Das weltweit größte und bekannteste Filmfestival wird 65 Jahre alt. Nicht nur Regisseur Fatih Akin fährt gerne zu den Filmfestspielen nach Cannes. Er ist diese Jahr mit seinem Dokumentarfilm "Müll im Garten Eden" in der Reihe Special Screening vertreten. Für seinen Eröffnungsfilm "Moonrise Kingdom" hat Wes Anderson Bruce Willis, Edward Norton und Tilda Swinton mitgebracht.
22 Filme aus 15 Ländern konkurrieren um den Hauptpreis, der Palme d'Or.
Mit dabei sind: Ken Loach, Alain Resnais, Michael Haneke, Abbas Kiarostami, Thomas Vinterberg und David Cronenberg. Nicht ein Film von einer Frau ist im Wettbewerb dabei. Es ist schon erstaunlich, dass im letzten Jahr nicht ein einziger Film von einer Frau gedreht wurde, der den künstlerischen Anspüchen des Festivals gut genug war. Deutsche Beiträge gibt es in diesem Jahr ebenfalls nicht im Wettbewerb.
Präsident der neunköpfigen Jury ist der italienische Filmemacher Nanni Moretti. Die Preisvergabe findet am 27. Mai statt.
OUR IDIOT BROTHER wurde in 30 Tagen im Sommer 2010 in New York City gedreht. Die Dreharbeiten entwickelten sich ebenfalls sehr familiär, teilweise weil viele Mitglieder des Teams schon befreundet waren, aber auch weil der Rest der Crew sich ebenfalls gut verstanden hat. Rudd ist überzeugt, dass Regisseur Peretz für diese angenehme, sehr kreative Stimmung verantwortlich ist, durch die Improvisationen sehr leicht gemacht wurden. „Jesse ermutigt alle,
mit den Szenen, den Dialogen und der Action zu experimentieren. Ganz gleich welche Stimmung im Raum herrscht, er nutzt sie. Und weil er ein sehr guter Regisseur ist, hat er immer dafür gesorgt, dass wir zu jedem Zeitpunkt wussten, was wir in der Szene zeigen wollten”, erklärt Rudd. „Jesse ist ein sehr intelligenter Typ, aber gleichzeitig auch sehr entspannt und liebenswert. Alle mögen Jesse, besonders wenn er so herzerfrischend lacht.“ Für alle Schauspieler gehörten die Szenen mit der ganzen Rochlin-Sippe zu den Highlights des Films. Rashida Jones schwärmt: „Es war so eine großartige Besetzung: Zooey, Paul, Emily Mortimer, Elizabeth Banks, Steve Coogan, Shirley Knight... sie sind alle urkomisch und klug und völlig unterschiedlich. Dadurch endeten die Szenen, in denen sich die ganze Familie trifft, immer im Chaos –genau wie in einer echten Familie.”
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