SUPPORT
YOUR LOCAL CINEMA! |
|
|||||||
![]() |
![]() |
![]() |
|
||||||||||||||||
![]() |
![]() |
| CCOTTON QUEEN war der Titel einer Misswahl, der einem jungen Mädchen verliehen wurde, das während der britischen Kolonialzeit im Sudan in der Baumwollindustrie arbeitete. Im Film greife ich diesen Titel auf, um zu zeigen, dass sudanesische Mädchen sich ihrer eigenen Macht bewusstwerden, die über Schönheit und Heirat hinausgeht. Aus der von kolonialen Besatzern gekürten Baumwollkönigin wird so die KÖNIGIN DER BAUMWOLLE. Als Kind im Sudan waren die Baumwollfelder für mich ein Ort der Magie: Baumwolle fiel im Wind wie Schnee, weiße Knospen schienen im Licht der untergehenden Sonne zu brennen. Erst später erkannte ich die Geschichte von Leid und Ausbeutung, die die britische Kolonialherrschaft in diese Landschaft eingeschrieben hat. Der Filmverbindet diese Gegensätze – die Schönheit der Baumwolle und den Widerstand gegen die Gewalt der Industrie. Da im Sudan vor allem Frauen und Mädchen Baumwolle pflückten, nutze ich dieses Umfeld, um ihre sich wandelnde Rolle zu untersuchen. Der Film folgt den Kämpfen der 15-jährigen Nafisa und ihrer Großmutter Al-Sit: Al-Sit überlebte die Erniedrigung des Kolonialismus, Nafisa steht heute neoliberalen Kräften gegenüber, die in das Dorf eindringen. Ihre Beziehung macht sichtbar, was sie verbindet und was sie trennt. Die politische und wirtschaftliche Krise zwang meine Familie zur Auswanderung, als ich Teenager war. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit. Al-Sit basiert auf meiner eigenen Großmutter, der zentralen Autorität unserer Familie. Der Film fragt, wie sich weibliche Macht im Laufe eines Lebens verschiebt: vom machtlosen jungen Mädchen zur entscheidenden Instanz im Alter, und wie ein Mädchen seinen eigenen Weg zwischen alten und neuen Lebensformen finden kann. Trotz der sich wandelnden politischen und kulturellen Realitäten gibt es kaum filmische Darstellungen sudanesischer Frauen. Die kurze Phase der Zivilregierung zwischen 2019 und 2021 brachte wichtige Reformen wie das Verbot der weiblichen Beschneidung und die Anhebung des Heiratsalters – Themen, die den Film durchziehen. Nach Jahrzehnten staatlicher Repression wurde das Kino wieder als Mittel sozialen Wandels wahrgenommen. Der Militärputsch im Oktober 2021 hat sudanesische Filmschaffende zusätzlich dazu bewegt, patriarchale Strukturen filmisch zu hinterfragen. |
|
|
|||||||
![]() |
![]() |
![]() |
| |
|
n künstlerisch-filmischen Auseinandersetzungen, Workshops und Gesprächs-formaten soll dabei ganz bewusst der Pessimismus dieser Fragen herausgefordert werden. What’s left? ist keine Suche nach einfachen Antworten, sondern eine Einladung, die Komplexität unserer Welt auszuhalten. Zwischen Erschütterung und Aufbruch, Tradition und Rebellion, Trauer und Hoffnung: Sehsüchte will in der 55. Edition Räume gestalten, in denen die Filmschaffenden und das Publikum politischen und persönlichen Krisen begegnen, um herauszufinden, was dennoch bleibt.Mit What’s left? gilt es, das Potenzial für Veränderung zu erkennen. Zukunftsperspektiven nicht trotz, sondern wegen der Herausforderungen der Gegenwart zu entwickeln. What’s left? bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen, Abschied zuzulassen und Mut zu finden für neue Chancen und kollektive Visionen – für eine Konstruktivität jenseits von Resignation. Ort: Potsdam |
||||||
![]() |
| |
|
In Berlin beschließt die 50-jährige Italienerin Helena alles zu ändern. Ihr ganzes Leben lang war sie Köchin, nun wird sie Bestatterin! Was sucht ausgerechnet Helena – exzentrisch, witzig, lebensfroh – im Reich der Toten? Der altmodische Anstrich der Bestattungsinstitutionen, die Standard-Zeremonien, die Betreuung der Sterbenden und der Hinterbliebenen: Helena ist überzeugt, nachdem sie es selbst durchgemacht hat, es besser machen zu können. Voller Energie versucht sie, ihre großartigen Ideen in ihrem neuen Beruf und ihrem Privatleben umzusetzen. Doch so einfach ist es nicht… Das Porträt einer humorvollen Berlinerin, die durch ihren neuen Beruf als Bestatterin sich (und uns) Fragen über unsere Beziehung zu Trauer und den Toten stellt. Ort: KINO Brotfabrik Caligariplatz 1 Berlin, Berlin 13086 Telefon 030 4714002 |
||||||
![]() |
| |
|
Ort: ADK Hanseatenweg, Studio, Kleines Parkett |
||||||
![]() |
| |
|
Ort: Zeughauskino Deutsches Historisches Museum, Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin Telefon: 030 20304770 |
||||||
![]() |
| |
|
Was bedeutet es, in der heutigen, restriktiven Welt Mädchen zu sein? Der Dokumentarfilm GIRLS DON'T CRY handelt von der Sehnsucht von sechs Mädchen aus sechs Ländern nach einem selbstbestimmten Leben in Freiheit, ihrem Wunsch, sich zu verlieben, ohne Bevormundung, ohne Macht über ihren Körper, mit gleichen Rechten. Wir sehen Nancy, Sheelan, Selenna, Nina, Paige und Sinai, 14-16 Jahre alt, bei ihren selbstbewussten Entscheidungen in schwierigen Situationen, bei ihrem mutigen Kampf gegen brutale Traditionen wie die Beschneidung, gegen gesellschaftliche Zwänge und Druck, gegen Schönheitswahn und Vorurteile. Die Länder, in denen die Protagonistinnen leben, sind nicht nur kilometerweit voneinander entfernt, auch ihre Lebensbedingungen, ihre Bildungschancen und ihre Rechte als Frauen in ihrer Gesellschaft unterscheiden sich erheblich. Ort: Bundesplatz-Kino Bundespl. 14, 10715 Berlin Telefon: 030 85406085 |
||||||
![]() |
| |
|
Mit "How Deep Is Your Love" und "A Life Illuminated" tauchen die Zuschauer:innen mit Wissenschaftler*innen ab in die Tiefsee, um fragile und uralte Ökosysteme in einem der letzten unbekannten Gebiete der Erde zu erforschen. Für Fans von Landwirtschaft und britischem Humor bietet "Derek vs Derek" kluge Unterhaltung. Der Film entstand mit der Unterstützung des Redford Centers, gegründet vom jüngst verstorbenen Schauspieler und Klimaaktivist Robert Redford. Und ein wahrer Liebesbrief an die Natur ist der Abschlussfilm "Super Nature", eine Erkundung unserer heutigen Welt, gedreht von 40 Hobbyfilmer:innen aus 25 Ländern im Format Super 8. UNESCO Creative City of Film präsentiert wieder internationale Kurzfilme, die sich künstlerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Ein besonderes Augenmerk gilt Familien mit dem brasilianischen Animationsfilm "Papayas große Reise" (empfohlen ab 5 Jahren) und Schulklassen ("Time to Act" und "Ein Haus aus Müll"). Vier Filme feiern in Potsdam ihre Deutschlandpremiere: "A Life Illuminated", "Derek vs Derek", "Super Nature" und "Nature’s Guardians". Zu den deutschen Festivalpremieren zählen "Trop Chaud. KlimaSeniorinnen vs. Switzerland" und "Make Materials Matter". Die Filmvorführungen werden traditionell von Wissenschaftler:innen und Expert:innen begleitet, die auch für Publikumsfragen bereitstehen. Ort: Potsdam |
||||||
![]() |
| |
|
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. Ort: Delphi Filmpalast Kantstraße 12A, 10623 Berlin Telefon: 030 3121026 |
||||||
![]() |
| |
|
Eine nomadische Sirene kehrt in menschlicher Gestalt auf eine Erde in der Krise zurück. Auf der Suche nach Verbindung mit anderen Merfolk ist sie mit den komplexen Spannungen zwischen Mythologie und postmoderner Realität konfrontiert. Ihr menschlicher Körper fühlt sich fremd an, das Atmen an Land wird immer schwieriger. Konventionelle Ideen von Biografie, Identität und Zugehörigkeit hinterfragend, wandelt 'UNA' als Rastlose durch die USA, während sie sich zunehmend mit ihrem aufbegehrenden Körper konfrontiert sieht, der schließlich danach strebt mehr-als-menschlich zu werden. Ort: 17:30 Uhr | Klick Windscheidstraße 19, 10627 Berlin Telefon: 030 84519953 19:00 Uhr | Moviemento Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin Telefon: 030 6924785 |
||||||
![]() |
| |
|
Ort: Arsenal Gerichtstraße 53, 13347 Berlin Telefon: 030 26955100 |
||||||
| Anzeige | ||
![]() |
actorfactory ist für Menschen da, für die Individualität und Intensität der Arbeit im Vordergrund stehen. Die Arbeit verlangt Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, es gibt keine Jahrgänge, keine Prüfungen. Professionelle Schauspielkurse, Schauspielunterricht und Coaching |


SUPPORT
YOUR LOCAL CINEMA! 










