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Berlinale 2026
  28.01. 2026  
Die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden zum zweiten Mal von Tricia Tuttle verantwortet, die seit 2024 verstärkt auf klar profilierte Sektionen und eine stärkere Vernetzung mit der Branche setzt. Nach ihrem Amtsantritt baute Tuttle die Leitungsstruktur schrittweise um und besetzte Schlüsselpositionen neu. So übernahm etwa Heleen Gerritsen 2025 die Leitung der Retrospektive und von Berlinale Classics und folgte damit auf den langjährigen Kurator Rainer Rother. Zudem wurde im Juli 2025 die indische Produzentin und Kuratorin Anu Rangachar in das Delegiertenteam berufen, die als Expertin für zeitgenössisches südasiatisches Arthouse-Kino gilt. Mit solchen Personalentscheidungen stärkt die Berlinale ihre internationale Vernetzung und diversifiziert die Auswahlperspektiven auf das Weltkino.


22 Filme werden im Berlinale Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren, darunter ein Debütfilm, ein Animationsfilm und eine dokumentarische Form. Produktionen aus 28 Ländern sind vertreten. 20 Filme werden als Weltpremiere gezeigt. Bei neun Filmen haben Frauen Regie oder Co-Regie geführt. 14 Filmemacher*innen haben in der Vergangenheit Werke bei der Berlinale präsentiert, sechs von ihnen bereits im Wettbewerb. Das Profil bleibt klar politisch: erzählt werden Geschichten zu Machtstrukturen, Identität, gesellschaftlichen Umbrüchen und persönlichen Krisen.

Im Wettbewerb sind u. a. Filme mit Stars wie Elle Fanning, Amy Adams, Sandra Hüller, Pamela Anderson und Channing Tatum angekündigt, dazu drei deutsche Regisseur:innen (İlker Çatak, Angela Schanelec, Eva Trobisch). Eröffnungsfilm ist die romantische Komödie „No Good Men“ der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die die Lage von Frauen in Afghanistan thematisiert und den eher arthousigen Kurs des Festivals markiert.

Bei der Berlinale 2026 wird erneut eine renommierte Internationale Jury über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären entscheiden. Neben Jurypräsident Wim Wenders (Deutschland) sind Min Bahadur Bham (Nepal), Bae Doona (Südkorea), Shivendra Singh Dungarpur (Indien), Reinaldo Marcus Green (USA), HIKARI (Japan) und Ewa Puszczyńska (Polen) Mitglieder der Internationalen Jury.



Eröffnungsfilm der Berlinale 2026
  07.02.2026  
No Good Men von von Shahrbanoo Sadat eröffnet die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Die Berlinale 2026 startet mit der Weltpremiere von No Good Men, dem dritten Spielfilm der preisgekrönten afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat. No Good Men wird am 12. Februar 2026 als Eröffnungsfilm im Berlinale Palast präsentiert.

Shahrbanoo Sadat ist eine afghanische Regisseurin und Drehbuchautorin, die zu den wichtigsten jüngeren Stimmen des internationalen Kinos zählt. Sie wurde 1990 in Teheran als Kind afghanischer Flüchtlinge geboren und wuchs später in einem Dorf in Zentralafghanistan auf

Auch in ihrem neuesten Werk rückt Shahrbanoo Sadat erneut das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt und verbindet eine mitreißend politische Geschichte mit Romantik und feinem Humor. Dass der Film wahre Begebenheiten aufgreift und seine Entstehung für die Regisseurin mit großen Risiken verbunden war, macht No Good Men zu einem umso eindrucksvolleren Auftakt der 76. Berlinale,“ kommentiert Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle.

No Good Men folgt auf Shahrbanoo Sadats gefeierte Werke Wolf and Sheep (2016) und Parwareshghah (The Orphanage | Kabul Kinderheim, 2019). Beide Filme wurden in Cannes bei der Quinzaine des Réalisateurs präsentiert, Kabul Kinderheim wurde vom Berlinale World Cinema Fund gefördert. Shahrbanoo Sadat setzt nun ihre einzigartige filmische Reise fort und erzählt eine romantische Komödie, die zugleich persönlich und politisch ist. Der Film ist der dritte von fünf geplanten Filmen, die auf den autobiografischen Schriften des Autors und Schauspielers Anwar Hashimi basieren. Hashimi ist zudem Darsteller in No Good Men neben Shahrbanoo Sadat, die die weibliche Hauptrolle spielt. Der deutsche Kinostart ist am 27. August 2026.
 
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© Virginie Surdej  / No Good Men von von Shahrbanoo Sadat


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Berliner Kino International eröffnet am 26. Februar
  29.01. 2026  
Das legendäre Berliner Kino International an der Karl-Marx-Allee öffnet am 26. Februar im Anschluss an die Berlinale wieder seine Türen. Die denkmalgerechte Generalsanierung konnte in nur 18 Monaten abgeschlossen werden und damit zwei Monate früher als geplant. er Eröffnungsfilm am 26. Februar ist “Marty Supreme”.

Das 1963 eröffnete Kino International zählt zu den architektonisch und kulturhistorisch bedeutendsten Filmtheatern Deutschlands. Als markanter Bau der Nachkriegsmoderne und einstiges Premierenkino der DDR ist es weit über Berlin hinaus bekannt. Mit seinem ikonischen Erscheinungsbild und dem eindrucksvollen Saal ist das Kino zu einem international wahrgenommenen Symbol der Berliner Film- und Architekturgeschichte geworden. Heute ist das Kino International regelmäßig Schauplatz renommierter Festivals, Filmpremieren und kultureller Veranstaltungen und gilt als wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende, Publikum und Gäste aus aller Welt. Seit 1992 ist es im Verbund der Berliner Yorck Kinogruppe. link  https://kino-international.com
 
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Neue Filme der Woche
  der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen
   
 
November 2025   Februar 2026  
Dezember 2025   März 2026  
Januar 2026   April 2026  


 
 05.02. bis 11.02.
 
Architektur des Glücks
Der Schimmelreiter
Ein Kuchen für den Präsidenten (The President’s Cake)
Folktales
No Other Choice (Eojjeolsuga eobsda)
Only Good Things (Apenas coisas boas)
Return to Silent Hill
Sabbatical
Triegel trifft Cranach - Malen im Widerstreit der Zeiten
Ungeduld des Herzens
Winter in Sokcho (Hiver à Sokcho)
 


No Other Choice (Eojjeolsuga eobsda)
 
"Ich wollte einen Film drehen, der die Zuschauer dazu bringt, sich zu fragen: Was gilt im Leben der heutigen Mittelschicht als unterste Grenze? Welcher Standard muss erfüllt sein, damit ein Leben als anständig gilt? Und daraus folgend: Was genau versucht dieser Mann eigentlich zu schützen?"

Regisseur Park Chan-wook hat seit seinem ersten Film JOINT SECURITY AREA und später mit OLDBOY, DIE TASCHENDIEBIN und DIE FRAU IM NEBEL immer wieder neue Maßstäbe im koreanischen Kino gesetzt – sei es durch seine faszinierenden Figuren, seine provokante Erzählweise oder seine fesselnden Mise-en-Scène. Als erster Koreaner gewann er drei Auszeichnungen bei den Filmfestspielen von Cannes: den Großen Preis der Jury bei den 57. Festspielen OLDBOY), den Preis der Jury bei den 62. Festspielen (DIE TASCHENDIEBIN) und Beste Regie bei den 75. Festspielen (DIE FRAU IM NEBEL). Mit NO OTHER CHOICE realisierte Park Chan-wook ein Herzensprojekt, an dem er bereits seit mehr als 10 Jahren arbeitete. Der Film basiert auf dem Roman „The Ax“ (1997) von Donald E. Westlake, der bereits 2005 von Costa-Gavras verfilmt wurde.  Elsa Kremser und Levin Peter Regie
 
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Neue Filme der Woche  
Woche der Kritik 2026
27.01.2026  
Zur Berlinale zeigt die Woche der Kritik eine Auswahl internationaler Filme, die Anstoß geben zu Debatte, Kontroverse, lustvollem Streit. Filmkritiker*innen und Filmemacher*innen aus unterschiedlichen Ländern diskutieren über Politik und Ästhetik, Vorlieben und Ablehnung, neue Distributions- und Rezeptionsformen.

A
nlässlich der aktuellen Verwerfungen im Kulturbereich werden im Rahmen der Woche der Kritik 2026 und unter dem Titel „Widersprechen, wieder sprechen“ die Grenzen und Potenziale der Streitkultur diskutiert. Gefragt wird nach der Bedeutung des Streitens für unvermeidbare gesellschaftliche Aushandlungen – in der Filmbranche und darüber hinaus. Was hat Kritik mit Streit zu tun? Schließlich wurde die Woche der Kritik im Glauben gegründet, dass Streit notwendig und produktiv ist, lustvoll und einfühlsam sein kann. Filmfestivals und die Kinowelt brauchen den kritischen Einspruch, um Repräsentations- und Machtfragen zu stellen, und um die ästhetischen Möglichkeiten des Kinos in all ihrer Vielfalt zu präsentieren. Die Woche der Kritik tritt für ein öffentliches, kontroverses Nachdenken und Diskutieren, das in die Welt hineinwirken, das sie verändern will ein. Dabei will die Woche der Kritik auch Stimmen jenseits des Kinos zum Mitstreiten einladen: Positionen aus unterschiedlichen Bereichen wie Aktivismus, Zivilgesellschaft und Politik treffen auf Festivalmacher*innen, Filmemacher*innen und Kritiker*innen, um über das Kino und die Welt zu streiten.
 
Am 9. Februar ab 19 Uhr nähert sich die Woche der Kritik im Rahmen der Auftaktveranstaltung in der Akademie der Künste Berlin einen Abend lang der Idee der Streitkultur. Erneut kooperieren doe  Veranstaltenden hier mit der Sektion Film- und Medienkunst der Akademie der Künste. Nach einem Impulsvortrag von Heinz Emigholz (Filmemacher, Mitglied der Akademie der Künste) folgt ein Gespräch über die Idee der Streitkultur zwischen Heidi Salaverría (Philosophin, Professorin für Kunsttheorie und künstlerische Praxis) und Hengameh Yaghoobifarah (Schriftsteller*in, Redakteur*in), moderiert von Amina Aziz (Freie Journalistin). Anschließend lassen wir im Rahmen einer Streitperformance diskussionswütige Film- und Kunstexpertin*innen auf abgebrühte Rhetorik-Profis treffen, um Argumente auszutauschen und dabei unterschiedliche Blickwinkel auf das Konzept der Kritik selbst einzunehmen. Auf der Bühne begegnen sich Frédéric Jaeger (Filmemacher, Mitgründer und ehemaliger Künstlerischer Leiter der Woche der Kritik), Cem Kaya (Filmemacher), Canan Turan (ideologiekritische Filmwissenschaftlerin, Dramaturgin, Kuratorin), Dario Werner (Deutscher Vizemeister im Wettkampfdebattieren) und Susanna Wirthgen (Finalistin der deutschsprachigen Debattiermeisterschaften 2025, Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin). Die Regie, Dramaturgie und Moderation der Performance übernimmt der Schauspieler, Künstler und Streitformatentwickler Martin Muth, begleitet durch den Musiker Stephan Wortmann.

Im Hackesche Höfe Kino werden am 13. Februar um 20 Uhr ein Filmprogramm mit anschließendem Gespräch präsentiert. Zu sehen ist der umfassende Essayfilm Israel Palestine on Swedish TV 1958-1989, die jüngste Arbeit des schwedischen Regisseurs Göran Hugo Olsson. Mit dem Regisseur führen wir ein Nachgespräch zu seinem Arbeitsprozess und zur Wahrnehmung des Films seit seiner Veröffentlichung vor eineinhalb Jahren.

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Die Woche der Kritik 2026 findet vom 9. bis zum 17. Februar 2026 statt.
Alle Filmprogramme ab dem 10. Februar finden im Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40 / 41, statt.

SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!



Verantstaltungstipps und Termine  


 blauer strich als zeichen für filmtitel ab 23.01. 2026   
 
Screentime | Deutsche Kinemathek
     
Mit der multimedialen Installation »Screentime« wird die Halle der Kinemathek zum ersten Mal großflächig bespielt. Gemeinsam mit den Facharchiven wurden Highlights aus Film- und Fernsehgeschichte aus den eigenen Beständen ausgewählt und zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum verbunden. Zeitgenössische Inszenierungen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das audiovisuelle Erbe und rücken zentrale Fragen in den Fokus: Wie entstehen Filme, welche Bilder prägen ihre Wirkung und wie werden sie bewahrt? Sichtbar werden dabei sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch ikonische Szenen und populäre Formate. So entfaltet sich die Geschichte bewegter Bilder als ein vielschichtiger, fortlaufender Prozess. 

Ort: Kinemathek – Halle, Mauerstraße 79, 10117 Berlin
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 05.02. - 08.02.2026  
 
16th Berlin Independent Film Festival
     
Das Berliner Unabhängiges Filmfestival befindet sich im Epizentrum für Low-Budget-Filmemachen in Europa und wird im Moviemento, dem ältesten Kino Deutschlands, gezeigt. Obwohl das Berliner Unabhängiges Filmfestival nicht mit dem Berlinale (Berlinale) verbunden ist, findet das BIFF zur gleichen Zeit statt und nicht weit vom europäischen Filmmarkt entfernt und greift auf die gesamte in Berlin versammelte Filmindustrie für diese Veranstaltungen zurück. Neben zahlreichen Vorführungsmöglichkeiten für Indie-Filme entwickelt sich BIFF zu einem wichtigen Geschäftszentrum für die Low-Budget-Filmindustrie. Das BIFF veranstaltet Workshops und soziale Netzwerkveranstaltungen, bei denen die teilnehmenden Filmemacher sich gegenseitig mit Marketingtipps und EFM-Tipps unterstützen. Mit dem Schwerpunkt darauf, neue Filmemacher zu präsentieren, die mit kleinen Budgets Großes erreichen, verbindet das spannende Programm von BIFF an Filmen und Veranstaltungen das Engagement für Indie-Filmemacher-Ideale mit einem soliden Verständnis ihres Marktpotenzials

Ort: Moviemento Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin Telefon: 030 6924785
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 05.02. - 07.02.2026  
 
Berlin Short Film Festival
     
Das Berliner Kurzfilmfestival ist eine jährliche Veranstaltung, die darauf abzielt, die besten Kurzfilmer der Welt mit einem vielfältigen Berliner Publikum zu verbinden. Wir sind ein wichtiger Halt auf dem internationalen Filmfestival-Circuit und feiern nun unser 14-jähriges Jubiläum filmischer Exzellenz.

Ort: Babylon Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin Telefon: 030 2425969
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 05.02. 2026  18:15  
 
ARCHITEKTUR DES GLÜCKS | BERLIN-PREMIERE
     
Es geht um eine Spielbank -die größte in Europa- die über Nacht Konkurs anmeldet und ein ganzes Dorf mit in die Pleite reißt. Das ist absurd, tragisch und erhellend. Campione d’Italia liegt, umrahmt vom schweizerischen Tessin, am Luganer See. Seit fast hundert Jahren lebte die Exklave ausschließlich von diesem Casino, sowohl wirtschaftlich als auch im Selbstverständnis seiner Einwohner. Es war Arbeitgeber für wirklich jede Familie, und es war Glamour und Weltläufigkeit, Autorennen, Sophia Loren, Frederico Fellini. Die Pelzmäntel, die Karossen! Ihr Abglanz vergoldete alle. Doch dann meldet das Casino im Jahr 2018 über Nacht Konkurs an. Pleite ist seitdem auch die Gemeinde und arbeitslos sind ihre Bewohner und Bewohnerinnen. Tristesse liegt über den Gassen und Promenaden; über alledem brütet das Casino als ein sinnlos gewordener Koloss. Der Film unternimmt eine Feldforschung in diesem einzigartigen Mikrokosmos und findet eine unheilvolle Mischung aus Sorglosigkeit, Selbstvergessenheit und Realitätsverlust: eine Parabel auf unser aller Beharrlichkeit im Angesicht der Krise.

In Anwesenheit von Anton von Bredow , einem der beiden Regisseure Kinostart: Der Film startet am 5.2. im Verleih von Filmtank Audience bundesweit in den Kinos.

Ort: Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 09.02. - 17.02.2026  
 
Woche der Kritik
     
Zur Berlinale zeigt die Woche der Kritik eine Auswahl internationaler Filme, die Anstoß geben zu Debatte, Kontroverse, lustvollem Streit. Filmkritiker*innen und Filmemacher*innen aus unterschiedlichen Ländern diskutieren über Politik und Ästhetik, Vorlieben und Ablehnung, neue Distributions- und Rezeptionsformen.

Ort: Alle Filmprogramme ab dem 10. Februar finden im Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40 / 41, statt.
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 09.02.  
 
Souleymans Geschichte | Preview
     
In mancher Hinsicht erinnert Lojkines dritter Spielfilm an eine rasante Neuauflage des italienischen Meisterwerks Fahrraddiebe und zeigt, wie die alte Geschichte aus der Nachkriegszeit auch heute passieren könnte oder sogar passiert – in einer Zeit, in der Einwanderer unter katastrophalen Bedingungen unergiebige, aber erwünschte Arbeiten in Städten auf der ganzen Welt ausüben, Jobs, die am unteren Ende einer von Gleichgültigkeit geprägten Gig-Economy stehen. Der Film begleitet den Guineaner Souleyman auf seiner Fahrt durch die Pariser Boulevards, und wir erleben einige der haarsträubendsten Fahrradszenen seit Buster Keaton. Die Kamera von Tristan Galand filmt die sich ständig verändernde Hauptstadt Frankreichs mit verschwommener impressionistischer Schönheit, und bleibt dabei Souleyman, stets Mittelpunkt des Geschehens, in der vom Anstand gebührender Nähe auf den Fersen. Der befindet sich in einer prekären Lage – nicht nur in Bezug auf den Verkehr, oder nach dem Diebstahl seines Gefährts, sondern auch wirtschaftlich und emotional. Ständig unter der Kontrolle und in Zeitdruck, kann er auch schon mal gegenüber einem Restaurantbesitzer, der beleidigend ist und ihn warten lässt, seine eigene Kontrolle verlieren. Die ständigen Demütigungen zermürben den jungen Mann, und der bevorstehende Prüfungstermin seines Asylantrags tut das übrige.

Ort: fsk Kino Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 11.02. 2026  21:00  
 
Surf Film Nacht | Antarctica - Domain One
     
Premiere von ANTARCTICA – DOMAIN ONE, dem neuen Gauchos del Mar -Film, gedreht auf dem weißen Kontinent und erzählt von Kelly Slater. Nach sechs Filmen und 66 internationalen Auszeichnungen präsentieren die Brüder Joaquín und Julián Azulay ihren siebten Spielfilm. Antarctica – Domain One ist ein Aufruf zum Naturschutz. Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit der dringenden Notwendigkeit, die Antarktis, einen Kontinent, der der gesamten Menschheit gehört, zu schützen. Er zeigt die schwerwiegenden Folgen des Klimawandels für dieses empfindliche Ökosystem, die wachsende Bedrohung durch Fischereiflotten, die es auf Krillpopulationen abgesehen haben, und die entscheidende Bedeutung der Einrichtung eines Netzwerks von Meeresschutzgebieten (MPAs).

Ort: Babylon Kreuzberg  Dresdener Str. 126, 10999 Berlin Telefon: 030 322931322
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 12.02. - 17.02.2026  
 
CINEMA OF DISOBEDIENCE
     
CINEMA OF DISOBEDIENCE – das ist Filme machen neu gedacht! Die Künstler*innengruppe „New Queer Radicals“ tritt mit diesem Projekt im Februar 2026 mit Beiträgen beim International Film Festival Rotterdam, den Internationalen Filmfestspielen Berlin und weiteren Veranstaltungen im Berliner Kino „Moviemento“ erstmals an die Öffentlichkeit. CINEMA OF DISOBEDIENCE – was ist das? Eine internationale Bewegung und ein Kollektiv von Filmemachern setzt sich für Risikobereitschaft und kritisches Denken ein und stemmt sich gegen die Logik des Marktes.

Ort: Moviemento Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin Telefon: 030 6924785
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 18.02. - 17.02.2026  
 
Golden Shorts: Sci-Fi-Klassiker | Shorts Attack
     
10 Filme in 80 Minuten – mit deutschen Untertiteln. Eine wilde Mischung erlesener Science Fiction Filme der letzten Jahre: Mal geht am Raumschiff was kaputt, mal eskaliert der Haushaltsroboter. Aliens trotzen dem irdischen Schönheitsideal oder rechnen nicht mit dem Menschen. Apokalypsen kommen mal opulent, mal durch Manipulation. Es gibt Smartphones für Tiere .

Ort: Acud Kino Veteranenstraße 21, 10119 Berlin Telefon: 030 44359498
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 blauer strich als zeichen für filmtitel 26.02. - 04.03.2026  
 
Kino International | Eröffnungswoche
     
Am 26. Februar öffnet das Kino International nach 18-monatiger Generalsanierung wieder seine Türen. Sogar ein paar Wochen früher als geplant. Der Eröffnungsfilm ist der für neun Oscars nominierte Marty Supreme mit Timothée Chalamet. Der Vorverkauf hat begonnen.

Ort: Kino International Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin Telefon: 030 322931322
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