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| Wie meine früheren Filme beschäftigt sich auch VATERLAND mit den Wirren der Geschichte, mit dem Exil und mit unserem tiefen Bedürfnis nach Heimat und Zugehörigkeit. Außerdem verbindet der Film einen dramatischen historischen Moment mit einer ganz besonderen persönlichen Geschichte. Doch während die Figuren in IDA und COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE fiktiv waren, stehen im Mittelpunkt von VATERLAND die historischen Persönlichkeiten Thomas Mann und seine eigensinnigen ältesten Kinder Erika und Klaus, die in ein komplexes, familiäres Dreiecksdrama verstrickt sind. Um das Persönliche und das Historische auf ergreifende und sich gegenseitig bereichernde Weise miteinander zu verbinden, haben wir uns einige Freiheiten hinsichtlich der historischen Fakten und ihrer Chronologie genommen. Dabei haben wir uns bemüht, der emotionalen und intellektuellen Wahrheit der Geschichte treu zu bleiben. Manns Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1949 und sein Versuch, die Teilung und die zunehmende ideologische Polarisierung seines Landes zu überwinden, haben offensichtliche Parallelen zur heutigen Zeit. Das alte Paradigma ist tot, die alten Regeln gelten nicht mehr, und an deren Stelle entstehen zwei krude, sich gegenseitig ausschließende Narrative. Narrative, die alles verallgemeinern, die den Sauerstoff aus der Luft ziehen, die einen in die Ecke drängen und dazu nötigen, Partei zu ergreifen und es langsam unmöglich machen, klar zu sehen und frei zu sprechen. Die einzige Abwehr gegen diese ideologische Reduktion war für Mann die Kunst – der „poetische Blick“, den er in einer seiner Reden erwähnt, das offene Auge für die Komplexität und die Paradoxien des Lebens. VATERLAND vereint viele Elemente, erzählt dabei mit einer einfachen und verdichteten Filmsprache, entfaltet sich in eindringlichen Bildern und prägnanten Szenen und lässt dem Publikum Raum zum Fühlen und Nachdenken. PAWEŁ PAWLIKOWSKI – REGIE |
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Queeres Kino erzählt von den Geschichten, Erfahrungen und Lebensrealitäten queerer Menschen – meist abseits normativer Erwartungen und gesellschaftlicher Ordnungen. Dabei hinterfragt es oft auch filmische Konventionen und entwickelt eigene, widerständige Formsprachen. Im Zentrum der Ausstellung stehen Filme und Filmarbeitende: Filmemacher*innen, Festivalmacher*innen, Kinobetreiber*innen, Filmverleiher*innen, die seit den 1970er-Jahren das queere Kino in Deutschland geprägt und immer wieder neu erfunden haben. Ein Fokus liegt auf Berlin als Zentrum queerer Film- und Subkultur, erweitert durch Perspektiven internationaler Künstler*innen. Zu sehen sind Film- und Fotoinstallationen, Objekte, Dokumente und weitere Archivmaterialien – darunter erstmals Bestände aus dem Archiv des Filmverleihs Salzgeber. Ein Prolog mit frühen Beispielen aus den 1910er-Jahren aus der Sammlung der Deutschen Kinemathek spannt den historischen Rahmen. Eigene Stationen thematisieren die Rolle des Fernsehens. Die Ausstellung bespielt die Halle, das Schaltwerk und das Studiokino. Eine umfangreiche Filmreihe und Veranstaltungen begleiten das Programm. |
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Ort: 1. bis 29. September 2026, alle Dienstage im September immer um 17.30 Uhr und um 20.30 Uhr Filmtheater am Friedrichshain Bötzowstraße 1-5 10407 Berlin-Prenzlauer Berg |
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Dienstag, 01.09.26 um 20:00 Uhr, Moviemento: Anschl. Publikumsgespräch mit Brezel Göring & Cast Mittwoch, 02.09.26, 20:00 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr), Galiläa Kirche : Mini-Konzert & Publikumsgespräch mit Brezel Göring & Cast Donnerstag, 03.09.26, Uhrzeit folgt, Lichtblick Kino: mit Brezel Göring & Cast – Pre-Festival-Special präsentiert vom Soundwatch Music Film Festival, Moderation: Natalie Gravenor Samstag, 05.09.26 um 20:30 Uhr, Kino Brotfabrik: mit Brezel Göring & Cast, anschl. Gespräch |
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Ort: Zoo Palast Hardenbergstraße 29A, 10623 Berlin Telefon: 030 632259259 |
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Ort: fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin Telefon: 030 6142464 mit Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Seemab Gul Moderation: Dr. Anna Grebe, + weitere Gäste |
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Ort: 131 Bar / Chaussestr. 131A / 10115 Berlin / Bundesplatz-Kino / Bundesplatz 14 / 10715 Berlin / City Kino Wedding / Müllerstr. 74 / 13349 Berlin / Filmtheater Colosseum / Schönhauser Allee 123 / 10437 Berlin / fsk Kino / Segitzdamm 2 / 10969 Berlin / Hošek Contemporary / Märkisches Ufer 1z / 10179 Berlin / Kino Krokodil / Greifenhagener Str. 32 / 10437 Berlin / Klick Kino & Café Klick / Windscheidstr. 19 / 10627 Berlin / Polnisches Institut Berlin / Galerie / Burgstr. 27 / 10178 Berlin / Sputnik Kino / Hasenheide 54 (3. Hof, 5.OG) / 10967 Berlin / Thalia / Rudolf-Breitscheid-Str. 50 / 14482 Potsdam / Topographie des Terrors / Niederkirchnerstr. 8 /10963 Berlin / Wolf Kino / Weserstr. 59 / 12045 Berlin / Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum / Hinter dem Gießhaus 3 / 10117 Berlin / |
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Samstag, 12. September 2026um 18.00 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Andy Cohen& Produzentin/Editorin Marie Chemin sowie Künstler*innen des Tacheles Ort: FOTOGRAFISKA Oranienburger Str. 54, 10117 Berlin Telefon: 030 400698208 |
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MUBI FEST ist nicht bloß ein Film-Festival – jedes der FEST-Wochenenden schafft kuratierte Kinoerlebnisse zu denen Filmfans zusammenkommen, um exklusiv Filme zu entdecken und zu genießen. Seit seinem Debüt in São Paulo im Jahr 2022 ist das MUBI FEST jedes Jahr noch größer und globaler geworden und wird neben Deutschland auch in Argentinien, Brasilien, Chile, Frankreich, Italien, Kolumbien, Mexiko, Türkei, UK und USA gefeiert. Ort: silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin) und Arsenal Kino (Plantagenstraße 30, 13347 Berlin) |
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Ort: Il Kino und B-ware! Ladenkino |
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Valeska Grisebach gewann mit diesem Film nicht nur den Großen Preis der Jury / Cannes Wettbewerb. Vor allem schenkt sie uns in diesem Kinojahr eine der betörendsten Heldinnen seit langem. Und einen 'slow burner', wie man so schön sagt, der einem nicht aus dem Kopf geht. Mit Valeska Grisebach, Darsteller:innen und Team Ort: Kino International, Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin Telefon: 030 322931322 |
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