:tickets.deutsche-kinemathek.de Eintritt: 10 €, 7 € ermäßigt

link  https://www.deutsche-kinemathek.de/de
 


Neue Filme der Woche  
11.12. bis 17.12. 2025
     
Bibi Blocksberg - Das große Hexentreffen
Creation of the Gods II: Demon Force (Feng Shen 2: Zhan huo Xi qi)
Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse
Dreamers
Ein Haus in Jerusalem
Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos (Mi amiga Eva)
Im Rosengarten
Kein Weg Zurück (Vejen hjem)
Silent Night, Deadly Night
Stliie Beobachter


der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen Januar   April   Juli   Oktober
Februar   Mai   August   November
März   Juni   September   Dezember


 
Dreamers
     
Dies ist keine Geschichte darüber, was es bedeutet, eine Immigrantin zu sein, oder darüber, wie schrecklich das Migrationssystem ist, auch wenn es der Wahrheit entspricht. Es ist eine Geschichte über zwei Frauen, die trotz einer ungewissen Zukunft am unwahrscheinlichsten aller Ort Liebe finden. Es ist eine Geschichte über den Glauben an die Liebe, auch wenn sie unerreichbar scheint. Es ist eine Geschichte über Hoffnung und Freund:innenschaft. Es ist ein Film, der mich schon viele Jahre begleitet. Er handelt von meinem Leben und dem Leben anderer Menschen, die ich kenne. Als ich 24 war, beantragte ich Asyl und musste im Zuge dessen meine queere Identität beweisen. Ich war damals eine jener, die Glück gehabt haben. Mein Akzent und die Tatsache, dass ich in Dagenham lebte – demselben Ort, aus dem mein Sachbearbeiter stammte – halfen. Der Mann, der über meinen Fall entschied, hatte sich weder meinen Pass, meine Akte, noch meine Beweismittel oder meine schriftliche Erklärung angesehen.

Ich erinnere mich, dass mein Rechtsbeistand mir vor der Anhörung gesagt hatte, dass das britische Innenministerium sich vor meiner Anhörung nichts von diesen Dingen angesehen hatte. Das System funktioniere nun einmal so. Und trotzdem sollte der Mann, der vor mir saß, nach 202 Interviewfragen, über mein Schicksal entscheiden. Wie die Geschichten aller Immigrant:innen, ist meine individuell und persönlich. Gleichzeitig teilen wir alle dieselbe Erfahrung. Die Hoffnung, die einen weitermachen lässt; die Hoffnung auf ein besseres Leben und auf die Möglichkeiten, die sich einem bieten werden; sei es die Chance auf Liebe, die Chance, Doktor:in zu werden, oder einfach die Chance auf einen Traum. „Dreamers“ wurde in der Überzeugung entwickelt, dass etwas, das mich – und andere, die in diesem System gefangen sind – so persönlich betrifft, eine universelle Resonanz finden würde. Die Beziehung zwischen Isio und Farah – die Idee, etwas Schönes zu finden, auch wenn es vielleicht keine Zukunft haben wird, was mit der Erfahrung räsoniert ein:e Migrant:in zu sein – würde mit allen räsonieren, die jemals, trotz einer düster erscheinenden Zukunft, für ein besseres Leben gekämpft hat.

In diesem Sinne war es mir sehr wichtig, dass der Film farbenfroh ist, um die Liebe zwischen Isio und Farah und die reiche Freund:innenschaft mit Atefeh und Nana zu betonen. Wie Isio war auch ich zu Beginn meines Asylverfahrens voller Naivität, aber im Gegensatz zu Isio habe ich Glück gehabt. Als ich mein Asylverfahren durchlief, sah ich nur eine bunte Welt, denn das war es, was es mir ermöglichte weiterzumachen. Es war die Hoffnung, die es mir erlaubt hat, an das Leben zu denken, das ich womöglich führen könnte. Ich war nicht daran interessiert, eine Geschichte über ein System und dessen Versagen zu erzählen, denn darüber kann man in jeder Zeitung lesen. Worüber wir selten sprechen und was wir selten sehen, sind die Individuen, die von diesen Systemen in Gruppen zusammengefasst und entmenschlicht werden. Ich wollte einen Film machen, der es den Zuschauer:innen ermöglicht, sich in ein Individuum hineinzuversetzen und über das Versagen des Systems Frustration zu empfinden.    Joy Gharoro-Akpojotor Regie und Buch
 
©  Salzgeber



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Verantstaltungstipps und Termine  


 blauer strich als zeichen für filmtitel 13.12.  
 
DAS KOSO Filmfestival
     
Hey Filmfans! Seid ihr bereit für ein unvergessliches Kinoabenteuer?
Dann kommt zum KOSO-Filmfestival – dem großen Event für junge Kinobegeisterte und Nachwuchs-Filmemacher!


Das KOSO Filmfestival ist das Kinder- und Jugendfilmfestival, das jungen Filmschaffenden im Alter von 6 bis 18 Jahren eine große Bühne bietet. Unser Ziel ist es, kreative junge Talente zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre filmischen Ideen — sei es Kurzfilm, Animation oder Dokumentation — vor Publikum zu präsentieren. Dieses Jahr wird es am 13. Dezember 2025 im Odeon Kino Berlin in der Hauptstraße stattfinden.

Ort: Odeon, Hauptstraße 116, 10827 Berlin Telefon: 030 322931322
roter unterschstrich als zeichen für link https://koso-filmfestival.de/




 blauer strich als zeichen für filmtitel 15.12.  18:00 Uhr  
 
Stille Beobachter – mit Gast
     
Ein Film von Eliza Petkova. Am 15.12. mit anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin.

Das Dorf Pirin liegt am „äußersten Rand Bulgariens“ und ist Schauplatz einer Trilogie, deren zweiter Teil, Mayor Shephard Widow Dragon (2021), während „achtung Berlin“ schon bei uns zu sehen war. Im letzten Teil offenbaren sechs Haustiere die dunkle Seite menschlicher Ängste und des Aberglauben: eine Katze, ein Hund, ein Esel, eine Ziege, ein Pferd, ein Lamm. Stille Beobachter ist ein filmisch äußerst origineller Film über imaginäre Welten in geschlossenen Gemeinschaften, irgendwo zwischen Dokumentarfilm und Folk-Horror – alles aus der stillen Perspektive der Tiere betrachtet.

Ort: fsk, Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 15.12. - 21.12.  
 
KURZFILMTAG 2025
     
Der KURZFILMTAG ist Deutschlands größter Aktionstag rund um den kurzen Film. Ob Kino oder Klassenzimmer, Kulturhaus oder Wohnzimmer – vom 15. bis 21. Dezember feiern wir die Vielfalt des Kurzfilms. Von bewegend bis bizarr, von politisch bis poetisch: Kurzfilme erzählen große Geschichten in kurzer Form – verdichtet, kreativ und überraschend.

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 17.12.  19:00 Uhr  
 
Special Screening: Zwei Staatsanwälte
     
In Anwesenheit von Sergei Loznitsa

Während der stalinistischen Säuberungen der 1930er Jahren, werden die Briefe der Häftlinge routinemäßig verbrannt, um die Verurteilten von der Außenwelt zu isolieren. Als den jungen Staatsanwalt Alexander Kornjew dennoch der Brief eines inhaftieren Amtskollegen erreicht, vermutet dieser eine Verschwörung und begibt sich auf den gefährlichen Weg der Aufklärung. ‎‎   Nach dem Screening folgt ein Filmgespräch mit Regisseur Sergei Loznitsa.

Ort: Cinema Paris, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin Telefon: 030 8813119
roter unterschstrich als zeichen für link  https://www.yorck.de/specials/special-screening-zwei-staatsanwalte




 blauer strich als zeichen für filmtitel 17.12. - ab 20:30  
 
OPEN SCREENING
     
Filmemacher:innen können ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury ihren Film (an dessen Produktion sie irgendwie beteiligt waren) dem Kinopublikum im Sputnik Kino präsentieren. Es gibt ansonsten keine Vorgaben, ausser dass der Film nicht länger als 25 Minuten sein sollte. Das Publikum und die Filmemacher:innen haben nach dem Film die Möglichkeit sich über die Filme auszutauschen. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher:innen und Filmliebhaber:innen und bietet den perfekten Rahmen, um Filme z.B. zum ersten Mal vor Publikum zu "testen", um ein Feedback zu erhalten, um Filme einfach der Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder um Kontakte zu anderen Filmschaffenden für zukünftige Projekte zu knüpfen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Thriller bis Experimentalfilm und gerne auch weit darüber hinaus ist jedes Format und jedes Genre möglich. Rassistische, sexistische, homophobe, diskriminierende oder aber andere unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit gezeigter roter Karte gestoppt werden. Auch wenn der Film gestoppt wird, gibt es dazu einen Austausch mit Publikum und Filmschaffenden.

Ort: Sputnik Hasenheide 54/5th, 10967 Berlin Telefon: 030 6941147
roter unterschstrich als zeichen für link https://www.sputnik-kino.com/show/openscreening




 blauer strich als zeichen für filmtitel 17.12. - 20:00 Uhr  
 
Late Night With the Wolf: Weihnachtsausgabe
     
Der letztes Filmquiz des Jahres dreht sich ganz um – tadaa: Weihnachtsfilme! Kramt eure Glitzer-Pullis hervor, macht es euch mit uns gemütlich und zeigt eure Expertise zu alten und neu(er)en Weihnachtsklassikern! Zu gewinnen gibt es wie immer Freikarten und -getränke :-)

Ort: Wolf Kino, Weserstr. 59, 12045 Berlin Telefon: 030 921039333
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 18.12. - 21.12.  
 
Weihnachtsfilmfestival 2025
     
Zum siebten Mal wirft das Weihnachtsfilmfestival – das internationale Festival der unkonventionellen Weihnachtsfilme einen umfassenden Blick auf die liebens- und fragwürdigen Seiten der winterlichen Feiertage. Filme aus 25 verschiedenen Ländern eröffnen einzigartige und alternative Perspektiven auf das Thema Weihnachten. Wir begrüßen viele internationale Gäste und vergeben den Publikumspreis für den besten Kurzfilm. Vom 18. bis 21. Dezember wird es festlich im Moviemento Kino Berlin. Wir freuen uns auf deinen Besuch beim Weihnachtsfilmfestival!

Ort: Moviemento, Ort: Cinema Paris, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin Telefon: 030 8813119
roter unterschstrich als zeichen für link https://weihnachtsfilmfestival.de/




 
Berlinale 2026
Goldener Ehrenbär für Schauspielerin Michelle Yeoh
 
     
     
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin verleihen 2026 den Goldenen Ehrenbären an die Oscar-prämierte Schauspielerin Michelle Yeoh in Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen im Film. Die Auszeichnung wird bei der Eröffnungszeremonie im Berlinale Palast am 12. Februar 2026 überreicht.

Michelle Yeoh gilt als eine der vielseitigsten und einflussreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Mit einer Karriere, die sich über vier Jahrzehnte und mehrere Kontinente erstreckt, hat sie einen bleibenden Einfluss auf das internationale Kino ausgeübt. 1999 war Michelle Yeoh Mitglied der Internationalen Jury der Berlinale. Seitdem hat sie das Publikum auf der Berlinale und weltweit immer wieder mit Werken wie Tiger & Dragon und zuletzt mit dem sensationellen Everything Everywhere All at Once begeistert.

Derzeit verleiht Michelle Yeoh ihre gefeierte Brillanz der Rolle der Madame Morrible in Wicked: For Good (Regie: Jon M. Chu). Der mit Spannung erwartete Musicalfilm startet in wenigen Tagen in den Kinos. Anfang dieses Jahres drehte sie Ms. Rubik’s Cube (Arbeitstitel, Regie: Bai Xue, Executive Producer: Wen Muye), mit dem sie zum chinesischen Kino zurückkehrte. Später im Jahr 2026 wird Michelle Yeoh eine Hauptrolle in der Fernsehserie Blade Runner 2099 übernehmen (Executive Producer: Ridley Scott für Amazon Prime Video). Außerdem wird sie im kommenden Actionthriller The Surgeon (Regie: Roshan Sethi) zu sehen sein. Mit dem Ehrenbären würdigt die Berlinale Persönlichkeiten, die einen bleibenden Beitrag zur Filmkunst geleistet haben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen Helen Mirren, Martin Scorsese, Meryl Streep, Steven Spielberg und Tilda Swinton.
     
       
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